DE8915629U1 - Siebanordnung sowie Verwendungen der Siebanordnung - Google Patents

Siebanordnung sowie Verwendungen der Siebanordnung

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Description

CH-NiIl Werner, Eigenheimweg 45, 8404 Winterthur
Siebanordnung sowie Verwendungen der Siebanordnung
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Siebanordnung Ausscheiden von sp*fr ■; 3?« Gegenständen in Abyssseranlagen gemäss &igr; ) Oberbegriff des -tisprucngs 1 und die Verwendung der Siebanordriung in Regen<jecken von Abwassere·-, agen gemäss den Oberoegriffen der atynsprüche 5, 6 und V.
Bei Regenereignissen fallen beträchtliche Mengen von Uberschusswasser mit darin oder darauf schwimmenden Festkörpern an. Diese Uberschusswasser können nicht der Kläranlage zugeführt werden und müssen zwangsläufig direkt in Seen, stehende oder fliessende ««wasser geleitet werden. Dort können die mitgeführten festen Stoffe an der Uferflora hängenbleiben und diese ästhetisch verunstalten.
Es sind deshalb schon verschiedene Vorrichtungen zum Ausscheiden dieser festen Stoffe vorgeschlagen worden. Die bekannten rotierenden oder umlaufenden Siebe benötigen wohl eine geringe Grundfläche, anderseits nüssen deren Antriebe mit elektrischer Energie versorgt und ständig gewartet werden. Insbesondere die Wartung von In Abwässern umlaufenden Teilen 1st sehr arbeitsintensiv und zudem kostspielig. Im weiteren steht bei abgelegenen Ab" wasseranlagen oft nicht genügend elektrische Energie zur Verfügung, um solche umlaufenden Siebe anzutreiben.
Es 1st auch bekannt, das Uberschusswasser von oben oder von unten durch Siebe oder Netze hindurchzuleiten. Diese Vorrichtungen brauchen ausser zu deren Reinigung keine angetriebene Vorrichtungen; sie müssen hingegen sehr grossflächig ausgeführt sein, um einerseits einen möglichst geringen Widerstand für das
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durch sie hindurchtretende Uberschusswasser zu verursachen und eine möglichst Lange Einsatzdauer zu gewähren, bis eine Reinigung und damit ein Unterbrechen des Zuflusses notwendig wird.
Bei neuerstel Iten Abwasseranlagen können notfalls grosse Flächen für solche Siebanlaqsn bereitgestellt werden; bei bereits bestehenden Anlagen herrschen übl ik erweise sehr enge Platzverhältnisse, und es ist daher oft nicht möglich, genügend grosse Siebflächen aufzustellen.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, eine Siebanordnung zu schaffen, die gegenüber den bekannten feststehenden Sieben eine wesentlich höhere Nutzfläche aufweist und welche eine Verwendung in Abwasseranlagen mit geringer Grundfläcne ermöglicht.
Es gelingt, mit fa Itenförmig ausgebildeten gelochten Blechen die Nutzfläche pro Quadratmeter Grundfläche um ein Mehrfaches zu erhöhen. Es wird damit möglich, die Siebanordnung innerhalb eines Kanals, der neoen dem Regenbecken vorbei führt, anzuordnen,- Insbesondere haben die hydraulischen Druckverhältnisse keine Rückwirkung auf das Becken. Di? faltenförmige Siebanordnung kann in einfacher Weise aus plattenförmigen Sieben zusammengestellt werden, welche durch V- oder U-förmige Verbindungselemente oder durch Umbiegen der Kanten miteinander verbunden sind. Die Siebanoranung &ldquor;ässt si cn auf diese Weise Leicnt einbauen, und die Siebe können, falls notwendig, leicht ausgetauscht oder ersetzt werden.
Bei der Verwendung der Siebe mit Zulauf von oben kann eine hohe Ausscheidungsrate auf sehr kurzer Distanz erreicht werden, und bei zeitweiliger Parallelführung - kann durch sporadisches Ausschalten eines Astes eine Reinigung wühr.vnd des Regenereignisses durchgeführt werden.
Die Siebanordnungen können bei jeder Einsatzart ohne weiteres durch Spülkippen oder durch Sprinkleranlaqen ohne manuelles Dazutun gereinigt uerden. Die Siebe lassen sich auch ohne weiteres nach dem R«genereign1s von Menschenhand oder durch Rückspülung
reinigen.
Anhand Illustrierter Ausführungsbeisp1ele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Siebanordnung mit ebenen Siebflächen, Figur 2 eine Siebanordnung mit gebogenen Siebflächen, Figuren 3 und 4 je eine Verwendung der Siebanordnung in einem Regenbecken/ Figur 5 die Siebanordnung in einem Kanal/ Figur 6 eine schematische Darstellung einer verzweig
ten Regenwasserreinigungsanlage,
Figur 7 eine Draufsicht auf eine Siebanordnung/ Figur 8 einen Querschnitt durch die Siebanordnung ge-
mäss Figur 7 und
Figur 9 ein weiteres Verbindungselement für die Sieb
bleche.
In Figur 1 sind die mit 1 bezeichneten Lochbleche, welche vorzugsweise aus Chromnickelstahl gefertigt sind, auf der linken Seite mitteLs Verbindungselementen 3 miteinander verbunden. Die Verbindungselemente 3 können durch Nieten oder Schrauben 5 an den Blechen 1 befestigt sein. Auf der rechten Seite der Figur 1 ist eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ersichtlich, in welcher anstelle von Verbindungselementen 3 die Kantenbereiche der Bleche 3 umgelegt sind, derart, dass der Kantenbereich 7 als Veraindungselement dient. Die Verbindung zur nächsten Platte kann ebenfalls mittels Schrauben oder Nieten 5 erfolgen. Selbstverständlich ist es auch möglich, sofern Blechplatten 3 in entsprechender Breite bzw. Länge erhältlich sind, dass nur jeweils nach jedem zweiten, dritten oder vierten ebenen Abschnitt eine Verbindung notwendig ist; die Übergänge an den übrigen Stellen erfolgen jeweils durch Abkanten der Bleche 1.
Anstelle von flachen gelochten Blechen 1 können auch gebogene treten, welche einteilig hergestellt oder durch Verbindungselemente 3 gegenseitig verbunden sind (vgl. Figur 2).
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Die in den Figuren 1 und 2 beschriebenen Siebanordnungen 2 können 1n verschiedenster Welse eingesetzt werden. Im Prinzip lass^i sie sich an allen Stellen einsetzen, wo bisher ebene gelochte Bleche oder netzförmige Siebe verwendet worden sind.
In der Ausgestaltung der Erfindung gemäss Figur 3, welche ein Regenbecken 9 darstellt/ 1st die Siebanordnung 2 horizontal ausgerichtet. Das Regenbecken 9 besteht im wesentlichen aus dem Sammelbecken 11/ einem durch eine Uberfallwand 13 von diesem getrennten Hilfsbecken 15 und einer weiteren/ das Uberschusswasser abführenden Rinne 17, welche durch eine Uberfallwand 19/ deren Uberfallkante höher liegt als die Uberfa IIkante der Wand 13/ getrennt 1st. Die Siebanordnung 2 1st zwischen einer über der Uberfallwand 13 angeordneten Tauchwand 21 und der Uberfallwand 19 eingesetzt. In den beiden Uberfa IIwänden 13 und 19 können Offnungen 23 und 25 angebracht sein/ die durch je eine Stauklappe 27 bzw. 29 verschIiessbar sind/ so dass das Wasser jeweils nur von der Rinne 17 zum Hilfsbecken 15 bzw. vom Hilfsbecken 15 zum Sammelbecken 11 gelangen kann, wenn das Regenereignis vorübe r ist.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung gemäss Figur 4 ist die Tauchwand 21 nicht über der Uberfallwand 13 angeordnet/ sondern seitlich dazu, und die Unterkante 31 der Tauchwand 21 liegt tiefer als die Uberfallkante der Uberfallwand 13. Die Siebanordnung 2 ist in dieser Ausgestaltung wiederum zwischen der Tauchwand 21 una aer Uberfa I Iwand 19 eingesetzt. Die Tauchwand 21 teilt dabei das Hilfsbecken 15 in zwei Abschnitte X und Y auf.
In einer weiteren Ausgestaltung kann die Siebanordnung 2 den oberen Abschnitt B der Uberfallwand 19 bilden. Dabei ist die Siebanordnung hochkant angeordnet. Die Scheitel der Bleche 3 können dabei horizontal oder vertikal verlaufend ausgerichtet sein (in gebrochenen Linien angedeutet). Die Sammelrinne 17 kann auch zwischen den Hilsbecken 15 und dem Sammelbecken 11 angeordnet sein.
Ib folgenden wird die Funktionsweise der in den Figuren 3 und 4
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gezeigten Regenbecken 9 erläutert.
In das Sammelbecken 11 fliesst mehr Wasser als durch einen nicht gezeigten Ausgang zur Kläranlage abgeführt werden kann. Durch das Uberschusswasser steigt der Pegel im Sammelbecken 11 an und überströmt die Oberkante der Uberfallwand 13 und gelangt in das Hilfsbecken 15. Steigt der Pegel weiter, so wird das Wasser von unten durch die Siebanordnung 2 hindurchgedrückt und die mitgeführten Verunreinigungen auf der Unterseite der Siebanordnung 2 zurückgehalten. Das von groben Teilen gereinigte Wasser steigt im Hilfsbecken iä auf und fällt anschliessend über die Oberkante der Uberfallwand 19 in die Rinne 17, von wo es einem Gewässer zugeleitet werden kann.
Ist die Siebanordnung 2, wie andeutungsweise in Figur 4 dargestellt, auf der Uberfallwand 19 aufgesetzt, so wird das Festkörper mitführende Wasser durch die siebförmige Wand hindurch in die Rinne 17 treten und die Festkörper bleiben an der vertikal gestellten Siebanordnung 2 hängen. Nimmt die Wasserzufuhr dermassen zu, dass nicht mehr die gesamte Menge durch die Siebanordnung 2 hindurchgeleitet werden kann, so dass der Pegel übir die Oberkante der Tauchwand 21 ansteigt, so kann das Wasser ungereinigt direkt zur Rinne 17 gelangen und abgeführt werden« Dieser Notüberlauf tritt erfahrungsgemäss nur sehr selten ein.
Damit die gröbsten, auf der Wasseroberfläche schwimmenden Gegenstände bereits vor dem Eintritt in das Hilfsbecken 15 aufgefangen werden können, ist im Sammelbecken 11 eine fest oder scnwenxoar angeordnete Tauchwand 33 vorgesehen, die die festen Gegenstände am Übertreten der Oberkante der UberfaLIwand 13 hindert.
Zur Reinigung der Siebanordnung 2 nach dem Regenereignis kann an der Decke 35 eine feste oder eine fahrbare Spülkippe 37, eine eine feste oder fahrbare Sprinkleranlage oder eine mechanische, mit Bürsten oder Kratzern versehene Reinigungsvorrichtung angeordnet sein, mittels welcher die unterhalb der Siebbleche 1 klebenden Festkörper entfernt werden können. Vorzugsweise ist deshalb der Boden 39 des Hilfsbeckens 15 geneigt ausgebildet, so dass die Festkörper durch die Öffnung 23 in das Sammelbecken 11
zurückgeschwemmt werden können, um ansch I iessend der Kläranlage zugeführt zu werden. Die Rückstauklappe 27 verhindert bei vollen Sammelbecken 11 ein Durchtritt von Wasser direkt zum Hilfsbesken 15. Analog dazu kann auch die Rinne 17 durch die öffnung 25 gereinigt werden.
Selbstverständlich können die Siebanordnungen auch durch Abflammen mittels Offener Flamme gereinigt werden. Es ist auch möglich, die Siebanordnung 2 um eine horizontale Achse A schwenkbar anzuordnen, so dass die Lochbleche 3 nach dem Regenereignis gespült werden können.
Die nutzbare Siebfläche der Siebanordnung 2 beträgt ein Mehrfaches der Querschnittsfläche zwischen der Tauchwand 21 und der Uberfallwand 19, z.B. das Drei-, Vier- oder Fünffache.
Wenn die gelochten Bleche 3 an deren Unterkante nicht durch Verbindungselemente 3 fest miteinander verbunden sind, sondern, wie in Figur 9 dargestellt, dort je eine Gummilippe 41 angebracht ist, deren untere Kanten 43 gegeneinandergepresst sind, kann bei der Reinigung durch den statischen Druck des Wassers der auf der Oberseite der 3leche T anhaftende Schmutz zwischen den zurück^ weichenden Lippen 41 hindurch nach unten abgeführt werden. Ist die Siebanordnung 2 bei einem Regenereignis in Betrieb, verhindert der Wasserdruck des von unten aufsteigenden Wassers ein öffnen der Lippen 41, da diese durch den Druck des Wasser, zusammengedrückt werden.
Sind anstelle der an den Oberkanten der Bleche 1 angeordneten VeroinaungseLemente 3 GummiLippen 41 eingesetzt, die mit wenig Vorspannung aneinander anliegen, so können die Gummilippen 41 bei Beschickung der Siebanordnung 2 von unten als Notüberlauf dienen (keine Abbildung).
In der Ausgestaltung der Erfindung nach Figur 5 sind schematisch zwei Siebanordnungen 2 geneigt zur Horizontalen seitlich einer Rinne 45 angeordnet, wobei die Scheitel der Verbindungselemente 3 in der Fallinie oder schräg dazu verlaufen können. Die unteren Kanten der Siebanordnungen 2 liegen auf dem Bauwerk 47 auf und bilden einen geschlossenen Raum 49, der vorzugsweise in der Mitte rinnenförmia ausgebildet ist. An unteren Ende der Siebanord-
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nungen 2 ist ebenfalls eine Sammelrinne 51 vorgesehen, über den Siebanordnungen 2 kann eine Spülkippe 37 oder eine Sprinkleranlage 53 angeordnet sein. In dieser Ausgestaltung der Erfindung nach Figur 5 kann das zu reinigende Wasser entweder von oben durch die Rinne 45 zugeführt werden, wobei die mitgeführten festen Gegenstände auf der aussenliegenden Oberfläche der Siebanordnungen 2 zurückgehalten werden bzw. in die Sammelrinne 51 fallen, und das gereinigte Wasser kann durch die Rinae am Boden des Raumes 49 abgeführt werden.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, das verschmutzte Wasser in den Raum 49 einzuleiten und durch die Siebanordnung 2 nach aussen in die Samssel rinnen 51 austreten zu lassen. Die Reinigung
\ der Siebanordnungen 2 erfolgt nach dem Regenereignis durch die Spülkippe 37 oder die Sprinkleranlage 53, wobei in der ersten Variante die Schmutzfracht durch die Sammelrinne 51 abgeführt, in der zweiten Variante die Schmutzfracht aus dem Innenraum 49 zur Kläranlage geführt werden muss. Damit die Siebanordnung 2 während eines lang andauernden Regenereignisses gereinigt werden kann, ohne dass während der Reinigungszeit ungereinigtes Wasser einem Gewässer zugeführt werden muss, können gemäss Ausführung in Figur 6 zwei Anordnungen gemäss Figur 5 parallel geführt werden, wobei am Einlauf und am Auslauf mittels einer Klappe 55 oder einem anderen Regulierorgan jeweils während der Reinigungsphase einer der beiden Äste C oder D verschlossen werden können.
( Es besteht dabei die Möglichkeit, abwechslungsweise jeweils nur einen Ast in SetHso zu halten, wobei durch kurze Reinigungsintervalle stets im wesentlichen der gesamte Siebquerschnitt zur Verfugung steht, oder aber beide Siebe miteinander zu betreiben und jeweils nur einen Ast C oder D für eine kurze Reinigungsphese ausstr Betrieb zu nehmen.
In den Figuren .7 und 8 ist eine weitere mögliche Ausgestaltung der Siebanordnung 2 dargestellt, Die Bleche 1 sind dabei V-förmig gebogen und ihre freien Kanten durch Profiletäbe 57 an einer Tragkonstruktion 59 befestigt.
wie §wmoä5 den figuren 3 und k sinsebiutsn Siefcincrdnung-n 1
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können mit einfachen baulichen Massnahmen durch Rückspülung gereinigt werden. Eine mögliche Ausführungsform wird anhand der Figur 4 beschrieben.
In den offenen Querschnitt zwischen dem Boden 39 und der Untei&mdash; kante 31 der Tauchwand 21 wird eine schwenkbare Klappe 61 eingesetzt, die bei Betrieb der Anlage auf dem Boden 39 liegt und keinen Einfluss auf die Funktion der übrigen Teile ftüt. Sobald nach dem Reganereigois durch einen Sensor 63 festgestellt wi^i» dass kein Wasser mehr über die Ueberlaufkante der UeberfajIwand 19 überläuft, so wird die Klappe 61 durch einen entsprechenden Antrieb erschlossen. fcis über der Siebanordnung 2 sehende Wassersäule kann dadurch nicht mit dem sinkenden Wasserstand ins Sammelbecken 11 zurückflies»^n. Sobald das Sammelbecken 11 im wesentlicher« wieder leer ist, wird die Klappe 61 geöffnet und das über der Siebanordnung 2 befindliche Wasser schwemmt die an der Siebunterseite anhaftenden Verunreinigungen zurück in das Sammelbecken 11, von wo sie in herkömmlicher Weise der Kläranlage zugeführt werden können.
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Claims (10)

PatantanwaitQ Dipl.-irng. H. Schmitt Dipl.-Ing. W. Maucher Freiburg I. Br. OrelkOnigstraDe 13 .".'."" .'. .". ." ■nsprüche
1. Siebanordnung (2) zum Ausscheiden von sperrigen Gegenständen in Abwasseranlagen^ bestehend aus einem Sie-b aus gelochtem Siech, dadurch gekennzeichnet/ dass das; Blech CH zwecks Erhöhung der nutzbarer. Oberfläche fadenförmig ausgebildet ist.
2. Siebanordnung n?ch Anspruch &lgr;, dadurch gekennzeichnet, dass das Blech £1) dureä Bis ^n in Fallen gevegt ist oder dass die Falten aus einer Hc-- -zahl, entlang je zweier Kanten verbundener ; lasher Bleche CD t 'steht.
3. Siehanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche (/) mit V- oder U-förmigen Verbindungselementen (3) oder durc* V- oder U-förmiges Umbiegen mindestens einer Kante (7) miteinander verbunden sind.
4. Siebanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den unteren und/oder den oberen Kanten der Bleche (1) Gummilippen (41) befestigt ist/ deren freie Kanten (43) leicht vorgespannt gegeneinandergepresst sind und welche, wenn sie unten angebracht sind/ beim Spülen auf der Ober·* seit« aer Bleche (1) anhaftende Verunreinigungen durchtreten lassen und/ wenn sie oben angebracht sind/ im Betrieb als Notüberlauf fungieren, indem sie jeweils durch den innenseitigen Ueberdruck geöffnet werden.
5. Verwendung von Siebanordnungen nach Anspruch 1 zur Reinigung von Uberschuaswasser in Regenbeckenanlagen (9)/ dadurch gekennzeichnet, dass seitlich des Regenbeekens (11) ein HUfsbecken (15) angeordnet 1st/ welches durch eine Tauchwand (21) 1n zwei Abschnitte (X) und (Y) aufgeteilt 1st/ wobei der Abschnitt (Y) von der Siebanordnung (2)
Heräpeiiiit ist/ welohs swisshsr. as? Tsüchüsnd <21) und
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einer weiteren Ueberfallwand (19), die das Hilfsbecken (15) von einer SammeLrinne (17) trennt, eingesetzt ist.
6. Verwendung von Siebanordnungen i.ach Anspruch 1 zur Reinigung von Uberschusswasser in RegenbeckenanLagen <9), dadurch gskennrsi chnet^ d:ivS rMtlich des Regenbeckens (11) ein niLfsbecken (15) angeordnet ist, weLches durch eine Ueberfa LLwand (19) von einer SammeLrinne (17) getrennt ist, wobei die Siebanordnung (2) zwischen dem HiLfsbecken (15) und der SammeLrinne (17) eingesetzt ist.
7. Verwendung nach «inem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebanordnung (2) das Hilfsbecken (15) im wesentlichen horizontal überspannt oder vertikal auf der Ueberfa LLwand (19) aufgesetzt ist.
8. Verwendung nach einem Jer Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsbecken (15) und das Sammelbecken (11) und/oder die Sammelrinne (17) und das HiLfsbecken (15) durch eine Oeffnung (23/25) mit einer Rückschlagklappe (27/29) in der Ueberfa I lwand (13/19) miteinander verbunden sind.
9. Verwendung von Sisbanordnungen nach Anspruch 1 zur Reinigung von Uberschusswasser in Regenbeckenanlagen (9), dadurch gekennzeichnet, dass die Siebanordnungen (2) geneigt zur Horizontalen seitlich einer Rinne (45) angeordnet sind und darunter einen Raum (49) begrenzen, in welchen von der Rinne (45) durch die Siebanordnungen (2) hindurchtretendes gereinigtes Wasser abfliessen oder durch welchen schmutziges Ueberschusswasser zugeführt und durch die S<ebanordnungen <2) hindurch nach aussen austreten kann.
10. Verwendung von Siebanordnungen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rinnen (45) paralLei Iiegend angeordnet sind und wahlweise einzeln oc'er gemeinsam mit Ueberschmswasser beschickbar sind.
Patentanwa1 t
(H. 8chmltt)
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