DE8907241U1 - Abdeckplane - Google Patents

Abdeckplane

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DE8907241U1
DE8907241U1 DE8907241U DE8907241U DE8907241U1 DE 8907241 U1 DE8907241 U1 DE 8907241U1 DE 8907241 U DE8907241 U DE 8907241U DE 8907241 U DE8907241 U DE 8907241U DE 8907241 U1 DE8907241 U1 DE 8907241U1
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    • G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
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    • G09F19/22—Advertising or display means on roads, walls or similar surfaces, e.g. illuminated
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

-o-
Die vorliegende Erfindung betrifft .eine. Abdeckplane, wiesie heute besonders in den Städten vsrwsndst wird, um vor allem die Baustellen höherer Gebäude, die nsu errichtet oder an der Auße.nfasssde rsnsv-'srt werden, gegenüber der Umgebung abzuschirmen. Ali Abdeckplanen werden dabei gelochte Foliar, odar Gewebe mit deutlichen Zwischenräume?» zwischen den einzelnen Gewebesträngen verwendet, die in "!aage** senkrecht aufgehängten Bahnen an den Außenseiten der Gerüste befestigt werden.
Diese Folien oder Gewebe üienen einerseits dazu, bei der Renovierung oder bei den Bauarbeiten abspringende Gegenstände Innerhalb dieser flexiblen Einfassung zu halten und nichs üher diese Abschirmung hinaus fallen zu lassen, um auf diese Art und Welse Sachbeschädigungen oder gar die Gefährdung von Passanten auszuschließen; Diese Folien bzw. diese Gewebe haben darüber hinaus noch den Effekt, daß trotz der großen Anzahl von Löchern oder Durchbrochen, die eine ausreichende Winddurchlässigkeit bei quer anströmenden Luftmassen gewährleisten, bei Verwirbelungen oder Kamineffekten auf nur einer Seite dieser Abdeckung eine weltreichende Abschirmung gegenüber der anderen Seite gegeben 1st, so daß z.B. Luftwirbel, die große Mengen Staub von den Bauarbeiten mit sich fuhren, nur begrenzt auf die andere Seite der Folie bzw. des Gewebes gelangen. Dennoch muß der Anteil der Löcher oder DurchbrUche ausreichend groß sein, um bei starkem Wind ein "*■ Losreißen der Bahnen vom Baugerüst zir verhindern. Zu diesem Zweck sind derartige Bahnen mit Ösen versehen, durch die hindurch Schnüre, Lederriemen oder andere
Befestigungselemente gezogen werden, um diese Bahnen
beispielsweise an den senkrechten oder waagrechten Streben
&Iacgr;/&Igr;
§j 5 des Gerüstes sicher zu befestigen.
U Im allgemeinen wird dabei wenig darauf geachtet, daß die
:\ einzelnen Bahnen z.B. an der oberen Kante exakt parallel
nebeneinander beginnen, da diese Folien oder Gewebe auf 10 der Außenseite einfarbig, meist dunkelgrün ocHr blau,
gehalten sind u^d deshalb ein Versatz zwischen den \, einzelnen Bahnen optisch nicht erkennbar ist.
Infolgedessen sind auch die vorgesehenen Befestigungs-15 elemente nicht im Hinblick darauf gestaltet, daß eine
exakte Parallellage der Bahnen gewährleistet 1st, und
i: es sind auch keine Vorrichtungen getroffen, um über die
£ besagten ösen hinaus, durch die die Schnüre oder Lederin schlaufen hindurchgezogen werden, eine direkte Verbindung
1 20 der einzelnen Bahnen untereinander an ihren Randbereichen f zu gewährleisten.
1 Als Material für derartige Abhängebahnen sind entweder
i Folien bekannt, die 1n ausreichendem MaBe gelocht sind,
.&igr;. 26 cder Gewebe mit ausreichend vielen Zwischenräumen zwischen
den Gewebesträngen, wobei es sich bei dem Gewebe sowohl um Naturstoffe, wie Sackleinen, also Rupfen, handeln kann, als auch um Kunststoff oder gar Metall gewebe, die evtl. zusätzlich beschichtet sind, wobei Insbesondere die 30 Plastifizierung eines MetalIgewebes gängig 1st, um Korrosion zu verhindern.
Es besteht nun das Bedürfnis, die on dem GerUst abge-
!' wandte Vorderseite derartiger Folien oder Gewebe groö-
■&phgr; 3g flächig, also bahnenübergreifend zu bedrucken, jm diese
Flächen als Werbeträger zu nutzen. Bisher wurden derartig
■7-
abgehängte Baustellen lediglich dadurch für Werbung genutzt, indem vor diese gelochten Folien oder Gewebebahnen, normale, also ungelochte FoIien,gehängt und gespannt wurden, die mit der entsprechenden Werbung bedruckt waren. Dies brachte jedoch nur Nachteile hinsichtlich des zusätzlichen Gewichtes und der zusätzlichen Befestigung mit sich und außerdem konnte eine solche vorgespannte, ungelochte Werbefolie aufgrund ihrer Undurchlässigkeit immer nur einen Bruchteil der Abhängung bedecken, da ansonstvn bei starkem Wind der
Winddruck zu groß geworden wäre und zum Zerstören
dieser Werbefolie, damit aber evtl. auch zum Beschädigen der Befestigung und damit des Gerüstes,geführt hätte, wodurch eine Gefährdung von Passanten nicht auszuschließen wäre. Will man jedoch möglichst die ganze Fläche einer solchen Abhängung als Werbefläche nutzen, so ist eine der möglichen Lösungen das direkte Bedrucken dieser gelochten bzw. winddurchlässigen Abnängungen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Neuerung, die Abdeckplane so zu nestalten, daß einerseits eine bahnenübergreifende, farbliche j Gestaltuno der Vorderfläche und andererseits eine ausreichende Abschirmung und Lichtdurchlässiokeit durch die Abdeckplane gegeben ist.
in diesem Zusammenhang ist es insbesondere notwendig, Versatz zwischen den einzelnen Bahnen ebenso zu vermeiden wie zu große Überlappungen bzw. Spalte zwischen den einzelnen Bahnen, da hierunter das Gesamterscheinungsbild stark leiden würde. Weiterhin dürfen durch die hierfür vorgesehenen Maßnahmen weder die sichere und
einfache Befestigung der Bahnen an den Streben der Gerüste nachteilig beeinflußt werden, noch die Luft- und Lichtverhältnisse der hinter der Abhängung befindlichen Gebäude, d-:e ja während der Bauarbeiten teilweise bewohnt sind.
De vorliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß als Abdeckplane mehrere, miteinander verbundene, in einem definierten, schmalen Randbereich überlappende senkrechte Bahnen aus Folie bzw. Gewebe mit Löchern verwendet werden, bei der die dem Gerüst abgewandte Vorderseite sowie die Wandungen der Löcher der Folie bzw. des Gewebes mit heller bzw. reflektierender Farbe gestaltet ist, wöbe1" entlang der Kanten der Bahnen ösen in der Folie bzw. dem Gewebe angeordnet sind.
Die Helligkeit hinter derartigen Abhängungen hängt dabei nicht nur davon ab, wie groß der Anteil der Löcher an der Gesamtfläche der Abhängung ist, sondern auch von der farbig liehen Gestaitung ,und zwar sowohl der außenliegenden Vorderseite der Bahnen als auch der Rückseite und insbesondere von der farblichen Gestaltung der Querschnittsflä'chen des Materiales an den Schnittkanten der Löcher bzw. der den Durchbrüchen zugewandten Flächen der einzelnen Gewebestränge, falls es sich um Gewebe handelt. Je dunkler diese Bereiche gestaltet sind, umso mehr Licht wird von den Flächen "geschluckt" also nicht meh,r reflektiert, so daß für die dahinter!iegenden Fenster des Gebäudes eine starke Abdunkelung gegeben ist. Da die _ außenliegende Vorderseite großenteils werblich bedruckt werden soll, ist bei diesem Bereich bereits die Farbgestaltung vorgegeben. Dementsprechend sollten die übrigen Bereiche, und dabei insbesondere die Rückseite und die Querflächen der Folie bzw. des Gewebes eine Farbe aufweisen, die möglichst viel Licht reflektiert. Es sollte sich dabei entweder um eine möglichst helle Farbe handeln, was jedoch meist aus Gründen der leichten Verschmutzung nicht gewünscht wird, oder es sollte sich direkt um reflektierende,
-9-
beispielsweise metallisierende Oberflächen in diesem Bereich handeln. Insbesondere die Querflächen im Bereich der Durchbrüche spielen hierbei eine große Rolle, da gerade bei dem meist vorhandenen diffusen Außenlicht auf dieSe QüerflaCnefi ein Teil dS3 L 1 C h 13 äüftr'-fft, und wobei deren Oberflächenbeschaffenheit darüber entscheidet, ob die Lichtstrahlen auf die Innenseite der Abhängung weitergegeben werden oder nicht. Deshalb ist es von Interesse, gerade diese Querflächen möglichst nicht farblich entsprechend dem Werbeaufdruck zu gestalten ,sondern mit einer möglichst stark reflektierenden Oberfläche auszustatten. Während es bei den bisherigen Abhängungen von der Größe der Durchlässe und deren Anzahl, also dem Gesamtanteil der Lochung an der Fläche, lediglich darauf ankam, abspringende Gegenstände zurückzuhalten,und darüber hinaus wenigstens einen Teil des auf der Baustellenseite anfallenden Staubes auf dieser Ssits dsr Äbhängung zurückzuhalten., so stellt sich ny-imehr die Aufgabe, von der außenliegenden Vorderseite der Folien bzw. des Gewebes her einen möglichst flächigen
Eindruck zu erwecken, so daß optisch die Lochung bzw.
die Durchbrüche nach Möglichkeit nicht wahrgenommen werden. Hierzu kann man jedoch nicht den Anteil der Durchbrüche an der Gesamtfläche beliebig verkleinern, da hiermit gleichzeitig die Winddurchlässigkeit sinken wUrde, so daß die Gefahr bestünde, daß die Abhängung bei starkem Wind beschädigt oder abgerissen wird. In diesem Zusammenhang haben sich Lochungsanteile von 40 bis 80% als praktikable Größenordnung herausgestellt, wobei ein Lochungsanteil von etwa 65 % als besonders vorteilhaft gelten kann.
Die Grö-Senordnung des einzelnen Loches bzw. des einzelnen Zwischenraumes sollte dabei etwa in der Größenordnung
* · ff · · · ff ff··
-10-von 5 mm liegen.
Von besonderem Interesse ist ferner die Verbindung und gegenseitige Ausrichtung der einzelnen Bahnen der Folie bzw,, des Gewebes. Während bei einfarbiger Gestaltung dieser Bahnen ein Versatz und auch ein starkes überlappen der einzelnen Bahnen nicht wahrgenommen werden, kommt es bei einer Bedruckung als Gesamtbild darauf an, daß die Bahnen am oberer. Rand parallel nebeneinander beginnen und in einer definierten Art seitlich aneinander anschließen, um den optischen Eindruck des Gesamtbildes nicht zu beeinträchtigen.
Da ein nahtloses seitliches Aneinanderanschließen in
der Praxis nur schwer zu bewerkstelligen ist, wird vorgeschlagen, die einzelnen Bahnen seitlich in einem definierten, relativ schmalen Bereich überlappen zu lassen. In diesem öberlappungsbereich können die einzelnen
Bahnen miteinander verbunden werden, indem die miteinander
zu verbindenden Bahnen mit den beiden Teilen eines Klettbandes ausgestattet sind, die der Einfachheit halber als positives und negatives Klettband bezeichnet werden. In der Praxis handelt es sich dabei im einun Fall um dasjenige Band, welches die mit Widerhaken versehenen Spitzen trägt und im anderen Fall um dasjenige Band, welches eine Vielzahl von Schlaufen aufweist, in welche diese Widerhaken eingreifen.
Dieses an den Rändern aufgebrachte Klettband sollte
relativ schmal, also höchstens einige cm breit, aufgebracht werden. Denn je schmaler die aufgebrachten Klettbandstreifen sind, umso geringer ist ein unerwünschtes großes oder zu geringes Oberlappen der seitlich miteinander zu verbindenen Bahnen, sofern die beiden Teile des Klettbandes noch ineinander haften. Beispielsweise könnte bei einer Klettbandbreite von 2ücm die Montage
• · ·· ··· > 111
-11-
noch so vorgenommen werden, daß die beiden Klettbandhälften nur auf einem Bereich von nur 2cm ineinandergreifen. Dies würde bedeuten, daß eine unerwünscht große Überlappung von fast 40cm erfolgt ist oder andererseits von nur 20cm. Der Oberlappungsbereich schwankt damit zwischen Null und annähernd 40cm. Wird dagegen die Breite des Klattbandes auf nur wenige cm beschränkt, so reduziert sich auch die mögliche Bandbreite der Überlappung.
Gleichzeitig sind selbstverständlich nach wie vor in den Randbereichen der einzelnen Bahnen Hülsen eingearbeitet, durch die hindurch, mittels Lederschlaufen oder Schnüre*, eine Verbindung der Bahnen mit den Streben des Gerüstes vorgenommen werden kann.
Um nun eine ausreichende Fluchtung der einzelnen Bahnen
zu gewährleisten, ist es nicht nur notwendig, an der Oberkante der Bahnen diese gleichmäßig nebeneinander an den Querstreben des Gerüstes zu befestigen, sondern als zusätzliche Hilfe könnte das an den senkrechten Kanten 25
aufzubringende Klettband jeweils nur in einzelnen Teilstücken aufgebracht werden, wobei sich zwischen diesen Teilstücken etwa ebenso lange Zwischenräume befinden. Dies würde einen Höhenversatz der einzelnen Bahnen
ausschließen, wenn man darauf achtet, daß bei der Montage 30
jeweils miteinander korreilerende TeilstUcke von Klettband der benachbarten Bahnen exakt zur Deckung gebracht werden. Um zu verhindern, daß zwar eine exakte Oberdeckung dieser TeiistUcke vorhanden ist, jedoch evtl. ein grober Versatz vorgenommen wird, Indem nicht zueinander korreilerende TeilstUcke zur Deckung gebracht werden, kann man auf einer Kante einer Bahn nacheinander abwechselnd jeweils ein
• · *·#·· Uli
-12-
^ Teilstück aus positivem und ein Teilstück aus negativem Klettband aufbringen. In diesem Falle wäre bei Befestigung mit Hilfe dieser KlettbandtsiisttJcke sin Grobvsrsaiz um ein Teilstück nicht- möglich. Selbstverständlich könnte wiederum ain Gesamtversatz um gleich zwei Teilstlickc einschließlich aar dazwischenliegenden Zwischenräume vorgenosssen werder;... jedoch würde es sich dabef um eine so grcSs Möhendistanz handeln, daß dies bei der Montage der einzelnen Bahnen unbedingt auffallen müßte.
,_ Weiterhin wäre darauf zu achten, daß - bei Ausstattung einer Kante einer Bahn mit nur einer übereinstimmenden Art von Klettbandr die beiden Kanten einer Bahn entweder mit der gleichen Art, also positivem oder negativem, Klettband x ausgestatten werden, mit der Folge, daß nur solche Bahnen angeschlossen werden können, die die entsprechend gegensätzliche Art von Klettband tragen. Die andere Möglichkeit besteht darin, grundsätzlich bei jeder der Bahnen auf der einen Seite die eine Art des Klettbandes aufzubringen und auf der anderen Kante die
„c jeweils andere Art. Dies könnte beispielsweise dadurch .«o
unterstützt werden, daß bei den Kanten, auf die beispielsweise das positive Klettband aufgebracht wird, dieses sich Immer auf der Vorderseite der Bahn befindet, während sich das gegensätzliche Klettband auf der Kante o_ Immer auf der Rückseite der Bahn befindet. Dies hat den
Vorteil, daß beim Bedrucken der Bahnen bei jeder Bahn
nur jeweils eine Bahn abgedeckt 1st, nämlich diejenige, welche das Klettband»auf Ihrer Vorderseite trägt, was daran zu erkennen wäre, welche Art von Klettband aufge- __ bracht 1st.
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-13-
Die Anbringung des Klettbandes in unterbrochenen
Einzelstücken hätte weiterhin den Vorteil, daß die Anbringung der Teilstücke des Klettbandes ;«it den an den senkrechten Kanten angeordneten Ösen se zugeordnet werden kann, daß sich die ösen im Bereich der Zwischenräume zwischen den einzelnen Teiistücken befinden. Dadurch ist gewährleistet, daß die Befestigung der Bahnen a*^ Gerüst mittels Riemen oder Schnüre nicht durch die Klettuändü'5r rlappung behindert wird.
's,;i?rden die Bohnen durch die Wahl des aufzubringenden Klettbandes so ausgelegt, dr^ jede der Bahnen quasi '■»ine linke und eine rechte Kante besitzt, also die beiden Kauten einer Bahn nicht identisch gestaltet sind, so 1st bei 1er Bestückung" mit Teilstücken von Klettband darauf zu achten, daß beispielsweise an der Oberkante einer Bahn jeweils mit gegensätzlichen, also positiven bzw. negativen Teilstücken von Kletvband begonnen wird. Sind die beiden Kanten einer Bahn dagegen identisch ausgestaltet, so muß auch mit der gleichen Art von Klettband mit dem ersten Teilstück an der oberen Kante begonnen werden.
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden anhand der Figuren beispielhaft näher beschrieben.
Es zeigen:
Figur 1 eine Aufsicht auf eine Abhängung, die aus
mehreren Bahnen besteht;
Figur 2 eine querschnittartige Detaildarstellung der Befestigung der Bahnen an einem Gerüst;
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Figur 3 eine Querschnittdarstellung durch eine gelochte
Folie.
In Figur 1 sind nebeneinander die einzelnen Bahnen 1 zu erkennen, -Me aus Folie bzw. Gewebe 2 bestehen. Entlang de»* Kanten der einzelnen Bahnen 1 sind die Ösen 6 zu erkennen, mittels derer, wie insbesondere FiVur 2 zeigt, eine Befestigung mittels Riemen 10 oder anderer Elemente an den Streben 11 des Gerüstes möglich ist.
In Figur 1 ist ferner der schmale Randbereich 4 eingezeichnet, in dem eine seitliche Überlappung der einzelnen Bahnen 1 gegeben ist. Dieser Randbereich wird bestimmt durch die Breite des aufgebrachten Klettbandes 8 bzw. 9, welches im vorliegenden Fall in Teilstücken 7 aufgebracht
&ogr;« ist. Zwischen diesen einzelnen Teilstücken 7 befinden sich, in der vertikalen Richtung, etwa ebenso lange Zwischenräume, in deren Bereich sich die ösen entlang der senkrechten Kante der Bahren 1 befinden.
Hierdurch wird, wie Figur 2 zeigt, trotz fester Verbindung benachbarter Bahnen im Bereich der Teilstücke durch die positive mit der negativen Hälfte des Klettbandes 8 bzw. 9,eine Befestigung der Bahnen 1 an den Streben 11 des Gerüstes mittels Riemen 10 oder anderer Befestigungs-
3Q elemente nicht behindert. Die ösen 6 sind dabei, wie bekannt, meist Metallösen, die in die Folie oder das Gewebe 2 eingestanzt sind. Der durch die Hälfte des Kiettbandes 8 bzw. 9 erfolgende (Versatz der überlappenden Bahnen 1 in Querrichtung der gesamten Abhänyung ist in der Praxis viel zu gering, um bei Betrachtung der gesamten Abhängung
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-15-
aus einer solchen Entfernung, die eine Gesamtbetrachtunq überhaupt erst ermöglicht, noch festgestellt zu werden.
Figur 3 zeigt dagegen eine Detaildarstellung einer Bahn 1, bei der eine gelochte Folie 2 verwendet wurde.
IQ Anhand dieser Löcher 3 können am deutlichsten die durch
Löcher 3 entstandenen Querflächen 13 verdeutlicht werden, die bei Verwendung einer Folie im wesentlichen von der Stärke dieser Folie abhängen. Bei der Verwendung eines Gewebes richtet sich die Größe dieser Querflächen selbstverständlich nach der Dicke der rnzelnen Stränge des Gewebes und es handelt es sich dabei in aller Regel nicht um eine zu der Fläche der Folie 2 genau senkrecnt liegende Querfläche sondern um eine Rundung entsprechend der Außenrundung der einzelnen Stränge des Gewebes. Gerade bei diesen Querflächen 13, unabhängig davon, ob es sich um eine gelochte Folie oder um ein durchlässiges Gewebe handelt, sollte darauf geachtet werden, daß diese mit einer reflektierenden Oberfläche, beispielsweise sogar einer Metallisierung, ausgestattet sind und nicht durch die Farbgebung der
Vorderseite der Bahnen 1 mit abgedeckt werden.

Claims (17)

09 07 241.3 BERND ROTZER 26. Oktober 1989A1/go ABDECKPLANE SCHUTZANSPROCHE
1. Abdeckplane aus mehreren, miteinander verbundenen,
in einem definierten, schmalen Randbereich überlappenden, senkrechten Bahnen (1), die aus Folie bzw. Gewebe (2) bestehen, mit Löchern (3) zum Abhängen der GerUstaussenseite an Hochbau-Baustellen, bei der die dem Gerüst ?.bgewandte Vorderseite (5) sowie die Wandungen der Löcher (3) der Folie bzw. des Gewebes (2) mit heller bzw. reflektierender Farbe gestaltet ist, wobei entlang der Kanten der Bahnen (1) ösen (6) in der Folie bzw. dem Gewebe (2) angeordnet sind.
2. Abdeckplane nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich um eine Kunststoffolie handelt.
3. Abdeckplane nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich um Sackleinen Handelt.
4. Abdeckplane nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich um ein plastifiziertes Metallgewebe handelt.
5. Abdeckplane nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
-2-
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite sowie ein Teil der Vorderseite (5) der Folie bzw. des Gewebes (2) wenigstens an der Oberfläche aus einem stark reflektierenden Material besteht.
6. Abdeckplane nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem reflektierenden Material um Metall
IU
handelt.
7. Abdeckplane nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnen (1) in den Randbereichen (4) auf der der überlappenden Bahn zugewandten Seite mit positivem bzw. negativem Klettband (8) versehen sind.
8. Abdeckplane nach Anspruch (7),
dadurch gekennzeichnet, daß beide Kanten einer Bahn (1) mit der gleichen, positiven oder negativen Art Klettband (8 bzw. 9) versehen ist.
9. Abdeckplane nach Anspruch (7),
dadurch gekennzeichnet, daß das Klettband (8 bzw. 9) in einzelnen, unterbrochenen Teilstücken (7) aufgebracht ist. »·»
10. Abdeckplane nach Anspruch (7, 8 oder 9), dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilstücke in etwa so lange wie die Zwischenräume zwischen den einzelnen Teilstücken einer Kante sind.
11. Abdeckplane nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilstücke (7) eines Randbereiches (4) abwechselnd
aus positivem und negativem Klettband (8 bzw. 9) bestehen.
12. Abdeckplane nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das er j te TeilstUck aiii oberen Ende isr bsidsn Randbereiche (4) einer Bahn (1), jeweils aus der gleichen, positiven oder negativen , Art von Klettband (8 bzw. 9) besteht.
13. AbdecKplana nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teilstück am oberen Ende der beiden Randbereiche (4) einer Bahn (1) jeweils aus der gegensätzlichen, positiven oder negativen, Art von
Klettband (8 bzw. 9) besteht.
14. A bdecltplane nach einem der vorhergehenden AnspriiCi.s,
dadurch gekennzeichnet,daß sich die ösen (6) entlang der senkrechten Kanten der Bahnen (1) in etwa auf den gleichen Höhen und bei unterbrochenem Klettband (8bzw. 9)im Bereich der Unterbrechungen befinden,
15. "hdeckplane nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Flächenanteil der Löcher (3) der Folien bzw. des Gewebes (Z) zwischen 40 und 80% beträgt.
16. Abdeckplane nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flächenanteil der Löcher (3) am Gewebe bzw.der Folie (2) 65% beträgt.
17. Abdeckolane nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser eines Loches (3) etwa 5mm beträgt.
• · I Il
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