DE8912585U1 - Manschettenartiges Abdichtelement - Google Patents
Manschettenartiges AbdichtelementInfo
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf ein manschettenartiges Abdichtelement
aus weichelastischem, vorzugsweise geschäumtem Kunststoff nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 36 43 249 ist eine innere Umhüllung für eine elektrische Kabelverbindung bekannt geworden, die aus einem
den Verbindungsbereich umgebenden rohrförmigen Mittelabschnitt und zwei sich von dem Mittelabschnitt aus verjüngend
zu den Abschirmlagen der Kabel erstreckenden rohrförmigen konischen Endabschnitten besteht. Alle drei Umhüllungsteile
sind aus metallischem Material, wobei die konischen Endabschnitte die Aufgabe haben, beim Einbrin-
. .
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gen der flüssigen Isoliermasse in die Umhüllung ein Austreten an den Enden zu verhindern.
Aus der DE-OS 31 00 221 ist auch eine Übergangsmuffe zur
Verbindung von ölgetränkten papierisolierten Kabeln mit kunststoffisolierten Kabeln bekannt geworden, bei der ein
rohrförmiger Abschnitt den Verbindungsbereich in radialem Abstand umgibt. Abdichtelemente aus metallischem Material
sind deckel- oder flanschartig ausgebildet, wobei ein äußerer axialer Flansch auf der Außenseite des rohrförmigen
Abschnitts aufliegt, während ein innerer axialer Flansch, durch den sich das Kabel hindurch erstreckt, mit der äußeren
Leitschicht in dichtendem Eingriff ist. Die Abdichtelemente werden entweder mit Hilfe von Bandschellen oder
durch Löten mit dem rohrförmigen Abschnitt verbunden. Es bereitet jedoch erhebliche Schwierigkeiten, mit Hilfe
einer Schelle eine ausreichende Abdichtung zwischen den metallischen Dichtelementen und dem rohrförmigen Abschnitt
herbeizuführen.
Aus der DE-OS 28 43 089 ist eine Abdichtmanschette aus einem geschäumten Kunststoffmaterial bekanntgeworden, die
aufklappbar ausgebildet ist. Dadurch kann die Abdichtmanschette um den abzudichtenden Gegenstand auf einfache Weise
herumgelegt werden. Die dem Material innewohnende Eigen-
spannung führt dazu, daß sich das ringförmige Abdichtelement um den Gegenstand herum teilweise schließt. Allerdings
reicht die Eigenspannung nicht aus, die Flächen entlang der Teilung miteinander in Eingriff zu bringen. Falls daher
keine Vorkehrungen getroffen werden, besteht die Gefahr, daß das Abdichtelement bei der Montage der Umhüllung
nicht an seinem Platz bleibt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein manschettenartiges Abdichtelement, das einen länglichen Gegenstand umgibt
und diesem gegenüber eine den Gegenstand in radialem Abstand umgebende Umhüllung abdichtet, zu schaffen, das
leicht zu installieren ist und seine eingenommene Position behält. Außerdem soll es eine ausreichende Abdichtung gewährleisten
.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils
des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der Neuerung sind die Flächen entlang der Teilung mit Verriegelungsabschnitten versehen, die die Enden des geteilten
Formkörpers zusammenhalten, wenn sie in verriegeltem Eingriff miteinander sind.
Vorzugsweise sind nach einer Ausgestaltung der Neuerung
die Verriegelungsabschnitte hakenförmig und greifen formschlüssig ineinander.
Die Herstellung des neuerungsgemäßen Abdichtelements ist außerordentlich einfach. Vorzugsweise wird der Formkörper
als geschlossener Ring geformt, vorzugsweise annähernd als Zylinderring, der anschließend durch einen
schnitt geteilt wird. Der Verlauf einzelner Abschnitte der | Teilungsflächen ist vorzugsweise bogenförmig oder spiralförmig,
so daß das Abdichtelement beim Herumlegen um den länglichen Gegenstand aufgewickelt wird.
Das neuerungsgemäße Abdichtelement ist einfach herzustellen |<
und läßt sich einfach und fehlersicher installieren. Es behält nach der Installation seine eingenommene Position
bei, wenn z.B. die metallische Umhüllug um eine elektrische Kabelverbindung herumgelegt wird.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch das Ende einer Kabelverbindung mit einem Dichtelement nach der Neuerung.
Fig. 2 zeigt perspektivisch ein ähnliches Dichtelement wie Fig. 1.
Eine elektrische Kabelverbindung kann aus Gründen der Abschirmung im Verbindungsbereich von einer metallischen
inneren Umhüllung umgeben sein, die an den Enden durch Abdichtelemente abgedichtet ist.Fig.1 zeigt einen Schnitt
durch eine derartige in Längsrichtung geteilte metallische, längliche Hülle 42. Der Schnitt durch die Hülle 42 liegt
im Bereich eines Dreileiterölpapierkabels, dessen drei Adern von einer Gurtisolation 32 umwickelt sind und um die
ein Bleimantel 33 angeordnet ist. Ein derartiges Kabel kann z. B. mit drei kunststoffisolierten Kabeln (nicht gezeigt)
verbunden werden, wobei sich die Hülle 42 über den Verbindungsbereich hinweg erstreckt. Eine derartige Verbindung
ist in der deutschen Patentanmeldung P 35 05 441.1 beschrieben.
Die aus Zink oder verzinktem Stahlblech bestehende Hülle 4 2 ist in Längsrichtung geteilt, wobei ihre Längskanten
4 2a nach außen um- und etwas zur Seite gebogen sind. Eine im Querschnitt U- oder C-förmige Schiene 44 hat nach innen
geneigte Schenkel, welche die umgebogenen Längskanten 42a hintergreifen. Somit ist eine Art Schwalbenschwanzverbindung
gebildet.
Im Bereich der Enden der Hülle 42 sind Dichtelemente angeordnet, welche den Raum zwischen den Kabeln bzw. ihrer
Verbindung miteinander einerseits und der Hülle andererseits nach außen abdichten. In Fig. 1 ist lediglich ein
Dichtelement 46 zu erkennen. Die zu einer Umhüllung 42 gehörenden Dichtelemente können identisch ausgebildet
sein, so daß es ausreicht, das Dichtelement 46 zu beschreiben. Im anderen Fall kann das andere Dichtelement
wie in Fig. 2 dargestellt ausgebildet sein.
Das Dichtelement 46 ist weitgehend ringzylindrisch und besteht aus einem elastischen, geschäumten, geschlossenzelligen
Kunststoffmaterial. Das Dichtelement 46 weist einen im Querschnitt schwalbenschwanzformigen radialen
Ansatz 47 auf, der in seiner Querschnittskontur dem Spalt zwischen den nach außen gebogenen Kanten 42a der
Hülle 42 entspricht. Das Dichtelement 46 weist eine mittige kreisförmige Öffnung 48 auf. Es ist ferner entlang
einer Linie 49 geteilt. Die Teilungslinie 49 weist einen ersten Abschnitt 202 auf, der sich von der
Öffnung 48 bogenförmig oder spiralförmig bis an den Ansatz 47 heran erstreckt. Ein zweiter relativ kurzer Abschnitt
erstreckt sich in einem Bogen mit entgegengesetzter Krümmung wie der Abschnitt 202 annähernd radial in Richtung der
Öffnung 48 zurück, wobei zwischen den Abschnitten 202 und 203 ein relativ kleiner spitzer Winkel gebildet ist.
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•&bgr;&lgr; ··«
Annähernd auf halbem Radius des Dichtelements 46 schließt sich der dritte Abschnitt 204 an, der sich bogenförmig
zur Außenseite des Dichtelements 46 erstreckt, und zwar in Fig. 1 auf der rechten Seite des radialen Ansatzes 47.
Die Abschnitte 203 und 204 schließen wieder einen kleinen Winkel ein. Aufgrund des beschriebenen Verlaufs der Teilungslinie
werden an den zugekehrten Enden der Abschnitte 202, 203 und 204 jeweils ein spitzer Vorsprung und
sine spitze Ausnehmung gebildet, die formschlüssig ineinandergreifen. Sie bewirken eine Veriegelung in der
Weise, daß die Endflächen des geteilten Dichtelements 46 selbsttätig zusammengehalten werden, wenn sie nicht durch
eine manuelle Operation auseinandergeklappt werden. Dies z.B.ist dann der Fall, wenn das manschettenförmige Dichtelement
46 um den Bleimantel 43 nach Fig. 1 herumgelegt wird.
Zum Aufklappen und Wiederverriegeln der Enden des Dichtelements 46 kann der radiale Ansatz 47 mit einer Hand erfaßt
werden, um die Verriegelung aufzuheben bzw. wieder herzustellen. Nachdem die Verriegelung für beide Dichtelemente
einer Umhüllung 42 vorgenommen wurde, kann die Umhüllung um die Dichtelemente herumgelegt werden.Die Abmessung
der Dichtelemente ist derart, daß sie beim Auf-
schieben der Schiene 44 die Längskanten 42a der Hülle 42 radial etwas zusammenpressen, damit eine einwandfreie
Dichtungswirkung hergestellt ist. Darüber hinaus dienen die Dichtelemente 46 auch als Abstandshalter, welche die
Hülle 42 in einem gleichmäßigen Abstand von den Kabeln bzw. ihrem Verbindungsbereich hält.
Das Bezugszeichen 59 bezeichnet eine Schraube, mit der eine aus einer Kabelabschirmung gebildete Litze 18c mit
der Hülle 4 2 elektrisch verbunden ist. Dieses Merkmal ist jedoch im vorliegenden Zusammenhang ohne Bedeutung.
In Fig. 2 ist ein Dichtelement 45 dargestellt, das in seinem Aufbau weitgehend dem in der Fig. 1 gleicht, so
daß gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, denen ein d hinzugefügt ist. Man erkennt, daß die Abschnitte 202d und 203d der Teilungslinie 49d sich etwas weiter in den radialen Ansatz 47d hineinerstrecken als dies bei der Ausführungsform nach Fig. 1 der Fall ist. Das ringzylindrische Dichtelement 45 umschließt einen sternförmigen Dichtkern 50 mit kreisförmigen Ausnehmungen 51, 52, 53 zur Aufnahme von Kunststoff kabeln 10a, 1Od und 10c, die z. B. im Rahmen einer Kabelverbindung mit den Adern des Ölpapierkabels llnach Fig. 1 verbunden sein können, wobei, wie bereits beschrieben, die Verbindung von
daß gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, denen ein d hinzugefügt ist. Man erkennt, daß die Abschnitte 202d und 203d der Teilungslinie 49d sich etwas weiter in den radialen Ansatz 47d hineinerstrecken als dies bei der Ausführungsform nach Fig. 1 der Fall ist. Das ringzylindrische Dichtelement 45 umschließt einen sternförmigen Dichtkern 50 mit kreisförmigen Ausnehmungen 51, 52, 53 zur Aufnahme von Kunststoff kabeln 10a, 1Od und 10c, die z. B. im Rahmen einer Kabelverbindung mit den Adern des Ölpapierkabels llnach Fig. 1 verbunden sein können, wobei, wie bereits beschrieben, die Verbindung von
der Umhüllung 42 nach Fig. 1 umgeben ist und das Dichtelement 45 sowie der Dichtkern 50 die Umhüllung 47 im Bereich
der Kunststoffkabel abdichten, während das damit verbundene Ölpapierkabel mittels des Dichtelements 46 gegenüber
der Umhüllung abgedichtet wird.
. . ./10
Claims (7)
1. Manschettenartiges Abdichtelement mit einem ringförmigen Formkörper (45, 46) aus weichelastischem, vorzugsweise
geschäumtem Material, der geteilt und aufklappbar ausgebildet ist, der um mindestens einen länglichen Gegenstand
herumgelegt diesen gegenüber einer den Gegenstand in radialem Abstand umgebenden Umhüllung abdichtet,
insbesondere für eine metallische innere Umhüllung für eine elektrische Kabelverbindung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flächen entlang der Teilung (49, 49d) miteinander in Eingriff bringbare Verriegelungsabschnitte
(202,203, 204 bzw. 202d, 203d, 204d) aufweisen, die die Enden des geteilten Formkörpers (45, 46) in verriegeltem
Eingriff miteinander halten.
2. Abdichtelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsabschnitte hakenförmig sind, die
formschlüssig ineinandergreifen.
3. Abdichtelement nach Anspruch 1 oder 2, bei dem an der
Außenseite ein radialer Abschnitt geformt ist zur Abdichtung des Spalts zwischen umgelegten Längskanten
.../11
der Umhüllung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsabschnitte
radial innerhalb des radialen Abschnitts (47, 47d) angeordnet sind.
4. Abdichtelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die hakenförmigen Verriegelungsbaschnitte sich bis nahe an den radialen Abschnitt (47, 47d) heran oder
in diesen hinein erstrecken.
5. Abdichtelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper als geschlossener
Ring geformt ist, der durch eine Reihe von miteinander verbundenen spiralförmigen Schnitten (202, 203, 204,
202d, 203d, 204d) anschließend geteilt ist.
6. Abdichtelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet
durch einen weitgehend ringzylindrischen Formkörper
(45, 46).
7. Abdichtelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,dadurch
gekennzeichnet, daß der Verlauf der Teilungsflächen (202, 203, 204; 202d, 203d, 204d) bogenförmig ist.
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