DE868832C - Vorschubvorrichtung fuer Naehmaschinen - Google Patents

Vorschubvorrichtung fuer Naehmaschinen

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DE868832C
DE868832C DES2018D DES0002018D DE868832C DE 868832 C DE868832 C DE 868832C DE S2018 D DES2018 D DE S2018D DE S0002018 D DES0002018 D DE S0002018D DE 868832 C DE868832 C DE 868832C
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DES2018D
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English (en)
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Berthold P Pinkvoss
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Singer Co
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Singer Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/22Work-feeding means with means for setting length of stitch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorschubvorrichtung für Nähmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorschubvorrichtung für' Nähmaschinen mit einer Einrichtung, die eine den Vorschub umsteuernde Schwinge, welche dem mit dem Stoff in Eingriff tretenden Glied wirksame Stoffvorschubbewegungen erteilt, und ein Gleitstück aufweist, welches auf der Schwinge durch Bewegung eines von Hand zu bedienenden Armes in die und aus der nach vorn bzw. nach hinten gerichteten Vorschubstellung zu beiden Seiten der Lagerachse der Schwinge verschiebbar ist.
  • Gemäß der Erfindung dient eine mit dem Schwingarm wirksam verbundene Knickhebelschalterfe.der dazu, das Gleitstück nachgiebig in seinen wirksamen Stellungen auf der Schwinge zu halten.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. z ein senkrechter Längsschnitt einer Näh- maschine mit der verbesserten Vorschubvorrichtung; Fig. 2 ist ein im vergrößerten Maßstab gezeichneter senkrechter Querschnitt durch den Maschinenständer nach der Linie 2-a der Fig. z Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Maschine von unten; Fig. d. ist ein im vergrößerten laßstab gezeichneter senkrechter Querschnitt durch den Stofftragarm nach der Linie .I-d. der Fig. z ; Fig.5 ist ein waagerechter Schnitt durch den Stoffschieberträger nach der Linie 5-5 der Fig..I; Fig.6 ist ein senkrechter Schnitt durch den Stoffschieberträger nach der Linie 6-6 der Fig.4; Fig. j veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung die einzelnen auseinandergenommenen Teile des Stoffschieberträgers; Fig. 8 zeigt in der Draufsicht eine Einzelansicht der den Vorschub umsteuernden Führungsschwinge und des Gleitklotzes, wobei die die Führungsschwinge antreibenden Lenker teilweise im Schnitt dargestellt sind; Fig. g und io sind schematische Ansichten der Antriebsvorrichtung für die Vorschubumsteuerung in der Lage für den nach vorn bzw. nach hinten gerichteten Vorschub.
  • Die Nähmaschine hat ein Gehäuse, das einen Sockel io von -im wesentlichen rechteckiger Querschnittsform aufweist, von dem waagerecht ein mit ihm aus einem Stück bestehender Stofftragarm i i hervorragt, der an seinem freien Ende mit einer Abschlußplatte i i' und einer im allgemeinen zylindrischen Endkappe 12 versehen ist. Auf dem Sockel io ist der hohle Ständer 13 des rohrförmigen Maschinenarmes 14 angebracht, welcher an seinem freien Ende in einen Kopf 15 ausläuft, der den freien Endteil des Stofftragarmes i i überhängt.
  • In dem oberen Maschinenarm 14 ist die waagerecht liegende umlaufende Maschinenantriebswelle 16 drehbar gelagert, die an dem einen Ende eine Schnurscheibe 17 trägt. An ihrem anderen Ende tiiälgt die Antriebswelle 16 eine Kurbelscheibe 18, die mit einem Kurbelzapfen ig versehen ist, welcher mittels eines Lenkers 2o mit einer senkrecht liegenden Nadelstange 21 zwischen deren Enden verbunden ist. Die Nadelstange 21 trägt an ihrem unteren Ende eine Öhrnadel22 und ist 'zur Ausführung einer senkrechten Aufundabbewegung in einem Nadelstangenschwingrahmen 23 gelagert. Der Nadelstangenschwingrahmen 23 wird an seinem oberen Ende von einem Lagerzapfen 24 schwenkbar getragen, der in dem Kopf 15 durch eine Stellschraube 25 befestigt ist. Der Lagerzapfen 24 ist so angeordnet, daß die Schwingachse des Nadelstangenschwingrahmens 23 im wesentlichen parallel zur Umdrehungsächse der Maschinenantriebswelle 16 verläuft, wodurch der Nadelstangenschwingrahmen 23 quer zur Längsrichtung des Armes 14 ausschwingen kann.
  • Mit der Nadel 2,:2 arbeitet zwecks Bildung von Doppelsteppstichen ein umlaufender Greifer 26 mit aufrecht stehender Achse (Horizontalgreifer) zusammen, in welchem das übliche Spulengehäuse 27 gelagert ist, um: das herum der Greifer 26 die Nadelfadenschleifen bei der Bildung von Doppelsteppstichen abwirft. Der Greifer 26 wird von einer aufrecht stehenden Welle 28 getragen, die in einem Lagerbock 29 drehbar gelagert ist, welcher von dem freien Ende des Stofftragarmes i i getragen wird; das untere Ende dieser Welle tr@äg#t ein Kegelrad 3o. Mit dem Kegelrad 30 steht ein Kegelrad 31 in antreibendem Eingriff, welches von einer waagerecht liegenden Antriebswelle 32 getragen wird, -die in einem Lagerlappen 33 des Stofftragarmes i i und in einem Auge 33' des Maschinensockels io gelagert ist, wobei das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 30 und 31 so ist, daß der Greifer 26 für jede Umdrehung der Antriebswelle 32 zweimal umläuft. Die Welle 32 liegt parallel zu der Maschinenantriebswelle 16 und hat eine Riemenscheibe 34, die durch einen Riemengurt 35 mit einer Riemenscheibe 36 verbunden ist, welche von .der Maschinenantriebswelle 16 getragen wird; die Riemenscheiben 34 und 36 haben dieselbe Grüße, wodurch die Wellen 16 und 32 sich im übersetzungsverhältnis von z : i drehen.
  • Das Arbeitsstück wird durch eine umsteuerbare zusammengesetzte Vorschubvorrichtung vorbewegt, welche die Nadel 22 und einen Stoffschieber 37 mit der üblichen Viereckbewegung aufweist, der mit einem Stichloch 38 versehen ist. Der Stoffschieber 37 ist an dem freien Endteil des Stofftragarmes i i angeordnet und arbeitet durch Stoffschieberschlitze einer Stichplatte 39 hindurch, die auf der Oberseite des Stofftragarmes i i vorgesehen ist. Der Schaft des Stoffschiebers 37 ist in seiner Seitenfläche ausgespart, um eine der Länge nach senkrecht liegende Tragrippe 4o aufzunehmen, die auf der einen Seitenfläche eines Vorschublüftungsträgerklotzes 41 (Fig. 5 und 7) vorgesehen ist. Der Schaft des Stoffschiebers 37 hat einen senkrecht liegenden Langschlitz 42, durch .den eine Befestigungsschraube 43 hindurchgeht, die in den Träger 41 eingeschraubt ist, wobei die beschriebene Anordnung eine senkrechte Einstellung des Stoffschiebers zuläßt. Der Tragklotz 41 hat an seinem unteren Ende eine nach vorn offene Gabel 44, die eine waagerecht abgeflachte untere Fläche 46 des Tragklotzes und eine gegenüberliegende abgeflachte Fläche 45 eines gekrümmten Armes aufweist, der von dem Klotz herabhängt. Mit den gegenüberliegenden Flächen der Tragklotzgabel kommt ein Vorschublüftungs.exzenter 47 in Eingriff, der von der Antriebswelle 32 an dem freien Ende des Stofftragarmes i i getragen wird.' Der Vorschublüftungsexzenter 47 hat an seinem einen Ende einen Flansch 48, der die Umfangsfläche des Exzenters 47 von einer Führungsmuffe 49 trennt, die gleichachsig mit der Welle 32 liegt. Die Muffe 49 besteht vorzugsweise aus einem Stück mit dem Exzenterflansch 48 und gleichfalls mit einem Bund 50, der auf der Welle 32 durch eine Schraube 51 befestigt ist. Die Führungsmuffe 49 wird an ihrer unteren Seite von der waagerecht abgeflachten oberen Fläche 52 eines nach vorn ragenden Teiles eines Armes 53 gleitbar erfaßt, der von der Hinterseite einer senkrecht liegenden Stoffschieberführungsplatte 54 hinabra-gt. Die Stoffschieberführungsplatte 54 hat eine waagerecht abgeflachte untere Fläche 55, die der Fläche 52 des Armes 53 gegenüberliegt und mit der Oberseite der Führungsmuffe 49 in Eingriff kommt. Es ist zu bemerken, daß die beschriebene Anordnung auf der Stoffschieberführungsplatte 54 eine nach vorn offene Gabel vorsieht, die gleitbar auf der Führungsmuffe 49 gelagert ist.
  • Die Stoffschieberführungsplatte 54 hat in ihrer dem Tragklotz 41 benachbarten Seitenfläche eine Aussparung 56, welche auf der einen Seite in eine senkrechte unterschnittene Führungskante 57 ausläüft. Der Führungskante 57 gegenüber liegt die abgeschrägte Kante 58 einer Leiste 59, die durch Schrauben 6o auf der Stoffschieberführungsplatte 54 befestigt ist, wodurch auf der Stoffschieberführungsplatte eine senkrechte Führung gebildet wird. In dieser Führung sind in einem waagerechten Abstand voneinander liegende abgeschrägte Rippen 61 auf eine senkrechte Gleitbewegung beschränkt, wobei die Rippen an dem Trägerklotz 41 auf der der Rippe 4o gegenüberliegenden Seite gebildet sind (Fig.7). Die Stoffschieberführungsplatte 54 hat einen nach vorn ragenden durchbohrten Lappen 62, der durch eine Schraube 63 (Fig. 4) gelenkig mit einem Kurbelarm 64 verbunden ist, der sich von dem einen Ende einer Vorschubschwingwelle 65 nach oben erstreckt.
  • Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß bei Betätigung der Vorschubschwingwelle 65 die Stoffschieberführungsplatte 54 im wesentlichen waagerecht auf der Führungsmuffe 49 hin und her bewegt wird, welche sich frei mit der Welle 32 in der - Gabel dieser Stoffschieberführungsplatte 54 dreht und die Stoffschieberführungsplatte gegen senkrechte Bewegung als Ganzes sichert. Zu derselben Zeit wirkt der Vorschublüftungsexzenter 47 dahin, den Klotz 41 auf der Stoffschieberführungsplatte 54 und in zeitlicher Beziehung zu deren Bewegungen zu heben und zu senken, um die dem Stoffschieber 37 zu erteilenden Viereckbewegungen zu vervollständigen. Da der. Klotz 41 gegen seitliche Bewegung mit Bezug auf die Stoffschieberführungsplatte 54 gesichert ist, gleitet die Gabel -14 des Tragklotzes auf dem Exzenter 47 mit der Stoffschieberführungsplatte 54 vor und zurück. Der Flansch 4.8 des Vorschublüftungsexzenters dient hierbei dazu, den Tragklotz 41 und die Stoffschieberführungsplatte 54 voneinander zu trennen und zu führen, wobei letztere durch diesen Flansch 48 und den Bund 5o gegen Bewegung in der Längsrichtung der Antriebswelle 32 gesichert ist.
  • Die Vorschubschwingwelle 65 ist vor und im wesentlichen parallel zur Antriebswelle 32 angeordnet; diese Vorschubschwingwelle verläuft in der Längsrichtung des Stofftragarmes, und ihr eines Ende ist in dem Lagerlappen 33 dieses Stofftragarmes gelagert. Das andere Ende der Schwingwelle 65 erstreckt sich in den Sockel 1o hinein, und es ist ein anderes Lager für ,diese Welle durch eine Buchse 66 vorgesehen, die in geeigneter Weise in einem Lappen 67 befestigt ist, welcher an der Verbindungsstelle des Sockels 1o und des Stofftragarmes i i angeordnet ist.
  • Auf dem Ende der Schwingwelle 65 ist innerhalb des Sockels 1o ein Kurbelarm 68 festgeklemmt, der durch einen Bolzen 69 mit dem unteren Ende eine Lenkers 70 verbunden ist, der sich von dem Kurbelarm 68 nach oben in den Maschinenständer 13 hinein erstreckt. Das gegabelte obere Ende des Lenkers 70 ist gelenkig mit einem Gleitstück 71 versehen, welches auf einer Führung verschiebbar angeordnet ist, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel die Gestalt einer im wesentlichen geraden Führungsstange 72 hat. Diese Führungsstange 72 ist an ihren beiden Enden in parallelen Lappen 73 befestigt, die sich von der einen Seite einer die Bewegung umsteuernden Schwinge 74 erstrecken; die genannten Lappen wirken als Anschläge und begrenzen die Gleitbewegung des Gleitstückes 71 auf der Führungsstange 7,2 in beiden Richtungen. Von der gegenüberliegenden Seite der Schwinge 74 und im wesentlichen von der Mitte der Länge der Führungsstange 72 aus erstreckt sich eine Lagerwelle 75 für die Schwinge. Diese Welle 75 verläuft im wesentlichen parallel zur Maschinenantriebswelle und ist in einer Lagerbuchse 76 (Fig. i) gelagert, die durch eine Schraube 77 in einer waagerechten Bohrung befestigt ist, welche in dem Maschinenständer 13 vorgesehen ist.
  • Die die Bewegung umsteuernde Schwinge 74 ist auf der einen Seite ihrer Lagerachse durch einen Bolzen 78 mit dem unteren Ende eines Lenkers 79 verbunden; dieser Lenker hat an seinem oberen Ende einen Bügel, der einen auf der Maschinenantriebswelle 16 angeordneten Exzenter 8o umfaßt. Der Exzenter 8o ist mit Bezug auf seine Exzentrizität einstellbar, und seine Einstellung kann in jeder üblichen und geeigneten Weise vorgenommen werden.
  • Auf der Vorschubschwingwelle 65 ist neben der Lagerbuchse 66 ein anderer Kurbelarm 81 festgeklemmt, der durch einen Bolzen 82 mit dem unteren Ende eines Lenkers 83 verbunden ist, der sich in den Maschinenständer 13 hinein nach oben erstreckt. Das obere Ende des Lenkers 83 ist gelenkig mit einem Kurbelarm 84 verbunden, der von dem einen Ende einer Nadelvorschubschwingwelle 85 getragen wird. Diese Nadelvorschubschwingwelle 85 ist in dem Maschinenarm 14 unterhalb der Maschinenantriebswelle 16 und parallel zu ihr gelagert, und ihr anderes Ende trägt einen abgebogenen Kurbelarm 86, der wirksam mit dem Nadelstangenschwingrahmen 23 verbunden ist, um letzterem Schwingbewegungen zu erteilen. Die beschriebenen Verbindungen zwischen der Nadelvorschubschwingwelle 85 und der Vorschubschwingwelle 65 sind hierbei so, daß der Nadel 22 und dem Stoffschieber 37 gleichzeitig den Stoff vorschiebende Bewegungen und Zurückbewegungen erteilt werden; die der Nadel erteilten Aufundabbewegungen und die Schwingbewegungen des Nadelstangenrahmens sind zeitlich entsprechend eingestellt, so daß die Nadel 22 in dem Stichloch 38 des Stoffschiebers während der das Arbeitsstück vorführenden Bewegungen der Nadel und des Stoffschiebers liegt. Dem Stoffschieber 37 liegt der übliche unter Federwirkung stehende Drückerfuß 87 gegenüber, der geschlitzt ist, um die den Stoff vorschiebenden Bewegungen der Nadel zu ermöglichen.
  • In der Längsrichtung und etwas unterhalb des Maschinenarmes 1,4 verläuft parallel zur Maschinenantriebswelle 16 eine den Vorschub umsteuernde Welle 88; das eine Ende dieser Vorschubumsteuerwelle 88 ist in einem Lagerblock 89 gelagert, der auf der Unterseite des Maschinenarmes 14 angebracht ist, während ihr anderes Ende in einer Lagerbohrung gelagert ist, die in dem Ständer 13 vorgesehen ist. Von der Vorschubumsteuerwelle 88 wird neben dem Kopf 15 des Maschinenarmes ein nach unten ragender Handhebel go getragen, dessen freies Ende ein seitlich abgebogenes Fingerstück 9i hat, welches so angeordnet ist, daß es von Hand- leicht bedient werden kann, um die_ Vörschubumsteuerwelle 88 zu verschwenken.
  • Das andere Ende der Vorschubumsteuerwelle 88 hat innerhalb des Ständers 13 einen nach vorn ragenden und nach unten abgebogenen Arm 92, der mit zwei Augen 93, 94 versehen ist, die in der Längsrichtung des Armes in einem Abstand voneinander und zu beiden Seiten des Lenkers 70 liegen, welcher die Schwinge 74 mit der Vorschubschwingwelle 65 verbindet. Mit dem Auge 93 des Armes 92 ist durch eine Schraube 95 das eine Ende eines Lenkers 96 gelenkig verbunden. Das andere Ende des Lenkers 96 ist mit einem Schlitz 97 versehen, der in der Längsrichtung des Lenkers verläuft; .durch den Schlitz 97 hindurch erstreckt sich in einer Richtung senkrecht zur Länge des Lenkers 96 ein Verbindungszapfen 98, der durch eine Stellschraube 99 in einer waagerecht durchbohrten Nabe ioo befestigt ist, welche sich von der einen Seite des Lenkers 7o aus erstreckt. Das andere Auge 94 des Armes 92 ist durch eine Schraube ioi gelenkig mit dem einen Ende eines Lenkers io2 verbunden, der dem Lenker 96 gegenüber liegt. Das andere Ende des Lenkers io2 liegt neben dem geschlitzten Ende des Lenkers 96 und ist mit einem Langschlitz 103 versehen, durch den der Verbindungszapfen 98 gleichfalls hindurchtiitt. Die Lagerschrauben 95 und ioi liegen vorzugsweise in einem gleichen normalen-Abstand von der Vorschubumsteuerwelle 88, und die Lenker 96 und io2 sind mit Bezug aufeinander und mit Bezug auf den Lenker 70 so angeordnet, daß in jeder Lage des Gleitstückes 71 auf der Führungsstange 72 für den Vorwärtsvorschub oder den umgekehrten Vorschub der Verbindungsbolzen 98 in den nebeneinanderliegenden Schlitzen 97, 103 so liegt, daß eine beschränkte seitliche Bewegung des Lenkers 70 möglich ist, ohne diese Bewegung der von Hand gesteuerten Vorschubumsteuerwelle 88 mittels der Lenker 96, 102 zu übertragen. Mit anderen Worten, es hat ein jeder Lenker 96, 102 eine einen toten Gang zulassende Verbindung mit dem Lenker 70.
  • Aus Fig. 9 ist zu erkennen, daß in einer der Bewegungsgrenzen der Schwinge 74 der Verbindungszapfen 98 sich in dem der Gelenkverbindung 95 des Lenkers 96 mit dem Arm 92 abgekehrten Endteil des Schlitzes 97 befindet und daß- dieser Verbindungszapfen98 in demjenigen Endteil des Schlitzes 103 liegt, welcher der Gelenkverbindung ioi des Lenkers io2 mit dem Arm 92 benachbart ist.
  • Bei der Zurückbewegung des Handhebels 9o zwecks Verschiebung des Gleitstückes 71 von der Vorschubstellung nach hinten in die Stellung für den nach vorn gerichteten Vorschub, d. h. um das Gleitstück 71 in Fig.9 der Zeichnungen nach rechts zu verschieben, hat die resultierende Bewegung des Armes 92 zuerst keine Wirkung, um den Lenker 7o seitlich zu verschieben, da die Bewegung des-. Armes 92 anfänglich durch die Lenkerschlitze 97, 103 aufgenommen wird. Sobald einer oder beide Lenker 96 und io2 genägend verschoben worden sind, um den durch die Schlitze 97, 1o3 gegebenen toten Gang aufzunehmen, wird der Lenker 70 nach rechts verschoben, bis das Gleitstück 71 seine andere in Fig. io der Zeichnungen dargestellte Bewegungsgrenze erreicht hat. Es ist weiter zu erkennen, daß dieLage des Verbindungszapfens 98 in den Lenkerschlitzen 97, 103 nunmehr die umgekehrte wie die in Fig. 9 ist. Demzufolge kann der Lenker 70 wieder seitlich frei entsprechend den Schwingbewegungen der Schwinge 74 ausschwingen, ohne ihre Bewegurigen auf die von Hand gesteuerte Vorschubumsteuerwelle 88 zu übertragen.
  • Um das Gleitstück 71 in jeder seiner vorderen oder hinteren Vorschubstellungen auf der Führungsstange 72 nachgiebig und selbsttätig zu halten, ist das eine Ende eines gebogenen Lenkers 104 durch eine Schraube io5 gelenkig mit dem Arm 92 verbunden. Das andere Ende dieses Lenkers io4 ist durch eine Schraubenfeder io6 (Fig. 2)- mit einem Haltezapfen 107 verbunden, der aus einer Schraube besteht, die einstellbar in den Ständer 13 eingeschraubt ist. In den nach vorn und hinten gerichteten Vorschubstellungen des Gleitstückes 71 auf der Führungsstange 72 (Fig. 9 und io) liegt eine gerade Linie, welche die Kraftlinie der Feder io6 darstellt und die Lagerschraube io5 des Lenkers 104 mit dem Haltezapfen 107 verbindet, auf entgegengesetzten Seiten der Schwingachse des Armes 92. Demzufolge wirken der Arm 92, der Lenker 104 und die Feder roh. zusammen wie ein Knickhebelgelenk, welches das Gleitstück 71 nachgiebig auf die Anhaltelappen 73 zu drängt, wenn das Gleitstück über die Lagerwelle 75 der Schwinge 74 hinweg verschoben wird.
  • Aus Fig. 9 der Zeichnungen ist zu erkennen, daß in der umgesteuerten Vorschubstellung des Gleitstückes 71 auf der Schwinge 74 die Feder io6 auf den Arm 92 in einer Richtung wirkt, um den Lenker io2 in seiner Längsrichtung zu bewegen, um mit dem Zapfen 98 des Lenkers 70 von der rechten Seite dieses Lenkers 7o her in Eingriff zu kommen. Mit anderen Worten, es liegen die Schwingwelle 75 der Schwinge 74 und die Schwingachse ioi des Lenkers io2 auf derselben Seite des Lenkers 7o. Die wirksame Länge des Lenkers io2 verläuft im wesentlichen parallel zu dem wirksamen Arm der Schwinge 74 und hat im wesentlichen dieselbe Länge wie .dieser Arm, der durch denjenigen Teil der Schwinge dargestellt wird, der sich von der Schwingwelle 75 zu dem Gleitstück 71 erstreckt. Der parallele Bewegungseffekt des beschriebenen Armes der Schwinge 74 und des Lenkers io2 verringert jedes Bestreben, die geringe seitliche Bewegung des Lenkers 7o auf den Handhebel 9o zu übertragen, auf ein Mindestmaß oder macht es von einem praktischen Standpunkt aus unbeachtlich.
  • Ein ähnlicher Zustand herrscht vor, wenn das Gleitstück 71 über die Lagerwelle 75 hinweg in seine Stellung für den nach vorn gerichteten Vorschub (Fig. io) verschoben wird, da der Lenker 96, der nunmehr unter der Wirkung der Feder io6 die Steuerung des Lenkers 70 übernimmt, auf der anderen Seite dieses Lenkers 70 mit Bezug auf den Lenker io2 liegt und im wesentlichen parallel zur Länge des wirksamen Armes der Schwinge 74 verliäiuft und im wesentlichen dieselbe Länge wie die Länge dieses Armes hat. Die Anordnung der entgegengesetzt gerichteten Lenker zur Verschiebung des Gleitstückes 71 erzeugt somit einen Zustand, der für die Handsteuerung der Vorschubumsteuervorrichtungbesonders günstig ist.
  • Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß Änderungen in der Größe der zusammengesetzten Stoffvorschubbewegungen. des Stoffschiebers 37 und der Nadel a2 sowohl in der Vorwärtsrichtung als auch in entgegengesetzter Richtung- durch Einstellung des Vorschubexzenters 8o bewirkt werden. Die Richtung des Vorschubs kann leicht durch Betätigung eines bequem zugänglichen Handhebels 9o umgesteuert werden, der durch die Vor schul;-antriebsvorrichtung unbeeinflußt bleibt und demzufolge gewöhnlich feststeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorschubvorrichtung für Nähmaschinen mit einer Einrichtung, die eine den Vorschub umsteuernde Schwinge, welche dem mit dem Stoff in Eingriff tretenden Glied wirksame Stoffvorschubbewegungen erteilt, und ein Gleitstück aufweist, welches auf der Schwinge durch Bewegung eines von Hand zu bedienenden Armes in die und aus der nach vorn bzw. hinten gerichteten Vorschubstellung zu beiden Seiten
DES2018D 1941-01-29 1941-05-25 Vorschubvorrichtung fuer Naehmaschinen Expired DE868832C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017216725A1 (de) * 2017-09-21 2019-03-21 Dürkopp Adler AG Verfahren zum Betrieb einer Nähmaschine sowie Nähmaschine zur Durchführung des Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017216725A1 (de) * 2017-09-21 2019-03-21 Dürkopp Adler AG Verfahren zum Betrieb einer Nähmaschine sowie Nähmaschine zur Durchführung des Verfahrens

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