DE927383C - Vorrichtung zur Bestimmung der Neigung und Richtung von Bohrloechern im Erdboden - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung der Neigung und Richtung von Bohrloechern im Erdboden

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DE927383C
DE927383C DES36008A DES0036008A DE927383C DE 927383 C DE927383 C DE 927383C DE S36008 A DES36008 A DE S36008A DE S0036008 A DES0036008 A DE S0036008A DE 927383 C DE927383 C DE 927383C
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DE
Germany
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housing
contact
borehole
contact arm
pendulum
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Expired
Application number
DES36008A
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English (en)
Inventor
Eric Bertil Roxstroem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SVENSKA DIAMANTBERGBORRNINGS AB
Original Assignee
SVENSKA DIAMANTBERGBORRNINGS AB
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B47/00Survey of boreholes or wells
    • E21B47/02Determining slope or direction
    • E21B47/022Determining slope or direction of the borehole, e.g. using geomagnetism
    • E21B47/0236Determining slope or direction of the borehole, e.g. using geomagnetism using a pendulum

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bestimmung der Neigung und Richtung von Bohrlöchern im Erdboden Bei der Ausführung von Bohrlöchern im Erdboden, und zwar besonders bei Bohrlöchern, welche sich teils durch Felsen und teils durch losere Erdschichten erstrecken, kommt es häufig vor, daß die Neigung der Bohrlöcher gegen die Lotrechte in verschiedenen Tiefen recht beträchtlich variiert. In vielen Fällen ist es von großer Bedeutung, die entstehenden Abweichungen von der gewünschten Neigung und Richtung bestimmen zu können. Man hat deshalb eine Vielzahl von verschiedenen Geräten zur Ausführung solcher Messungen gebaut. Die zu diesem Zweck bisher voirgeschlagenen Geräte sind jedoch mit Nachteilen der einen oder anderen Art behaftet. Sie sind entweder zu kompliziert und unbequem in der Handhabung, geben nicht genügend genaue Meßergebnisse oder sind zum Messen größerer Abweichungen von der Lotrechten nicht verwendbar.
  • Die Erfindung verfolgt den Zweck, diese Nachteile zu beseitigen und eine Vorrichtung zur Bestimmung der Neigung und Richtung von Bohrlöchern im Erdboden in verschiedenen Abständen von der Lochmündung zu schaffen, die einfach und in ihrer Handhabung bequem ist, gleichzeitig genaue Resultate gibt und auch zur Bestimmung der Neigung von Bohrlöchern anwendbar ist, die sich hauptsächlich in waagerechter Richtung erstrecken. Diese Vorrichtung ist in an sich bekannter Weise in einem zylindrischen Gehäuse- enthalten, dessen äußerer Durchmesser praktisch gleich dem Durchmesser des Bohrloches ist und das mit der Vorrichtung an diejenigen Stellen des Bohrloches gebracht wird, deren Neigung und Richtung bestimmt werden sollen, und-in dem ein als Pendel dienender oder mit einem Pendel verbundener Kontaktarm angebracht ist, und kennzeichnet sich dadurch, daß im Gehäuse ein darin fester Elektromagnet und ein drehbarer, zweckmäßig permanenter Magnet angebracht sind, der in der Nähe des festen Magnets im Gehäuse drehbar derart gelagert ist, daß er nur um eine zur Achse des Gehäuses senkrechte und im Verhältnis zum Gehäuse feste Achse drehbar ist, weiterhin derart, daß durch Erregung des festen Magnets in verschiedenen Richtungen der drehbar- gelagerte Magnet veranlaßt werden kann, sich nach verschiedenen Richtungen zu drehen, und der als Pendel dienende oder mit einem Pendel verbundene Kontaktarm mit dem drehbar gelagerten Magnet verbunden und so ausgeführt ist, daß er einen im Gehäuse angebrachten Kontakt berührt, wenn der Kontaktarm in einer gewissen Stellung zur Achse des Gehäuses steht, und dieser- Kontaktarm durch Erregung des Elektromagnets. mit dem im Gehäuse angebrachten Kontakt in und außer Berührung gebracht werden kann.
  • Hierdurch kann die Bestimmung der Neigung des Bohrloches auf rein elektrischem Wege unter Benutzung von gewöhnlichen einfachen Instrumenten ausgeführt werden, indem man nur die Stärke des Stromes zu messen biaucht, der durch den Elektromagnet gesandt werden muß, um den Kontaktarm mit dem im Gehäuse angebrachten Kontakt in Berührung zu bringen. Etwaige Widerstandsänderungen im Stromkreis durch den Elektromagnet können leicht mit einfachen Mitteln kontrolliert und kompensiert werden, wodurch die Genauigkeit bei den Messungen sehr groß wird. Zu dieser großen Genauigkeit trägt auch die Tatsache bei, daß man einen relativ langen Kontaktarm verwenden kann. Da der durch den Elektromagnet fließende Strom nur eine geringe Ruhespannung zu haben. braucht, ist die Gefahr der Beschädigung der Kontakte praktisch ausgeschlossen.
  • Schließlich gestattet diese Vorrichtung auch die Bestimmung der Neigung von Bohrlöchern, die sich in hauptsächlich waagerechter Richtung erstrecken. Der im Gehäuse angebrachte Kontakt kann zweckmäßig in Richtung gegen die und von der Achse des Gehäuses verstellbar angeordnet werden. Mit dem geschlossenen zylindrischen Gehäuse kann ferner zweckmäßig eine zur Einführung desselben in das Bohrloch dienende Gelenkkette, d. h. ein Strang von miteinander so zusammengekuppelten Gliedern, daß diese gegeneinander um die Längsrichtung des Stranges nicht drehbar sind, verbunden werden, die so ausgeführt ist, daß man mit derselben das zylindrische Gehäuse von außen um dessen Achse drehen und dadurch die Richtung feststellen kann, in welcher der Kontaktarm sich gegen den im Gehäuse angebrachten Kontakt bewegt. Hierdurch kann man dann leicht die Richtung feststellen, in welcher sich das Bohrloch an der Stelle neigt, wo das Gehäuse sich gerade befindet.
  • In der Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. i und 2 sind zwei zueinander senkrechte Längsschnitte durch das in das Bohrloch einzuführende Gehäuse einer Meßvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • In der Zeichnung bezeichnet i ein zylindrisches Gehäuse, welches zweckmäßig aus einem nicht magnetischen Metall ausgeführt ist und praktisch den gleichen äußeren Durchmesser hat" wie das zu untersuchende Bohrloch, so daß, wenn das Gehäuse in einBohrloch eingeführt wird, dieAchse desselben stets der Achse des Bohrloches an der entsprechenden Stelle parallel ist. Zum Einführen des Gehäuses in das Bohrloch ist dasselbe an einem Ende einer Gelenkkette 2 mit mehr oder weniger langen Gelenken befestigt, die miteinander so verbunden sind, daß man mittels der Kette das Gehäuse i von außen um dessen Achse drehen kann. Im oberen Teil des Gehäuses i ist ein Elektromagnet 3 fest angebracht, dessen Spule 4 mittels zwei Leitungsdrähten 5 mit einer außerhalb des Bohrloches angebrachten Stromquelle, z. B. einer Batterie, derart verbunden werden kann, daß durch Änderung der Richtung des Stromflusses durch die Spule 4 der Magnetkern 3 in verschiedenen Richtungen erregt wird. Dicht unterhalb des Magnets 3. ist im Gehäuse i eine Tragplatte 6 angebracht, welche mittels Zapfen 7 im Gehäuse i drehbar so gelagert ist, daß sie um eine zur Längsachse des Gehäuses i senkrechte Richtung drehbar ist. Auf dieser Platte ist ein permanenter Magnet 8 befestigt, welcher z. B. so magnetisiert ist, daß er links einen Nordpol und rechts einen Südpol hat (wie in Fig. 2 gezeigt). Die Platte 6 trägt ferner einen als Pendel dienenden, verhältnismäßig langen Kontaktarm g. Gegenüber dem unteren Ende dieses Kontaktarmes ist ein Kontakt io angebracht, welcher von einer an der Innenseite des Gehäuses i befestigten Platte i i aus Isoliermaterial getragen wird. Der Kontakt io ist zweckmäßig in der Platte i i so befestigt, daß er in Richtung gegen die und von der Achse des Gehäues i verstellbar ist, und es ist ein Leitungsdraht 12 daran befestigt, der zusammen mit einem am Gehäuse i befestigten Leitungsdraht aus dem Bohrloch herausläuft zu einer außerhalb desselben angebrachten Signalanordnung, z. B. einer Signallampe mit zugehöriger Batterie. In den Stromkreis der Magnetspule werden ein Amperemeter zur Messung der Stärke des Stromes, der durch die Spule 4 fließt, und ein regelbarer Widerstand oder eine andere geeignete Anordnung zur Veränderung der Stärke dieses Stromes eingeschaltet. An dem außerhalb des Bohrloches Teil der Gelenkkette 2 kann ein Zeiger befestigt werden, welcher die Richtung der Bewegung des Kontaktarmes g gegen den Kontakt io anzeigt.
  • Mit der beschriebenen Anordnung kann man die Neigung eines Bohrloches an der Stelle, an der sich das Gehäuse i befindet, bequem -und genau bestimmen. Der als Pendel dienende Kontaktarm g stellt sich, wenn kein Strom durch dieMagnetspule 4 fließt, infolge der Schwerkraft senkrecht ein. Der Kontakt io wird im voraus zweckmäßig so eingestellt, daß, er sich dabei in einer gewissen, geringen Entfernung vom unteren Ende des Kontaktarmes q befindet. Wenn man durch die Magnetspule .4 einen Strom in der Richtung schickt, daß das untere Ende des Magnetkernes 3 ein Südpol wird, so daß er das linke Ende (den Nordpol) des Magnets 8 (Fig. 2) anzieht und das rechte Ende (den Südpol) abstößt, kann man veranlassen, daß der Kontaktarm 9 nach links schwingt, so daß er den Kontakt io berührt und die Signallampe aufleuchtet. Man liest dann ab und notiert die Stärke des Stromes, der durch die Spule .1 geschickt werden mußte, um die Signallampe zu zünden, wenn die Achse des Gehäuses i senkrecht steht. Wenn das Gehäuse i aber, infolge der Neigung des Bohrloches, sich so einstellt, daß es sich mit seinem Oberteil etwas nach rechts (s. Fig. 2) neigt, so stellt sich der Kontaktarm 9, wenn kein Strom durch die Magnetspule .4 fließt, so ein, daß das untere Ende desselben sich in einem etwas größeren Abstande vom Kontakt io befindet, und man muß dann einen stärkeren Strom durch die Magnetspule 4. schicken, um den Kontaktarm 9 mit dem Kontakt io in Berührung zu bringen und das Aufleuchten der Signallampe herbeizuführen. Man kann also eine Tabelle oder Kurve ermitteln, welche für jede Neigung des Gehäuses i gegen die Lotrechte die für das Schließen des Kontaktes zum Aufleuchten der Si gnallämpe erforderliche Stromstärke direkt angibt. Durch Drehen des Gehäuses i um dessen Achse mit Hilfe der Gelenkkette 2 unter gleichzeitigem Ablesen der Stromstärke kann man dann leicht sowohl dieGröße als auch die Richtung der Neigung des Bohrloches an derjenigen Stelle bestimmen, wo sich das Gehäuse befindet.
  • Wenn es sich darum handelt, die. Neigung von Bohrlöchern zu bestimmen, welche sich hauptsächlich in waagerechter Richtung erstrecken sollen, so kann es zweckmäßig sein, die beschriebene und dargestellten Ausführungsform so abzuändern, daß man nicht den Kontaktarm 9 selbst als Pendelgewicht dienen läßt, sondern an der Tragplatte 6 ein besonderes Pendelgewicht so befestigt, daß der Kontaktarm, der dann leicht ausgeführt wird, sich in der Hauptsache waagerecht einstellt, wenn kein Strom durch die Magnetspule fließt. Auf diese Weise kann man auch dann dem Kontaktarm genügende Länge geben, um genaue Resultate zu erhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Bestimmung der Neigung und Richtung von Bohrlöchern im Erdboden in verschiedenen Abständen von der Lochmündung mit einem zylindrischen Gehäuse, in dem ein als Pendel dienender oder mit einem Pendel verbundener Kontaktarm angebracht ist, wobei der äußere Durchmesser des Gehäuses praktisch gleich dem Durchmesser des Bohrloches ist und mit der Vorrichtung an diejenigen Stellen des Bohrloches gebracht wird, deren Neigung und Richtung bestimmt werden sollen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale a) im Gehäuse (i) sind ein fester Elektromagnet (3) und ein um eine zur Achse des Gehäuses senkrechte und im Verhältnis zum Gehäuse feste Achse schwenkbarer, zweckmäßig permanenter- Magnet (8) derart angebracht, d@aß durch Erregung des festen Magnets (3) in der einen öder anderen Richtung der schwenkbar gelagerte Magnet (8) veranlaßt wird, nach der einen oder anderen Richtung zu schwenken; b) der als Pendel dienende oder mit einem Pendel verbundene Kontaktarm (9) ist mit dem schwenkbar gelagerten Magnet (8) verbunden und so ausgeführt, daß er einen im Gehäuse angebrachten Kontakt (so) berührt, wenn der Kontaktarm in einer gewissen Stellung zur Achse des Gehäuses (i) steht, und dieser Kontaktarm (9) durch Erregung des Elektromagnets (3) mit dem im Gehäuse angebrachten Kontakt (io) in und außer Berührung gebracht werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Kontaktes (io) von der Achse des Gehäuses verstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gehäuse eine zur Einführung desselben in das Bohrloch dienende verwindungssteife Gelenkkette (2) od. dgl. verbunden ist.
DES36008A 1952-10-28 1953-10-24 Vorrichtung zur Bestimmung der Neigung und Richtung von Bohrloechern im Erdboden Expired DE927383C (de)

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DE (1) DE927383C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2698499A1 (de) * 2012-08-13 2014-02-19 Bauer Spezialtiefbau GmbH Verfahren und Vorrichtung zum Erstellen und Vermessen eines Bohrloches

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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