DE8904108U1 - Greifer - Google Patents
GreiferInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/74—Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
- B65G47/90—Devices for picking-up and depositing articles or materials
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manipulator (AREA)
Description
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Die Erfindung geht aus von einem Greifer mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebener! Merkmalen.
Aus dem DE-SM 87 13 238 ist ein Greifer mit zwei in
vorgegebener Bewegungsrichtung gegenläufig perallel geführten, Greiferbacken tragenden Führungsstangen,
bekennt. Die Führungsstangen sind über ein mechanisches
Zwischengetriebe rait einer SrtcHrsittalbetätigten
Kolhen-Zylinder-Einheit verbunden. Die Führungsstangen sind in air Bewegungsrichtung einander überlappend
in einem Gehäuse angeordnet. Die Führungsstangen sind in ihrem Querschnitt viereckig. Die Führungsstangen
sind an den in das Gehäuse weisende Ende mit schräg
verlaufenden Schlitzen ausgebildet, in die ein beweg
licher Kulissenstein eingreift und dadurch die Greiferbacken gegenläufig verschiebt.
Solch ein Greifer ist zwar hinsichtlich der Stabilität und des Hubes zufriedenstellend, in seiner Ausführungsform weist dieser Greifer allerdings ein hohes Eigengewicht auf. Ein weiterer Nachteil des Greifers liegt
daran, daß das Prinzip nicht auf einen Greifer mit mehr als zwei Backen übertragbar ist.
25
Es sind Dreibacken-Greifer bekannt, bei denen die Umsetzung der Kolbenbewegung in die Backenbewegung mittels
einer Feder-Nut-Anordnung erfolgt. Jede Backe des bekannten Greifers ist an einer Führungsstange angeordnet,
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die beidseitig ausgefräst ist und in eine Ausfräsung des Kolben eingreift.
Ein wesentlicher Nachteil des bekannten Dreibacken-Greifers ist sein geringer Hub und die bei dem Grei
fer auftretenden Verkantungsprobleme. Bedingt durch die komplizierte Geometrie der Aussparungen isi. der
Dreibacken-Greifer in seiner Herstellung sehr aufwendig und teuer.
10
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen insbesondere für pneumatische Betätigung geeigneten
Dreibacken-Greifer zu schaffen, der einen vereinfachten Aufbau aufweist und leichter ist.
15
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Greifer
mit den im Schutzanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind Gegenstand der Unteran^prüche.
20
Ein wesentliches Merkmal des erfindungsgemäßen Greifers sind je zwei parallele Führungsstangen, an denen
eine Greiferbacke angeordnet ist. Dadurch wird ein Verkanten der Greiferbacken verhindert, wodurch
die Zuverlässigkeit des Greifers erhöht wird.
die Ein weiteres Merkmal des Greifers sino/ in den einander
zugewandten Seiten der Führungsstangenpaare offenen Schlitze, in welche ein schräg vom einen Ende des
Kolbens abstehende Flügel eingreift. Dadurch wird auf
eine einfache und sichere Art eine Bewegung der Greiferbacken bewerkstelligt. Ein weiterer Vorteil dieser An-
Ordnung ist die kompakte und leichte Bauweise des Greifers. Die Verwendung zweier Führungsstangen erhöht auch die durch die Greifer mögliche auszübende
Kraft.
5
Der Greifer ist vorteilhafterweise beidseitig mit
einem Druckmittel beaufschlagbar. Dies hat den vorteil, daß ein schnelles Greifen bzw. Loslassen
mittels des Greifers möglich ist Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß der Greifer zum Außen- und/oder
Innen-Greifen verwendet werden kann.
Bei einem beidseitig mit einem Druckmittel beaufschlagbaren Greifer sind vorteilhafterweise die Führungs-
stangen in dem Gehäuse nach außen hin abgedichtet. Dies hat den Vorteil, daß keine Verluste des Druckmittels auftreten. Die Abdichtung der Führungsstangen
hat auch den Vorteil, daß keine Verunreinigungen in den Zylinderraum eindringen können, welche den Greifer
in seiner Funktionsfähigkeit mindert. Die Dichtungen befinden sich in als Führungen für die Führungsstangen ausgebildeten Bohrungen.
Vorteilhafterweise ist der Kolben mit den Flügeln
einteiiigt, vorzugsweise einstückig. Ein derart
ausgebildeter Kolben kann beispielsweise durch Gießen
hergestellt werden, wodurch die Bearbeitung sich vereinfacht und die Kosten verringert werden.
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7 -
Vorzugsweise ist der zwischen den Schlitzen bzw. Flügeln und der Längsrichtung der Führungsstangen eingeschlossene Winkel 30° und höchstens 80° groß. Dadurch
kann der Greifer kompakt ausgebildet werden, wobei auch große Hübe bzw. hohe Klemmkräfte möglich sind.
Vorteilhafterweise ist der Winkel 60°, da hier die besten Ergebnisse bei der konstruktiven Ausgestaltung
des Greifers erzielt werden.
Ein weiterer Vorteil des Greifers ist die Austauschbarkeit der Führungsstangen und des Kolbens, wodurch
zum einen die Wartungsarbeiten sehr schnell erfolgen können und zum anderen der Greifer leicht umgerüstet
werden kann für AnwendungsfälIo, bei denen ein bestimm
ter Hub bzw. eine bestimmte Klemmkraft gefordert wird.
Vorzugsweise weisen die Führungsstangen einen kreisförmi
gen Querschnitt auf. Hierdurch vereinfacht sich die Herstellung der Öffnungen in dem Gehäuse.
Vorzugsweise sind auf einer Seite des Kolbens Druckfedern angeordnet, die sich gegen die gegenüberliegende
Gehäusewand abstützen. Diese Federn dienen zur Selbsthemmung des Greifers für den Fall, daß ein plötzlicher
Vorzugsweise weist der Greifer drei symmetrisch angeordnete Backen auf. Hierdurch können Gegenstände mit
einer komplizieren Geometrie sicher und zuverlässig gegriffen werden. Das Gehäuse des Dreibacken-Greifers
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ist im rechtwinklig zur Zylinderachse gelegenen Querschnitt sechseckig, vorzugsweise ein regelmäßiges
Sechseck.
Vorteilhafterweise zeichnet sich das Gehäuse durch
ebene, achsparallele Außenflächen aus, durch welche die Führungsstangen senkrecht hindurchtreten, wodurch
der Greifer einen kompakten Aufbau ausweist. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Greiferbacken
eine definierte Anlagefläche besitzen. Desweiteren wird die Ausbildung der öffnungen für die Führungsstangen in dem Gehäuse vereinfacht. .
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels.
einem Teilausbruch, und 20
Figur 2 zeigt den Greifer in der Draufsicht im Schnitt.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Dreibacken-Greifer dargestellt. °er Greifer weist ein Gehäuse 20 auf,
vüe-ches mit dem Zylinder 24 verbunden ist. Zur Abdichtung weist der Zylinder 24 eine an seiner Außenseite umlaufende Zylinderdichtung 25 auf. Bei dieser Dichtung handelt es sich z.B. um einen O-Ring.
in dem Zylinder 24 ist ein doppelseitig beaufschlag-
barer Kolben 1° angeordnet. An der Außenfläche des
Kolbens 19 ist eine Kolbendichtung 26 angebracht. lImc uPüCm SucP 23 ist zwischen dein Kolben 19 und
dem Zylinder 24 angeordnet und stützt sich mit ihren Luden an der Endfläche des Kolben 19 und der gegenüberliegenden Zylinderwand ab. Die Feder greift in
eine Ringnut 27 ein, welche an beiden Kolbenenden ausgebildet ist. Diese Ringnut stellt, sicher, daß
die Fede:' während des Betriebes des Greifers nicht herausspringt.
In der Figur 1 ist ein Dreibacken-Greifer als Außen-Greifer dargestellt. Die Selbsthemmung erfolgt
durch Klemmen. Soll der Greifer als Innen-Greifer
verwendet werden, so wird für die Selbsthemmung die 1 SuSr cj aiii &ugr;&bgr;&idiagr;&idigr;&idiagr; ySgeriüuepxieyenuSn Enuc ucS Ku I bens 19 angeordnet.
Der Kolben 19 weist auf seinen Endflechen schräg angeordnete Flügel 6,12,18 auf. In der Mitte
des Kolbens befindet sich ein Führungsseil. 28, der
in einer Buchse 29 geführt wird. Die Buchse 29 ist in einer Bohrung in dem Gehäuse 20 angeordnet.
In der Figur 1 ist der Greifer in seiner geschlossenen Stellung dargestellt. Bewegt sich der Kolben gemäß
des dargestellten Pfeiles nach unten, so gleiten die
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- 10 -
gen 1,2; 7,8; 13,14 entlang und schieben die Greifer- i|
backen 3,9,15 nach außen. fj
Die Führungsstangen 1,2; 7,8, 13,14 weisen in dem Ausführungsbeispiel je zwei Dichtungen 21,22 auf.
Die Dichtungen sind in der Innenwand des Gehäuses 20 angeordnet.
In der Figur 2 wurde auf die Darstellung der Dichtungen 21,22 der Übersichtlichkeit wegen verzichtet.
Gestrichelt dargestellt ist die Stellung der Greiferbacken 3,9,15 im geöffneten Zustand.
Das Gehäuse 20 und der Zylinder 24 weisen nahezu eine hexagonale Geometrie auf. Die Greiferbacken 3,9,15
liegen im geschlossenen Zustand an den Seitenflächen 30,31,32 des
Gehäuses 20 an.
Claims (13)
- DR. RUDOLF &AMER· :b)f»L.-IN«. HELMUT HUBBUCH DIPL.'-PHYS*. ULRICHTWELMEIERWESTLICHE 2S-31 IAM LEOPOLOPLATZ)7530 PFORZHEIM (WEST-GERMANY)((07231) 102290/70<&udiagr;&Rgr;&Agr;&Tgr;&Mgr;&Agr;&Bgr;&Kgr; TELEX 783929 palm« dTelefax: 07231/10 11 03.04.1989 JeN/WaSommer automatic GmbH, 7530 Pforzheim«reiferSchutzansprüche:1. Greifer mit zwei oder mehr als zwei Backen, miteiner in einem Gehäuse angeordneten Zylinder-Kolben-Einheit, mit senkrecht zur Zylinderachse angeordneten und in Richtung ihrer Längsachse verschieblichen Führungsstangen, die schräg zur Zylinderachse verlaufenden Schiitsaufweisen, in die nach Art einer Feder-Nut-Anordnung eine starr mit dem Kolben verbundene Feder eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Backen (3,9,15) zwei parallele Führungstangen (1,2; 7,8; 13,14) vorgesehen sind, die den jeweiligen Backen (3,9,15) tragen, und daß alle Führungsstangen (1,2 ;7»8&iacgr; 13>14 ) Schlitze (4,5;10,11 ;16,17) haben, und in jedem Führungsstangenpaar in den einander zugewandten Seiten der Führungsstangen offen sind, und daß in je zwei solche Schlitze (4,5; 10,11; 16,17) ein schräg vom einen Ende des Kolbens (19) abstehende Flügel (6,12,18) eingreift.
- 2. Greifer nach Anspruch 1,däöyrcSii gekennzeichnet, daß in jedem Führungsstangenpaar (1,2; 7,8; 13,.14) die beiden Schlitze (4,5; 10,11; 16,17) miteinander fluchten.
- 3. GrQifer nach Ansrucn 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß &uacgr;-&igr;&tgr; Kolben (19) mit den Flügain (6,12,18) einteilig, vorzugsweise einstückig ist.
10 - 4. Greifer nach Anspruch 1,2 oder 3,dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Schlitzen (4,5; 10,11; 16,17) bzw. den Flügeln (6,12, 18) und der Längsrichtichtung der Führungsstangen eingeschlossener Winkel oL mindestens 30° und höchstens 80° groß ist.
- 5. Greifer nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß der Winkeioc 60° beträgt.
- 6. Greifer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstangen (1,2; 7,8; 13,14) einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen.
- 7. Greifer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (19)beidseitig mit einem Druckmittel beaufschlagbar ist.■ ■■· ·*&Igr;&Igr; &igr;···•a · ·· &igr; ■···f;
- 8. Greifer nach Anspruch 7,P dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (20)' Bohrungen als Führungen für die Führungsstangen (1,2;'ft| 7,8; 13,14) ausgebildet sind, und daß in den' 5 Bohrungen nahe den öffnungen für die Führungsstan-£ gen (1,2; 7,8; 13,14) wenigstens eine Dichtung (21,22)% vorgesehen ist.
- 9. Greifer nach Anspruch 7,dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite des Kolbens (19) Druckfedern (23) angeordnet sind, die sich gegen die gegenüberliegende Gehäusewand abstützen.
- 10. Greifer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer drei Backen (3,9,15) aufweist.:
- 11. Greifer nach Anspruch 10,dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (20) im rechtwinklig zur Zylinderachse gelegten Querschnitt sechseckig ist.
- 12. Greifer nach Anspruch 11,dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt ein regelmäßiges Sechseck ist.
- 13. Greifer nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (20) durch ebene, achsparallele Außenflächen (30,31,32) begrenzt ist, durch welche die Führungsstanger. (1V2; 7,8; 13,14) senkrecht hindurchtreten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8904108U DE8904108U1 (de) | 1989-04-04 | 1989-04-04 | Greifer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8904108U DE8904108U1 (de) | 1989-04-04 | 1989-04-04 | Greifer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8904108U1 true DE8904108U1 (de) | 1989-05-24 |
Family
ID=6837834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8904108U Expired DE8904108U1 (de) | 1989-04-04 | 1989-04-04 | Greifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8904108U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19604649A1 (de) * | 1996-02-09 | 1997-08-14 | Schunk Fritz Gmbh | Greifvorrichtung bzw. Spannvorrichtung |
| EP2067582A1 (de) | 2007-12-04 | 2009-06-10 | Schunk GmbH & Co. KG Spann- und Greiftechnik | Greifvorrichtung für scheibenförmige Gegenstände |
-
1989
- 1989-04-04 DE DE8904108U patent/DE8904108U1/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19604649A1 (de) * | 1996-02-09 | 1997-08-14 | Schunk Fritz Gmbh | Greifvorrichtung bzw. Spannvorrichtung |
| DE19604649C2 (de) * | 1996-02-09 | 1998-10-15 | Schunk Fritz Gmbh | Greifvorrichtung bzw. Spannvorrichtung |
| US6827381B1 (en) | 1996-02-09 | 2004-12-07 | Fritz Schunk Gmbh & Co. Kg Fabrik Fur Spann-Und Greifwerkzeuge | Gripper or clamping device |
| EP2067582A1 (de) | 2007-12-04 | 2009-06-10 | Schunk GmbH & Co. KG Spann- und Greiftechnik | Greifvorrichtung für scheibenförmige Gegenstände |
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