DE91783C - - Google Patents
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- DE91783C DE91783C DENDAT91783D DE91783DA DE91783C DE 91783 C DE91783 C DE 91783C DE NDAT91783 D DENDAT91783 D DE NDAT91783D DE 91783D A DE91783D A DE 91783DA DE 91783 C DE91783 C DE 91783C
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- DE
- Germany
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- runners
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- wolf
- bolts
- racing
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- Active
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B13/00—Sledges with runners
- B62B13/16—Collapsible or foldable sledges
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B2205/00—Hand-propelled vehicles or sledges being foldable or dismountable when not in use
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
CARL M. VOHBURGER in INNSBRUCK. Zusammenlegbarer Doppelrennwolf.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1896 ab.
Die unter dem Namen »Rennwolf« bekannt gewordenen Sportschlitten beanspruchen zu
ihrer Aufbewahrung während des Nichtgebrauches (z. B. den Sommer über), erheblichen
Raum und sind im Uebrigen auch infolge ihrer eigenthümlichen voluminösen Gestalt
höchst unbequem zu transportiren. Um diesem Uebelstande abzuhelfen, hat man die verticalen
Stützen derselben abnehmbar gemacht, so dafs dieselben auf die Kufen umgelegt werden
können.
Tritt nun schon bei den fest zusammengebauten (d. h. nicht zusammenlegbaren) Schlitten
dieser Art häufig der Mifsstand ein, dafs die sehr langen und dünnen Kufen des Schlittens
den Sommer über sich infolge verschiedener Temperatureinflüsse verziehen, so ist dies bei
jenen zusammenlegbaren Rennwölfen noch viel mehr der Fall, indem die Kufen derselben
durch die Abnahme der Stützen ihre Versteifung verlieren, so dafs dieselben sich nach
allen Richtungen verziehen können.
Sehr fatal ist es nun für den Fahrer, wenn die Kufen sich inzwischen in der Weise verzogen
haben, dafs sie nach unten (d. h. gegen die Fahrbahn) bauchig geworden sind, also vorn
und hinten vom Boden abstehen und etwa nur in der Mitte den Boden berühren. Es ist in diesem Falle für den Fahrer sehr schwer,
auf der Fahrbahn gerade vorwärts zu kommen, da der Schlitten bei jedesmaligem Abstofsen
des Fufses sich um die Mitte zu drehen versucht.
Zweck vorliegender Erfindung ist nun, einen Rennwolf zu schaffen, welcher bei Nichtgebrauch
nicht nur zu einem derart flachen und leicht handlichen Packet zusammengelegt werden kann, dafs es bequem und leicht aufbewahrt
und transportirt werden kann, sondern bei welchem auch die Kufen hierbei derart gespannt gehalten werden, dafs sie sich
durch keinerlei Temperatureinflüsse verziehen können.
Dieser neue Rennwolf ist in der Zeichnung in einer perspectivischen Ansicht (Fig. 1) dargestellt.
Die Einrichtung zum Zusammenlegen ist hierbei folgende: An jeder der beiden Kufen a
sind je zwei starke Blechbacken b befestigt (Fig. ι und 8 Detail), zwischen welchen die
verticale Vorderstütze c mittelst Schraubenbolzen d und Flügelmuttern abnehmbar befestigt
sind. Aufserdem ist diese Stütze c noch durch Metallspreizen e mit den Kufen versteift,
welche einerseits gelenkig an den Kufen befestigt, andererseits durch Schraubenbolzen mit
Flügelmuttern mit der Stütze lösbar verbunden sind.
Die Längsstäbe f des Sitzrahmens sind vorn ebenfalls mit Schraubenbolzen versehen (Fig. 6),
welche durch die Kufenverbindungsleiste g gesteckt und durch Flügelmuttern mit dieser
letzteren verbunden sind. Die hinteren Enden der Stäbe f sind mit der zweckmä'fsig geschweiften,
drehbar gelagerten Querverbindungh der Stütze c fest verbunden.
An der hinteren Stütze i sind unten ebenfalls zwei starke Blechbacken j festgemacht
(Fig. 9 Detail), welche seitlich über die Kufen greifen. An diesen letzteren dagegen sind feststehende
Augen k angeordnet (Fig. 7), welche in die hintere Stütze i hineinragen. Durch die
Backen j und diese Augen werden Schrauben-
bolzen πι hindurchgesteckt und durch Flügelmuttern festgezogen. Aufserdem sind auch diese
Stützen noch durch lösbare Metallspreizen / mit den Kufen versteift.
Um diesen Doppelrennwolf in einen einfachen (Fig. 2) umzuwandeln, braucht man nur
die Schraubenbolzen m und die Metallspreizen der hinteren Stütze zu lösen, worauf man diese
letztere abnehmen und zu Hause lassen oder, wie in Fig. 5 (punktirt) angedeutet, mittelst
Riemen und Metallklammern η an der Vorderstütze c befestigen kann.
Löst man die Verbindung der Stütze c bei d
und zieht man die Bolzen der Stäbe f aus der Querleiste g, so kann man den Sitzrahmen und
die Stütze c nach rückwärts umschlagen und auf die Kufen umlegen, wie in Fig. 5 (Seitenansicht)
und Fig. 6 (Grundrifs) gezeigt. Nach Durchstecken der Bolzen d und Verbinden der
beiden Theile c f durch Riemen n1 verbleiben cf
in dieser Lage und kann dann der Rennwolf, ohne dafs er ganz zusammengelegt werden
müfste, bequem getragen werden.
Um den einfachen Rennwolf ganz zusammenzulegen, löst man beide Kufen α vom Schlittengestell
c if, legt die beiden Kufen, die Gleitflächen gegen einander gekehrt, zusammen (Fig. 7)
und verbindet die auswärts gerichteten Kufenschnäbel durch die Leiste g mittelst der
Schraubenbolzen ο nebst zwei an den Schnäbeln angebrachten Ringschrauben mit einander. Der
Sitzrahmen f bleibt hierbei mit der Leiste g verbunden und wird sein Querstück h flach an
die Kufen α angelegt, worauf die obere Querstange der Stütze c mit den Stangen f durch
Riemen n' verbunden wird. Alsdann werden bei h zwei Metallriegel ρ aus den Stangen f
herausgezogen (Fig. 10 Detail) und die Kufen so weit auseinandergerückt, dafs diese Riegel ρ
durch die Bolzen d mit den Blechbacken b der Kufen befestigt werden können. Hierauf werden
die hinteren Enden der Kufen durch einen Lederriemen oder Metallbügel η zusammengezogen
und mit einander verbunden. Auf diese Weise werden die Kufen bis zur Wiederbenutzung
des Schlittens nach einwärts gebogen gehalten und können sich dieselben bis dahin
weder in der Richtung der Gleitflächen durchbiegen, noch sonst irgendwie verziehen. Sobald
der Schlitten in Benutzung genommen wird und die Kufen belastet werden, legen sich dieselben selbstthätig wieder flach auf die
Fahrbahn auf.
Hat man eventuell auch die Hinterstütze i bei sich, so legt man dieselbe so, WIe1 in Fig. 4 gezeigt,
auf den so zusammengelegten Rennwolf und verbindet diese Stütze dadurch mit demselben,
dafs man die freien Enden der Spreizen / mit der Vorderstütze c vermittelst der sonst
die Spreizen der Vorderstütze haltenden Bolzen q verbindet, dann über die Spreize / und den
Fufs der Stütze c einen Metallbügel η schiebt und an der Stütze c mittelst der Bolzen j festmacht,
worauf man den oberen Querstab der Stütze i durch einen Riemen n1 mit den Kufen a
verbindet. Statt auf diese Weise kann man die Stütze i auch so, wie in Fig. 3 gezeigt, am
zusammengelegten Rennwolf befestigen, indem man die Füfse der beiden Stützen c und / in
entsprechender Weise mit einander verbindet und den oberen Quertheil von i mittelst
Riemen η am hinteren Ende der Kufen befestigt.
Da beim Zusammenlegen des Rennwolfes auf solche oder ähnliche. Arten sämmtliche
Schraubenbolzen zum Zusammenhalten und Versteifen des zusammengelegten Schlittens Verwendung
finden können, so benöthigt man aufser denselben höchstens nur noch dreier
Riemchen und eines Paares Metallklammern oder Bügel n, welche bei Nichtgebrauch in der als
Tasche ausgebildeten Sitzdecke u untergebracht werden können.
Die mit Filz belegten Trittleitern ν hinter der zweiten Stütze sind mittelst Scharniers an
dieser befestigt und können bei Nichtgebrauch dieser Stütze an letzterer emporgeklappt und
mittelst kleiner Häkchen w oder dergl. (Fig. 4) festgehalten werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Doppelrennwolf, welcher bei Nichtgebrauch derart zusammengelegt werden kann, dafs die Kufen durch Vermittelung zweier Riegel (p) nach einwärts gekrümmt, am .Querstück (h) der Vorderstütze festgespannt gehalten und durch Vermittelung von Metallklammern, Riemen oder dergl. an den Querstangen der Vorder- und Hinterstütze parallel gehalten werden, um ein Verziehen der Kufen während des Nichtgebrauches des Fahrzeuges durch Temperatureinflüsse zu verhindern. ;Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91783C true DE91783C (de) |
Family
ID=363375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91783D Active DE91783C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91783C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3414757A1 (de) * | 1984-04-18 | 1985-10-24 | Kurt Dr. Stoffels | Schlitten mit skikufen |
| WO2006005276A1 (de) * | 2004-07-13 | 2006-01-19 | Alurunner Gmbh | Gefederter und zusammenlegbarer schlitten |
-
0
- DE DENDAT91783D patent/DE91783C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3414757A1 (de) * | 1984-04-18 | 1985-10-24 | Kurt Dr. Stoffels | Schlitten mit skikufen |
| WO2006005276A1 (de) * | 2004-07-13 | 2006-01-19 | Alurunner Gmbh | Gefederter und zusammenlegbarer schlitten |
| CN101115652B (zh) * | 2004-07-13 | 2010-09-08 | 艾留朗纳有限责任公司 | 弹簧减振并可折叠的雪橇 |
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