DE9218070U1 - Bausatz zur Herstellung einer Pflanzwand aus Beton oder aus Kunststoff, insbesondere einer Lärmschutzwand aus Recycling-Kunststoff - Google Patents

Bausatz zur Herstellung einer Pflanzwand aus Beton oder aus Kunststoff, insbesondere einer Lärmschutzwand aus Recycling-Kunststoff

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/022Pots for vertical horticulture
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
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    • E01F8/02Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic specially adapted for sustaining vegetation or for accommodating plants ; Embankment-type or crib-type noise barriers; Retaining walls specially adapted to absorb or reflect noise
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Description

Bausatz zur Herstellung einer Pflanzwand aus Beton oder aus Kunststoff, insbesondere einer Lärmschutzwand aus Recycling-Kunststoff
Die Neuerung betrifft einen Bausatz zur Herstellung einer Pflanzwand aus Beton oder aus Kunststoff, insbesondere einer Lärmschutzwand aus Recycling-Kunststoff mit mehreren terassenförraig übereinander angeordneten, durch Konnektoren miteinander formschlüssig verbundenen Pflanzbrettelementen , die einen Raum für das einzufallende Substrat abgrenzen.
Es ist ein Bausatz zur Herstellung einer bepflanzbaren Lärmschutzwand bekannt geworden, bei welcher die Pflanzformteile aus U-förmigen Schalenteilen bestehen und wobei die horizontalen Stützelemente als Verbindungsbohlen ausgeformt sind. Die Verbindungsbohlen übergreifen jeweils zwei U-förmige Schalenteile an den Schenkelenden, wodurch dieselben in der gegebenen Lage arretiert werden. Auch in horizontaler Richtung auf der gegenüberliegenden Seite werden die beiden Schalenteile ebenso gehalten. So wird stufenweise eine Lage nach der anderen aufeinandergesetzt, bis der First der Lärmschutzwand erreicht ist. Selbstverständlich werden beim Aufbau Verbindungsbohlen verwendet, die von Lage zu Lage stets um
ein bestimmtes Stück kleiner gehalten sind. Nachteilig bei dieser Ausführung ist, daß der Neigungswinkel der bepflanzten Außenseiten vorbestimmt ist und daß die Herstellung der Verbindungsbohlen nicht einfach ist.
(P 42 12 093.4) .
Aufgabe der feuerung ist es, eine Lärmschutzwand zu erstellen, die einfach im Aufbau ist, wobei der Neigungswinkel der bepflanzbaren Seiten leicht veränderbar ist und wobei auch Lärmschutzwände mit einseitiger sowie mit beidseitiger Bepflanzung zusammenbaubar sind.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Pflanzbrettelemente aus kreisförmigen, an den Enden quer dazu angeformten L-förmigen, an den horizontalen Seiten mit einer Verzahnung ausgestatteten Seitenteilen bestehen und daß die Konnektoren an beiden Enden parallel zur Symmetrieachse angeordnete, nach einer Seite rechtwinkelig abstehende Stege aufweisen, die gleichlaufend zur Symmetrieachse an beiden Seiten verzahnt sind.
Dadurch ist es möglich, daß die Pflanzbrettelemente gegenüber den Konnektoren von Zahnteilung zu Zahnteilung zueinander versetzt werden können, wodurch der Neigungswinkel der bepflanzbaren Außenseite verändert werden kann. Die Konstruktion der beiden Bauteile ermöglicht
außerdem einen formschlüssigen Zusammenbau zu einer Lärmschutzwand ohne irgendwelche Hilfsmittel, wie z. B. Kupplungsstiicke, Keile, Nägel, Schrauben etc. Je nach Länge der Konnektoren kann eine einseitig bepflanzbare oder eine beidseitig bepflanzbare Lärmschutzwand zusammengebaut werden, wie auch der Neigungswinkel der bepflanzbaren Außenseite variabel den gegebenen Verhältnissen angepaßt werden kann.
Ferner können die Konnektoren eine vorbestimmte unterschiedliche Länge aufweisen. Damit läßt sich die Lärmschutzwand individuell in Höhe und Basisbreite gestalten und kann so den gegebenen Verhältnissen und dem Gelände bestens angepaßt werden.
Außerdem kann die Zahnteilung der Pflanzbrettelemente mit der Zahnteilung der k'onnek tor en korrespondieren. Dadurch ist es möglich, daß der Neigungswinkel der bepflanzbaren Außenseite, auf einfache Weise, von Zahnteilung zu Zahnteilung individuell gestaltet und den gegebenen Verhältnissen angepaßt werden kann.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann bei eingerasteter Zahnteilung die obere Verzahnung des betreffenden Seitenteiles des Pflanzbrettelenientes mit der oberen Verzahnung des Steges des betreffenden Konnektors
in gleicher Ebene liegen. Dadurch ist einerseits eine einwandfreie Auflage für die Pflanzbrettelemente geschaffen und andererseits kann das Pflanzbrettelement von Zahnteilung zu Zahnteilung verschoben werden, wodurch der Neigungswinkel der bepflanzbaren Außenseite den gewünschten vorbestimmten Wert erreicht.
Schließlich können die in vertikaler Richtung zu den Stegen der Konnektoren angeordneten Seitenteile als Anliegeflächen für die Pflanzbrettelemente ausgebildet sein. Dadurch erhält die Lärmschutzwand einen stabilen und festen Zusammenhalt, obwohl dieselbe leicht und einfach in vielen Variationen zusamraensteckbar ist.
Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen soll die Erfindung näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Lärmschutzwand mit senkrecht übereinander angeordneten Pflanzbretteleten,einsei tig bepflanzbar,
Fig. 2 eine einseitig bepflanzbare Lärmschutzwand mit stufenweise übereinander angeordneten Pflanzbrettelementen,
Fig. 3 ein Auschnitt einer Lärmschutzwand in
Vorderansicht,
Fig. 4 eine beidseitig bepflanzbare Lärmschutzwand, hohe Ausführung,
Fig. 5 eine Lärmschutzwand mit großer Basisfläche ,
Fig. 6 ein Pflanzbrettelement in perspektivischer Ansicht und mit angedeuteten Kon~ nektoren und
Fig. 7 ein Konnektor, perspektivisch dargestellt.
Die in der Fig. 1 dargestellte, einseitig bepflanzbare Lärmschutzwand besteht aus senkrecht übereinander angeordneten Pflanzbrettelementen 1, die durch Konnektoren &ogr; in der vorbestimmten Position gehalten werden. Die Konnektoren 6 können im Erdwall oder Mauerwerk 14 befestigt sein. Die Konnektoren 6 sind bei dieser Anordnung in der Länge gleich.
Die in der Fig. 2 dargestellte einseitig bepflanzbare Lärmschutzwand zeigt eine nach oben geneigte Anordnung
der Pflanzbrettelemente 1, die stufenweise aufeinandergesetzt sind. Hierbei haben die Konnektoren 6 eine &ngr; &ogr; r bestimmte unterschiedliche Länge. Auch bei dieser Anordnung können die Konnektoren 6 im Erdwall oder Mauerwerk 14 befestigt sein.
Die Fig.3 zeigt eine Vorderansicht einer Lärmschutzwand. Wie ersichtlich, sind die Konnektoren 6 beidseitig zu den Pflanzbrettern 1 angeordnet.In Fortsetzung der Lärmschutzwand kommen zwei Konnektoren 6 nebeneinander zu liegen. Folglich können auch Konnektoren 6 mit beiderseitig abstehenden verzahnten Stegen 8 zur Anwendung kommen, so daß zwischen den Pflanzbrettelementen 1 jeweils nur ein Konnektor 6 zu liegen Kommt.
In den Fig. 4 und 5 sind beidseitig bepfianzbare Lärmschutzwände dargestellt. Die stufenweise übereinander angeordneten Pflanzbrettelemmente 1 können infolge der Zahnteilung 9 mehr oder weniger zueinander zurückgesetzt montiert werden, so daß eine Lärmschutzwand mit großer Höhe und kleiner Basisfläche oder umgekehrt, eine Lärmschutzwand mit geringerer Höhe und großer Basisfläche erstellt werden kann. Die Konnektoren 6 sind hierbei selbstverständlich der jeweiligen Lärmschutzwand entsprechend in der Länge angepaßt.
Das in Fig 6 dargestellte Pflanzbrettelement 1 ist kreisförmig ausgebildet. An den Enden 2 der Pflanzbrettelemente 1 sind quer dazu L-förmige Seitenteile 5 angeformt, welche an den horizontalen Seiten 3 eine Verzahnung 4 aufweisen. Diese Verzahnung in Verbindung mit den Konnektoren 6 dient dazu, den übereinander angeordneten bzw. stufenweise übereinander angeordneten Pflanzbrettelementen 1 einen sicheren Halt gegen Verschieben zu geben, so daß der einmal vorbestimmte Neigungswinkel der übereinander angeordneten Pflanzbrettelemente 1 unveränderbar eingehalten wird. Die Pflanzbretteleniente I können auch aus flachen oder gewinkelten Profilen bestellen, die an den Enden 2 quer dazu angeformte L-förmige Seitenteile 5 aufweisen, die an den horizontalen Seiten 3 mit einer Verzahnung 4 ausgestattet sind. Die Verzahnung 4 kann verschiedene geometrische Formen, wie Rechtecke, Quadrate, Dreiecke, Trapeze u.a. aufweisen.
In der Fig.7 ist ein Konnektor 6 dargestellt, welcher an den beiden Enden 7 parallel zur Symmetrieachse nach einer Seite rechtwinkelig abstehende Stege 8 aufweist, die gleichlaufend mit der Symmetrieachse an beiden Seiten 13 verzahnt sind. Diese Zahnteilung 9 korrespondiert mit der Zahnteilung 9 der Pflanzbrettelemente 1. Die Seitenteile 11 sind als Anliegefläche 12 für die Pflanzbrettelemente 1 ausgebildet. Die Länge der Konnektoren 6
ist unterschiedlich und raaßlich der zu erstellenden Lärmschutzwand angepaßt. Selbstverständlich können die Konnektoren 6 auch mit beiderseitig angeordneten und verzahnten Stegen 8 ausgebildet sein, um eine doppelte Anordnung derselben bei benachbarten Pflanzbrettelementen 1 zu vermeiden.

Claims (5)

Schutzansprüche
1) Bausatz zur Herstellung einer Pflanzwand aus Beton oder aus Kunststoff, insbesondere einer Lärmschutzwand aus Recycling-Kunststoff mit mehreren terassenförmig übereinander angeordneten, durch k'onnektoren miteinander formschlüssig verbundenen Pflanzbrettelementen, die einen Raum für das einzufüllende Substrat abgrenzen,
dadurch gekennzeichnet, ,daß
a) die Pflanzbrettelemente (1) aus kreisförmigen,
an den Enden (2) quer dazu angeformten L-förmigen, an den horizontalen Seiten (3) mit einer Verzahnung (A) ausgestatteten Seitenteilen (5) bestehen und
b) die Konnektoren (6) an beiden Enden (7) parallel zur Symmetrieachse angeordnete, nach einer Seite rechtwinkelig abstehende Stege (8) aufweisen, die gleichlaufend zur Symmetrieachse an beiden Seiten
(13) verzahnt sind.
2) Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konnektoren (6) eine vor bestimmte unterschiedliche Länge aufweisen.
3) Bausatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnteilung (9) der Pflanzbrettelemente (1) rait der Zahnteilung (10) der Konnektoren (6) korrespondier t .
A) Bausatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei eingerasteter Zahnteilung (9,10) die obere Verzahnung des betreffenden Seitenteiles (5) des Pflanzbret te lernentes (1) mit der oberen Verzahnung des Steges (8) des betreffenden Konnektors (6) in gleicher Ebene liegt.
5) Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in vertikaler Richtung zu den Stegen (8) der Konnektoren (6) angeordneten Seitenteile (11) als Anliegeflächen (12) für die Pflanzbrettelemente (1) ausgebildet sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29720479U1 (de) * 1997-11-19 1999-03-25 Bodensohn, Karl Heinz, 63165 Mühlheim Stapelbare Fertigbauteile
EP2363532A1 (de) 2010-03-03 2011-09-07 Marc Traunspurger Pflanztrog als anreihbares Modul
EP2904895A1 (de) * 2014-02-10 2015-08-12 Berthold Adler Bauelement und System zur vertikalen Begrünung

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