DE894187C - Maschine zum Schneiden von Gewinden, insbesondere Langgewinden - Google Patents

Maschine zum Schneiden von Gewinden, insbesondere Langgewinden

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DE894187C
DE894187C DEB17340A DEB0017340A DE894187C DE 894187 C DE894187 C DE 894187C DE B17340 A DEB17340 A DE B17340A DE B0017340 A DEB0017340 A DE B0017340A DE 894187 C DE894187 C DE 894187C
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DE
Germany
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tool
cutting
optics
threads
workpiece
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Expired
Application number
DEB17340A
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English (en)
Inventor
Karl Burgsmueller
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Individual
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Individual
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/04Machines with one working-spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Maschine zum Schneiden von Gewinden, insbesondere Langgewinden Beim Herstellen von Gewinden, insbesondere Langgewinden, mit Hilfe von Werkzeugen, die zum Werkstück mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit exzentrisch umlaufen und von diesem bei jedem Schnitt nur einen kurzen Span abheben, war es bisher außerordentlich schwierig, beim Auswechseln eines nicht mehr stehenden, d. h. nicht mehr scharfen Stahles die richtige Position für den neuen bzw. nachgeschliffenen Profilstahl zu finden, um mit diesem in der absoluten Profilspur des Gewindes zu bleiben.
  • Um ein solches schwieriges Wieder-in-die-Spur-Bringen eines Ersatzstahles oder eines nachgeschliffenen Stahles zu umgehen, war der die Maschine Bedienende bislang vielfach geneigt, ohne Rücksicht auf den Abnutzungsgrad des Stahles das Gewinde in seiner ganzen Länge zu vollenden, gleichgültig, ob es noch profilkorrekt und flankendurchmesserkorrekt war oder nicht, und es gegebenenfalls anschließend nachzuarbeiten. Bei Material hoher Festigkeit führt die schwierige Zerspanung oft zu vorzeitigem Stumpfen des Stahles, so daß auch bei der Herstellung von langen Gewinden aus diesem Grunde Stahlbrüche, zumindest aber der Bruch der Schneidbrust oder Schneidkante, gelegentlich ein teueres Werkstück, zum Ausschuß führt.
  • Die Vorrichtungen zur Herstellung von Gewinden mit exzentrisch zum Werkstück verhältnismäßig schnell umlaufenden Werkzeugen sind wie andere zerspanende Maschinen mit sich drehenden Werkzeugen mit solchen Vorrichtungen ausgerüstet, die es vermittels feiner Zustellungsskalen erlauben, die Position eines neu eingespannten Schneidstahles bzw. eines Fräsers axial wie radial zum Werkstück zu verändern. Dadurch wären an sich die technischen Voraussetzungen an den Geräten gegeben, die Gewindespur genau fortzusetzen. Eigenartigerweise mußten jedoch die Fachleute immer wieder feststellen, daß diese Maßnahmen nicht dazu ausreichten, um mit Geräten der in Rede stehenden Art ein einwandfreies Einstellen der Schneidwerkzeuge zu erreichen.
  • Der Erfinder hatte nun die überraschende Erkenntnis, daß man die maßgeblichen Abweichungen eines neu eingespannten Werkzeugs von seiner korrekten Stellung gegenüber dem Werkstück unter gar keinen Umständen im Stillstand erkennen und ausmerzen bzw. korrigieren kann. Folgende Gründe hat er hierfür festgestellt: r. Der Spitzenkreis des Werkzeugs weitet sich infolge der außerordentlich hohen Drehzahlen während des Betriebes auf; 2. während des Stillstandes werden bei der Werkzeugeinstellung die Vorschubspannungen im Vorschubrädergetriebe, in der Leitspindelhalterung, im Leitspindelschloß, in der Bettführung und schließlich in der Lagerung des Werkzeugschwungringes, die nur im Betriebe auftreten, niemals einwandfrei berücksichtigt werden; 3. versucht man das Werkzeug während des Stillstandes einzurichten, so zerbröckelt- dieses bei der leisesten Berührung seiner Schneidkanten mit dem Werkstück.
  • Aus diesen wichtigen Erkenntnissen und Feststellungen ergibt sich als prinzipieller Lösungsweg des hier aufgetretenen Problems die technische Lehre, Maschinen zum Schneiden von Gewinden, insbesondere Langgewinden, deren Schneidwerkzeug relativ zu dem sich verhältnismäßig langsam um seine Längsachse drehenden Werkstück exzentrisch umläuft, um bei jedem Schnitt nur einen kurzen Span abzuheben, derart auszubilden, daß sie die gegenseitige Stellung der Schneideflanken des Werkzeugs während seines Umlaufs zu den Flanken de"s Gewindes in dem gegebenenfalls auch ruhenden Werkstück und vorteilhaft bei mehrspitzigen Werkzeugen auch deren gegenseitige Lage zueinander erkennen und zweckmäßig auch einstellen lassen.
  • Für den Durchschnittsfachmann ist damit die Möglichkeit gegeben, mit Hilfe der zum Stande der Technik gehörenden.Mittel erfindungsgemäß die aufgezeigten Nachteile zu beheben. Dennoch sei ein konkretes Ausführungsbeispiel angeführt; das in besonders vorteilhafter Weise die Kontrolle der gegenseitigen Lage vom umlaufenden Werkzeug und Werkstück ermöglicht. Dieses besteht darin, daß ein das Schneidwerkzeug tragender Stahlhalterring zusammen mit einem ihn ringförmig umgebenden Lagergehäuse als Stroboskop ausgebildet ist, das die Beobachtung der Werkzeugspitze bzw. Spitzen gestattet.
  • Dabei ist es vorteilhaft, wenn zu diesem Zweck durch den Stahlhalterring eine Bohrung geführt ist, die in der auf der Werkzeugachse senkrecht oder annähernd senkrecht stehenden Ebene liegt und gegebenenfalls an mehreren ausgezeichneten Stellen @m Lagergehäuse eine Fortsetzung findet, wobei diese dadurch gebildeten Beobachtungskanäle, in die eine Mattscheibe eingesetzt sein kann, mit einer Optik ausgestattet sein können.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung hat folgende Zweckbestimmungen: i. Die Position eines Werk-&eugs der in Rede stehenden Art, vornehmlich eines hartmetallbestückten Profilgewindewerkzeugs, zum Werkstück auch während und trotz seiner Rotationsf Bewegung sichtbar zu machen; 2. diejenigen Abweichungen auch während der Rotationsbewegung bestimmbar zu machen, die in der gegenseitigen Lage des Werkstücks zu neuen und ersetzten Werkzeugen auftreten; 3. die Abnutzung des Werkzeugs und die dadurch bedingte Abweichung des Stahlprofils von dem idealen Gewindeprofil auch während der Zerspanungsarbeit erkennbar zu machen; q.. bei gleichzeitiger Verwendung mehrerer Stähle und während deren Umlauf ihre gegenseitige Lage unter Kontrolle zu halten.
  • Hierbei kann man die Vorrichtung derart ausbilden, daß die Optik in die verschiedenen Beobachtungsstellen wahlweise einsetzbar oder nach Art eines Revolvermikroskops in verschiedene Beobachtungsstellungen umschaltbar ausgebildet ist.
  • Ferner ist es zweckmäßig, wenn unter der zu beobachtenden Stelle eine Lichtquelle angeordnet ist, die mit der gegebenenfalls ortsveränderlichen Optik in Bewegungszusammenhang stehen kann.
  • In der Zeichnung sind zwei als Beispiele dienende Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • j Der zu beobachtende Stahl a ist in einen Stahlhalterring b (Fig. i) eingespannt, der selbst von einem Schwungring c umgeben ist. Durch den Stahlhalterring b und den Schwungring c ist eine Bohrung d hindurchgeführt, die in der auf der Werkzeugachse senkrecht oder annähernd senkrecht stehenden Ebene liegt und mit Bohrungen e, f, g in einem ringförmigen Lagergehäuse h zur Deckung gebracht werden kann. Die Achse i der Bohrung d geht durch die Werkzeugspitze.
  • Auf die Gehäusebohrung e ist eine Optik k in Form eines Revolverkopfes aufgesetzt, die es ermöglicht, bei entsprechender Stellung der Bohrung d die Werkzeugspitze gegebenenfalls vergrößert zu erkennen und festzustellen, ob deren Form und Stellung maßgerecht i und profilkorrekt ist. Zur Unterstützung hierfür kann diese Form bzw. Lage in die Optik eingezeichnet bzw. eingeätzt sein.
  • Auf die Bohrungen f, g kann eine Optik n2 wahlweise aufgesetzt werden. Durch diese Optik läßt sich der Stahl a in seiner tiefsten Stellung im Gewindegang oder wahlweise bei entsprechender Stellung kurz vor oder hinter diesem Punkt beobachten. Auch in diesem Falle kann die Optik das Bild des herzustellenden Gewindeprofils tragen.
  • Gemäß der in Fig. i dargestellten Ausführungsform ist unter den den Optiken gegenüberliegenden Enden der Bohrungen e, f im Lagergehäuse h je eine Lichtquelle n, o vorgesehen, die eine besonders günstige Beobachtung des Stahlprofils, gegebenenfalls in seiner Arbeitsstellung, ermöglicht.
  • Deckt sich die Bohrung d im Stahlhalterring b mit der Bohrung e im Lagergehäuse h, so liegt der Stahl a im Beobachtungsfeld der Optik k und zeichnet sich über der Lichtquelle n in seinem Profil scharf ab. Da der Stahl a in der Sekunde 2o bis 6o Umdrehungen macht, erhält das Auge ein stehendes Bild von ihm, so daß eindeutige Feststellungen über seine Form und Lage gemacht werden können.
  • In gleicher Weise erhält man die Möglichkeit zur Beobachtung des Stahls a bei seiner dem tiefsten Stand im Gewindegang entsprechenden Position, wenn man nämlich die Optik in in jener Stellung benutzt, in der die Bohrung d im Stahlhalterring b gleichachsig mit der Bohrung f im Lagergehäuse h liegt. Der Einblick durch diese Optik läßt eine genaue Einstellung des Stahls a sowohl axial als auch radial zum Werkstück p zu (s. Fig. 2).
  • Wird die Optik m bis zur Bohrung g verschoben, so erhält man den Vorteil einer ungehinderten Sicht auf das Gewindeprofil, da die Beobachtungsstelle dicht hinter der tiefsten Stahlstellung im Gewindegang liegt, weil dort der Stahl bereits vom Werkstück abgehoben ist. Auch in diesem Falle ist das Profil des Stahls als scharfe Silhouette über der gemeinsam mit der Optik verschiebbaren Lichtquelle o erkennbar.
  • In Fig. 3 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die bei Verwendung mehrerer Schneidestähle auch eindeutig erkennen läßt, welcher Stahl in seiner Stellung korrigiert werden muß. Zu diesem Zweck ist für jedes Werkzeug a eine besondere Lichtquelle o mit einem besonderen zum Werkstück hinführenden Lichtkanal q vorgesehen, so daß man die Möglichkeit hat, getrennt voneinander und wahlweise zu betrachten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Schneiden von Gewinden, insbesondere Langgewinden, deren Schneidwerkzeug relativ zu dem verhältnismäßig langsam sich um seine Längsachse drehenden Werkstück exzentrisch umläuft, um bei jedem Schnitt nur einen kurzen Span abzuheben, gekennzeichnet durch eine Ausbildung oder Einrichtung, die die gegenseitige Stellung der Schneideflanken des Werkzeugs während seines Umlaufs zu den Flanken des Gewindes in dem gegebenenfalls auch ruhenden Werkstück und vorteilhaft bei mehrspitzigen Werkzeugen auch deren gegenseitige Lage zueinander erkennen und zweckmäßig auch einstellen lassen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Schneidwerkzeug tragender Stahlhalterring zusammen mit einem ihn ringförmig umgebenden Lagergehäuse (h) als Stroboskop ausgebildet ist, das die Beobachtung der Werkzeugspitze bzw. Spitzen gestattet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Stahlhalterring (b) eine Bohrung (d) geführt ist, die in der auf der Werkzeugachse senkrecht oder annähernd senkrecht stehenden Ebene liegt und gegebenenfalls an mehreren Stellen im Lagergehäuse (h) eine Fortsetzung findet, wobei diese dadurch gebildeten Beobachtungskanäle (d, e; d, f; d, g), in die je eine Mattscheibe eingesetzt sein kann, mit einer Optik (k, m) ausgestattet sein können. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter jeder der zu beobachtenden Stellen und/oder zwischen den zu kontrollierenden Flanken von Werkzeug und Werkstück eine Lichtquelle (ia, ö) angeordnet ist, wobei diese Lichtquellen wahlweise einschaltbar sind, um gegebenenfalls nur einen oder mehrere bestimmte Stähle beobachten zu können.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß die Optik (k) über den verschiedenen Beobachtungsstellen wahlweise umsteckbar, verschiebbar oder nach Art eines Revolvermikroskops (m) umschaltbar ausgebildet oder angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, q. oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Optik (k, m) das zu schneidende Gewindeprofil profilkorrekt und lagegetreu eingezeichnet, z. B. eingeätzt ist.
DEB17340A 1951-10-27 1951-10-27 Maschine zum Schneiden von Gewinden, insbesondere Langgewinden Expired DE894187C (de)

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