DE9100367U1 - An einem Spürfahrzeug angeordnete Übergabevorrichtung - Google Patents

An einem Spürfahrzeug angeordnete Übergabevorrichtung

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    • F41H7/00Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks
    • F41H7/03Air-pressurised compartments for crew; Means for preventing admission of noxious substances, e.g. combustion gas from gun barrels, in crew compartments; Sealing arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
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    • B25J21/02Glove-boxes, i.e. chambers in which manipulations are performed by the human hands in gloves built into the chamber walls; Gloves therefor
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Description

&Lgr;&eegr; einem Spürfahrzeug angeordnete Übergabevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine an einem Spürfahrzeug angeordnete Übergabevorrichtung für eine Doppelradspüreinrichtungg mit Probennahmeeinrichtung für ABC-Kampfstoffe, wobei am Heck des Fahrzeuges eine Sonde für die Doppelradspüreinrichtung und das Massenspektrometer, ein Probennahmebehälter und dergleichen angeordnet ist.
Es ist beispielsweise ein Spürgerät für ein Spürfahrzeug zum Feststellen eines mit Kampfstoffen verseuchten Bodens bekannt, bei dem Spürarme mit jeweils einer am Ende angeordneten Spürrolle versehen sind, wobei die Spürarme von ihrer Bodenkontaktstellung zu einer Meßsonde angehoben werden. Zum Aufnehmen von Bodenproben befindet sich seitlich davon eine Probennahmevorrichtvmg, in der Geräte, wie beispielsweise eine Zange angeordnet sind. In einem weiteren gesonderten Behälter werden Spürrollen aufbewahrt. Beim Spüren mit dem bekannten Massenspektrometer ist es erforderlich, während der Fahrt mit Hilfe der bekannten Doppelspürradeinrichtung eventuelle Kontaminationen, die sich auf dem Boden abgelagert haben, mit Hilfe eines auf dem Spürrad befindlichen Silikonschlauches zu übertragen und zur Dedektion an die Spürsonde weiterzugeben. Weiterhin ist es erforderlich, die Bodenproben unter Verwendung der speziellen Zange vom Boden aufzunehmen und in dem Bodenprobennahmebehälter unterzubringen, diesen zu verschließen und gefahrlos zu einem Labor zu transportieren .
Von Zeit zu Zeit ist die Sonde zum Zwecke des Luft- bzw. Bodenspürens auszufahren. Zur Sicherstellung des dazu erforderlichen Aktionsbereichs sind die Spürräder auf den Boden abzusetzen. Nach erfolgter Kontamination müssen die Spürräder einfach ausgewechselt werden können. Dabei müssen die Spürräder die Sonde zentrisch beaufschlagen.
Da alle Aktivitäten einerseits vom ABC-luftgeschützten Innenraum des Fahrzeuges aus erfolgen müssen und das Fahrzeug schwimmfähig sein muß, so daß die Spüreinrichtung bzw. die Probennahmeeinrichtung in das Wasser eintauchen, müssen diese Bauteile entsprechend geschützt und abgedichtet sein. Bei dem bekannten Spürgerät ist es erforderlich, diese Einrichtungen gesondert zu dichten, was mit einem hohen Bedienungs- und Materialaufwand verbunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine an einem Spürfahrzeug angeordnete Übergabevorrichtung dieser Art derart auszubilden, daß alle Ubergabeelemente gemeinschaftlich benutzbar und einheitlich abdichtbar sind, so daß der Aufbau und die Bedienung der Vorrichtung vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß am Fahrzeugrahmen ein Ubergabeschacht angebracht ist. der nach außen mittels eines Deckels gas- und wasserdicht verschließbar ist, und daß in dem Schacht zum Deckel hin ausgerichtet, eine Platte mit Ubergabeelementen angeordnet ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß an der Platte als Ubergabeelemente eine Spürsonde, ein Durchgang für einen daran befestigten Gummihandschuh, eine Schleuse und eine nach außen führbare, mittels eines Gummibalges abgedichtete Zange angeordnet sind.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß an der Platte weitere Elemente, nämlich ein Fenster, eine steuerbare Beleuchtungseinrichtung od.dgl. angebracht sind.
Es wird weiterhin vorgeschlagen, daß an der Innenseite des Deckels die Probennahmeeinrichtung befestigt ist.
Weiterhin geht man so vor, daß der Deckel an einem Scharnier am Übergabeschacht angeordnet ist und mittels einer Spannschraube gegen eine Dichtung am Übergabeschacht drückbar ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß der Deckel mittels einer in einer Führungsschiene der Platte geführten Stange gehalten ist, wobei die Stange mit Hilfe von Riegeln ' in der öffnungs- und Schließstellung gehalten ist.
Es wird weiterhin vorgeschlagen, daß an der Platte neben der Spürsonde eine Führung für die Spürräder vorgesehen ist. die zum Ausklappen in die Gebrauchsstellung mittels einer Stange mit dem Deckel verbunden ist.
Nach der Erfindung geht man so vor, daß als Schleuse ein an der Platte angeordneter Behälter vorgesehen ist, dessen Böden von abnehmbaren und abgedichteten Deckeln gebildet sind.
Es wird weiterhin vorgeschlagen, daß der Behälter nach innen fest und der Anteil nach außen um ca. 90° klappbar angeordnet ist, so daß ein Spürrad beim Schleusen festgehalten ist.
Schließlich ergibt sich erfindungsgemäß, daß der innenliegende Deckel des Schleusenbehälters mit einer Bohrung versehen ist.
Die Erfindung bringt den wesentlichen Vorteil, daß die zur Feststellung der Kontamination notwendigen Arbeiten, wie Entnehmen von Bodenproben, Auswechseln von Spürrädern, und dergleichen von einer zentralen Stelle aus gefahrlos vorgenommen werden können. Hierbei läßt sich der Innenraum des Fahrzeuges mit einfachen Mitteln sowohl gas- als auch wasserdicht abdichten. Die einzelnen Übergabeelemente lassen sich derart günstig
anordnen, daß eine einfache und gute Bedienbarkeit der Übergabevorrichtung gewährleistet ist.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen,
Fig. 1 die Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung am Heck eines Spürfahrzeuges,
Fig. 2 die Übergabevorrichtung in vergrößerter Ansicht und im Schnitt bei geschlossenem Deckel,
Fig. 3 die entsprechende Vorrichtung bei geöffnetem Deckel,
Fig. 4 die Platte mit den Ubergabeelementen in einer Draufsicht,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 4,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 4,
Fig. 8 eine Ansicht der Schleuse in Pfeilrichtung
y.
Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schleuse gemäß dem Schnitt B-B und
Fig. 10 eine Seitenansicht in Pfeilrichtung Z der Spürradführung in Fig. 3.
Tn Fig. 1 ist die Anordnung der übergabevorrichtung 1 am Heck eines Spürfahrzeuges 35 in Verbindung mit einer bekannten Doppelspürradeinrichtung mit Spürrädern 18 dargestellt. Die Spürräder 18 werden wechselweise am Boden geführt und zur Spürsonde an der Übergabevorrichtung 1 angehoben.
In den Fig. 2 und 3 ist die Übergabevorrichtung in geschlossenem sowie geöffnetem Zustand dargestellt. Hierbei ist der Übergabeschacht 31 mit Hilfe eines an der einen Seite an einem Scharnier 2 angelenkten Deckels 36 dicht verschließbar, indem der Deckel an einer am Rand des Schachtes 31 angeordneten Dichtung 32 zur Anlage kommt. Damit kann die Übergabevorrichtung gas- und wasserdicht abgeschlossen werden. Im Abstand zu dem geschlossenen Deckel 36 und dazu in etwa parallel verlaufend ist innerhalb des Ubergabeschachtes 31 eine Platte 13 befestigt, an der die verschiedenen Übergabeelemente angeordnet sind. Der Deckel 36 ist mittels einer Stange 4 an der Platte 13 in einer Führungsschiene 33 geführt und rastet an einem Riegel 5 für die Öffnungsstellung und einem Riegel 6 für die Schließstellung ein. An der Platte 13 ist weiterhin eine Spannschraube 3 angebracht, die in eine Gewindebuchse 11 am Deckel 36 einschraubbar ist, um die notwendige Dichtkraft zu erzeugen. Im geschlossenen und geöffneten Zustand bildet der Deckel 36 einen Schild gegen Beschüß.
Anstelle einer derartigen Stange 4 mit Spannschraube 3 kann auch ein Elektro-, ein Pneumatik- oder ein Hydraulikzylinder verwendet werden. In diesem Fall kann bei entsprechender Dimensionierung die Schraube 3 und Buchse 11 entfallen.
Die Platte 13 ist innerhalb des Ubergabeschachtes 31 am Rand abgedichtet aufgeschraubt und mit verschiedenen Übergabeelementen versehen. In Fig. 4 sind die verschie-
denen Elemente schematisch dargestellt, wobei einmal die Spürsonde 16 und seitlich davon ein Gummibalg 12 für eine Zange 14 mit Aufhängung 15 zum Entnehmen von Bodenproben angeordnet ist. Unterhalb der Durchtrittsöffnung für die Zange 14 befindet sich eine Öffnung für einen Gummihandschuh 17. Über die Schleuse 20 können verschiedene Gegenstände, wie beispielsweise Spürräder 18 oder Markierungsbojen 27 nach außen geschleust werden. Ferner befindet sich in der Platte 13 ein Fenster 28 zur Beobachtung des Geschehens außerhalb des Fahrzeuges und eine von innen steuerbare Beleuchtungseinrichtung 29.
&Lgr;&eegr; der Innenseite des Deckels 36 befindet sich eine Halterung 9 für einen Probennahmebehälter 8 sowie ein Griff 7 zur Handhabung des Deckels 36.
Für den Gebrauch der Übergabevorrichtung wird die Spannschraube 3 gelöst und der Riegel 6 geöffnet, so daß der Deckel 36 nach außen geschwenkt werden kann, wobei zum Festhalten des Deckels 36 in der Öffnungsstellung die Stange 4 am Riegel 5 einrastet. Während des Aufklappens wird gleichzeitig die Führung 19 für die Spürräder 18 mit Hilfe der Stange 10 in die Arbeitsposition gebracht. Diese Führung 19 hat die Aufgabe, das Spürrad 18, welches an einem seitenlabilen Hebel auf- und abbewegt wird, zentrisch an die Sonde 16 heranzuführen, ist aber so plaziert, daß sie beim Bodenspühren, d.h. Ausfahren der Sonde, nicht stört.
Diese Führung 19 kann auch an einer Feder abgestützt beim öffnen des Deckels 36 die richtige Position einnehmen.
Bei Bedarf kann über den Handschuh 17 der Probennahmebehälter 8 geöffnet bzw. geschlossen werden. Dabei besteht die Möglichkeit, mit der Zange 14 Bodenproben zu entnehmen und im Probennahmebehälter 8 abzulegen.
Die Schleuse 20 kann entsprechend der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 bzw. der Ausführungsform nach Fig. 9 ausgeführt sein.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 handelt es sich um eine Schleuse, durch die sowohl Spürräder 18 als auch Markierungsbojen 27 nach außen geschleust werden können. Dazu ist ein im Querschnitt quadratischer Behälter 34 an der Platte 13 dicht befestigt, der an seinen beiden Stirnseiten mit Hilfe von Deckeln 25 bzw. 26 verschließbar ist. Zum Verschließen des Deckels 26, der an einem Scharnier angelenkt ist und mit einer Dichtung 22 versehen ist, dient eine Federraste 21. Der gegenüberliegende Deckel 25 ist entsprechend mit einer Federraste 23 gehalten. Zum Einschleusen entsprechender Gegenstände wird zunächst die Federraste 21 gelöst, der Deckel 26 geöffnet und der Gegenstand 27 in die Schleuse eingeführt. Danach wird die Federraste 22 über den Handschuh 17 gelöst und der Deckel 25 geöffnet. Durch die Schräglage fällt der Gegenstand 27 bei einer Markierungsboje auf den Boden bzw. im Falle eines Spürrades 18 in die Hand des Bedieners, der dann über den Handschuh 17 einen Radwechsel vornimmt.
Bei Bedarf kann in den Deckeln 26 und 25 eine Bohrung 24 vorgesehen sein. Da der Innenraum des Spürfahrzeuges unter Überdruck steht, findet ein ständiger Spülvorgang von innen nach außen statt.
Die Fig. 9 zeigt eine reine Spürradschleuse, wobei das Gehäuse in etwa im Bereich der Platte 13 geteilt ist. Der Behälterteil 34' ist abgedichtet an der Platte 13 befestigt und nach innen hin mittels eines Deckels 26', der Dichtung 23' und der Federraste 21' verschlossen. Die andere Hälfte des Gehäuses wird unmittelbar von dem Deckel 25' gebildet, der an einem Scharnier angelenkt und mit Hilfe einer Federraste 22' gehalten ist. wobei
der Rand des Deckels 25' mit einer Dichtung versehen ist.

Claims (1)

  1. Schut&zgr;anSprüche
    1) An einem Spürfahrzeug angeordnete Übergabevorrichtung für eine Doppelradspüreinrichtung mit Probennahmeeinrichtung für ABC-Kampfstoffe, wobei am Heck des Fahrzeuges eine Sonde für die Doppelradspüreinrichtung, ein Probennahmebehälter und dergleichen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Fahrzeugrahmen (30) ein Übergabeschacht (31) angebracht ist, der nach außen mittels eines Deckels
    (1) gas- und wasserdicht verschließbar ist, und daß in dem Schacht (31), zum Deckel (1) hin gerichtet, eine Platte (13) mit Übergabeelementen (16, 17, 20, 14) angeordnet ist.
    ) Übergabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Platte (13) als Übergabeelemente eine Spürsonde (16), ein Durchgang für einen daran befestigten Gummihandschuh (17), eine Schleuse (20) und eine nach außen führbare, mittels eines Gummibalges (12) abgedichtete Zange (14) angeordnet sind.
    3) Übergabevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Platte (13) weitere Elemente, nämlich ein Fenster (28), eine steuerbare Beleuchtungseinrichtung (29) od.dgl. angebracht sind.
    4) Übergabevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichent, daß an der Innenseite des Deckels (1) die Probennahmeeinrichtung (8) befestigt ist.
    5) Übergabevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (1) an einem Scharnier
    (2) am Übergabeschacht (31) angeordnet ist und mittels einer Spannschraube (3) gegen eine Dichtung (32) am Übergabeschacht (31) drückbar ist.
    6) Übergabevorrichtung nach Anspruch 1 bis &dgr;, dadurch gekennzeichent, daß der Deckel (1) mittels einer in einer Führungsschiene (33) der Platte (13) geführten Stange (4) gehalten ist, wobei die Stange (4) mit Hilfe von Riegeln (5, 6) in der Öffnungs- und Schließstellung gehalten ist.
    7) Übergabevorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Platte (13) neben der Spürsonde (16) eine Führung (19) für die Spürräder (18) vorgesehen ist, die zum Ausklappen in die Gebrauchsstellung mittels einer Stange (10) mit dem Deckel (1) verbunden ist.
    8) Übergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Schleuse (20) ein an der Platte (13) angeordneter Behälter (34) vorgesehen ist, dessen Böden von abnehmbaren und abgedichteten Deckeln (25, 26) gebildet sind.
    9) Übergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (34') nach innen fest und der Anteil (25') nach außen um ca. 90° klappbar angeordnet ist, so daß ein Spürrad (18) beim Schleusen festgehalten ist.
    10)Übergabevorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch
    gekennzeichnet, daß der innenliegende Deckel (26,
    26') des Schleusenbehälters (34, 34') mit einer
    Bohrung (24) versehen ist.
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