DE9213255U1 - Handbetätigbare Rührmaschine - Google Patents

Handbetätigbare Rührmaschine

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Description

Handbetätiqbare Rührmaschine
Die Neuerung betrifft eine handbetätigbare Rührmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Für das professionelle Rühren und Mischen von Materialien, insbesondere auf Baustellen, sind handbetätigbare Rührmaschinen bekannt, die elektrisch angetrieben sind. Gemischt und gerührt werden insbesondere Fertigputz und Fertigmörtel, Spachtelmassen, Farben, Kleber, Tapetenkleister, etc.
Allgemein bekannte Rührmaschinen bestehen aus einem Maschinengehäuse mit einem darin untergebrachten Elektromotor, wobei aus dem Maschinengehäuse eine kurze Antriebswelle herausragt. Am freien Ende der Antriebswelle ist ein Anschluß, üblicherweise in der Art eines Spannfutters oder einer Schraubverbindung, vorgesehen, über die ein Schaft eines Rührstabs mit der Antriebswelle verbindbar ist. Je nach dem zu mischenden Rührgut werden unterschiedliche Rührstäbe mit unterschiedlichen Rührkörben verwendet.
Für eine geeignete Handhabung sind am Maschinengehäuse ein oder mehrere Handgriffe angebracht. Dabei ist regelmäßig ein Handgriff als vom Maschinengehäuse abstehender Griffstutzen ausgebildet, der mit dem Maschinengehäuse unlösbar fest verbunden ist und in einer Ebene etwa senkrecht zur Achsrichtung der Antriebswelle liegt.
Weiter ist es bekannt, gegenüberliegend zu diesem ersten Handgriff eine Schraubbohrung vorzusehen, in die ein weiterer Handgriff als abstehender Griffstutzen bei Bedarf einschraubbar ist, so daß eine beidseitige Kreuzgriffanordnung am Maschinengehäuse vorhanden ist.
Die Rührmaschine wird beim Betrieb an beiden Griffstutzen gehalten und mit dem Rührkorb des Rührstabs in einen Mischbehälter mit Mischgut geführt. Beim Mischvorgang, insbesondere bei zähen oder körnigen Materialien, können relativ große Kräfte und Drehmomente auf das Maschinengehäuse und die Handgriffe rückübertragen werden. Bei einem Drehmoment um die koaxial ausgerichteten Achsen der beiden Griffe muß dieses von der Bedienperson über die beiden in gleicher Richtung stehenden Handgelenke abgestützt werden, was kraftraubend und beschwerlich ist.
Im rauhen Baustellenbetrieb steht oft keine saubere geeignete Ablagefläche für die Rührmaschine während einer Betriebspause zur Verfügung. Wenn die Rührmaschine senkrecht stehend und auf dem Rührkorb abgestützt an eine Wand angelehnt wird, besteht die Gefahr, daß sie durch deren Kopflastigkeit wegen des relativ schweren Elektromotors und Getriebes im Antriebsteil umfällt und dadurch beschädigt wird. Wird dagegen die Rührmaschine flach auf den Boden gelegt, verschmutzen sowohl die Handgriffe als auch die Antriebseinheit, so daß einerseits keine saubere Handhabung möglich ist und andererseits durch in das Maschinengehäuse eindringende Schmutzteilchen die Antriebseinheit beschädigt werden kann.
Um hier eine Verbesserung zu schaffen, ist es bereits bekannt, (Rührwerk RW 900 E der Fa. Festo) einen Schutzrahmen als Schutzring vorzusehen, der das Maschinengehäuse und den fest angebrachten Handgriff in einem Abstand umgibt und über Streben mit dem Maschinengehäuse verbunden ist. Gegenüber dem ersten, festen Handgriff sind am Schutzring Gewindebohrungen angebracht, in die bei Bedarf ein zweiter Handgriff als Griffstutzen einschraubbar ist. Die Lage des zweiten Handgriffs ist dabei im wesentlichen auch koaxial zu der des ersten Handgriffs ausgerichtet, so daß die oben dargelegten Nachteile auch hier auftreten.
Im Bereich der Handgriffe ist der Schutzring gewölbt und kann damit dort nicht abgestellt werden. Bei einer horizontalen Lage der Rührmaschine liegt diese auf der flachen Breitseite des Schutzrings so, daß die Handgriffe parallel über dem Boden ausgerichtet sind. Da seitlich an dem Maschinengehäuse bzw. quer zur Griffrichtung der Schutzring nur in geringem Abstand vom Maschinengehäuse geführt werden kann, da andernfalls die Handhabung durch einen zu großen Abstand zur Bedienperson verschlechtert würde, liegt die Antriebseinheit bei der Ablage nur mit geringem Abstand über dem Boden. Bei einem sandigen oder aufgeweichten Boden auf einer Baustelle wird sich daher der Schutzring soweit eindrücken, daß in unerwünschter Weise sowohl die Handgriffe als auch das Maschinengehäuse mit Schmutz in Verbindung kommen.
Beim Aufheben dieser Maschine wird eine Bedienperson vorrangig den am Schutzring angebrachten und dort abstehenden und gut zugänglichen Handgriff ergreifen. Dadurch wird die Maschine erst über den gegenüberliegenden Bogen des Schutzrings gedreht, wodurch ein Eindringen des Schutzrings in eine weiche Unterlage und damit ein unerwünschter Kontakt des Maschinengehäuses und des ersten Handgriffs mit dem Boden weiter begünstigt wird.
Da die Rührmaschine auf der Breitseite des Schutzrings liegt und damit die Handgriffe nur wenig vom Boden abgehoben sind,
muß sich eine Bedienperson zum Aufheben der Maschine ganz bücken, was die Handhabung beschwerlich macht. Dadurch wird zudem begünstigt, die Maschine bequemer in senkrechter Stellung an eine Wand zu lehnen, mit der Gefahr, daß die Maschine umfällt und beschädigt wird.
Aufgabe der Neuerung ist es demgegenüber, eine gattungsgemäße Rührmaschine so weiterzubilden, daß die Handhabung verbessert wi rd.
10
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 liegt das längliche Griffteil des zweiten Handgriffs in der Ebene des Griffstutzens des ersten Handgriffs bzw. etwa in der Ebene des Schutzrahmens und zugleich quer zur Richtung des GriffStutzens des ersten Handgriffs. Die den ersten Handgriff überragenden Rahmenschenkel sind gleich lang, wobei die Verbindungslinie der Rahmenschenkelenden eine quer zum Griffstutzen des ersten Handgriffs verlaufende Aufstandslinie zum Abstellen der Rührmaschine bildet. Durch die quer zueinander erfolgte Ausrichtung der beiden Handgriffe wird eine im Vergleich zum Stand der Technik wesentlich günstigere Handstellung erreicht, in der auf die Handgriffe rückwirkende Kräfte beim Misch- und Rührvorgang wesentlich kraftsparender abgestützt werden können.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Griffstellung wird auch in Verbindung mit der Ablage der Rührmaschine über die den ersten Handgriff überragenden Rahmenschenkel erreicht. Durch die Ablage der Rührmaschine im dortigen Bereich wird das Maschinengehäuse im Vergleich zum Stand der Technik in eine höhere Position gegenüber der Aufstandsfläche gebracht, da einerseits bereits der Handgriff eine gewisse Längser-Streckung aufweist und die Rahmenschenkel weit über den Handgriff hinaus geführt werden können, wo sie bei der Bedienung der Rührmaschine nicht stören. Quer zu dieser Richtung steht dagegen dieser Platz nicht zur Verfügung, da die Rührmaschine
für eine gute Handhabung nahe am Körper einer Person gehalten werden muß. In Verbindung mit der weit über den Boden abgestützten, abgelegten Rührmaschine liegt der, gegenüber der Aufstandslinie parallele, zweite Handgriff besonders vorteilhaft für eine erneute Aufnahme der Rührmaschine. Eine Bedienperson braucht sich nur wenig zu bücken und kann mit einer leicht geöffneten Hand den zweiten Handgriff ohne Verdrehung des Handgelenks ergreifen. Beim Anheben über den zweiten Handgriff stützt sich die Maschine über den Rührkorb am Boden ab, so daß das Anheben kraftsparend ist. Wenn der erste Handgriff dann in den bequemen Griffbereich der Bedienperson gelangt, braucht dieser nur ergriffen werden, wodurch die Maschine bereits ohne weiter umgreifen zu müssen, in der für den Betrieb vorgesehenen Position gehalten wird. Eine solche, ergonomisch günstige und kraftsparende Handhabung ist besonders vorteilhaft bei schwereren Rührmaschinen größerer Leistung, beispielsweise auch für Doppel-Rührmaschinen mit zwei angetriebenen Rührstäben.
Die Rahmenschenkelenden, die den ersten Handgriff überragen, können frei auslaufen, so daß dort jeweils ein punktueller Aufstand der Rührmaschine als Dreipunktabstützung über den Rührkorb und die beiden Rahmenschenkelenden erfolgt. Zur Verbesserung der Stabilität des Schutzrahmens wird mit Anspruch 2 vorgeschlagen, die Rahmenschenkelenden durch einen Quersteg miteinander zu verbinden. Je nach Auflagefläche kann dadurch auch ggfs. die Standfestigkeit verbessert werden, da eine längere, linienförmige Auflage zur Verfügung steht.
Mit Anspruch 3 wird vorgeschlagen, die Rahmenschenkelenden im Endbereich zur Rührerseite der Rührmaschine hin abzukröpfen. Dadurch kann der erste Handgriff besser zugänglich sein und ggfs. eine stabilere Ablage erreicht werden.
Eine Verbindung einer punktförmigen Abstützung an freien Rahmenschenkelenden und eine verbesserte Stabilität des Schutzrahmens durch einen Quersteg wird mit den Merkmalen des Anspruchs 4 dadurch erreicht, daß die Rahmenschenkel am Auf-
Standsbereich umgebogen sind, wieder zurück auf das Maschinengehäuse zu verlaufen und versetzt zum Aufstandsbereich über einen Quersteg verbunden sind.
über einen solchen Quersteg ergibt sich nach Anspruch 5 ohne weitere Stege und Laschen eine günstige Verbindungsmöglichkeit mit dem Maschinengehäuse für den Schutzrahmen. Bevorzugt wird die Verbindung über eine Verschraubung hergestellt, wobei ggfs. ohnehin am Maschinengehäuse vorhandene Schraubbohrungen verwendbar sind.
Eine einfache und kostengünstige Konstruktion für den zweiten, quer zum ersten Handgriff ausgerichteten Handgriff ergibt sich nach Anspruch 6 dadurch, daß das Griffteil des zweiten Handgriffs als Verbindung zwischen den anderen, das Maschinengehäuse gegenüberliegend dem ersten Handgriff überragenden, gleichlangen Rahmenschenkelenden liegt. Diese Verbindung hat die zwei Funktionen, einen stabilen Schutzrahmen und zugleich das Griffteil des zweiten Handgriffs zu bilden. Zudem wird dabei selbsttätig die vorteilhafte Querstellung des zweiten Handgriffs gegenüber dem ersten Handgriff erreicht.
Eine stabile Ausführung in Verbindung mit einer einfachen und kostengünstigen Verbindungsmöglichkeit des Schutzrahmens mit dem Maschinengehäuse wird mit den Merkmalen des Anspruchs 7 erreicht. Dazu sind die Rahmenschenkel am Griffteil des zweiten Handgriffs umgebogen, wieder zurück auf das Maschinengehäuse zu geführt und versetzt zum Griffteil über eine Querstütze miteinander verbunden. Die gegenüberliegenden Rahmenschenkel sind somit über das Griffteil und zusätzlich über die Querstütze miteinander verbunden. Nach Anspruch 8 können für eine einfache Halterung des Griffteils die Rahmenschenkel jeweils um die Griffteilenden herumgebogen sein. Die Rahmenschenkel können dabei im Bogenbereich in Nuten der Griffteilenden eingreifen.
Nach Anspruch 9 ist die Querstütze mit dem Maschinengehäuse verbunden, so daß hier keine zusätzlichen Abstützteile erforderlich sind, was zu einer kostengünstigen und einfachen Lösung führt. Je nach Ausführung des Maschinengehäuses kann, insbesondere dann, wenn ausschließlich eine Verbindung mit dem Maschinengehäuse über diese Querstütze erfolgt, damit eine Lochplatte verbunden sein. Darüber kann eine stabile Verbindung mit einer flächigen Anlage und mehreren Schraubverbindungen durchgeführt werden.
Eine preisgünstig herstellbare und optisch ansprechende Ausführungsform wird nach Anspruch 11 dadurch erreicht, daß die Rahmenschenkel, die Querstrebe und die Querstütze aus einem durchgehenden Rundeisenstab gebogen sind.
Anhand von zwei Ausführungsbeispielen wird die Neuerung mit weiteren Einzelheiten, Merkmalen und Vorteilen näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer handbetätigbaren Rührmaschine mit Schutzrahmen, am Boden abgestellt,
Fig. 2 den Schutzrahmen der Rührmaschine aus Fig. 1 in Einzeldarstel1ung,
Fig. 3 eine handbetätigbare Rührmaschine mit einer zweiten Ausführungsform eines Schutzrahmens, ebenfalls am Boden abgestellt, und
Fig. 4 eine Einzeldarstellung des Schutzrahmens der Rührmaschine nach Fig. 3.
In Fig. 1 ist eine Rührmaschine 1 dargestellt, mit einem Maschinengehäuse 2, in dem ein Elektromotor enthalten ist. An der Vorderseite des Maschinengehäuses ist ein Untersetzungsgetriebe 3 angeordnet, mit einer daraus hervorragenden, kur-
zen Antriebswelle 4, die als Spannfutter 5 zur Aufnahme des relativ langen Schafts 6 eines Rührstabs 7 ausgebildet ist. An der freien Endseite des Rührstabs 7 ist ein Rührkorb 8, hier in der Form eines Wendelrührkorbs, zum Mischen von Mörtel angebracht. Ein elektrisches Anschlußkabel 9 ist mit dem Maschinengehäuse 2 verbunden.
Das Maschinengehäuse 2 ist zylindrisch ausgeführt und in Richtung des Rührstabs 7 ausgerichtet. Mit dem Maschinengehäuse ist ein erster Handgriff fest verbunden, in dem auch der Ein- und Ausschalter integriert ist. Dieser erste Handgriff steht als Griffstutzen 10 vom Maschinengehäuse etwa senkrecht zur Achsrichtung der Antriebswelle 4 ab.
Mit dem Maschinengehäuse 2 ist an Verbindungsstellen 11, 12 über Schraub-Klemmverbindungen ein Schutzrahmen 13 angebracht, der in Alleinstellung in Fig. 2 vergrößert dargestellt ist.
Der Schutzrahmen 13 besteht aus zwei parallelen Rahmenschenkeln 14, 15, die in einem Abstand zum Maschinengehäuse 2 in der Ebene und etwa parallel zum Griffstutzen 10 verlaufen und das Maschinengehäuse 2 umfassen.
Die Rahmenschenkel 14, 15 überragen den ersten Handgriff bzw. Griffstutzen 10 bis zu einem Aufstandsbereich 16, wo sie sich am Boden abstützen. Dort sind die Rahmenschenkel 14, 15 umgebogen und wieder zurückgeführt, wobei sie über einen Quersteg 17 miteinander verbunden sind. Der Quersteg ist nach vorne hin ausgewölbt und im mittleren Bereich an der Verbindungsstelle 12 mit dem vorderen Teil des Maschinengehäuses 2 verbunden.
In der anderen Richtung sind die Rahmenschenkel 14, 15 über den Bereich des Maschinengehäuses 2 hinaus parallel weitergeführt und über ein Griffteil 18 eines zweiten Handgriffs in Querrichtung miteinander verbunden. Das Griffteil 18 ist damit quer zum Griffstutzen 10 ausgerichtet. Die Rahmenschen-
kel 14, 15 sind um die Griffteilenden herum gebogen, greifen dort in eine Nut in den Griffteilenden ein und verlaufen wieder parallel in Richtung auf das Maschinengehäuse 2 zurück. Versetzt zum Griffteil 8 erfolgt dann eine Querverbindung über eine Querstütze 19. Die Querstütze 19 ist in ihrem mittleren Bereich an der Verbindungsstelle 11 mit dem Maschinengehäuse 2 verbunden.
Damit hat der Schutzrahmen 13 an zwei Verbindungsstellen 11, 12, die gegenüber am Maschinengehäuse 2, jedoch längs versetzt liegen, eine feste und stabile Verbindung. Diese Schutzrahmenausführung ist somit bevorzugt für leistungsstarke und schwere Rührmaschinen vorgesehen.
Die dargestellte Rührmaschine bzw. deren Schutzrahmen 13 hat folgende Funktion:
Der Schutzrahmen 13 umgibt soweit das Maschinengehäuse 2 mit dem Griff 10 und dem Kabelanschluß 9, daß ein wirksamer Schutz, insbesondere dann, wenn eine senkrecht aufgestellte Rührmaschine umfällt, gewährleistet ist. Zusätzlich wird die Rührmaschine in einer Betriebspause in der in Fig. 1 dargestellten Lage abgestellt, wobei sie auf dem Vorderteil des Rührkorbs 8 und den durch die Enden der Rahmenschenkel 14, bestimmten Aufstandsbereichen 16 in einer Dreipunktabstützung stabil abgelegt wird. Die Ablage erfolgt dabei einfach dadurch, daß der eine Handgriff 10 losgelassen wird, wodurch die Rührmaschine 1 etwa in die in Fig. 1 dargestellte Schräglage um die Griffachse des Griffteils 18 schwenkt. Die Lage des Griffteils 18 gegenüber dem Schwerpunkt wird dabei zweckmäßigerweise so gewählt, daß bei einer Ablage der Rührkorb 8 zuerst den Boden berührt und anschließend die Aufstandsbereiche 16 am Boden aufgesetzt werden. Ersichtlich ist das Maschinengehäuse 2 und damit das Griffteil 18 relativ hoch über dem Boden abgestützt, so daß einerseits ein guter Schutz vor Verschmutzung besteht und andererseits für eine Ablage nur wenig Körperbeugung und Kraft erforderlich ist. Die Aufnahme der Rührmaschine 1 erfolgt in umgekehrter Weise
ebenso einfach und kraftsparend, wobei eine leicht geöffnete Hand nur am Griffteil 18 ergonomisch günstig eingehakt werden braucht und die Maschine über die Abstützung am Rührkorb 8 kraftsparend aufgerichtet werden kann. An den Griffen 10 und 18 auftretende Reaktionskräfte während des Betriebs können durch deren Querstellung zueinander kraftsparend von einer Bedienperson abgestützt werden. Zudem kann dadurch der Rührkorb in einem Mischgefäß gut dirigiert werden.
In Fig. 3 ist eine leichtere Ausführungsform einer Rührmaschine 1 dargestellt, die sich außer in ihrer Größe im wesentlichen nur durch eine alternative Ausführungsform eines Schutzrahmens 20 unterscheidet. Für gleiche Teile sind daher die gleichen Bezugszeichen, wie in den Fig. 1 und 2 verwendet.
Die Rührmaschine 1 umfaßt somit wiederum ein Maschinengehäuse 2, ein Untersetzungsgetriebe 3, eine Antriebswelle 4, ein Spannfutter 5, einen Schaft 6 eines Rührstabs 7 mit einem Rührkorb 8 sowie ein Anschlußkabel 9 und einen Griffstutzen 10.
Der Schutzrahmen 20 weist auch hier zwei parallele Rahmenschenkel 21, 22 auf, die beidseitig in einem Abstand zum Maschinengehäuse 2 sowie parallel und in einer Ebene zum Griffstutzen 10 liegen. Die Rahmenschenkelenden an der Griffstutzenseite sind zur Rührerseite hin in einem Bereich 23 abgekröpft und miteinander durch einen Quersteg 24 verbunden. Der Quersteg 24 bildet hier die Abstütz- und Aufstandslinie.
Die Rahmenschenkel 21, 22 sind an der gegenüberliegenden Seite durch ein Griffteil 18 verbunden. Die Verbindung erfolgt dergestalt, daß die Rahmenschenkel am Griffteil 18 umgebogen sind und wieder zurück in Richtung auf das Maschinengehäuse 2 verlaufen, wobei versetzt zum Griffteil 18 über eine Querstütze 25 eine Querverbindung erfolgt. An dieser Querstütze 25 ist eine Lochplatte 26 angeschraubt, die so
ausgerichtet ist, daß eine flächige Anlage an einer entsprechenden Gegenfläche des Maschinengehäuses 2 erfolgt. Die Lochplatte 26 und darüber der Schutzrahmen 20 sind mit Hilfe von vier Schrauben 27 mit dem Maschinengehäuse 2 verbunden. Die Verschraubungen werden zweckmäßig mit einer (nicht dargestellten) aufgeklipsten Kunststoffkappe abgedeckt.
Die Funktion der Ausführungsform in den Fig. 3 und 4 entspricht der im Zusammenhang mit Fig. 1 und 2 dargestellten Funktion. Die Abstützung erfolgt jedoch hier über den Quersteg 24 und der Schutzrahmen 20 ist nur an einer Stelle über die Lochplatte 26 mit dem Maschinengehäuse 2 verbunden. An bekannten Maschinengehäusen sind entsprechende Gewindebohrungen, die sonst zur Anbringung eines weiteren Griffstutzens verwendet werden, bereits enthalten, so daß eine Anbringung des neuerungsgemäßen Schutzrahmens 20 einfach und kostengünstig möglich ist.

Claims (11)

Ansprüche
1. Handbetätigbare Rührmaschine,
mit einem Elektromotor in einem Maschinengehäuse, mit einem Anschlußkabel zum Maschinengehäuse,
mit wenigstens einer aus dem Maschinengehäuse ragenden, kurzen Antriebswelle bestimmter Achsrichtung,
mit einem Anschluß am freien Ende der Antriebswelle zur koaxialen Verbindung mit dem Schaft eines Rührstabs,
mit einem ersten Handgriff am Maschinengehäuse, der etwa senkrecht zur Achsrichtung der Antriebswelle als Griffstutzen vom Maschinengehäuse absteht und mit diesem an einem Stutzenende fest verbunden ist,
mit einem Schutzrahmen, der mit dem Maschinengehäuse verbunden ist, wobei
sich zwei Rahmenschenkel gegenüberliegend in einem Abstand zum ersten Handgriff etwa parallel dazu und etwa in
dessen Ebene zum Schutz des ersten Handgriffs über dessen Länge hinaus erstrecken,
die Rahmenschenkel unter Umfassung des Maschinengehäuses zur dem ersten Handgriff gegenüberliegenden Seite des Maschinenschutzgehäuses weitergeführt sind und dort gegenüber dem ersten Handgriff ein zweiter Handgriff mit dem Schutzrahmen verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das längliche Griffteil (18) des zweiten Handgriffs in der Ebene des GriffStutzens (10) des ersten Handgriffs bzw. der Ebene des Schutzrahmens (13; 20) und zugleich quer zur Richtung des GriffStutzens (10) des ersten Handgriffs 1iegt und
daß die den Griffstutzen (10) überragenden Rahmenschenkel (14, 15; 21, 22) gleich lang sind, wobei die Verbindungslinie der Rahmenschenkelenden eine quer zum Griffstutzen (10) verlaufende Aufstandslinie zum Abstellen der Rührmaschine (1) bildet.
2. Handbetätigbare Rührmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkelenden durch einen Quersteg (24) miteinander verbunden sind.
3. Handbetätigbare Rührmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkelenden im Endbereich zur Rührerseite der Rührmaschine (1) hin abgekröpft (Bereich 23) sind.
4. Handbetätigbare Rührmaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (14, 15) am Aufstandsbereich umgebogen sind, wieder zurück auf das Maschinengehäuse (2) zu verlaufen und versetzt zum Aufstandsbereich (16) über einen Quersteg (17) verbunden sind.
5. Handbetätigbare Rührmaschine nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Quersteg (17) ggfs. ausgewölbt und mit dem Maschinengehäuse (2), bevorzugt über eine Schraubverbindung (Verbindungsstelle 12) verbunden ist. 5
6. Handbetätigbare Rührmaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil (18) des zweiten Handgriffs als Querverbindung zwischen den anderen, das Maschinengehäuse (2) überragenden, gleichlangen Rahmenschenkelenden liegt.
7. Handbetätigbare Rührmaschine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (14, 15; 21, 22) am Griffteil (18) umgebogen sind, wieder zurück auf das Maschinengehäuse (2) zu verlaufen und versetzt zum Griffteil (18) über eine Querstütze (19; 25) miteinander verbunden sind.
8. Handbetätigbare Rührmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (14, 15; 21, 22) jeweils um die Griffteilenden herumgebogen sind.
9. Handbetätigbare Rührmaschine nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querstütze (19; 25) mit dem Maschinengehäuse (2) verbunden ist.
10. Handbetätigbare Rührmaschine nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Querstütze (25) für eine Schraubverbindung mit dem Maschinengehäuse (2) eine Lochplatte (26) angebracht ist.
11. Handbetätigbare Rührmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (14, 15; 21, 22), der Quersteg (17; 24) und die Querstütze (19; 25) aus einem durchgehenden Rundeisenstab gebogen sind.
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