DE895112C - Steuerung von Kraftantrieben, insbesondere fuer Ruder - Google Patents

Steuerung von Kraftantrieben, insbesondere fuer Ruder

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Publication number
DE895112C
DE895112C DEA14473D DEA0014473D DE895112C DE 895112 C DE895112 C DE 895112C DE A14473 D DEA14473 D DE A14473D DE A0014473 D DEA0014473 D DE A0014473D DE 895112 C DE895112 C DE 895112C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
rudder
transmitter
receiver
hydraulically
Prior art date
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Expired
Application number
DEA14473D
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Schulte
Adolf Utermoehle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Werke AG filed Critical Atlas Werke AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE895112C publication Critical patent/DE895112C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/14Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/26Steering engines
    • B63H25/28Steering engines of fluid type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Steuerung von Kraftantrieben, insbesondere für Ruder Bei Ruderanliagen mit Kraftantrieb: ist es bekannt, für die Steuerung der Antriebsmaschine eine Hubbegrenzung vorzusehen, damit die Maschine nur bis zu dem Hartlagen des Ruders bewegt werden kann. Besonders wichtig ist diese Hubbegrenzung, wenn zusiätzlich zum Kraftantrieb eine Hilfssteuere@inrichtung vorgesehen ist, weil bei Betätigung des Hilfssteuers der Synchronismus zwischen dem Handsteuer und der Arbeitsmaschine gestört wird. Bei den bisherigen Anlagen. muß die Hubbegrenzung für den Geber der Antriebsmaschine nach jedesmaliger Hilfssteuerung erst wieder auf Synchronismus mit dem Ruder gebracht werden. Diesem Mangel ist erfindungsgemäß dadurch abgeholfen, daß das Ruder nicht über den Antrieb, sondern unmittelbar mit der Hubbegrenzung für dem Geber verbunden ist. Dadurch wind; erreicht, da3 die Hubbegrenzung stets von der tatsächlichem: Ruderlage abhängig ist. Bei Ruderanlagen mit Hilfssteuerung kann zur Umgehung des Antriebes, beispielsweise der zum Umschalten auf den Hilfsantrieb vorgesehenen Kupplung, eine mechanische, gegebenenfalls hydromechanische H,wbbegrenzung parallel geschaltet sein.
  • Bei Ruderanlagen mit hydraulischem Betätigung des Steuerorgans der Antriebsmaschine vom Stleuergeber und vom Ruder kann, wenn der hydraulische Empfänger und Rückführgeber beieinander liegen, der Rückführgeb.er mit einer mechanischen Hubbegrenzung für den Empfänger versehen sein. Eine räumlich unabhängige Hub- begrenzung läßt sich bei einer hydraulischen Steuerung dadurch erzielen, daß das Ruder mit einem hydraulischen Schalter zur Sperrung der Leitung zwischen Steuergeber und Empfänger in den Hartlagen verbundien ist.
  • In der, Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine Rudersteuerung mit hydraulischer Hubbegrenzung, Fig.2 a bis a1 c eine Ruderanlage mit hydraulischer Steuerung der Antriebsmaschine und mechanischer Hubbegrenzung in drei verschiedenen Stellungen, Fig. 3 eine Ruderanlage mit mechanischer Steuerung und mechanischer Hubbegrenzung.
  • Bai dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel wird das Ruder i des Schiffes über ein Getriebe 2 bis 8 von einer Arbeitsmaschine, z. B. einer Dampfmaschine, angetrieben, deren Steuerorgan i o von einem Handrad i i auf der Brücke auf hydraulischem Wege in die Arbeitsstellung gebracht und vom Ruder wieder in die Ruhelage zurückgeführt wird.
  • Die hydraulische Bewegung des Steuerorgans in die Arb:eitsstel:lunig erfolgt durch :einen Kolbengeber 12 mit begrenztem Hubvolumen über eine Doppelleitung 13, 14 und einen Empfänger 15, dessen Kolben i5a mit dem Steuerorgan io der Arbeitsmaschine verbunden ist.
  • Die Rückführung des Steuerorgans in die Ruhelage vom Ruder aus geschieht ebenfalls auf hydraulischem Wege, indem dem Empfänger 15 ein zweiter Geber 16 zugeordnet ist, dessen Kolben 1'6a mit dein Ruder i und dessen Zylinder ebenso wie der Steuergeber 12 durch eine: Doppelleitung 17, 18 mit dem Empfänger 15 verbunden ist.
  • Um eine schnelle Steuerung der Arbeitsmaschine zu erzielen, ist das Hubvolumen des Empfängers 15 mehrfachkleiner als das des. Steuergebers i2. Rückfüh.rgeb.er 16 und Steuergelber 12 haben gleiches Hub,volumen. Die Hartlagen von Steuergeber und Rückführgeber entsprechen den Hartlagen des Ruders. Damit die Hubgeschwindigkeit des Steuergebers nicht durch das Aufnahmevermögen des Empfängers und die Geschwindigkeit der Ruderbewegung begrenzt ist und bei Hartlage des Empfängers durch Weiterbewegung des Steuergebers oder dies Rückführgebers das hydraulische Getriebe nicht zerstört werden bzw. durch Ableitung über überdruckveutile der Synchronismus der hydraulischen Steuerung gestört werden kann, ist in die, hydraulische Steuerleitung ein federbelasteter Speicher eingeschaltet, der das über das augenblickliche Aufnahmevermögen :des Empfängers hinausgehend verdrängte Druckmittel aufnimmt. Als Speicher wird im dargestellten Beispiel de:r Rückführgeber 16 verwendet, indem zwischen Rückführkolben 16a und Ruder i eine Feder ig eingeschaltet ist. Der Kolben des Rückführgeihers weicht bei; einer das Aufnahmevermögen des Empfängers überschreitenden Druckmittelverdrängung durch den Steuergeber 12 aus und spannt dabei die Feder ig, die sich anschließend wieder entspannt und den Empfänger bis zu ihrer völligen Entspannung bzw. bis sie ihre Ausgangsspannung wieder erreicht hat, in -der Hartlage hält. Erst bei der weiteren Ruderbewegung bewegt sich der Rückführgeber und führt .den Empfänger mit dem Steuerorgan in seine Ruhelager zurück.
  • In der Ruhestellung des Steuerorgans io liegen Steuergeber und Rückführgeber synchron. Diese synchrone Lagre wird auch dann selbsttätig wiederhergestellt, wenn zeitweise, insbesondere durch Inbetriiehnahme einer Hilfs.steuereinrichtung 2o, die durch einen Umschalten 21 am Stelle der Maschine 9 mit dem Ruder verbunden werden kann, eine Bewegung des Ruders auftritt, die nicht durch eine entsprechende Bewegung des Stenergebers ausgelöst ist, denn durch jede Biewegung des Ruders, ganz gleich, wodurch sie hervorgerufen wird, wird über den Rückführgeher 16 der Empfänger so beeinflußt, daß bei Wieidereinschaltung des Kraftantriebes dieser die Synchronlage-vom Ruder und Steuergeber selbst wieder herstellt.
  • Um mit Sicherheit zu verhindern, daß die Antriebsmaschine bis über die Ruderhartlagen hinausläuft, ist der mit denn Ruder verbundene Teil der hydraulischen. Steuerung mit einer Hubbegrenzung für den. Steuergeber versehen. Diese Hubbegrenzung erfolgt im dargestellten Beispiel (Fig. i) -auf hydraulischem Wege durch Sperrung der Leitung 14 zwischen Steuergeber 12 und Empfänger 15 mittels eines mit dem Rückstellkolben b:z.w. dem Ruder verbundenen Endlagenschalters 22. Um mit einem Schaltglied für beide Hartlagen auszukommen, ist der Schalter über zwei Kanäle mit Rückschlagventilen 23 und 24. für die beiden Steuereinrichtungen mit der Geberleitung 14 ver@-bunden. Die Geberleitung 14 ist vom Endlagenschalter nicht besonders zum Empfänger geführt, vielmehr wird die Verbindungsleitung 17 zwischen Rückführgeber 16 und Empfänger mit als Steuerleitung verwendet, indem die Zylinder vorm Endlagenschalter und Rückfüh:rgeber unmittelbar miteinander verbunden sind.
  • Die Hubbegrenzung des Steuergebers durch einem mit dem Ruder verbundenen End'lagenschalter hat den Vorteil, daß sie auch bei Ruderbewegungen, die nicht vom Steuergeber ausgelöst werden, z. B. bei Betätigung der Hilfsstenereiairichtung, ordnungsgemäß arbeitet, derart, da,ß der Geber in keinem Fall die Maschine auf Backbord-oder Steuerboridbewegung bringen kann, wenn sich das Ruder bereits in der Harnlage Backbord oder SteuerboTü befindet.
  • Liegen Rückführgeber und Empfänger beieinander, so kann, wie: in Fig. 2 a Wis 2 c dargestellt, der Rückführkolhen 16a selbst zur mechanischen Hubbegrenzung für den Empfängerkolben i5a herangezogen werden. Hierzu sind Rückführkolben und Empfängerkolben mit Anschlägen 25, 26 versehen, die, wie aus Fig. 2 b und 2 c zu ersehen ist, in den Hartlagen des Ruders das Steuerorgan io der Antriebsmaschine 9 im Sinn einer Weiterbewegung über die Ruderhartlage hinaus sperren.
  • Fng. 3 zeigt eine Ruderanlage, bei der das Steuerorgan io der Maschine 9 vom Steuerrad ii auf der Brücke über eine mechanische Anlaßleitung 27, 218, 29 in die Arbeitsstellung gebracht und vom Ruider i über das Triebwerk 2, 3, 4 und die Ruderleitung 5a, 5b, 6, 7 wieder in die Rulhelage zurückgeführt wind, indem der mit dem Steuerorgan verbundene Teil 29 der Anlaßleitung als Schraubspindel 3o ausgebildet ist, die einerseits durch Eigendrehung vom Geber aus und andererseits durch Drehung einer mit ihr zusammenwirkenden Mutter 31 vom Ruder aus axial verschoben werden kann.. Die Mutter 31 ist als Schneckenrad ausgebildet und mit einer auf der Achse des Kegelrades 7 in der Ruderleitung angeordneten Schnecke verbunden.
  • Durch den Umschalter 21 in der Ruderleitung 5 kann das Rudeir wahlweise mit der Antriebsmaschine 9 oder mit der Hilfssteue!reinrichtung 2o verbunden werden. Die Hubbegrenzung für dien Geber erfolgt hierbei in der Weise, daß die Anlaßleitung unter Umgehung des Schalters 21 mit dem Ruder i verbunden ist. Hierzu ist an die Ruderleitung 5a über ein Kegelräderpaar 33 eine Spindel 34 mit zwei Wandermuttern 35 und 36 angeschlossen, die als Anschläge zur Hubbegrenzung mit einer Abzweigung 37 der Anlaßlei.tung zusammenwi',r!ken.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung vonKraftantrieben für begrenzte Bewegungen., für Ruder mit einer Hubbegrenzung für den Steuergeber der Antriebsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Ruder od. dgl. unter Umgehung dies Antriebeis unmittelbar mit der Hubbegrenzung für den Steuergeber verbunden ist.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, bei der' das Ruder od. dgl.,du'rch Umschalten wahlweise mit der Antriebsmaschine oder mit einem Hilfsantrieb verbunden werden kann, dadurch ge!-kennzeichnet, daß die, Hübbegrenzung der zum Umschaltern vorgesehenen Kupplung parallel geschaltet ist.
  3. 3. Steuerung nach .den Ansprüchen i und 2, bei der das Steueroirgan der Antriebsmaschine vom Steuergeber hydraul:iisch in Arbeits.st:ellung gebracht und vom Ruder hydraulisch in die Ruhelage zurückgeführt wird, indem der am Steuerorgan angreifende Empfänger unabhängig vom Steuergeber und von einem Rückführgeber hydraulisch zu bewegen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückführgeber (16a) mit einer mechanischen Hubbegrenzung (a5, 26) für den Empfänger (15) versehen ist.
  4. 4. Steuerung nach Anspruch i oder den folgenden, bei der das, Steuerorgan, der Antriebsmaschine vom Steuergeber hydraulisch in die Arbeitsstellung .gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ruder (i) oid. dgl. mit einem hydraulischen Schalter (22a) zur Sperrung der Leitung zwiischen Steuergeber (12) und Empfänger (15) in den Hartlagen des Ruders od. dgl. verbunden ist.
DEA14473D 1944-04-19 1944-04-19 Steuerung von Kraftantrieben, insbesondere fuer Ruder Expired DE895112C (de)

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