DE9210992U1 - Dübelanordnung für aus Beton hergestellte Industriefußböden - Google Patents
Dübelanordnung für aus Beton hergestellte IndustriefußbödenInfo
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- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/02—Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints
- E01C11/04—Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints for cement concrete paving
- E01C11/14—Dowel assembly ; Design or construction of reinforcements in the area of joints
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Description
DübeLanordnung für aus Beton hergestellte
Industriefußböden
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dübelanordnung gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei großflächig hergestellten Industriefußböden aus
Beton ist es bekannt, nachträglich Scheinfugen anzubringen, die die Aufgabe von Sollbruchstellen bei
auftretenden Zwangsbeanspruchungen durch Schwinden oder
andere Ursachen haben. An den Fugenrändern sind teilweise vertikale Verschiebungen zu beobachten, die zu
Funktionsstörungen für Fahrzeuge wie Gabelstapler
und/oder zu Beschädigungen der Fugenflanken führen
können. Für Erscheinungen dieser Art sind hauptsächlich
folgende Ursachen zu nennen:
mangelnde Rißverzahnung bei zu großen Fugenöffnungen
(große Fugenfelder, Paketreißen),
nicht ausreichend tragfähiger Unterbau (Pumpeffekt) und
Aufschüsseln durch ungleichmäßiges Schwinden.
Die bislang bekannten Gegenmaßnahmen, die vor allem darin bestehen, im Bereich der Scheinfugen quer zur
Scheinfuge verlaufende Metallstäbe einzulegen, sind noch nicht zufriedenstellend. Hinzukommt, daß das Einlegen
einer größeren Anzahl von einzelnen Metallstäben äußerst zeitaufwendig ist, zumal zusätzlich zu den Metallstäben
auch Auflageelemente, beispielsweise korbartige
Unterlagen aus Kunststoff, erforderlich sind, um die
Met a LL stäbe i&eegr; der gewünschten Höhe anzuordnen und
soweit es geht, gegen Verschiebungen zu sichern.
Hier wilL die Erfindung Abhilfe schaffen. Ihr Liegt
dementsprechend die Aufgabe zugrunde, eine DübeLanordnung in einer verbesserten Ausführung
bereitzusteLLen, die geeignet ist, die vorstehend
geschilderten Probleme zu beseitigen oder zumindest
erhebLich zu verringern.
Ausgehend von einer Dübelanordnung der eingangs
geschilderten Art wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Anzahl von
Metallstäben (Querstäbe) jeweils etwa mittig mit einem
quer zu ihnen verLaufenden Trägerstab fest verbunden ist und daß an einzelnen Querstäben beide Enden winkLig,
vorzugsweise rechtwinklig abgebogen sind.
Die neue DübeL anordnung bietet nicht nur Vorteile
hinsichtlich der Verhinderung von VertikaLverformungen
an den Fugenrändern, sondern gLeichermaßen auch für das
Herstellen von Industriefußböden aus Beton. Durch die feste Verbindung von Querstäben mit einem Trägerstab ist
eine kontrollierte Lagenanordnung bei der
Fußbodenher ste I Lung möglich, wobei Verschiebungen wie
bei der Verwendung von einzelnen Querstäben nicht auftreten können. Im erhärteten Beton übernehmen die
Querstäbe die Querkraftübertragung und verhindern
gLeichzeitig einen Höhenversatz an den Fugenrändern. Die
Querstäbe mit den abgebogenen Enden erfüllen eine Doppe L funktion. Zum einen dienen sie der Sicherung der
Höhenlage im Beton und zum anderen wirken sie aLs Anker, die durch eine kontrollierte Kraftei &eegr; L eitung das
Paketreißen verhindern soLLen.
Bei den Querstäben handelt es sich vorzugsweise um Stäbe mit gLatter Oberfläche, die eine nur geringe Haftung mit
dem Beton eingehen, wobei die Verankerung ab einer gewissen Fugenöffnung allein durch die Abbiegungen
erfolgt. Durch Auswahl der Stababstände und der Anzahl
der Abbiegungen können sie von vornherein den zu erwartenden Beanspruchungen angepaßt werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der neuen Dübelanordnung
sind in den Unteransprüchen beschrieben. So ist es zweckmäßig, an den abgebogenen Enden der Querstäbe
aufsteckbare Kunst stoffüße anzubringen. Durch den Einsatz von Kunst st of fußen in unterschiedlichen Höhen
läßt sich auf einfache Weise der Einbau einer Dübelanordnung in der Mitte der Dicke der Betonplatte
sicherstellen.
Die Verbindung der Querstäbe mit dem Träberstab erfolgt
zweckmaßigerweise durch Schweißen. Der Teilungsabstand
der Querstäbe ist variierbar, vorzugsweise werden sie mit gleichem Teilungsabstand voneinander angeordnet, um
eine gleichmäßige Kraft vertei lung zu erreichen. Als
Trägerstab wird zweckmaßigerweise ein Flacheisen
eingesetzt.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Dübe I anordung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer
Dübelanordnung,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines abgewinkelten Endes
eines Querstabes mit einem aufgesteckten
Kunststoffuß in einem größeren Maßstab,
Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt eines Fußbodens aus Beton in der Ebene des Trägerstabes einer
eingebetteten DübeLanordnung und
Fig. 4 einen Querschnitt im Bereich einer Scheinfuge
in der Ebene der Linie I-I der Fig 3.
Die DübeLanordnung setzt sich zusammen aus einem Trägerstab (1) aus Flacheisen und mit diesem
verschweißte, erheblich kürzere Querstäbe (2) aus
Runddraht. Die letztgenannten sind mit gleichem
Teilungsabstand voneinander angeordnet, dessen absolute
Größe den jeweiligen Anwendungsbedürfnissen entsprechend
gewählt werden kann. Das Befestigen der Querstäbe (2) etwa in ihrer Mitte am Trägerstab (1) erfolgt
vortei I hafterweise durch Schweißen.
Einige Querstäbe (2), nämlich die Querstäbe (2.1), sind an ihren Enden rechtwinklig abgebogen, wodurch in bezug
auf die spätere Einbaulage nach unten ragende Endstücke (3) gebildet werden. Bei dem Ausführungsbeispiel ist
außer den beiden endseitigen Querstäben (2.1) ein etwa mittiger Querstab (2.1) mit abgebogenen Endstücken (3)
versehen. Die jeweilige Anzahl von Querstäben (2.1) mit abgebogenen Endstücken (3) wird entsprechend den zu
erwartenden Beanspruchungen gewählt. Die Länge der Querstäbe (2.1) im Ausgangszustand, also vor dem
Abbiegen der Enden, kann dieselbe wie bei den Querstäben (2) oder größer sein.
Auf die Endstücke (3) ist vom freien Ende her ein
vorzugsweise zyLindrischer Kunststoffuß (4) aufgesteckt,
der als unteren Abschluß eine kreisrunde Platte (5) enthält. Der Kunststoffuß (4) kann hinsichtlich der
Tiefe der Einstecköffnung (6) unterschiedlich gestaltet
sein, so daß die gesamte Dübelanordnung entsprechend der
gewählten Stützhöhe in unterschiedlichen Höhenlagen auf
dem Boden aufstellbar ist. Die Verwendung unterschiedlicher Kunst stoffüße hat den Vorteil, daß ein
und dieselbe Dübelanordnung für Bet &ogr;&eegr;fußböden mit
unterschiedlichen Dicken einsetzbar ist. Als Folge
hiervon ergeben sich Einsparungen bei der Herstellung und bei der Lagerhaltung.
Fig. 3 zeigt in einer Schnittansicht eine in einer
Betonplatte (7) eingebettete Dübelanordnung (8). In der Querschnittsansicht der Fig. 4 ist die mittige Lage der
Dübelanordnung (8) in bezug auf eine Scheinfuge (9) erkennbar. Dabei verläuft der Trägerstab (1) unterhalb
der Scheinfuge (9) etwa mittig zu dieser.
die Läge des Trägerstabes etwa 3000 mm, und er besteht
aus Flacheisen 20 &khgr; 5 mm. Die Querstäbe haben eine Länge
von ca. 540 mm und bestehen aus 6 mm Rundstahl.
Claims (5)
1. DübeLanordnung, die unterhaLb einer Scheinfuge in
großfLachigen, nicht bewehrten oder bewehrten,
gegebenenfa LLs StahLfasern enthaLtende BetonpLatten,
insbesondere für Industriefußböden, einbettbar ist und
die in Querrichtung zur Scheinfuge verkaufende, im
Abstand voneinander angeordnete MetaLLstäbe aufweist, die sich etwa im Bereich der mittLeren Stärke der
BetonpLatte beidseitig in die durch die Scheinfuge gebiLdeten PLattenabschnitte erstrecken, dadurch
gekennzeichnet, daß eine AnzahL von MetaLLstäben (Querstäbe 2 und 2.1) jeweiLs etwa mittig mit einem quer
zu ihnen verkaufenden Trägerstab (1) fest verbunden ist und daß an einzeLnen Querstäben (2.1) beide Enden (3)
winkLig, vorzugsweise rechtwinkLig abgebogen sind.
2. DübeL anordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß an den abgebogenen Enden (3) der
Querstäbe (2.1) je ein aufsteckbarer Kunststoffuß (4)
angebracht ist.
3. DübeLanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (2 und 2.1) mit dem
Trägerstab (1) durch Schweißen verbunden sind.
4. DübeLanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerstab (1) aus FLach- oder Rundeisen gebiLdet ist.
5. DübeL anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (2 und 2.1) mit etwa gLeichem TeiLungsabstand voneinander am
Trägerstab (1) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9210992U DE9210992U1 (de) | 1992-08-17 | 1992-08-17 | Dübelanordnung für aus Beton hergestellte Industriefußböden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9210992U DE9210992U1 (de) | 1992-08-17 | 1992-08-17 | Dübelanordnung für aus Beton hergestellte Industriefußböden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9210992U1 true DE9210992U1 (de) | 1992-10-08 |
Family
ID=6882732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9210992U Expired - Lifetime DE9210992U1 (de) | 1992-08-17 | 1992-08-17 | Dübelanordnung für aus Beton hergestellte Industriefußböden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9210992U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9312860U1 (de) * | 1993-08-27 | 1994-02-10 | Vonderlin Industriebodenbau GmbH, 67227 Frankenthal | Vorrichtung zur Abmilderung von vertikalen Bewegungen an Fugen im Industriebodenbau, mittels Querkraftübertragungsbügel |
| FR2896000A1 (fr) * | 2006-01-09 | 2007-07-13 | Stratec Sarl | Dallage non structurel et son procede de realisation |
| FR3019571A1 (fr) * | 2014-04-07 | 2015-10-09 | Hsols Ind | Procede de construction d'un dallage non structurel |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1812824A1 (de) * | 1967-12-11 | 1969-08-21 | Wahlsteen Elton Holger | Als Brecheisen,Wendhaken oder ein aehnliches bei Forstarbeiten verwendbares Kombinationsgeraet |
| DE3316148C2 (de) * | 1983-05-03 | 1986-08-07 | Robert Kieserling Asphalt- und Betonbau (GmbH & Co), 2000 Hamburg | Verfahren zur Herstellung von mit Dehnungsfugen versehenen Industriefußböden |
| DE3710709A1 (de) * | 1987-03-31 | 1988-10-13 | Wilhelm Altdorf | Estrichgleithuelse |
-
1992
- 1992-08-17 DE DE9210992U patent/DE9210992U1/de not_active Expired - Lifetime
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| EP2930287A1 (de) | 2014-04-07 | 2015-10-14 | Hsols Industriels | Herstellungsverfahren eines nicht strukturellen plattenbelags |
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