DE9206828U1 - Führungseinrichtung für handbetätigte elektrische Schneidemaschinen, insbesondere Handkreissägen - Google Patents
Führungseinrichtung für handbetätigte elektrische Schneidemaschinen, insbesondere HandkreissägenInfo
- Publication number
- DE9206828U1 DE9206828U1 DE9206828U DE9206828U DE9206828U1 DE 9206828 U1 DE9206828 U1 DE 9206828U1 DE 9206828 U DE9206828 U DE 9206828U DE 9206828 U DE9206828 U DE 9206828U DE 9206828 U1 DE9206828 U1 DE 9206828U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- guide
- ruler
- clamping
- stop
- groove
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 239000004809 Teflon Substances 0.000 description 1
- 229920006362 Teflon® Polymers 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q9/00—Arrangements for supporting or guiding portable metal-working machines or apparatus
- B23Q9/0014—Portable machines provided with or cooperating with guide means supported directly by the workpiece during action
- B23Q9/0042—Portable machines provided with or cooperating with guide means supported directly by the workpiece during action the guide means being fixed only on the workpiece
- B23Q9/005—Portable machines provided with or cooperating with guide means supported directly by the workpiece during action the guide means being fixed only on the workpiece angularly adjustable
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q9/00—Arrangements for supporting or guiding portable metal-working machines or apparatus
- B23Q9/0014—Portable machines provided with or cooperating with guide means supported directly by the workpiece during action
- B23Q9/0028—Portable machines provided with or cooperating with guide means supported directly by the workpiece during action the guide means being fixed only on the machine
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G5/00—Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends
- B27G5/02—Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends for sawing mitre joints; Mitre boxes
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C29/00—Bearings for parts moving only linearly
- F16C29/04—Ball or roller bearings
- F16C29/045—Ball or roller bearings having rolling elements journaled in one of the moving parts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C2322/00—Apparatus used in shaping articles
- F16C2322/39—General buildup of machine tools, e.g. spindles, slides, actuators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Sawing (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE
19 431 S/anu
Mafell Maschinenfabrik
Rudolf Mey GmbH & Co. KG
Mafell-Strafie
7238 Oberndorf a. N.
Führungseinrichtung für handbetätigte elektrische
Schneidemaschinen, insbesondere Handkreissäqen
Die Erfindung betrifft eine Führungseinrichtung für handbetätigte
elektrische Schneidemaschinen, insbesondere Handkreissägen mit
einer an einem zu bearbeitendem Werkstück befestigbaren Führungsplatte,
die Führungsmittel zur linearen Führung der Schneidemaschine
relativ zum Werkstück und Spannmittel zum Aufspannen der Schneidemaschine auf der Oberseite der Führungsplatte aufweist.
Bisher sind zur Führung von Handkreissägen für Schräg- oder Gehrungsschnitte
sind im Stand der Technik bisher sogenannte Gehrungsladen üblich.
Anders als bei Längsschnitten müssen zur Führung der Kreissäge
bei Schrägschnitten besonders hohe Anforderungen an die Führungspräzision und Haltbarkeit der Führungsmittel gestellt werden, da
bei Schrägschnitten insbesondere in Werkstücken aus Holz, die eine
bevorzugte Faserrichtung haben, ein Verziehen oder Verkanten
der Handkreissäge welches eine Abweichung von der gewünschten Sägerichtung
und eine Verklemmung des Sägeblatts herbeiführen kann
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Führungseinrichtung
so zu ermöglichen, daß eine besonders stabile und präzise Führung längs des gewünschten Schnittweges erzielt
werden kann. Die Führungseinrichtung soll sich insbesondere für
mit Hand betätigten Handkreissägen ausgeführte Schrägschnitte
eignen.
Die obige Aufgabe wird anspruchsgemäß gelöst.
Gemäß einem wesentlichen Aspekt der Erfindung ist die Führungsplatte
als in Führungslängsrichtung verlaufendes Führungslineal
ausgebildet, und die Führungsmittel weisen eine in Längsrichtung
des Führungslineals verlaufende erste Führungsschiene, einen in
der ersten Führungsschiene leichtgängig und verkantungssicher geführten
Führungsschlitten und einen in einer zweiten, zur ersten
Führungsschiene parallel laufenden Führungsschiene geführten Führungsanschlag
auf, wobei die Spannmittel zum Aufspannen der Schneidemaschine am Führungsanschlag angreifen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der beiden parallelen Führungsschienen
wird vorteilhafterweise erreicht, daß die Schneidemaschine
eine sehr gute und präzise Parallelführung erfährt.
Dadurch, daß die Spannmittel lediglich am Führungsanschlag angreifen,
läßt sich die Schneidemaschine leicht und schnell an der Führungslineal befestigen und auch wieder davon lösen.
Bevorzugt ist das Führungslineal einstückig, im wesentlichen eben
und in Führungsrichtung längs profiliert, wobei die erste Führungsschiene
an der Oberseite des Führungslineals in Form einer
im Querschnitt rechteckigen, hinterschnittenen Führungsnut mit
einem zur Oberseite der Führungsplatte offenen Schlitz in Führungsrichtung,
durch den der Führungsschlitten zumindest teilweise
ragt, ausgebildet ist und der Führungsschlitten umfaßt mindestens
ein in dem hinterschnittenen Teil der Führungsnut geführtes
T-förmiges Gleitstück, dessen Querbalken von den Innenwänden der Führungsnut umfaßt werden und dessen Längsbalken durch den Längsschlitz
der Führungsnut ragt.
Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform wird die Führung des Führungsschlittens in der ersten Führungsschine noch dadurch
verbessert, daß an den beiden Seiten der Querbalken des T-förmigen Gleitstücks über dessen beide Seitenkanten hinausragende Führungsrollen
in Führunngsrichtung versetzt angeordnet sind. Damit
_ 4 —
zwischen den Rollen und den Innenwänden des hinterschnittenen Abschnitts
der Nut der ersten Führungsschiene kein Spiel auftreten
kann, weist das T-förmige Gleitstück jeweils zwischen benachbarten,
gegenüberliegenden Führungsrollen hart-flexible Abschnitte
auf, so daß die Führungsrollen fest an die ihnen gegenüberliegenden
Wandabschnitte des hinterschnittenen Teils der Führungsnut
angepreßt werden.
Bevorzugt ist die zweite Führungsschiene an der Oberseite der
Führungsplatte ebenfalls als hinterschnittene Führungsnut ausgebildet
und der Führungsanschlag weist einen der Nutform der zweiten
Führungsschiene entsprechenden Fußteil auf, der längs der
zweiten Führungsschiene gleitend geführt ist.
Zur Befestigung der Schneidemaschine an den Führungsmitteln ist
die Schneidemaschine auf einer Grundplatte befestigt, welche ihrerseits
von den Führungsmitteln gehaltert ist. Bei dieser bevorzugten
Ausführungsart weist der erste Führungsschlitten mindestens
eine Rastaufnahme auf, in die eine an der Grundplatte vorgesehene Raste einrasten kann. Die Spannmittel sind ebenfalls an
der Grundplatte befestigt und bestehen aus einem unteren und einem
oberen Spannbacken, die durch eine Spannschraube gegen den Führungsanschlag gespannt werden.
Damit die Schneidemaschine quer zur Führungsrichtung verstellt
werden kann, ist die Rastaufnahme mittelbar an dem T-förmigen Gleitstück über ein daran in einer senkrecht zur Führungsrichtung
und parallel zur Ebene des Führungslineals verstellbares Ver-
stellstück befestigt, und der Führungsanschlag weist eine Querführungsschiene
auf, so daß bei der Querverstellung der Schneidemaschine
die Spannbacken daran bei geöffneter Spannschraube quer verschiebbar sind.
Bevorzugt ist die parallele Querführung des Verstel1 Stücks durch
zwei parallele unter 45° zur Führungsrichtung in dem Verstellstück
angebrachte Langlöcher und zwei vom Führungsschlitten durch
die Langlöcher gehende Bolzen ermöglicht, wobei wenigstens einer der Bolzen ein Außengewinde trägt, welches in ein Innengewinde
eines Querarretierflügels eingreift, der zur Arretierung der
Querposition der Schneidemaschine das Verstel1 stück mit dem Führungsschlitten verklemmt.
eines Querarretierflügels eingreift, der zur Arretierung der
Querposition der Schneidemaschine das Verstel1 stück mit dem Führungsschlitten verklemmt.
Bevorzugt wird die eingestellte Querposition des Verstel1 Stücks
mittels einer Skala angezeigt, die Markierungen an dem Führungs-1i neal aufwei st.
mittels einer Skala angezeigt, die Markierungen an dem Führungs-1i neal aufwei st.
Damit die Führungseinrichtung zur Ausführung von Quer- oder Gehrungsschnitten
in einer definierten Winkellage auf dem Werkstück aufgesetzt und -gespannt werden kann, weist das Führungslineal
vorteilhafterweise an seiner Unterseite einen in einer Führungsnut des Führungslineals gehaltenen und längs verschiebbaren sowie mittels einer Feststellschraube feststellbaren Anschlagwinkel
auf, der von einer Mittellage, von der er senkrecht zur Längsrichtung des Führungs1ineals steht jeweils in einem vorgegebenen Winke1bereich schräg stellbar ist, wobei seine Winkellage an einer Winkelskala angezeigt wird.
vorteilhafterweise an seiner Unterseite einen in einer Führungsnut des Führungslineals gehaltenen und längs verschiebbaren sowie mittels einer Feststellschraube feststellbaren Anschlagwinkel
auf, der von einer Mittellage, von der er senkrecht zur Längsrichtung des Führungs1ineals steht jeweils in einem vorgegebenen Winke1bereich schräg stellbar ist, wobei seine Winkellage an einer Winkelskala angezeigt wird.
Bei einer besonderen Ausführungsform kann das Führungslineal an
einer geeigneten Stelle eine in einer Längsrichtung angebrachte Wegeskala aufweisen, die die Position der Schneidemaschine längs
ihres geführten Weges anzeigt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 A jeweils schematisch eine Seitenansicht und eine
und B Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Führungseinrichtung mit einer darauf
aufgespannten Handkreissäge;
Fig. 2 A jeweils das Führungslineal gemäß Fig. 1 in Draufsicht
und B und in einer Querschnittsdarstellung;
Fig. 3 A vergrößert Details der ersten Führungsschiene und des
und B darin geführten Führungsschlittens;
Fig. 4 A vergrößert eine Detaildarstellung eines an der
und B Unterseite der Führungsplatte vorgesehenen Anschlagwinkels;
Fig. 5 eine Detai1darstel1ung eines an einem Sägeblattgehäuse
aufsteckbaren Absaugstutzens.
Die in Fig. 1 A gezeigte übliche Handkreissäge 1, die ein Sägeblatt
2 ein beweglicher Sägeblatt-Schutzprofil 3, einen Keil 4,
einen Griff 5, ein Sägeblattgehäuse 6 mit einer darin vorgesehenen
Absaugvorrichtung 7, ein in Fig. 1 B gezeigtes Motorgehäuses 8 und eine Grundplatte 9 aufweist, ist durch Spannmittel 12, 12'
und 13 auf einer Führungsplatte 10 aufgespannt.
Die Führungsplatte 10 ist in Form eines langgestreckten Führungslineals ausgebildet und besteht aus für den Führungszweck speziell
mehrfach profiliertem Alluminiummetal1. Das Profil dieses
Führungslineals ist in Fig. 4 B in vergrößerter Darstellung gezeigt.
Das Führungslineal 10 trägt an seiner Oberseite in Führungsrichtung
der Handkreissäge, d.h. in Längsrichtung des Führungslineals
10 ausgebildete parallele, hinterschnittene Nuten, nämlich eine erste Führungsschiene 20 und eine zweite Führungsschiene
21, welche auch in der Draufsicht in Fig. 1 B dargestellt si nd.
Unter Bezug auf Fig. 1 B wird in der ersten Führungsschiene 20
ein Führungsschlitten 11 geführt. In der zweiten Führungsschiene
21 wird parallel zur Führungsrichtung der ersten Führungsschiene
20 ein Fußteil eines Führungsanschlags 14 geführt.
Die Spannmittel weisen Spannbacken 12 und 12' sowie eine Spannschraube
13 auf, mit denen die Grundplatte 9 der Handkreissäge
.u~ &bgr;
am Führungsanschlag 14 befestigt wird. Weitere Befestigungspunkte
sind Rasten 15' und 16', die jeweils in Rastaufnahmen 15 und 16
des Führungsschlittens 11 einrasten. Somit ist die Grundplatte 9
unverrückbar und spielfrei an den aus dem Führungsschlitten 11
und dem Führungsanschlag 14 bestehenden Führungsmitteln befestigt.
Die Rastaufnahmen 15 und 16 sind nicht direkt am Führungsschlitten
11 sondern an einem Verstel1 stück 17 befestigt welches ein
Teil einer Querverstelleinrichtung bildet, welche weiterhin noch
parallele, um 45° gegen die Führungsrichtung ausgebildete Langlöchern
17' und 17'', einen Querarretierflügel und eine Quermarkierungsskala
19 aufweist. Zur Querverstellung wird der Querarretierflügel
18 und die Spannschraube 13 geöffnet. Dann kann das Verstel1 stück 17 mit der in den Rastaufnahmen 15 und 16 eingerasteten
Grundplatte 9 quer zur Führungsrichtung des Führungslineals
10 verschoben werden. Nach Einstellen der gewünschten Querposition
werden die Spannschraube 13 und der Querarretierflügel 18
wieder zugedreht, um die eingestellte Querposition der Grundplatte
9 zu arretieren. Durch die unter 45° zur Führungsrichtung des
Führungslineals 20 in dem Verstel1 stück 17 vorgesehenen Langlöcher
17' und 17'' greifen von unten an dem Führungsschlitten 11 befestigte Bolzen, die in Kombination mit den Langlöchern 17' und
17'' eine Parallelführung des Verstel1 Stücks 17 und der an ihm
befestigten Rastaufnahmen 15 und 16 ermöglichen. Einer der Bolzen trägt ein Außengewinde, welches einem Innengewinde des Querarre-
tierflügels 18 entspricht. Die Konstruktion des Querarretierflügels
und des genannten Gewindebolzens ist deutlich in der
Schnittdarstellung Fig. 2 B ersichtlich.
Fig. 2 A zeigt das Führungslineal 10 in Draufsicht ohne aufgespannte
Handkreissäge. Der Führungsanschlag 14 weist an seiner
der aufzuspannenden Grundplatte 9 gegenüberliegenden Seite eine
Querschiene auf, in der die Spannbacken 12 und 12' zur Querverstellung
der Grundplatte 9 bei geöffneter Spannschraube 13 und entarretiertem Querarretierflügel 18 verschieblich sind (vgl.
Fig. 1 A) .
Gemäß den Fign. 1 A, 1 B und 2 A weist das Führungslineal 10, dem
Sägeblatt 2 benachbart, eine Aussparung 38 in Längsrichtung des Führungslineals 10 auf, deren Länge um ein Geringes größer ist
als das Maß des Durchmessers des Sägeblatts 2.
Am Rand dieser Aussparung 38 ist ein auswechselbares Anschlagstück
31 vorgesehen, welches zum öffnen des beweglichen Sägeblattschutzprofi
1 s 3 dient, bevor diese am Werkstück anschlägt. Das Anschlagstück 31 kann bevorzugt aus Kunststoff bestehen.
Nachstehend wird anhand der Fign. 3 A und B eine bevorzugte Ausführung
der ersten Führungsschiene und des darin geführten Führungsschlitten
11 beschrieben. In der ersten Führungsschiene 20 ist ein im Querschnitt ein T-förmiges Gleitstück 22 geführt, welches
an seinen Außenkanten in Längsrichtung versetzte Rollen 24,
24' haltert. Ferner weist das Gleitstück jeweils zwischen zwei
aufeinanderfolgenden Rollen 24, 24' in Längsrichtung des Führungsschlittens
11 versetzte flexible Abschnitte 23 und 23' auf. In der Querschnittdarstellung gemäß Fig. 3 B ist die T-förmige
Kontur des Gleitsücks 22 sowie die Querschnittskontur der als
hinterschnittene rechteckförmige Nut ausgebildeten ersten Führungsschiene
20 ersichtlich. Die Federkraft der flexiblen Gelenkabschnitte
23 und 23' des Gleitstücks 22 ist so hart gewählt, daß
die Rollen 24 mit einer verhältnismäßig großen Anpreßkraft gegen
die ihnen gegenüberliegenden Innenwände der ersten Führungsschiene
20 gepreßt werden. Dadurch ist jegliches Querspiel des Führungsschlittens
11 und der von ihm geführten Handkreissäge ausgeschlossen.
Das Gleitstück 22 des Führungsschlittens 11 und die an
ihm befestigen Führungsrollen 24 und 24' bestehen bevorzugt aus
einem an dem Aluminiummaterial der die ersten Führungsschiene
bildenden Profilnut reibungsarm gleitenden Kunststoffmaterial,
wie beispielsweise Teflon. Ein Spiel des Führungsschlittens 11
bzw. des T-förmigen Gleitstücks 22 in einer zur Ebene des Führungslineals
10 senkrechten Richtung ist dadurch ausgeschlossen,
daß die Innenwände der hinterschnittenen Abschnitte der die aus
der Führungsschiene 20 bildenden Profilnut die Kontur des Gleitstücks
22 in der in Fig. 3 B gezeigten Weise umschließen.
Wie insbesondere in Fig. 4 B ersichtlich ist, die einen Querschnitt
längs der Schnittlinie B-B von Fig. 4 A zeigt, besteht auch die zweite Führungsschiene 21 aus einer hinterschnittenen
Nut mit einem in Längsrichtung des Führungslineals 10 laufenden
Schlitz. Der Führungsanschlag 14 weist an seiner Unterseite einen
entsprechend der Kontur der Innenwände der zweiten Führungsschie-
-line 21 ausgebildeten Fußteil auf (Fig. 2 B), der genau in das Profil
der zweiten Führungsschiene 21 paßt und darin gleitend geführt ist.
Die Fign. 4 A und B zeigen ferner einen an der Unterseite des
Führungslineals 10 vorgesehenen Anschlagwinkel 25, der nach öffnen
einer Feststellschraube 28 um eine durch einen Bolzen und eine
Mutter gebildete Achse 32 unterhalb des Führungslineals 10
verschwenkbar ist. Die Feststellschraube 28 greift durch einen bogenförmigen Schlitz in einer halbkreisförmigen Winkel scheibe,
welche mit einer Winkelskala 26 versehen ist. Der Anschlagwinkel
25 weist eine Anschlagkante 36 auf und dient zum winkelrichtigen
Ansetzen bzw. Aufspannen des Führungslineals auf einem Werkstück,
wobei der gewünschte Winkelgrad nach dem Lösen der Befestigungsschraube
28 einstellbar und an der Winkelskala 26 ablesbar ist. Der Anschlagwinkel 25 ist mit einem an ihm mittels des Bolzens
befestigten Führungsstück 33 in einer hinterschnittenen Führungsnut
34 geführt. Das Führungsstück 33 läßt sich zusammen mit dem Queranschlag 25 nach Lösen einer zweiten Befestigungsschraube 27
innerhalb der Führungsnut 34 an der Unterseite des Führungslineals
10 in dessen Längsrichtung verschieben.
Die Fig. 4 B zeigt eine weitere hinterschnittene Nut 35 an der
Oberseite des Führungslineals 10, in die eine den Führungsweg
bzw. die Position der Schneidemaschine auf dem Führungslineal 10
anzeigende, nicht dargestellte Skala einschiebbar ist.
Wie weiterhin Fig. 5 zeigt, weist das Sägeblattgehäuse 6 eine Absaugöffnung
7 und an dessen Oberseite eine Profi1 schiene 30 auf.
über die Absaugöffnung 7 und die Profi1 schiene läßt sich ein in
Fig. 5 dargestellter Absaugstutzen 29 lösbar stecken, dessen Innenraum
mit der Absaugöffnung 7 in Verbindung steht.
Claims (10)
1. Führungseinrichtung für handbetätigte elektrische Schneidemaschine,
insbesondere Handkreissägen mit einer an einem zu bearbeitendem Werkstück befestigbaren Führungsplatte, die Führungsmittel
zur linearen Führung der Schneidemaschine relativ zum
Werkstück und Spannmittel zum Aufspannen der Schneidemaschine auf
der Oberseite der Führungsplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsplatte (10) als sich längs der Führungsrichtung
erstreckendes Führungslineal ausgebildet ist, und die Führungsmittel
aufweist:
eine an der Führungsplatte (10) ausgebildete und in Führungslängsrichtung
verlaufende erste Führungsschiene (20), einen durch die erste Führungsschiene leichtgängig und
verkantungssicher geführten Führungsschlitten, und
einen durch eine zweite zur ersten Führungsschiene (20) parallel laufende Führungsschiene (21) geführten Führungsanschlag
(14), wobei
die Spannmittel (12, 13) am Führungsanschlag angreifen.
die Spannmittel (12, 13) am Führungsanschlag angreifen.
2. Führungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungslineal (10) einstückig als im wesentlichen ebenes
Teil geformt ist, daß die erste Führungsschiene (20) an der Oberseite
des Führungslineals (10) in Form einer im Querschnitt
rechteckförmigen, hinterschnittenen Führungsnut mit einem zur
Oberseite der Führungsplatte (10) offenen Längsschlitz ausgebildet
ist, durch den der Führungsschlitten (11) zumindest teilweise
ragt, und daß der Führungsschlitten (11) mindestens ein in dem
hinterschnittenen Teil der Führungsnut geführtes, im Querschnitt
T-förmiges Gleitstück (22) umfaßt, dessen Querbalken von den Innenwänden der Führungsnut umfaßt werden und dessen Längsbalken
durch den Längsschlitz der Führungsnut ragt.
3. Führungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an beiden Seiten der Querbalken des Gleitstücks (22) über deren
beide Seitenkanten hinausragende Führungsrollen (24, 24') in Führungsrichtung versetzt angeordnet sind, und daß das Gleitstück
(22) jeweils zwischen benachbarten, gegenüberliegenden Führungsronen (24, 24') hart-flexible Abschnitte (23, 231) aufweist, so
daß die Führungsrollen (24, 24') an die ihnen gegenüberliegenden
Innwandabschnitte des hinterschnittenen Teils der Führungsnut
(20) angepreßt werden.
4. Führungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Führungsschiene
(21) an der Oberseite des Führungslineals (10) als hinterschnittene
Führungsnut ausgebildet ist, und der Führungsan-
schlag (14) einen der Nutform der zweiten Führungsschiene (21)
entsprechenden Fußteil aufweist, der längs der zweiten Führungsschiene
(21) in der Führungsnut gleitend geführt ist.
5. Führungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidemaschine
an einer Grundplatte (9) befestigt ist, welche von den Führungsmitteln führend gehaltert ist, daß der erste Führungsschlitten
(11) mindestens eine Rastaufnahme (15, 16) aufweist, in die eine an der Grundplatte (9) vorgesehene Raste (15', 16') einrasten
kann, und daß die Spannmittel an der Grundplatte (9) befestigt sind und aus einem unteren und oberen Spannbacken (12, 12') und
einer Spannschraube (13) bestehen, mit der die Spannbacken (12,
12') gegen den Führungsanschlag (14) spannbar sind.
6. Führungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Querverstellung
der Schneidemaschine die Rastaufnahme (15, 16) mittelbar an dem
T-förmigen Gleitstück (22) über ein daran in einer senkrecht zur
Führungsrichtung und parallel zur Ebene des Führungslineals (10)
verstellbares Verstel1 stück (17) befestigt ist, und daß der Führungsanschlag
(14) eine Querführungsschiene aufweist, so daß die Spannbacken daran bei geöffneter Spannschraube (13) quer verschiebbar
sind.
7. Führungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querführung des Verstel1 Stücks (17) zwei parallele, unter
45° zur Führungsrichtung in dem Verstel1 stück vorgesehene Langlö-
eher (17', 17'') und zwei vom Führungsschlitten (11) durch die
Langlöcher (17', 17'') greifende Bolzen aufweist, von denen mindestens
einer ein Außengewinde trägt, das in ein Innengewinde eines Querarretierflügels (18) zur Arretierung der Querposition der
Schneidemaschine eingreift.
8. Führungseinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Skala (19) mit Markierungen an dem Führungslineal (10) vorgesehen ist, durch die die Querposition des Verstellstücks
(17) anzeigbar ist.
9. Führungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungslineal
(10) an seiner Unterseite einen in einer in Längsrichtung des
Führungslineals (10) ausgebildeten Führungsnut (34) geführten und
mittels einer Feststellschraube (28) verstellbaren Anschlagwinkel
(25) aufweist, der von der Mittellage, in der er senkrecht zur
Führungslängsrichtung steht, jeweils in einem vorgegebenen Winkelbereich
schräg stellbar ist, wobei seine Winkellage an einer Winkelskala (26) angezeigt wird.
10. Führungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungslineal
(10) eine in Führungslängsrichtung angebrachte Wegeskala aufweist,
die die Position der Schneidemaschine längs ihres geführten
Weges angibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9206828U DE9206828U1 (de) | 1992-05-20 | 1992-05-20 | Führungseinrichtung für handbetätigte elektrische Schneidemaschinen, insbesondere Handkreissägen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9206828U DE9206828U1 (de) | 1992-05-20 | 1992-05-20 | Führungseinrichtung für handbetätigte elektrische Schneidemaschinen, insbesondere Handkreissägen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9206828U1 true DE9206828U1 (de) | 1992-08-06 |
Family
ID=6879693
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9206828U Expired - Lifetime DE9206828U1 (de) | 1992-05-20 | 1992-05-20 | Führungseinrichtung für handbetätigte elektrische Schneidemaschinen, insbesondere Handkreissägen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9206828U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995001852A1 (de) * | 1993-07-05 | 1995-01-19 | Robert Bosch Gmbh | Handwerkzeugmaschine |
| WO2001054860A1 (de) * | 2000-01-25 | 2001-08-02 | Robert Bosch Gmbh | Handwerkzeugmaschine mit längsanschlag |
| EP2974824A2 (de) | 2014-07-15 | 2016-01-20 | Festool GmbH | Führungssystem mit hand-werkzeugmaschine und führungsschiene |
-
1992
- 1992-05-20 DE DE9206828U patent/DE9206828U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995001852A1 (de) * | 1993-07-05 | 1995-01-19 | Robert Bosch Gmbh | Handwerkzeugmaschine |
| WO2001054860A1 (de) * | 2000-01-25 | 2001-08-02 | Robert Bosch Gmbh | Handwerkzeugmaschine mit längsanschlag |
| EP2974824A2 (de) | 2014-07-15 | 2016-01-20 | Festool GmbH | Führungssystem mit hand-werkzeugmaschine und führungsschiene |
| DE102014010486A1 (de) | 2014-07-15 | 2016-01-21 | Festool Gmbh | Führungssystem mit Hand-Werkzeugmaschine und Führungsschiene |
| EP2974824A3 (de) * | 2014-07-15 | 2016-09-21 | Festool GmbH | Führungssystem mit hand-werkzeugmaschine und führungsschiene |
| EP4234160A2 (de) | 2014-07-15 | 2023-08-30 | Festool GmbH | Führungssystem mit hand-werkzeugmaschine und führungsschiene |
| EP4234160A3 (de) * | 2014-07-15 | 2023-09-20 | Festool GmbH | Führungssystem mit hand-werkzeugmaschine und führungsschiene |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4137927A1 (de) | Anordnung zur loesbaren und positionsgenauen halterung von ausruestungs- oder zubehoerkomponenten an schraubstockbacken | |
| DE3606525C2 (de) | Führungseinrichtung für Elektrohandwerkzeuge | |
| DE4407937C2 (de) | Manueller Fliesenschneider | |
| DE102008014470A1 (de) | Sägevorrichtung | |
| DE4037614C1 (en) | Powered guiding appts. for machining workpieces - has positioning stop pivoted to protractor adjustable along guide rail | |
| EP2199000B1 (de) | Werkzeugmaschine, insbesondere Kapp- und Gehrungssäge | |
| DE4307047A1 (de) | Auf einem Führungskörper verfahrbarer und feststellbarer Einstellschlitten | |
| EP0283553A1 (de) | Bearbeitungstisch | |
| DE9206828U1 (de) | Führungseinrichtung für handbetätigte elektrische Schneidemaschinen, insbesondere Handkreissägen | |
| DE3606795A1 (de) | Vorrichtung zum verstellen eines werkstueckanschlags oder dergleichen fuer eine holzbearbeitungsmaschine | |
| EP0674962B1 (de) | Vorrichtung zum Ablängen von Hohlprofilen | |
| DE102022111672B4 (de) | Spannvorrichtung für eine Kreissäge | |
| DE3308749A1 (de) | Justiereinrichtung fuer eine gehrungsanschlagschiene | |
| DE9207811U1 (de) | Gehrungsanschlag | |
| DE2447243A1 (de) | Niederzug-werkstueckspannvorrichtung, insbesondere niederzug-maschinenschraubstock | |
| EP3702100B1 (de) | Anschlagvorrichtung | |
| DE3918710C2 (de) | Gehrungssäge für Glashalteleisten | |
| EP0126283A1 (de) | Führungseinrichtung für Handhobelgeräte | |
| DE8516029U1 (de) | Längsführung, insbesondere für eine Kreissäge | |
| DE202004000359U1 (de) | Hilfsvorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstückes | |
| EP1125692A2 (de) | Mess- und Anschlagwinkel | |
| DE3307287A1 (de) | Werkstueckaufnahme fuer eine holzbearbeitungsmaschine mit einem quer zur vorschubrichtung angeordneten werkstueckanschlag | |
| EP0339177A2 (de) | Vorrichtung zum Sägen | |
| DE10000102A1 (de) | Anschlagvorrichtung | |
| DE3433796C2 (de) | Besäumvorrichtung für eine Tischkreissäge |