DE9001485U1 - Schubkasten - Google Patents

Schubkasten

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DE9001485U1
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    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/90Constructional details of drawers
    • A47B88/941Drawers being constructed from two or more parts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2210/00General construction of drawers, guides and guide devices
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47B88/919Accessories or additional elements for drawers, e.g. drawer lighting
    • A47B88/931Rails or rods mounted above the drawer walls, e.g. for stabilisation of the drawer or for suspension of the content

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Description

DipWng. Stracke Dipl.-ing. Loesenbeck
JoHenbecker Str. 164.4800 Bielefeld 1
6/5
SCHÜCO IiitarEStioBal GmbH & Co. KarolinenstraBe 1-15, 4800 Bielefeld
/ ? - h U bks S:t BC >*"
Die vorliegende Neuerung betrifft einen Schubkasten mit aus Kunststoff- oder Metall-Profilen bestehenden Seitenzargen, einam in Aufnahmenuten im unteren Randbereich der Seitenzargen eingreifenden Boden und einer mit den Seitenzargen verbundenen Rückwand.
Schubkästen der vorerwähnten Art sind ansich bekannt.
Bei derartigen Schubkästen wird die Rückwand auf die endseitig stumpf zugeschnittenen Seitenzargen direkt aufgeschraubt. Dabei werden als Materialien für die Rückwände im allgemeinen Flachmaterialien verwendet, beispielsweise Aluminiumbleche odor entsprechende Platten aus Holz, Preßspan od.dgl.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schubkasten der gattungsgemäßen Art dahingehend weiter zu entwickeln, daß sowohl eine verbesserte Verbindung zwischen Seitenzargen und Rückwand wie auch eine verbesserte Aufnahme des Bodens ermöglicht wird.
* · · a a a · a
Schiico - 2 -
Diese Aufgabe wind neuer un^t-cam" ~ dadurch gelöst, daß die Rückwand aus einem Kunststoff- oder einem Metall-Profil besteht, daß die Seiten?argen im oberen Randbereich mit einem in Zargenlängsrichtung verlaufenden Einschraubkanal versehen sind, daß die Seitenzargen im Verbindungsbereich zur Rückwand wie diese auf Gehrung geschnitten sind, daß die Rückvand im oberen Randbereich einen sich über den Schraubkanal der Seitenzargen nach unten hinaus erstreckenden Schenkel aufweist, der von in die Schraubkanäle eingeschraubten Befestigungsschrauben durchtreten ist, und daß die Rückwand ebenso wie die Seitenzargen im unteren Randbereich mit einer Aufnahmenut versehen ist, in welche der Boden rückseitig eingreift.
Ein derart gestalteter Schubkasten bietet durch den Gärungsschnitt eine verbesserte Verbindungsmöglichkeit zwischen den Seitenzargen und der Rückwand und andererseits wird der Boden durch die neuerungsgemäße Konstruktion dreiseitig, also auch im Bereich der Rückwand, vollkommen umfaßt und somit eine verbesserte Halterung des Bodens erzielt.
Weitere Merkmale der Neuerung sind Gegenstand von Unteransprüchen .
In den beigefügten Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Neuerung dargestellt, die im folgenden näher beschrieben werden. Es zeigen:
P'ig. 1 eine perspektivische Darstellung ein '1S neue-
rungsgemäßen Schubkastens mit einer nur andeutungsweise gezeigten Frontplatte
Fig. 2 den Querschnitt einer Seiten?.arge mit angedeutetem Boden und einem angedeuteten Aufsatzprofil
Fig. 3 den Querschnitt der Rückwand des Schubkastens nach Fig. 1
Fig. U eine teilweise dargestellte Draufsicht auf einen hinteren Eckbereich des Schubkastens gemäß Fig. 1 unter Weglassung der in Fig. 1 angedeuteten Schubkesten-Reling
Fig. 5 den Querschnitt einer Seitenzarge nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Neuerung
Fig. 6 den Querschnitt einer Rückwand eines Schubkastens, der mit Seitenzargen gemäß Fig. 5 ausgestattet ist.
Der in Fig. 1 dargestellte, insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnete Schubkasten ist mit Seitenzargen 2 ausgestattet, die aus Kunststoff- oder Metall-Profilen bestehen. V/&egr; it er hin weist der Schubkasten. 1 eine Rückwand sowie einen Boden 4 und eine lediglich andeutungsweise gezeigte Frontplatte 5 auf.
Die Seitenzargen 2, deren Querschnitt in Fig. 2 noch einmal deutlich gezeigt ist, sind in ihrem unteren Randbe-
S c h ii c &ugr;
reich mit einer Aufnahmenut 6 versehen, in welche der Boden 5 eingreift. Wie Fig. 2 deutlich macht, sind im mittleren Bereich dieser Aufnahmenuten 6 in Längsrichtung
dsr .Seitenzargen 2 durchlaufende Harpunenstege 7 ange- i£
formt, die in entsprechende Nuten 8 des Bodens 5 eingrei- Q
fen, wodurc'i dieser Boden 5 innerhalb der Aufnahmenuten 6 ^
fixiert wird.
Im Bereich der oberen Flanken 9 der Aufnahmenuten 6 sind Haltenuten 10 angebracht, in die Dichtungen 11 eingesetzt sind. Diese Dichtungen 11 liegen auf der Oberseite des Bodens 5 auf, so daß hier eine abgedichtete Verbindung zwischen Boden 5 und Seitenzargen 2 erzielt wird.
Fig. 2 macht weiterhin deutlich, daß die Seitenzargen 2 in ihrem oberen Randbereich mit in Längsrichtung der Seitenzargen 2 verlaufenden Schraubkanälen 12 ausgestattet sind.
In Fig. 3 ist der Querschnitt der schon erwähnten Rückwand 3 dargestellt. Auch hier ist im unteren Randbereich eine Aufnahmeniit 6 für den Boden 5 vorgesehen. Im mittleren Bereich dieser Aufnahmenut 6 ist wieder der schon erwähnte Harpunensteg 7 angeformt. Im Bereich der oberen Flanke 9 der Aufnahmenut 6 der Rückwand 3 ist wieder eine Haltenut 10 für eine in Fig. 3 nicht dargestellte, auf der Oberseite des Bodens 5 aufliegende Dichtung 11 vorgesehen, so daß der Boden 11 auch im rückwärtigen Bereich abdichtend mit der Rückwand 3 verbunden ist.
Im oberen Randbereich ist die Rückwand 3 mit einem nach
Schuf f) 5 -
unten gerichteten Schenkel 13 ausgestattet. Dieser Schenkel 13 erstreckt sich über die Schraubkanäle 12 der Seitenzargen 2 hinaus nach unten. Fig. U macht deutlich, daß die Seitenzargen 2 wie auch die Rückwand 3 im Verbindungsbereich auf Gehrung geschnitten sind. Zur Verbindung von Seitenzarge.&eegr; 2 und Rückwand 3 sind Befestigungsschrauben 14 vorgesehen, welche d»=n nach unten gerichteten Schenkel 13 der Rückwand 3 durchtreten, sich dort abstützen und mit ihrem Gewindebereich in die Einschraubkanäle 12 der Seitenzargen 2 eingeschraubt sind.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Seitenzargen 2 in ihrem oberen Randbereich mit einer sich schräg nach oben erstreckenden, nach außen hin geöffneten Profilnut 15 versehen. In diese Profilnut 15 ist jeweils ein Profilsteg 16 eines Aufsalzprofiles 17 einsetzbar, wodurch eine formschlüssige Festlegung des Aufsatzprofiles 17 auf der Oberseite der jeweiligen Seitenzarge 2 erzielt wird. Durch derartige Aufsatzprofile 17 kann die Höhe der Seitenzargen 2 bei Bedarf vergrößert werden. Die Aufsatzprofile 17 können durch Schrauben 18 (in Fig. 2 lediglich angedeutet) zusätzlich fixiert sein.
Die Rückwand 3 kann in gleicher Weise mit einer Profilnut 15 zur Aufnahme eines Aufsatzprofiles 17 ausgestattet sein .
In den Fig. 5 und 6 sind Querschnitte von Seitenzargen 2 sowie einer Rückwand 3 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Neuerung gezeigt.
S c It ü c o - 6 -
Zunächst unterscheiden sich die Seitenzargen 2 und die Rückwand ') nach den Fig. 5 und 6 vom vorher dargestellten Ausfuhrungtbeispiel dadurch, daß der obere Randbereich abgerundet ist. Unabhängig davon, ist auch hier im oberen Randbereich jeder leiten zarge 2 ein Einschraubkanal 12 und dem oberen Randbereich jeder Rückwand 3 ein nach unten gerichteter Schenkel 13 vorgesehen, der sich über die Einschraubkanäle 12 der SeiLenzargen 2 hinaus nach unten erstreckt und zur Abstützung von Befestigungsschrauben dient, welche in die Einschraubkanäle 12 der im Verbinduiigsbereich ebenso wie die Rückwand 3 auf Gehrung geschnittenen Seitenzargen 2 dient.
Im unteren Randbereich der Seitenzargen 2 ist wieder eine Aufnahmenut 6 für einen Schubkasten-Boden vorgesehen. Das gleiche gilt für die Rückwand 3.
Im oberen Randbereich sind die Aufnahmenuten 6 begrenzt durch lippenartige Schenkel 19, welche insbesondere bei der Herstellung der Seitenzargen und der Rückwand aus Kunststoff als federnde Schenkel ausgebildet sein können und damit dicht auf einen in die Aufnahmenut 6 eingeschobenen Boden aufpreßbar sind.
Fig. 5 zeigt, daß auch bei diesem Ausführungsbeispiel wieder Harpunenstege 7 zur noch besseren Fixierung eines Bodens im Bereich der Aufnahmenuten 6 vorgesehen sein, können,

Claims (6)

• itiic a »■ iilf · · ·■ II t: ti·· ·* · Schiico — 1 — Schutzansprüche
1. Schubkasten mit aus Kunststoff- oder Metall-Profilen bestehenden Seitenzargen, einem in Aufnahmenuten im unteren Randbereich der Seitenzargen eingreifenden Boden und einer mit den Seitenzargen verbundenen Rückwand sowie einer Frontblende, dadurch gekenn zeichnet , daß die Rückwand (3) aus einem Kunststoff- oder Metallprofil besteht, daß die Seitenzargen
(2) im oberen Randbereich mit einem in Zargenlängsrichtung verlaufenden Einschraubkanal (12) versehen sind, daß die Seitenzargen (2) im Verbindungsbereich zur Rückwand
(3) wie diese auf Gehrung geschnitten sind, daß die Rückwand (3) im oberen Randbereich einen sich über den Schraub kanal (12) der Seitenzargen (2) nach unten hinaus erstrekkenden Schenkel (13) aufweist, der von in die Schraubkanäle (12) eingeschraubten Befestigungsschrauben (14) durchtreten ist, und daß die Rückwand (3) ebenso wie die Seitenzargen (2) im unteren Randbereich mit einer Aufnahmenut (6) versehen ist, in welche der Boden (5) rückseitig eingreift .
2. S'hubkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der jeweils oberen Flanke (9) der Aufnahmenuten der Seitenzargen (2) und der Rückwand (3) eine in e.'ne Haltemit (10) eingesetzte unu auf dym Boden (5) auf-1 i e','. <: ti &Iacgr; c T) i &iacgr; h &Igr;: &mgr; &mgr; f> (M) vorg e sehen i s t. .
ti · ■ · ·
Schiico - 2 -
3. Schubkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im mittleren Bereich der aufnahmeii* .üi (6) von Seitenzargen (2) und Rückwand (3) durchlaufende, in entpsrechande Nuten (8; des Bodens (5) eingreifende Harpunenstege (7) angeordnet sind.
4. Schubkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 1 daß die Aufnahmenuten (^" in ihrem den Boden (5) oberseitig übe^^ckenden Bereich durch lippenartige, vorzugsweise federnde Schenkel (19) begrenzt sind.
5. Schubkasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Seitenzargen (2) in ihrem oberen Randbereich mit schräg nach außen verlaufenden Profilnuten (15) versehen sind, in die entsprechend geformte Profilschenkel (16) von auf die Seitenzargen (2) aufgesetzten Aufsatzprofilen (17) eingreifen .
6. Schubkasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, (i daß die Aufsatzprofile (17) durch Schrauben (18) mit den f Seitenzargen (2) verbunden sind. |
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