DE9210689U1 - Multi-System-Schlüsselfräsmaschine mit Meß-Prüfvorrichtungen und dazugehörigen Mutterschlüsselsätzen - Google Patents

Multi-System-Schlüsselfräsmaschine mit Meß-Prüfvorrichtungen und dazugehörigen Mutterschlüsselsätzen

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DE9210689U1
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/28Grooving workpieces
    • B23C3/35Milling grooves in keys
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C2235/00Details of milling keys
    • B23C2235/16Dial indicators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Sensing Apparatuses (AREA)

Description

&bgr; &bgr;
G.0508/92
06.08.1992
Beschreibung
Als Erfinder des Patentes Nr. 39 35 322, versuche ich die bestmögliche Lösung zu finden, um die Realisierung des Patentes Nr. 39 35 322 zu verwirklichen. Dafür konstruiere ich die Multi - System - Schlüsselfräsmaschine, nicht nur um dieses Patent Nr. 39 35 322 zu realisieren, sondern die Schlüsselqualität (Schließqualität) zu verbessern.
Hierfür erfand ich eine Möglichkeit, die industriell hergestellte Schlüsselspannbacken (10) mit Hilfe einer Stahlblechplatte (13,14) an die Schlüsselspannbacken, die in der Regel gehärtet sind, so anzubringen, daß eine kraftschlüssige Verbindung darstellt. Stahlblechplatte (13,14) wird zunächst als ein ganzes Teil an die Schlüsselspannbacken (10) befestigt und erst danach wird der Schnitt (15) mittels eines Plattenfräsers in zwei Teile, und zwar in ein Oberteil (13) und in ein Unterteil (14) durchtrennt. Erst dann ist es möglich mittels des Schlüsselspannbackens Spannhebel (11) , den entstandenen Schrägschnittkanal (Schlüsselaufnehmer) zu spannen.
Schnitt (15) liegt in der waagerechten Achse (17) 60 Gerade nach unten geneigt. Diese Neigung kann in + oder - anders erstellt v/erden, daß sich aber von dem Kernstift des Zylinders anpassen muß .
Diese 60 geradige Schnitt (15) ist z. B. für den Kernstift 9-Gerade ausgeführt.
Wenn das Material der Spannbacken (10) nach der industriellen Fertigung nicht gehärtet ist, ziehe ich vor, den Schnitt so zu gestalten wie Schnitt (16) dargestellt ist. Es bietet sich aber eine Möglichkeit, die Schlüsselspannbacken zu enthärten, Schnitt (16) zu erstellen und dann den Schlüsselkanal wieder zu härten. Ferner wird eine Möglichkeit geboten, einen Teil der Schlüsselspannbacken (19) so zu gestalten, daß Schlüsselspannbackenschnitt (18) gerade bleibt, wobei man mittels dieser Schlüsselaufnahme die Möglichkeit hat, den Schlüsselschnitt kreativ zu gestalten. Diese kreative Gestaltung bezieht sich mittels des Mutterschlüsselsatzes (IA) dargestellt, wobei das Ergebnis oder das Endprodukt als Schlüssel (IB) dargestellt ist.
Am Schlüssel (IB) sind die Schnitte (3B) als Trapezschnitte dargestellt und die Schnitte (3C) erzeugt man mit dem Schlüssel (1), der als Mutterschlüssel so ausgebildet ist, daß sich der Abtaster des Schlüssels (2) in den Schnitt so einfügt, daß keine Bewegung die Längsrichtung des Schlüssels gestattet.
Die Trapezschnitte (3B) werden mit dem Mutterschlüssel (IA) erzeugt und dabei wird der Abtaster des Schlüssels so gewählt, daß ine Längsbewegung möglich ist. Mit einem Fräser ist es dann möglich die Schnitte so zu gestalten, daß keine scharfen Spitzen am Schlüsselschnitt mehr entstehen können.
Diese Erfindung erlaubt dem Schlüssel so eine Qualität zu verleihen , daß die mechanische Belastung an dem Kernstift und der dazugehörigen Kernstiftfeder am geringsten ist.
Ferner besteht mit der Maschine und mit Hilfe zweier gleichwertiger Schlüsselspannbacken die diesen Schrägschnitt Aufnahmekanal (15,16) aufweisen und mittels des Mutterschlüsselsatzes als Einzelschlüssel (ID) dargestellt, schräge Schnitte des Patentes Nr. 39 35 322 zu kopieren, so das die dargestellten Schlüsselschnitte an jeden Schlüssel 1. übertragen werden können oder die Erzeugung des Schnittes (3D) kopierfähig ist.
Um an Schlüsselcopien Fehler zu vermeiden, erfand ich einen Übersetzungsschieber (40) mit dem man die Abstände von Schnitten für verschiedene Fabrikate an einem Blatt Papier, der unter dem Übersetzungsschieber (40) angebracht wird, fest markieren. Um diese Markierungen wiederholt einsetzen zu können, ist es notwendig, daR alle Schlüssel immer in einer bestimmten Stellung in der Spannbacke liegen. Hierzu erfand ich eine Begrenzung (50), die die Kalibrierung des Schlüssels immer in die gleiche Position einzieht .
Und dann wird von dem Übersetzungsschieber (40) der ganze Schlüsselspannbackenschlitten nach links und nach rechts bewegt. Und kann jetzt mittels der vorher erstellten Coordinaten so eingestellt werden, daß z. B. der Abstand des Einschnittes (3 Kernstift) danach wird der ganze Spannbackenschlitten (27) angehoben und zu dem Schlüsselabtaster (2) zugeführt. Es ist deutlich zu sehen ob der Schnitt für den 3 Kernstift den richtigen Abstand zu dem Anschlag des Schlüssels hat. Übersetzungsschieber kann auch mit Runddrehung, Gewindegestänge und dazugehörige Gelenkkugeln, Stahlplatten, Zahnrädern oder Kettengetriebe dargestellt werden.
Nach dem man die Möglichkeit hat den Schnittabstand zu messen, bestimmen oder coordinieren, hat sich die Möglichkeit geboten, auch die Schnittiefe am Schlüssel mittels einer sehr präzisen Messuhr (30) zu kontrollieren, messen oder vergleichen.
Es ergab sich eine Möglichkeit am Spannbackenschlitten die Messuhr anzubringen, die den Abstand mittels eines Anschlages (36) der am Gehäuse der Schlüsselfräsmaschine angebracht ist, zu messen. Es wird immer gemessen nur der höchste und der tiefste Schnitt am Schlüssel. Und somit kann man das auch diese Vergleichsmessung als Differenzmessinstrument ansehen. Die Einstellung der Messuhr wird in Coordination des Schlüsselabtasters (2) bestimmt. Und hiermit ergab sich eine Möglichkeit, die Höhe des Schnittes mit dem Schlüsselabtaster (2) so einzustellen, daß eine Mutterschlüsselfertigung sich dazu anbietet und zwar kann jetzt der Mutterschlüsselsatz wie IC dargestellt, mit der Bezeichnung KSPl - KSP16, herzustellen.
Das Ergebnis ist ein Längsschnitt (3C) über die Schlüssellänge, wo eigentlich oder im Normalfall die Einzelzuschnitte für die Kernstifte liegen. Diese Mutterschlüsselsätze KSPl - KSP16 Fabrikat X müssen für jedes Fabrikat extra hergestellt werden.
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Zu aller letzt ermöglicht die Multi - System - Schlüsselfräsmaschine eine Messung, Vergleich und Bestimmung der Kernstiften· mase. Mit der dazu gehörigen Vorrichtung ist es sogar möglich, die Kernstifte zu sortieren.
Diese Erfindung öffnet eine ganz neue Möglichkeit der Schlüsselgestaltung und Zuschnittenvielfalt. Es bietet sich direkt an, die Stifte mehrerer Fabrikate miteinander zu mischen, sie zu paaren oder für beispielsv/eise einfach die Kernstifte von Fabrikat A einfach für Fabrikat B oder Fabrikat C oder Fabrikat X, einfach zu verwenden.
Hiermit v/ird quasi jedem Schlüsseldienst, der die Schließungen selber erstellt, eine Unabhängigkeit von Fabrikatbindungen leichter gemacht, unabhängiger und flexibler zu sein.
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Die Erfindung wird nachstehend an einigen Beispielen unter Bezugnahme auf beiliegenden Zeichenblättern erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 : Ein Schlüssel (1) V7 von einem Mutterschlüsselsatz Vl-- V16, Schlüsselschnitte (2) dazugehöriger Schlüsselabtaster (2)
Fig. 2: Ein Schlüssel (IA) T7 von einem Mutterschlüsselsatz Tl - T16, Schlüsselschnitte (3A) dazugehöriger Schlüsselabtaster (2) so wie einen symetrischen Fräser (4) mit der Frontschneide die 1,1mm beziehungsweise 1,4mm beträgt
Fig. 3: Ein Schlüssel (ID) VK4 von einem Mutterschlüsselsatz VKl - VK16 mit den schrägen 11V" Schnitten (3D)
Fig. 4: Ein Schlüssel (IB) mit Schnitten (3B) die entstanden sind nach der Vorlage des Schnittes (3A) und Schnitten (3C) die entstanden nach Vorlage des Schnittes (3) und zwar dargestellter Schlüssel ist ein Fertigprodukt
Fig. 5: Schlüsselspannbacken (10) mit dem schrägen Schnitt (16,15)
Fig. 6: Teil der Schlüsselspannbacken (19) mit geradem Schnitt (18)
Fig. 7: Übersetzungsschieber (40) mit dem Spannbackenschieber (27) und dazugehörigen Achsen (21) einem Begrenzungshalter (50) und dargestellte Coodierung der Schnitte (28)
Fig. 8: Präzisionsraessuhr (30) Messuhrhalter (31) Anschlagmessplatte (36) und eine Begrenzungsplatte (50)
Fig. 9s Ein Schlüssel (IC) KSP5 Fabrikat bezogen mit dem Längsschlüsselschnitt (3C)
G.0508/92
06.08.1992
Zusammenstellung der verwendeten Bezugsziffern
1. Schlüssel V7 von 16
2. asymetrischer Schlüsselabtaster
3. Schlüsselzuschnitte IA. Schlüssel T7 von 16
3A. Trapezmutterschlüsselschnitt
4. symetrischer Schlüsselfräser mit breiter Frontschneide ID. Schlüssel VK4 von
3D. schräger"V" Schnitt nach Patent Nr. 39 35
IB. Schlüssel als Fertigprodukt
3B. Trapezschnitt als Fertigprodukt
3C. integrierter "V" schräg Schnitt nach Patent Nr. 39 35
10. Schlüsselspannbacke
11. Spannbackenspanner
12. Stahlplattenbefestigung
13. Spannbackenoberteil
14. Spannbackenunterteil
15. schräger Schlüsselaufnahmekanal in der aufgesetzten Stahlplatte
16. schräger Schlüsseleinschnitt in der Schlüsselspannbacke
17. waagerechte Messachse
18. gerade Schlüsselaufnahme
19. Teil der Schlüsselspannbacke
20. Stahlplatten
21. Führungsachsen
22. Befestigungspunkte
23. Kugelgelenke
24. Gewindegestänge
26. Übersetzungsplatte
27. Spannbackenschlitten
28. dargestellte Coordinatenstriche des Schlüsseleinschnittabstandes Sl, S2, S3, S4, S5, S6
40. Übersetzungsschieber
50. Begrenzungsplatte zur Schlüsseleinspannung als Grenzposition
30. Messuhr
31. Befestigungssockel
32. Abtastkugel
33. Instrumentenzeiger für Teilung 0,01mm
34. integrierte Messuhr
35. Instrumentenzeiger für Teilung 1,0mm IC. Schlüssel KSP5 von 16 Fabrikat X
3C. Schlüsselschnitt

Claims (1)

1. Multi - System - Schlüsselfräsmaschine besteht aus einem Grundrahmen, einem Abtaster, einem Elektromotor, einem Fräser und einem Support, an dem zwei Schlüsselspannvorrichtungen angebracht sind, und werden dadurch
gekennzeichnet, daß
beide Schlüsselspannvorrichtungen unterschiedlich ausgebildet sind.
2. Multi - System - Schlüsselfräsmaschine, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schlüsselspannvorrichtung an der Abtasterseite mit einem geradem Schlusselaufnehmer ausgebildet ist und an der Fräserseite ist die Schlüsselspannvorrichtung (Schlüsselspannbacke) (10) grundsätzlich mit der Schräge (15, 16) angebracht.
3. Multi - System - Schlüsselfräsmaschine, nach Anspruch 1+2, dadurch gekennzeichnet, daß
die SchlQsselspannvorrichtung (Schlüsselspannbacke) (10) so ausgebildet ist, daß beim einspannen des Schlüssels immer die Neigung des Schlüssels vorbestimmt wird. Schlüsselaufnahmekanal wird mit einer Schräge ausgebildet, die von S - 70 Gerade sein kann.
4. Multi - System - Schlüsselfräsmaschine, nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß
der schräge Schlüsselaufnahmekanal die Schlüssellage bei einspannen bestimmt.
Nur so kann auch die Fehlfräsung des Schlüssels vermieden werden.
5. Multi - System - Schlüsselfräsmaschine, nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß
für jede gewünschte Schräge des Schlüsselaufnahmekanals eine separate (neue) Spannbacke angefertigt werden muß. Schlüsselspannvorrichtung ist danach als Einzelschräge definiert und so wirkt jedes einspannen des Schlüssels ein Zwang dar,
S. Multi - System - Schlüsselfräsmaschine, nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand der jeweiligen Schräge der Schlüsselspannvorrichtung bis zum Fräser mit separatem Mutterschlüsselsatz ausgeglichen wird.
Je höher die Zahl der Geraden, um so höher die Differenz zu der kleinsten Gerade zwischen Schlüssel und Abtaster.
7. Multi - System - Schlüsselfräsmaschine, nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß
Fräser mit breite Frontschneide ausgebildet sind und zwar 1,0 - 3,5mm und somit ein Trapezförmiger Schnitt bewirken.
&bgr;. Multi - System - Schlüsselfräsmaschine, nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß
am Grundrahmen der Schlüsselfräsmaschine ein Übersetzungsschieber angebracht ist, der mit dem Support gekoppelt ist und eine Messung der Schnittabstände ermöglicht. Die übersetzung der Supportbewegung kann somit bestimmt werden und einmalige Markierung pro verwendeter Schlüsselfabrikat bedarf.
Dem zu folge ist wiederkehrende Bemessung oder Schnittbestimmung problemlos realisierbar.
Es gilt für Supportbewegung in der X Achse.
9. Multi - System - Schlüsselfräsmaschine, nach Anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Achse des Supports eine Präzisionsmessuhr angebracht ist, die den Abstand zwischen der Schlüsselspannvorrichtung und dem Abtaster in der Achse Z messen kann.
Abstand der Grundeinstellung als maximaler Wert wird festgelegt, je nach Fabrikat des Schlüssels auf 13mm, weil die maximale Schnittiefe des Schlüssels zusammen mit höchsten Wert eines Kernstifts diesen Wert bilden.
Und somit wird nur die Differenz zwischen Schnittiefe und dem festgelegtem Wert bemessen und als Kernstiftlänge definiert, und wird dadurch gekennzeichnet, daß Zuordnung des Kernstifts mit Bemessung der Schnittiefe an dem Schlüssel sich darstellt.
DE9210689U 1992-08-11 1992-08-11 Multi-System-Schlüsselfräsmaschine mit Meß-Prüfvorrichtungen und dazugehörigen Mutterschlüsselsätzen Expired - Lifetime DE9210689U1 (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE9210689U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2842133A1 (fr) * 2002-07-10 2004-01-16 Jma France "dispositif de comparaison de cles"
EP2221436A3 (de) * 2009-02-18 2016-01-20 Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG Schlüssel für einen Schließzylinder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2842133A1 (fr) * 2002-07-10 2004-01-16 Jma France "dispositif de comparaison de cles"
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