DE9015196U1 - Formstein aus Beton für die Erstellung von Stützmauern sowie Stützmauer - Google Patents
Formstein aus Beton für die Erstellung von Stützmauern sowie StützmauerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Formstein aus Beton für die
Erstellung von Stützmauern mit einseitiger Erdreich-Hinterfüllung (Erdseite) aus lagenweise übereinander angeordneten
Formsteinen, die jeweils eine Stirnseite, eine der Erdseite zugewandte Rückseite, gegenüberliegende Längsseiten,
Ober- und Unterseite aufweisen, wobei die Ober- und Unterseiten aneinander 1iegende Auflagerflächen bilden.
Weiterhin betrifft die Erfindung eine Stützmauer aus derartigen Formsteinen.
&igr; Formsteine der hier angesprochenen Art sind bekannt aus
der EP-B-O 191 908. Diese Formsteine sind dazu geeignet, Stützmauern mit einseitiger Erdreich-Hinterfü1 lung von
großer Bauhöhe zu errichten. Es ist für einen die Baumaßnahmen
ausführenden Nichtfachmann (Laien) schwer zu beurteilen,
wann die maximale Bauhöhe der Stützmauer erreicht ist, bei der diese noch einen stabilen Zustand aufweist.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der bekannte Formstein ein erhebliches Gewicht aufweist. Schließlich ist es
&iacgr;&ogr; nicht möglich, aus den bekannten Formsteinen Stützmauern
mit einseitiger Erdreich-Hinterfüllung in horizontaler
Richtung mit beliebiger Kurvenform ohne Zwischenräume in
der luftseitigen Vorderfront derselben zu errichten, da diese Formsteine über eine quaderförmige Gestalt verfügen.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen von einem Laien zu verarbeitenden Formstein und eine aus mehreren
dieser Formsteine gebildete Stützmauer mit einer zwangsläufig begrenzten Maximalhöhe zu schaffen.
Ein Formstein zur Lösung dieses Problems ist dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine wirksame Auflagerfläche
der Ober- und/oder Unterseite des Formsteins bezüglich einer gedachten horizontalen Ebene geneigt ausgebildet
ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß die durch die Formsteine gebildete Stützmauer eine selbsttätige (automatische) Begrenzung in ihrer
Bauhöhe erfährt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Stützmauer bezüglich einer vertikalen
Ebene eine Neigung aufweist, die durch jede weitere Lage von übereinandergesetzten Formsteinen vergrößert wird. Der
Bau der Stützmauer beginnt mit einer untersten Lage von Formsteinen auf einem ebenen, horizontal liegenden Betonfundament.
Die mit der Höhe der Stützmauer anwachsende Neigung derselben begrenzt in augenscheinlicher Weise insbesondere
für einen Nichtfachmann die Höhe der Stützmauer.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich
durch die Ebenheit der Auflagerflächen eine leichte Handhabbarkeit
der Formsteine zur Bildung der Stützmauer. Durch den zur Rückseite sich allmählich verringernden Abstand
zwischen der Ober- und Unterseite des Formsteins ist seine Rückseite eindeutig gekennzeichnet. Auch wird dem
Laien dadurch der Bau einer Stützmauer aus den erfindungsgemäßen Formsteinen erleichtert.
Eine weitere vorteilhafte Wirkung geht von den miteinander
korrespondierenden Vorsprüngen und einer Vertiefung der Formsteine aus. Die Vorsprünge eines Formsteins können
leicht mit der Vertiefung eines weiteren Formsteins in Eingriff
gebracht werden. Dadurch entsteht eine Arretierung, die ein Verschieben der Formsteine mindestens in Längsrichtung
verhindert.
Vorteilhafterweise sind die Vorsprünge des Formsteins als
Einzelvorsprünge, insbesondere als zwei im Abstand voneinander
angeordnete Einzel vorsprünge, und die Vertiefung als
geradlinige, quer zum Formstein durchgehende Nut ausgebildet. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, die Lagen
von Formsteinen seitlich versetzt zueinander anzuordnen. Die Stützmauer erfährt somit eine erhöhte Stabilität.
Darüber hinaus vergrößert sich der gestalterische Spielraum, die Stützmauer nach ästhetischen Gesichtspunkten zu
errichten.
Durch ein weiteres Merkmal der Erfindung, nämlich zwei zur Rückseite hin zusammenlaufenden Längsseiten des Formsteins,
wird die Erzeugung von Bögen, Kurven, abgerundeten Ecken etc. der Stützmauer ermöglicht. Das Verlegen der
Formsteine erfolgt dabei zwängungsfrei. Das aus Stützmauer
und Erdreich-Hinterfüllung zusammengesetzte Gebilde kann erfindungsgemäß in seitlicher Richtung konvex bzw. konkav
ausgebildet sein. Die dadurch erreichte Variabilität in der Kurvenform der Stützmauer erweitert die gestalten-
&igr; sehen Möglichkeiten beim Bau derselben. Auch wird durch
die zur Rückseite hin zusammenlaufenden Längsseiten das Gewicht der Formsteine verringert.
Erfindungsgemäß ist die Stirnseite derart ausgebildet, daß
sie einen ebenen Mittelbereich und zwei seitliche abgerundete Endbereiche, die vorzugsweise bogenförmig ausgestaltet
sind, aufweist. Diese entstehen in einem Arbeitsschritt des Herstellungsprozesses durch Abschlagen
&iacgr;&ogr; sogenannter Zwickel. Durch die Ebenheit des Mittelstücks
der Stirnseite wird nur an den Seitenbereichen derselben
Abfall bei der Herstellung verursacht. Durch die damit verbundene Verringerung des Abfallaufkommens läßt sich der
erfindungsgemäße Formstein wirtschaftlicher herstellen.
Darüber hinaus ist die Ausbildung der Stirnseite den formästhetischen Wirkungen des Formsteins und der daraus gebildeten
Stützmauer zuträglich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es
zeigen:
Fig. 5 einen Querschnitt einer mit erfindungsgemäßen
Formsteinen aufgebauten Stützmauer mit einseitiger Erdreich-Hinterfüllung,
Formsteinen aufgebauten Stützmauer mit einseitiger Erdreich-Hinterfüllung,
&igr; Fig. 7 eine Draufsicht einer einen Richtungswechsel
vornehmenden Lage von Formsteinen,
neter Lagen von Formsteinen, die eine an der
Stirnseite nach innen gewölbte Stützmauer
ergeben,
ergeben,
neter Lagen von Formsteinen, die eine an der
Stirnseite nach außen gewölbte Stützmauer
ergeben,
ergeben,
Fig. 10 eine Seitenansicht der Formsteine auf einer
Euro-Palette, und
Euro-Palette, und
Fig. 11 eine Draufsicht eines doppelten, in Fertigung
befindlichen Formsteins.
befindlichen Formsteins.
Wie in Fig. 1 bis 4 dargestellt, weist der Formstein 20
eine Stirnseite 21, eine dem Erdreich zugewandte Rückseite 22 (Erdseite), zwei gegenüberliegende Längsseiten 23 sowie
eine Oberseite 24 und eine Unterseite 25 auf. Ober- und Unterseite 24, 25 sind eben ausgeführt und dienen als Auflagerflächen
zur Erstellung einer Stützmauer.
Der Formstein 20 verfügt über zwei von der Stirnseite 21 hin zur Rückseite 22 konvergierende, ebene Längsseiten 23,
die bezüglich einer vertikalen Längsmittelebene 26 symmetrisch
verlaufen. Der Formstein 20 erhält somit bei Draufsicht ein trapezartiges Aussehen.
Es sind zwei Vorsprünge, nämlich zwei Noppen 27, auf der Oberseite 24 angeordnet, die bezüglich der Längsmittelebene
26 symmetrisch in der Nähe der Kanten zu den Längsseiten 23 angeordnet sind. Sie verfügen hier über eine
kegelstumpfförmige Gestalt. Alternativ können die Noppen
27 auch pyramidenstumpfförmig, zylindrisch oder in
- 6 &igr; sonstiger Weise ausgebildet sein.
Die gegenüberliegende Unterseite 2 5 enthält eine Vertiefung,
die hier als durchgehende Nut 28 ausgebildet ist und sich geradlinig zwischen den Längsseiten 23 erstreckt.
Die Nut 28 ist so geformt, nämlich im Querschnitt trapezförmig, daß die Noppen 27 eines zweiten Formsteins 20 in
diese eingreifen können.
&iacgr;&ogr; Die Stirnseite 21 des Formsteins 20 verfügt über einen
ebenen Mittelabschnitt 29. Zu beiden Seiten des Mittelabschnitts 29 schließt sich nach außen hin ein bogenförmiger
Endbereich 30 an.
Nach hinten sind die Formsteine 20 mit Abrundungen 31 versehen, die die Längsseiten 23 mit der Rückseite 22 verbinden.
Der Formstein 20 ist derart gestaltet, daß die Oberseite 24 bezüglich der Unterseite 25 geneigt verläuft, und zwar
zur Rückseite 22 hin schräg abfallend.
Die Formsteine 20 ergeben, wenn sie lagenweise übereinandergesetzt
sind, wobei Ober- und Unterseiten 24, 25 als Auflagerflächen dienen, eine geneigte Stützmauer 32, die
gemäß Fig. 5 dazu geeignet ist, eine obere Ebene gegenüber einer unteren Ebene zu verbinden und gegebenenfalls abzustützen.
Dazu werden die Formsteine 20 folgendermaßen verbaut:
Die unterste Lage von Formsteinen 20 liegt auf einem ebenen, eine horizontale Stützfläche 33 bildenden Untergrund,
insbesondere ein (Beton-)Fundament 34 auf. Durch
die geneigten Oberseiten 24 der Formsteine 20 erfährt die Stützmauer 32 mit jeder weiteren Lage von Formsteinen 20
eine größere Neigung zur Rückseite 22 der Formsteine 20 hin. In diesem Ausführungsbeispiel werden die Rückseiten
22 mit Erde hinterfüllt, die Stirnseiten 21 dagegen sind
&igr; der Luft zugekehrt. Aus der mit wachsender Höhe zunehmenden
Neigung der Stützmauer 32 resultiert eine "natürliche" Höhenbegrenzung, die insbesondere für einen Laien einen
Anhaltspunkt für das Erreichen der maximalen Höhe gibt.
Das Verrutschen entlang der Längsmittelebene 26 wird durch das Ineinandergreifen der korrespondierenden Noppen 27 und
Nuten 28 der unterschiedlichen Lagen von Formsteinen 20 verhindert.
Durch die zur Rückseite des Formsteins 20 hin zusammenlaufenden Längsseiten 23 ist die Stützmauer 32 dazu geeignet,
in längsseitiger Richtung einen kurvenförmigen Verlauf
anzunehmen. In Fig. 6 ermöglichen vier benachbarte Formsteine 20 die Bildung eines Bogens mit einem Zentriwinkel
von annähernd 90°. Der Radius des Bogen beträgt
hierbei ca. 65 mm, ist also relativ klein. Die Längsseiten 23 der benachbarten Formsteine 20 liegen dabei annähernd aneinander, ohne daß die Vorderfront der Stützmauer 32, gebildet durch die Stirnseiten 21 der benachbarten Formsteine 20, Öffnungen bzw. Spalte aufweisen. In Fig. 7 ist eine sowohl konkav als auch konvex verlaufende Stützmauer 32 mit einseitiger Erdreich-Hinterfüllung dargestellt. In Abhängigkeit vom Grad der Wölbung verändert sich der Öffnungswinkel, der durch zwei sich im Bereich zur Stirnseite 21 schneidenden Längsseiten 23 benachbarter Formsteine 20 gebildet wird. Der maximale Öffnungswinkel beträgt etwa 45°. Die durch die Stirnseiten 23 gebildete
Vorderfront der Stützmauer 32 weist trotz Wölbung in verschiedenen Richtungen keinen Zwischenraum bzw. Spalt auf.
hierbei ca. 65 mm, ist also relativ klein. Die Längsseiten 23 der benachbarten Formsteine 20 liegen dabei annähernd aneinander, ohne daß die Vorderfront der Stützmauer 32, gebildet durch die Stirnseiten 21 der benachbarten Formsteine 20, Öffnungen bzw. Spalte aufweisen. In Fig. 7 ist eine sowohl konkav als auch konvex verlaufende Stützmauer 32 mit einseitiger Erdreich-Hinterfüllung dargestellt. In Abhängigkeit vom Grad der Wölbung verändert sich der Öffnungswinkel, der durch zwei sich im Bereich zur Stirnseite 21 schneidenden Längsseiten 23 benachbarter Formsteine 20 gebildet wird. Der maximale Öffnungswinkel beträgt etwa 45°. Die durch die Stirnseiten 23 gebildete
Vorderfront der Stützmauer 32 weist trotz Wölbung in verschiedenen Richtungen keinen Zwischenraum bzw. Spalt auf.
Durch die entsprechende Ausgestaltung der miteinander
korrespondierenden Noppen 27 und Nut 28 ist es auch möglich, die Lagen von Formsteinen 20 versetzt zueinander anzuordnen.
Dabei werden die Formsteine 20 derart übereinandergelegt, daß die Nut 28 des oberen mit je einer Noppe 27
zweier unterer Formsteine 20 in Eingriff steht. In Fig. 8 sowie in Fig. 9 sind sowohl die konvexe als auch die kon-
&igr; kave Formgestaltung der Stützmauer 32 mit versetzten Lagen
von Formsteinen 20 dargestellt. Daraus wird deutlich, daß die Formsteine 20 sich auch bei bogenförmiger Stützmauer
32 mit Versatz verlegen lassen.
Zur Herstellung der beschriebenen Formsteine 20 wird ein
auf einer (oberen) brettförmigen Unterlage (Formbrett) aufgesetzter
Rahmen verwandt. Der Rahmen ist so gebildet, daß sich hieraus ein Doppel-Formstein 35 bilden läßt. Die sich
&iacgr;&ogr; daraus ergebenden zwei Formsteine 20 liegen gemäß Fig. 11
mit den Stirnseiten 21 aneinander. Ein mit zwei schrägliegenden Druckflächen versehener Stempel, der in den
Rahmen bzw. in die gebildeten Formnester eingebracht wird, erzeugt die geneigte Ausführung der Oberseiten 24 von den
Formsteinen 20. Kegel stumpfförmige Ausbuchtungen im
Stempel bewirken das Ausformen der Noppen 27 an der Oberseite 24 des Formsteins 20. Darüber hinaus erzeugt der
Stempel eine V-förmige Kerbe im Bereich der Kante zwischen Stirn- und Oberseite 21, 24, die zu einer zur Stirnseite
21 abfallenden Abschrägung 36 führt.
Um aus dem Doppel-Formstein 35 zwei einzelne Formsteine 20
zu erhalten, müssen seitlich sogenannte Zwickel 37 abgeschlagen werden, die als Abfall anfallen. Somit sind die
Stirnseiten 21 nach Trennung der Formsteine 20 voneinander derart ausgebildet, daß sie in der Mitte eben und an den
seitlichen Rändern bogenförmig verlaufen. Die Vertiefung an der Unterseite 25 jedes Formsteins 20 wird mittels
einer Ziehschiene auf einem Ziehblech ausgeformt. Das Ziehblech liegt zum Formen der Formsteine 20 auf dem Formbrett,
also zwischen Rahmen und Formbrett. Nach Entfernen des mit Ziehschiene verbundenen Ziehblechs und des lose am
Doppel-Formstein 35 angebrachten Rahmens können üblicherweise mehrere gleichzeitig gebildete Doppel-Formsteine 35
auf dem Formbrett liegend abgebunden bzw. ausgehärtet werden.
&igr; Nach der Herstellung der einzelnen Formsteine 20 werden
diese auf sogenannten Euro-Paletten 38 gelagert. Fig. 10 verschafft einen Eindruck von den in einem geringen Abstand
voneinander angeordneten Stapel von Formsteinen 20.
Diese sind derart übereinander angeordnet, daß sich die
Unterseite 25 des oberen Formsteins 20 auf der Oberseite 24 des unteren befindet, wobei die korrespondierenden
Nuten 28 und Noppen 27 ineinandergreifen. Zum Ausgleich der durch die Oberseiten 24 hervorgerufenen Neigungen wird
&iacgr;&ogr; eine Holzleiste 39, etwa 2 cm dick, quer zwischen Ober-
und Unterseite 24, 25 der Formsteine 20 gesetzt.
Bezug nehmend auf die vorteilhafte Ausführung des Formsteins 20 in Fig. 1 und 2 beträgt seine Länge 30 cm. Die
durch Noppen 27 und Nut 28 gemeinsam gebildete vertikale Ebene 40 hat einen Abstand zur Stirnseite 21 von etwa
10 cm. Die konvergierenden Längsseiten 23 bewirken, daß die Breite des Formsteins 20 von etwa 25 cm an der Stirnseite
21 linear bis zur Rückseite 22 mit 12 cm abnimmt,
wobei jede Längsseite 23 mit einer vertikalen Ebene einen spitzen Winkel von ca. 23° bildet.
Der Abstand der Nuten 28 voneinander beträgt 17,5 cm. Die Höhe des Formsteins 20, die an der Stirnseite 21 15 cm
beträgt, nimmt zur Rückseite 22 hin ab, so daß sie in diesem Ausführungsbeispiel an der Rückseite 22 einen Wert
von 13 cm aufweist. Dies entspricht einer Neigung der Oberseite 24 bezüglich der Unterseite 25 mit einem Neigungswinkel
von etwa 4°. In dieser vorteilhaften Ausführung verschmälert sich die Nut 28 von 4 cm an der Unterseite 25
zu 1,7 cm, wobei die Tiefe derselben 2 cm beträgt. Die mit einem Durchmesser von 3,2 cm auf der Oberseite 24 aufliegenden
Noppen 27 erhalten eine Höhe von 1,5 cm, wobei sich der Durchmesser ebenfalls auf 1,5 cm verringert, so
daß zur Bildung der Stützmauer 33 die Formsteine 20 mit ihren ebenen Auflagerflächen, gebildet durch die Oberseiten
24 und Unterseiten 25, parallel aneinander 1iegen.
Durch die gewählten Abmessungen der Nut 28 sowie der
Noppen 27 ist eine zwängungsfreie Verlegung der Formsteine
20 zum Zwecke des Kurvenbaus gewährleistet.
SF-Vollverbundstein-Kooperation GmbH Bremerhavener Heerstraße 40
2820 Bremen 77
1. November 1990/4515 SKO-278-DE
| 20 | Formstein |
| 21 | Stirnseite |
| 22 | Rückseite |
| 23 | Längsseite |
| 24 | Oberseite |
| 25 | Unterseite |
| 26 | Längsmittelebene |
| 27 | Noppe |
| 28 | Nut |
| 29 | ebenes Mittelstück |
| 30 | bogenförmiger Endbereich |
| 31 | Abrundung |
| 32 | Stützmauer |
| 33 | horizontale Stützfläche |
| 34 | Betonfundament |
| 35 | Doppel-Formstein |
| 36 | Abschrägung |
| 37 | Zwickel |
| 38 | Euro-Palette |
| 39 | Holzleiste |
| 40 | vertikale Ebene |
Claims (17)
1. Formstein aus Beton für die Erstellung einer Stützmauer mit einseitiger Erdreich-Hinterfüllung (Erdseite)
aus lagenweise übereinander angeordneten Formsteinen, die jeweils eine Stirnseite, eine der Erdseite zugewandte Rückseite,
gegenüberliegende Längsseiten, Ober- und Unterseite
aufweisen, wobei die Ober- und Unterseiten aneinanderliegende Auflagerflächen bilden, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine wirksame Auflagerfläche der Ober- und/oder Unterseite (24, 25) bezüglich
einer gedachten horizontalen Ebene geneigt ausgebildet ist.
&igr; 2. Formstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagerflächen des Formsteins (20) mit einem zur
Rückseite (22) des Formsteins (20) abnehmenden Abstand zwischen Ober- und Unterseite (24, 25) ausgebildet sind.
3. Formstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (24) des Formsteins (20) eine
zur Rückseite (22) schräg abfallende ebene Auflagerfläche
bildet.
4. Formstein nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Oberseite (24) des Formsteins (20) eine Neigung von ca. 7 % aufweist.
5. Formstein, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Formsteine (20) der Stützmauer (32) an Ober- und Unterseite (24, 25) miteinander korrespondierende
und zueinander passende Vorsprünge (Noppen 27) und Vertiefungen (Nuten 28) aufweisen.
6. Formstein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge als Noppen (27) ausgebildet sind, insbesondere
als zwei im Abstand voneinander angeordnete Noppen (27), und die Vertiefung als geradlinige Nut (28)
ausgebildet ist.
7. Formstein nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge an der Oberseite (24) als
kegelstumpfartige Noppen (27) ausgebildet sind und daß die
Vertiefung an der Unterseite (25) des Formsteins (20) als im Querschnitt trapezförmig gestaltete Nut (28) ausgebildet
ist, wobei diese sich geradlinig von einer Längsseite (23) zur anderen Längsseite (23) erstreckt.
8. Formstein nach Anspruch 5 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nut (28) und die Noppen (27) in einer gemeinsamen (ver-
- 13 &igr; tikalen) Ebene (40) liegen.
9. Formstein nach Anspruch 5 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Noppen (27) auf der Oberseite (24) des Formsteins (20) mit geringem Abstand zu den Längsseiten (23) angeordnet sind.
10. Formstein nach Anspruch 5 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
&iacgr;&ogr; Noppen (27) weniger hoch sind als die Nut (28) tief.
11. Formstein, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Formstein (20) mit zur Rückseite (22) hin konvergierenden Längsseiten (23) ausgebildet ist.
12. Formstein nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsseite (23) zu einer vertikalen Ebene einen spitzen Winkel von etwa 23° bildet.
13. Formstein, insbesondere nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnseite (21) des Formsteins (20) im mittleren Bereich durch einen ebenen Mittelabschnitt (29) und
in den daran anschließenden Seitenbereichen durch bogenförmige
(abgerundete) Endbereiche (30) ausgebildet ist.
14. Formstein nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Formstein (20) im Bereich zwischen Stirnseite (21) und Oberseite (24) eine zur Stirnseite (21) abfallende Abschrägung
(36) aufweist.
15. Stützmauer mit einseitiger Erdreich-Hinterfüllung
aus lagenweise übereinander angeordneten Formsteinen in
der Ausführung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß alle Formsteine (20)
der Stützmauer (32) mit zur Erdseite schräg abfallenden
Auflagerflächen derart verlegt sind, daß die Stützmauer
&igr; (32) im Vertikalschnitt ein bogenförmiges bzw. polygonartiges
Profil aufweist.
16. Stützmauer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Lage der Formsteine (20) auf einem
Betonfundament (34) mit horizontaler Stützfläche (33) auf-1iegt.
17. Stützmauer, insbesondere nach Anspruch 15 oder 16, &iacgr;&ogr; dadurch gekennzeichnet, daß die Formsteine (20) der Stützmauer
(32) derart lagenweise versetzt zueinander angeordnet sind, daß je ein Vorsprung (Noppen 27) zweier benachbarter
Formsteine (20) in die Vertiefung (Nut 28) des Formsteins (20) einer benachbarten, insbesondere oberen, Lage
eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9015196U DE9015196U1 (de) | 1990-10-08 | 1990-11-05 | Formstein aus Beton für die Erstellung von Stützmauern sowie Stützmauer |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9013987 | 1990-10-08 | ||
| DE9015196U DE9015196U1 (de) | 1990-10-08 | 1990-11-05 | Formstein aus Beton für die Erstellung von Stützmauern sowie Stützmauer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9015196U1 true DE9015196U1 (de) | 1991-02-21 |
Family
ID=25957280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9015196U Expired - Lifetime DE9015196U1 (de) | 1990-10-08 | 1990-11-05 | Formstein aus Beton für die Erstellung von Stützmauern sowie Stützmauer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9015196U1 (de) |
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