DE9015461U1 - Siebreiniger - Google Patents

Siebreiniger

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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46—Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/50—Cleaning
    • B07B1/52—Cleaning with brushes or scrapers
    • B07B1/522—Cleaning with brushes or scrapers with brushes
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B07B1/50—Cleaning
    • B07B1/54—Cleaning with beating devices

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Description

Siebreiniger
Die Erfindung befaßt sich alt einem Siebreiniger gemäß dem Ober -begriff des ersten Schutzanspruchs.
Durch die deutsche Gebrauchsmusterschrift 79 36 430 1st ein Siebreiniger bekannt, dessen die Siebgaze reinigenden Wischelemente aus Naturborsten, Synthetikborsten und aus Anformungen an dem aus Kunststoff gefertigten Grundkörper bestehen können.Diese Wisch -elemente kommen in verschiedenen Ausführungsformen zum Einsatz und wirken mit einem knopfartigen Kippansatz auf der Unterseite des Grundkörpers zusammen. Dieser Kippansatz ist eine Halbrundniete bekannter Bauart, etwa nach DIM 661. Es gibt auch einen am Grund -körper angegossenen Kunststoffknopf.
Die Erfindung will den bekannten Siebreiniger verbessern und weiterentwickeln.Es soll die Reinigungsleistung, sowie die Kippwirkung und der dadurch bedingte Klopf-und/oder Wischeffekt an den Gaze -öffnungen verbessert werden. Auch wurde festgestellt, daß mit dem bekannten Siebreiniger die Reinigung in den Kanten-und Eckbereichen infolge seiner spezifischen Formgebung erschwert ist. Diese Prob -lerne werden durch die Erfindung gelöst.
Der neue Siebreiniger ist wegen günstigerer Formgestaltung in seiner Ecken-und Kurvengängigkeit besser als der bekannte Reiniger. Der neue knopfartige Kippansatz ist aus einem härteren Kunststoff als der Grundkörper des Reinigers.Er wird dadurch für diesen An -wendungszweck reibungstechnisch besser als der bisherige knopfartige Kippansatz aus Metall, der eine Halbrundniete ist. Er funktioniert auch günstiger als die bekannte knopfartige Kunststoffanformung am Grundkörper.Der neue Kippansatz weist eine bessere Abriebfestigkeit auf und hat für vorliegenden Anwendungszweck günstigere Gleiteigenschaften.Seine neue Gestaltung ermöglicht wirksameres Klopfen und/oder Wischen an den Gazeöffnungen, als es bei dem bekannten Siebreiniger auf Grund ungünstigerer Abmessungen möglich war.Zusatzlieh ergibt sich auch noch der Vorteil einer rascheren Montage mit der Möglichkeit zerstörfreien Austausches. Der neue Kippansatz kann einem Druckknopf ähnlich in eine federnde lösbare Verbindung mit dem Grundkörper gebracht werden.Ein herausgenommener Knopf 1st wiederverwendbar.
Weitere günstige und arbeitstechnisch förderliche Eigenschaften werden noch weiter unten erklärt.
Fiq.la :
Fig.
Fig.
Fig.
.Ib :
.2 :
2a :
Die Kennmerkmale der Erfindung sind im ersten Schutzanspruch festgehalten; vorteilhafte Ausführungen stehen in Unteransprüchen.
Es wird ein Ausführungebeispiel des erfindungsgemäßen Siebreinigers beschrieben und anhand von beigegebenen Zeichnungen in den Einzelheiten erklart.
Die Zeichnungen zeigen &khgr;
Flg.l &idigr; die Draufsicht des neuen Siebreinigers mit nocken artigen Kunststoffanfonnungen, die als Wisch - elemente dienen ;
Wischelemente in Form von Borsten ;
den neuen knopfartigen Kippansatz in Seitenansicht;
die Unteransicht des neuen Siebreinigers ;
eine Seitenansicht des Siebreinigers in einem Längsschnitt A-A der Fig.2, der die neue lösbare Be festigung des knopfartigen Kippansatzes nach Art eines Druckknopfes demonstriert ;
. 3; Die Draufsicht auf einen bekannten Siebreiniger
zum Vergleich ;
Wischelemente in Form von Borsten;
den bekannten knopfartigen Kippansatz in Seitenansicht; die Untersicht des bekannten Siebreinigers;
eine Seitenansicht des bekannten Siebreinigers in einem Längsschnitt B-B der Fig.4; es wird der montierte bekannte Kippansatz gezeigt ; die bekannte Variation des knopfartigen Kippansatzes als Anformung am Kunststoffkörper des Siebreinigers;
eine Seitenansicht der Variation der Fig.4 b in einem Längsschnitt C-C der Fig. 4b ;
den alten und den neuen Siebreiniger in einem
Siebrahmen;
den neuen Siebreiniger in einem Siebrahmen in Seitenansicht ;
den alten Siebreiniger in einem Siebrahmen in Seitenansicht ;
Fiq. 3a :
Fig. 3b :
Fig. 4 :
Fiq. 4 a:
Fiq. 4 b:
Fiq. 4 c:
Fiq. 5:
Fiq. 6:
Fiq. 7:
Die erste Seite der Zeichnungen (Fig.l bis 2a) zeigt einen neuen Siebreiniger 1 mit seinem knopfartigen Kippansatz 8 - nachstehend kurz Knopf 8 genannt - in VoIlinien. Bestimmte Abmessungen des neuen Siebreinigers 1 und seines Knopfes 8 sind erfindungswesentlich.Deshalb wird ein bekannter Siebreiniger 10 mit ebenfalls bekanntem Knopf 18 auf der zweiten Seite der Zeichnungen (Fig.3 bis 4a ) zum Vergleich gezeigt; der in Strich-Zweipunkt-Linien dar -gestellt ist.
Die Draufsicht des Siebreinigers 1 in Fig.l ist von der Bespannungsseite her gesehen; in Fig.5 ist die Bespannung in Form der Gaze 20 sichtbar.Die Wischelemente - nockenartige Kunststoffanformungen 5-sind gegen die Gaze 20 gerichtet, um deren Öffnungen durch Wischen und/oder Klopfen zu reinigen..Es sind drei konzentrisch angeordnete Durchfalloffnungen 7,7* und 711 für das Siebgut, z.B.Mehl, vorgesehen. 25* ist das freie Ende des Haltestempels 25, der in Fig.Ib zum Knopf 8 gehörend voll sichtbar ist.Der besseren Übersicht wegen wird nur eine Seite des Siebreinigers 1 mit Bezugszahlen '5' versehen, die für die rundherum im Randbereich des Reinigers 1 angordneten nockenartigen Anformungen stehen. Fig.la zeigt Wischelemente in einer anderen Ausführungsform, nämlich Borsten 6, die Natur-oder Synthetikborsten sein können.Siebreiniger 1 hat einen dreieckigen Grundkörper 2, dessen Dreiecksform am besten in Fig.2 erkennbar ist, wo sie mit Strich-Zweipunkt-Linien markiert ist. Dieser dreieckige Grundkörper 2 hat drei gekrümmte, nach außen gerichtete Anformungen 3,3* und 31', deren Krümmungsradius sich in der Größenordnung von 60 bis 150 mm bewegt.
Erfindungswesentlich sind weiterhin die Abmessungen des neuen Knopfes 8 (Fig.Ib). Knopf 8 hat eine gewölbte Außenfläche 23 und eine flache Innenfläche 24. Letztere liegt beim montierten Knopf 8 in
der Mitte der Unterseite des Siebreinigers 1 an.Fig.2a ist eine Seitenansicht der Fig.2 in einem Längsschnitt A-A, der den montierten Knopf 8 zeigt.Aus dem Knopf 8 ragt aus der Mitte der flachen Innenfläche 24 ein Haltestempel 25 heraus, an dessen freiem Ende eine Ringwulst 26 angeformt ist.Ringwulst 26 und eine Ringnut 28 in einer mittigen Bohrung 27 des Grundkörpers 2 bilden miteinander Paßteile. Hierdurch läßt sich Knopf 8 mit dem Siebreiniger 1 lösbar verbinden. Diese Verbindung ist federnd elastisch, weil das Kunststoffmaterial des Siebreinigers 1 nachgiebig ist und der Knopf 8 druckknopfähnlich 'einschnappen' kann.
AZ . I «J ?U J. 3 IDI.I
Der KrünunungsradiuE der gewölbten Außenfläche 23 dee Knopfes 8 wurde zwischen 8 und 12 nun optimal- festgelegt.
Der bekannte Siebreiniger 10 wird auf der zweiten Zeichnungsseite in Fig.3, 3a+b, sowie 4,4a-c dargestellt.Zur Unterscheidung vom neuen Siebreiniger 1 werden hierzu weitgehend Strich-Punkt-Llnien benutzt.Die Anordnung der Ausbildungen am bekannten Siebreiniger 10 .ist ähnlich wie beim Siebreiniger 1. Der bekannte Knopf (knopfähnlicher Kippansatz) ist eine genormte Halbrundniete, bei der der Krümmungsradius der Wölbung etwa 6 mm beträgt. Der drei eckige Grundkörper 12 hat auch nach außen gerichtete Anformungen 13, 13* und 13' ', deren Krümmungsradius etwa 40 mm beträgt. Die Fig.4b und 4c zeigen eine bekannte Variation eines Knopfes für den Siebreiniger 10 in Form einer Kunststoffanformung 38, die als Anguß mit dem Grundkörper 12 des Siebreinigers 10 einstückig ist.
Mach vielen Versuchen hat sich herausgestellt, daß mit dem neuen Siebreiniger 1 mit den neuen in Fig.Ib und Fig.2 angegebenen als Größenordnung ausgedrückten Abmessungen bessere Arbeitsergebnisse Zustandekommen, als mit dem bekannten Reiniger 10;mit dem weiteren Vorteil der wenig zeitaufwendigen Montage des Knopfes 8.Es liegt die experimentell erhärtete Erkenntnis zugrunde, daß der neue Siebreiniger 1 flacher gewölbte Anformungen am dreieckigen Grundkörper 12 haben soll und daß der Knopf 8 einen größeren Radius haben muß und das Material des Knopfes 8 ein Kunststoff mit einem höheren Härtegrad als der Siebreiniger 1 selbst zu sein hat. Nur so Jäßt sich die Arbeitsleistung verbessern und optimieren.
Nach Erläuterung von Details am neuen und am bekannten Siebreiniger 1 und 10 soll nunmehr die Funktion derselben veranschaulicht und vergleichsweise im Einsatz kritisch beleuchtet werden.
Fig.5 zeigt den bekannten Siebreiniger 10 und den neuen Siebrei niger 1 in einem üblichen Siebrahmen 22, der z.B. aus Holz ist. Der Boden 21, der Lauffläche für die Siebreiniger 1 bzv. 10 ist, ist z.B. gewellter Draht. Die Bespannung ist die Gaze 20 die ausbruchsweise entfernt ist, um den Blick auf die Reiniger 1 und 10 freizugeben. Es wurde festgestellt, daß der neue Siebreiniger 1 infolge der festgelegten günstigeren Formgestaltung eine bessere Ecken-und Kantenreinigung zuläßt, indem praktisch so gut wie alle Flächen der Gaze 20 bestreichbar geworden sind.
Fig.6 und 7 zeigen den Siebrahmen 22 mit einem seitlichen Ausbruch, damit die Kippbewegung durch den Knopf 8 bzw. 18 erkennbar wird. Die gewölbte Fläche der Knöpfe 8 bzw.18 läßt infolge der Bewegung des gewellten Siebbodens 21 in der arbeitenden Siebmaschine eine Kippbewegung entstehen, wobei der ganze Siebreiniger 1 bzw.10 als zweiarmiger Hebel funktioniert und der jeweils tiefste Punkt der Wölbung der Knöpfe den Drehpunkt des Hebels darstellt. Demgemäß ist der zweiarmige Hebel mit der Gesamtlänge a beim neuen Siebreiniger erheblich langer als Hebel b beim alten Siebreiniger 10 (Fig.7), da sich auch die Gesamtfläche beim neuen Siebreiniger 1 um etwa bis 40 Prozent vergrößert hat.
Es wurde experimentell und im Dauerversuch festgestellt, daß der erfindungsgemäß ausgebildete Siebreiniger 1 mit Hebel a eine erheblich bessere Reinigungswirkung hat, als bisher bekannt war. Dies kann u.a. darin eine Ursache haben, daß die größere Masse des neuen Reinigers unter spitzerem Winkel als bisher und mit größerer Anprallwucht auf die Gaze 20 trifft, als die geringere Masse des bisherigen Reinigers 10, der kleiner und leichter ist.Es ist verständlich, daß Borsten 6 unter spitzem Winkel tiefer in eine Öffnung wie die Löcher der Gaze 20 eindringen können.
Das Kunststoffmaterial des Knopfes 8, das einen höheren Härtegrad als der Kunststoff des Siebreinigers hat, wirkt sich auf die Bequemlichkeit des neuen Siebreinigers 1 günstig aus, der sich besonders leichtgängig Ober den Siebboden 21 bewegt, nicht hemmend bremst, wie der angeformte Kunststoffknopf 38 beim alten Siebreiniger 10 (Fig.4c), auch keinen unerwünschten Verschleiß am Siebboden' 21 erzeugt, wie der Knopf 18 aus Metall (Fig.4a). Diese Effekte wurden in Versuchen überzeugend ermittelt.
Im großen und ganzen kann festgestellt werden, daß der neue Siebreiniger 1 die bisherigen technischen Probleme mit dem bekannten Siebreiniger 10 besser löst, als bisher bekannt, wobei die im Schutzanspruch 1 niedergelegten Kennmerkmale sich gegenseitig fördern und ergänzen.
Im Rahmen der Schutzansprüche sind weitere vorteilhafte Ausführungen und Ausbildungen der Erfindung möglich, die das Ausführungsbeispiel nicht beinhaltet.
Schutzansprüche : - 5 -

Claims (4)

Schutzanspruche ;
1. Siebreiniger aus Kunststoff zur Einlage zwischen der Bespannung und dem Boden des Siebrahmens in einer Siebmaschine, mit einem scheibenförmigen dreieckigen Grundkörper, der gekrümmte nach außen gerichtete Umformungen hat, sowie Durchfallöffnungen fur das Siebgut, sowie eine Vielzahl aus der Oberseite des Siebreinigers herausragender, in seinem Umfangsbereich angeordneter Hischelemente, sowie ferner mit einem an seiner Unterseite befestigten mittig angeordneten knopfartigen Kippansatz,
gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale :
daß der Krümmungsradius der gekrümmten Anformungen (3,3',3'') im Bereich zwischen 60 und 150 mm liegt und daß der knopfartige Kippansatz (8) aus einem Kunststoff höheren Härtegrades als der Siebreiniger (1) gefertigt ist und daß die Außenfläche (23) des Kippansatzes (8) gewölbt ist und einen Krümmungsradius zwischen 8 und 12 mm hat und daß aus der Mitte der flachen Innenfläche (24) ein Halltestempel (25) mit einer Ringwulst (26) an seinem freien Ende herausragt und daß der Haltestempel (25) mit seiner Ringwulst (26) in eine mittige Bohrung (27) des Siebreinigers (1) mit einer Ring nut (28) paßt und daß der Siebreiniger (1) und der knopfartige Kippansatz (8) durch Haltestempel (25) mit Ringwulst (26) und Bohrung (27) mit Ringnut (28) lösbar verbunden sind.
2. Siebreiniger aus Kunststoff gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wischelemente nockenartige Anformungen (5) sind.
3. Siebreiniger aus Kunststoff gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wischelemente Borsten (6) sind.
4. Siebreiniger aus Kunststoff gemäß den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebreiniger (1) mit Wischelementen unterschiedlicher Ausführung ausgerüstet ist; sowohl mit nockenartigen Anformungen (5) als auch mit Borsten (6).
DE9015461U 1990-11-12 1990-11-12 Siebreiniger Expired - Lifetime DE9015461U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016062826A1 (de) 2014-10-24 2016-04-28 Bühler AG Siebreiniger, siebeinheit und verfahren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016062826A1 (de) 2014-10-24 2016-04-28 Bühler AG Siebreiniger, siebeinheit und verfahren
US10335831B2 (en) 2014-10-24 2019-07-02 Bühler AG Sieve cleaners, sieve unit, and methods

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