DE8716977U1 - Oberschalige Analysenwaage mit Windschutz - Google Patents

Oberschalige Analysenwaage mit Windschutz

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DE8716977U1
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DE8716977U
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Sartorius AG
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01G—WEIGHING
    • G01G21/00—Details of weighing apparatus
    • G01G21/28—Frames, Housings
    • G01G21/286—Frames, Housings with windshields

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

t H ff ff * · ·
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine oberschalige Analysenwaage mit einer Waagschale, mit einem diese Waagschale allseitig umschließenden Windschutz, der durch Verschieben mindestens einer Seitenscheibe und einer oberen Scheibe geöffnet bzw. geschlossen werden kann, wobei die verschiebbaren Scheiben in Führungsschienen laufen.
waagen dieser Art sind z.B. aus der DE-PS 35 08 873 bekannt.
Nachteilig an den bekannten Ausführungsformen ist, daß der die Waagschale umschließende Windschutz in seiner Größe nach dem größten zu wiegenden Wägegut ausgelegt werden muß. Ein großer Windschutz ergibt aber keine so gute Schutzwirkung, da sich innerhalb des umschlossenen Wägeraumes leicht wieder interne Luftströmungen bilden. Die in der Mehrzahl kleineren zu wiegenden Proben werden dadurch nicht unter optimalen Bedingungen gewogen. Das eben Gesagte gilt besonders für die Höhe des Windschutzes, da hier die Unterschiede besonders groß sind: Voa flachen Glasschälchen bis ZUB Heßkolben alt langes Hals.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, für eine oberschalige Analysenwaage der eingangs genannten Art eine Erweiterungsmöglichkeit in der Höhe für den Windschutz anzugeben,
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein nach unten offener Aufsatz für den Windschutz vorgesehen ist, daß mindestens eine Seitenwand des Aufsatzes federnd nach innen nachgiebig ist und daß der Aufsatz bei zurückgeschobener oberer Scheibe in deren Führungsschienen einrasten kann.
SW 8718
Damit kann die Größe des Windschutzes der oberschaligen Analysenwaage deutlich kleiner gewählt werden, nämlich so, daß das normal* Wägegut gut im Wägeraum untergebracht werden kann. Bei besonders großem Wägegut kann dann leicht der Aufsatz auf den normalen Windschutz aufgesetzt werden. Dazu ist nur das Zurückschieben der oberen Scheibe, das leichte Zusammendrücken der Seitenwand bzw. der Seitenwände des Aufsatzes und das Einrastenlassen in den Führungsschienen der oberen Scheibe notwendig.
10
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung wird beim Einsetzen des Aufsatzes die Bewegung über die Einrast-Position hinaus durch Anschläge verhindert, so daß das Einsetzen des Aufsatzes praktisch "blind" erfolgen kann.
15
Zn einer weitergehenden Ausgestaltung weist der Aufsatz auf seiner Oberseite eine verschließbare Öffnung auf, damit z.B. von oben in einen Heßkolben, der auf der Waagschale steht, pipettiert werden kann.
I
Die Erfindung wird: is folgenden anhand der schematischen I Figuren beschrieben. Dabei zeigt: | Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht der Analysen- |
waage, 1
Fig. 2 ein Detail des Aufsatzes in einer ersten Ausgestaltung in perspektivischer Ansicht und Fig. 3 ein Detail des Aufsatzes in einer zweiten Ausgestaltung in perspektivischer Ansicht. |
In der perspektivischen Gesamtansicht der Analysenwaage in I Fig. 1 erkennt man das Gehäuseunterteil 1 mit der Anzeige 2 ] und mit Bedienungstasten 3. Die Waagschale 4 ist von einem j
Windschutz 5...11 allseitig umschlossen. Die Seiten- ]
SW 8718 I
I I «
scheiben 5 und € dieses Windschutzes laufen in unteren Führungen 13 und 14 sowie in oberen Führungen 7 und 8 und können mittels Griffen 15 und 16 nach hinten geschoben werden. Die obere Scheibe 9 läuft zwischen den Führungen 7 und 8 und ist in Fig. 1 zurückgeschoben gezeichnet. Durch sine vordere Scheibe 10 und eine Rückwand Il wird der Windschutz vervollständigt. Die bisher beschriebenen Teile der Analysenwaage sind allgemein bekannt und daher but ganz kurz vorgestellt.
Die erfindungsgemäße Analysenwaage weist nun einen Aufsatz 12 auf, der bei zurückgeschobener oberer Scheibe 9 in die freigegebene öffnung eingesetzt werden kann. Konstruktive Details des Aufsatzes werden im Zusammenhang mit den Figuren 2 und 3 noch erläutert. In Fig. 1 erkennt man weiterhin auf der Oberseite des Aufsatzes 12 einen Schieber 17, der ähnlich wie die Scheibe 9 zurückgeschoben werden kann und dann eine öffnung in Aufsatz 12 freigibt. Durch diese öffnung ist hohes Wägegut auch bei Benutzung des Aufsatzes 12 von oben her zugänglich.
Die Bauweise des Aufsatzes 12 erkennt man aus Fig. 2, die in perspektivischer Ansicht die rechte Seitenwand des Aufsatzes zeigt. Der Aufsatz ist z.B. aus Metallblech gefertigt. Die vordere Wand 20 weist eine seitliche Käse auf, ebenso weist die Rückwand 21 eine seitliche Hase 23 auf. Die rechte Seitenwand. 24 ist nur mit der oberen Wand 26 verbunden, von der vorderen und hinteren Wand ist sie durch einen schmalen Schlitz getrennt. Dadurch kann die Seitenwand 24 federnd nach innen nachgeben. Weiter ist dl« Seitenwand 24 in ihrem unteren Bereich nach außen abgewinkelt, so daß ein nach außen vorstehender Bereich 25 entsteht.
SW 3718
* · I lit·«
Zum Einsetzen des Aufsatzes 12 wird die Seitenwand 24 «?twa· nach innen gedrückt und der Aufsatz von oben in die geschoben, die durch Zurückschieben der Scheibe &bgr; Die Käsen 22 und 23 stoßen dabei gegen die Oberkante der 5 Führungen 7 und 8 und wirken als Anschlag· Der vorstehende -Bereich 25 stoßt nicht gegän die Führungen 7 und 8, da er ja nach innen gedrückt wurde. Zn der Endstellung des Aufsatzes 12 wird die Seitenwand 24 losgelassen und der vor- I stehende Bereich 25 rastet in die Nut der Führungen 7 und
I 10 ein, so daß der Aufsatz 12 festsitzt. Zum Entfernen des 1 Aufsatzes 12 muß nur wieder die Seitenwand 24 leicht nach
i innen gedrückt werden und der Aufsatz 12 kann nach oben
I abgenommen werden.
I 15 Die in Fi-j. 2 nicht gezeigte linke Seitenwand kann entweder
I steif ausgebildet sein (der Aufsatz muß dann beim Einsetzen
I leicht von der Seite her eingesetzt werden) oder aber
ir zweckmäßigerweise genauso federnd wie die rechte Seiten-
I wand 24.
I 20
I Eine andere Ausgestaltung des Aufsatzes zeigt Fig. 3. Diese
I Ausgestaltung unterscheidet sich von der Ausgestaltung in
j Fig. 2 nur durch die andere Lage der Nase 22' in der vor-
I deren Wand 20* und der Nase 23* in der hinteren Wand il1.
i 25 Diese Nasen 22* und 23 ■ liegen in dieser Ausgestaltung I tiefer als der vorstehende Bereich 25" der Seitenwand 24'.
1 Der Aufsatz 12* ist dafür vorgesehen, vom Inneren des
I Wägeraumes her eingesetzt zu werden. Die Nasen 22' und 23"
I bilden wieder den Anschlag, der vorstehende Bereich 25*
I 30 rastet in die Führungsschienen 8 und 9 ein, genauso wie es ti für die Ausgestaltung nach Fig. 2 beschrieben worden ist.
SW 8718
m« a
Oberschalige Analysenwaage mit Windschutz
Für eine oberschalige Analysenwaage mit einer Waagschale (4), mit einem diese Waagschale (4) allseitig umschließenden Windschutz (5...11), der durch Verschieben mindestens einer Seitenscheibe (5,6) und einer oberen Scheibe (9) geöffnet bsv. geschlossen werden kann, wobei
&iacgr;&ogr; dia verschiebbaren scheiben (5,6,9) in fährungsschienen (7,s,13,14) laufen, wird ein nach unten offener Aufiatt (12) vorgeschlagen, deaaen Seitenwinde federnd nach innen nachgiebig sind und der bei zurückgeschobener oberer scheibe (9) in deren Führungsschienen (7,&bgr;) einrasten kann. Dadurch ist eine VergröBereng der Höhs des Windschuttes aöglicn, so dad auch höheres wägegut bei geschlossenem Windschutz gewogen «erden kann. (iig. l)
20
25
30
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Claims (4)

Sartorius GmSK iücte SW B7\8 Weender Landstraße 94-108 Kö/ek D-3400 Göttingen Analyiemraag« mit Windechutt Anspruch«:
1. oberschali^e Analysenwaage mit einer Waagschale, mit •in«m di·«· WaagftchalA allseitig \a»ichli*fl«nd#n tfind- «chute, der durch Varechieban »indeaten· min%z Seitenscheibe und einer oberen Scheibe geöffnet biw. geschlossen werden kann? wobei die verschiebbaren Scheiben in Führungsschienen laufen, dadurch gekennzeichnet, daft ein nach unten offener Aufsatz (12,12*) für den Wind schutz (5...11) vorgesehen ist, daß mindestens eine Seitenwand (24,24') des Aufsatzes (12,12') federnd nach innen nachgiebig ist und daß der Aufsatz (12,12*) bei zurückgeschobener oberer Scheibe (9) in deren Führungsschienen (7,8) einrasten kann.
20
IS
20
25
30
aias &igr; » » &igr; . , , .
2. Oberschalige Analysenwaage nach Anspruch 1, dac gekennzeichnet. daß zwei gegenüberliegende Seitenwände des Aufsatzes (12,12*) federnd nach innen nachgiebig sind.
3. Oberschalige Analysenwaage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. daß der Aufsatz (12,12') Anschläge (22, 23 7 22',23') aufweist, die beim Einsatzen des Aufsatzes (12 /12·) ein· Äewegung über die £inr*st~$o*.i?:ion hinaus
4. Oberschaligft Analysenwaage nach einem dar Aniprüch· l bis 3, dadurch defcenntelchtmt. daB dar Aufsatt (12,12') auf sftinsr Oberseite ein· verftchlieBbar« öffnung (17) aufweist.
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DE8716977U 1987-12-24 1987-12-24 Oberschalige Analysenwaage mit Windschutz Expired DE8716977U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1715312A1 (de) 2005-04-19 2006-10-25 Mettler-Toledo AG Waage mit einem Windschutz

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1715312A1 (de) 2005-04-19 2006-10-25 Mettler-Toledo AG Waage mit einem Windschutz
US7227088B2 (en) 2005-04-19 2007-06-05 Mettler-Toledo Ag Balance with a draft shield

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