DE92068C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE92068C DE92068C DENDAT92068D DE92068DA DE92068C DE 92068 C DE92068 C DE 92068C DE NDAT92068 D DENDAT92068 D DE NDAT92068D DE 92068D A DE92068D A DE 92068DA DE 92068 C DE92068 C DE 92068C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coin
- channel
- lever
- coins
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F9/00—Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
- G07F9/04—Means for returning surplus or unused coins
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die im Nachfolgenden beschriebene Erfindung bezieht sich auf jene Klasse von selbstkassirenden
Verkäufern, welche die Münze als verbindendes Druckstück zwischen Antriebsund
Ausgabevorrichtung verwenden.
Abweichend von allen früheren diesbezüglichen patentirten Einrichtungen erreicht die
vorliegende Ausführung unter Verwendung von nur drei wesentlichen Bewegungstheilen gleichzeitig
die Wirkung, dafs der Apparat unter allen Umständen das Geld wiedergiebt, für welches er keine Waare liefert, gleichviel in
welcher Reihenfolge die Einlage der Münzen und Entnahme der Waäre durch Bethätigung
des Handabzuges stattfindet. Diese Einrichtung bietet den nicht zu unterschätzenden Vortheil,
dafs bei Entnahme mehrerer Stücke aus dem Apparate die Münzen in unmittelbarer Folge
eingeworfen und die betreffenden Gegenstände ebenso hinter einander entnommen werden
können. Denn findet inzwischen der Ausverkauf statt, so giebt der Apparat das überschüssige
Geld zurück, d. h. hätte man beispielsweise 7 Münzen eingeworfen und der
Apparat enthielte nur mehr 3 Waarenstücke, so würde er diese 3 Waarenstücke und aufserdem
4 Münzen verabfolgen. Alles später eingeworfene Geld giebt der Apparat sofort zurück,.
In Fig. ι bis 6 ist die Vorrichtung auf einen Apparat mit Röhrentrommelsystem angewendet,
dessen in den Röhren d untergebrachte und durch die feste. Platte F unterstützte
Waarenstücke G zur Ausgabe gelangen, sobald bei der schrittweise erfolgenden Drehung
der Trommelscheibe D sich je eine Röhre d über dem in der Platte F befindlichen Ausfallloche
/ einstellt.
Fig. ι stellt einen Horizontalschnitt des in Ruhe befindlichen Apparates in der Richtungj?-^
durch Fig. 5 dar.
Fig. 2 zeigt denselben Horizontalschnitt durch den Apparat nach dem Ausverkauf. -
Fig. 3 ist ein abgewickelter Verticalschnitt nach der Linie r-s der Fig. 1,
Fig. 4 ein abgewickelter Verticalschnitt nach r-s durch Fig. 2.
Fig. 5 ein Verticalschnitt in der Linie n-o der Fig. 1 und
Fig. 6 ein abgewickelter Verticalschnitt nach t-u durch Fig. 1.
Der im Sinne des Pfeiles a1 durch die
Feder α beeinflufste Griffhebel A nimmt bei der Bewegung nach vorn den im gleichen
Sinne durch die Feder b beeinflufsten Hebel B mit. Es kann aber jeder der beiden Hebel
unabhängig vom andern in seine Anfangsstellung zurückkehren. Die Hebel A und B,
welche also für gewöhnlich an einander liegen, durchschneiden den Münzkanal KL und
schliefsen denselben in der Weise abwechselnd, dafs B in der Ruhestellung und A bei der
Bethätigung sperrt.
Die vom Münzkanal K kommende, vorher geprüfte Münze m gelangt in den Münzschlitz E
, der Trommelscheibe D und wird ·— die Ruhestellung des gefüllten Apparates vorausgesetzt —
von dem rinnenförmigen Ende des Hebels B aufgenommen. Dreht man jetzt den Griffhebel
A vorwärts, so wird die. Trommel mittelst der von B und k geführten Münze m
um einen Schritt vorwärts bewegt. Die
Hebel A und B kehren in ihre Anfangsstellung zurück; die Münze fällt bei der nächsten
Drehung in die Kasse H.
Gelangt während dieses Arbeitsvorganges eine weitere Münze m in den Münzkanal K,
so rollt diese zunächst über die Scheibe D und weiterhin über den den Münzschlitz E
verschliefsenden Hebel A, bis sie nach Rückkehr der Hebel A und B durch den Münzschlitz
E auf den Hebel B fällt, worauf eine weitere Drehung der Trommel stattfinden kann.
Der doppelarmige Hebel C greift mit seinem leichteren nasenförmigen Ende durch einen
Schlitz der Platte F und berührt die Bodenfläche
des bei der nächsten Drehung abzugebenden Waarenstückes G. Sobald das letzte Stück bei f zum Ausfall gelangt, fällt das
schwerere Ende c dieses nunmehr frei gewordenen Hebels nieder und erfafst den in
diesem Augenblicke unter C stehenden Hebel B, so dafs der Griff hebel A allein in seine Anfangsstellung
zurückkehrt. Dadurch ist der Münzkanal K nach unten geöffnet, und die in demselben noch vorhandenen Münzen m gelangen
durch den Kanal L in den Entnahmebehälter.
Die Münzschlitze E kann man, statt in tangentialer, auch in radialer oder anderer
Richtung anordnen. Ebenso läfst sich die Sperr- und Anschlagvorrichtung der Trommelscheibe
D beliebig gestalten.
Die Theile A B und C können auch so eingerichtet werden, dafs sie sich nicht kreis-,
sondern geradlinig bewegen. A wird in diesem Falle als Zug- oder Druckstange und B als
Schieber ausgebildet, während C als ein den Waarenstapel belastendes Schlufsstück verwendet
wird, welches beim Ausverkauf den Schieber B durch Nase oder Stift festhält, so
dafs A allein in die Ruhestellung zurückkehrt.
Es ist ferner gleichgültig, ob man die Theili A
und B so verbindet, dafs B bei den Bewegungen von A vorwärts, seitlich oder rückwärts
verschoben wird. Bedingung ist nur, dafs B — sofern es nicht von C gehemmt
ist — vor oder gleichzeitig mit A in seine den Kanal K absperrende Anfangsstellung zurückkehrt.
Der Umstand, dafs B bei jeder Bewegung von A mitbewegt wird, bietet praktisch den
grofsen Vortheil, dafs B nicht einrosten und somit die Geldwiedergabe nicht versagen kann,
wenn sie wirken soll. . .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstverkäufer mit Vorrichtung zur Ausgabe der Münzen nach Ausverkauf, dadurch gekennzeichnet, dafs der unter Wirkung der Feder a stehende Schieber A, der mittelst einer Münze die Waaren ausgiebt, während der Bethätigung des Verkäufers den Münzenkanal K nach unten abschliefst und gleichzeitig den zweiten unter Wirkung der Feder b stehenden, die Münze unterstützenden Schieber B derart mitnimmt, dafs dieser bei Ausverkauf durch die sich dann senkende Sperrnase des Hebels C zurückgehalten wird, worauf nach Rückkehr des Schiebers A der Münzenkanal nach unten' geöffnet ist und die noch vorhandenen oder später eingeworfenen Münzen durch den Kanal L nach aufsen rollen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE92068C true DE92068C (de) |
Family
ID=363635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT92068D Active DE92068C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE92068C (de) |
-
0
- DE DENDAT92068D patent/DE92068C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2708833C3 (de) | Restgeld- oder Wechselgeldausgeber für Münzen | |
| DE92068C (de) | ||
| DE2064368C3 (de) | Selbstkassierende Vorrichtung mit Restgeld-Rückgabeeinri chtung | |
| DE1121862B (de) | Kartenstapelmaschine | |
| DE112201C (de) | ||
| DE86531C (de) | ||
| EP0016453B1 (de) | Münzzählwerk für einen Selbstverkäufer | |
| DE629623C (de) | Auswahlselbstverkaeufer | |
| DE63148C (de) | Vorrichtung zur gleichzeitigen Ausgabe von gleichwerthigen Münzen aus mehreren Behältern | |
| DE89339C (de) | ||
| DE91792C (de) | ||
| DE450755C (de) | Verkaufsapparat mit mehreren Warenstapeln | |
| DE299446C (de) | ||
| DE188871C (de) | ||
| DE183425C (de) | ||
| DE88143C (de) | ||
| DE550199C (de) | Vorrichtung zur Ausgabe von Zeitungen o. dgl. | |
| DE262339C (de) | ||
| DE44486C (de) | Selbstthätiger Verkaufapparat | |
| DE75588C (de) | Geldwechsel-Apparat | |
| DE45061C (de) | Selbstthätiger Verkaufapparat | |
| DE200704C (de) | ||
| DE265932C (de) | ||
| DE54904C (de) | Vorrichtung zur Abgabe von Briefmarken und ähnlichen Gegenständen | |
| DE198824C (de) |