DE9304251U1 - Stromabnehmer - Google Patents

Stromabnehmer

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DE9304251U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/18Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
    • B60L5/19Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire using arrangements for effecting collector movement transverse to the direction of vehicle motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

Dipl.-Phys. Dr. H.-H. Stoffregen Seite 1
Pateiitanwalt-European Patent Attorney
Schunk Bahntechnik GmbH
Mayrwies 56
A-5023 Salzburg
Österreich
Beschreibung
Stromabnehmer
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stromabnehmer für ein insbesondere gleisgebundenes Fahrzeug mit einer zumindest ein Schleifstück umfassenden Wippe.
Bei einem grenzüberschreitenden Zugverkehr ist auf die individuellen Gegebenheiten der einzelnen Länder zu achten, das heißt, es müssen verschiedene Fahrleitungen oder z.B. voneinander abweichende Lichtraumprofile berücksichtigt werden.
Zur Zeit wird für jede Fahrleitung und für jedes Lichtraumprofil ein auf diese speziell ausgerichteter Stromabnehmer bzw. eine Wippe benutzt. Dies würde bedeuten, daß beim Durchfahren von Ländern, in denen unterschiedliche Strömungssysteme oder Lichtraumprofile benutzt werden, eine entsprechende Anzahl von Stromabnehmern auf einen Triebwagen angeordnet werden. Dies ist jedoch allein aus aerodynamischen Gründen, Gewichts- und Kosten-Grunden unerwünscht.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Stromabnehmer der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß eine Nutzung in verschiedenen Lichtraumprofilen möglich ist, wobei gleichzeitig eine günstige Aerodynamik erzielt werden soll.
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Dipl.-Phys. Dr. H.-H. Stoffregen Seite 2
Patentanwalt-European Patent Attorney
Das Problem wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Wippe zumindest ein feststehendes Schleifstück sowie ein zu diesem, senkrecht zur Längsachse des Fahrzeugs verstellbares Schleifstück umfaßt. Insbesondere besteht das verstellbare Schleifstück aus zwei Schleifstückabschnitten, die zueinander beabstandbar angeordnet sind. Dabei sollten die Schleifstückabschnitte symmetrisch zu einer das feststehende Schleifstück mittig schneidenden Symmetrielinie angeordnet sein.
Die verstellbaren Schleifstückabschnitte selbst können endseitig Auflaufhörner aufweisen.
Durch die erfindungsgemäße Lehre ergibt sich der Vorteil, daß die Breite der Wippe auf unterschiedliche Lichtraumprofile einstellbar ist, wobei die verstellbaren Schleifstücke stets zu dem feststehenden Schleifstück in Zugrichtung betrachtet überlappend angeordnet sind.
Auch besteht die Möglichkeit, die Querschnitte der einzelnen Schleifstücke, insbesondere im Überlappungsbereich unterschiedlich auszubilden.
Zum Verstellen der Schleifstückabschnitte gehen diese von einer Führung aus, die senkrecht zur Fahrzeuglängsachse verläuft. Dabei kann die Führung aus zwei einen stumpfen Winkel einschließenden Abschnitte bestehen, so daß eine enge Führung möglich ist, das heißt, daß der Abstand zwischen Führung und Schleifstückabschnitt klein ist, um unerwünschte Hebelkräfte nicht wirksam werden zu lassen; denn übliche Wippen können in Vorderansicht eine dachförmige Geometrie aufweisen.
Die Verstellung der Schleifstückabschnitte erfolgt vorzugsweise pneumatisch, kann aber auch durch elektromechanische Antriebsmittel erfolgen.
Die erfindungsgemäße Lehre ist für alle Wippen realisierbar, insbesondere für einzelgefederte Wippen oder Palettenwippen.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in
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DipL-Phys. Dr. H.-H. Stoffregen Seite 3
Patentanwalt-European Patent Attorney
Kombination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispiels.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Oberteils einer Wippe mit eingefahrenen äußeren Schleifstückabschnitten,
Fig. 2 das Oberteil der Wippe nach Fig. 1, jedoch mit ausgefahrenen Schleifstückabschnitten,
Fig. 3 eine Draufsicht des Oberteils der Wippe nach Fig. 1 und
Fig. 4 eine Draufsicht des Oberteils der Wippe nach Fig. 2.
In den Figuren ist ein Oberteil einer Wippe (10) - nachstehend nur einfach Wippe genannt - dargestellt, die auf unterschiedliche Lichtraumprofile einstellbar ist. Hierzu weist die Wippe (10) ein feststehendes Schleifstück (12) und zwei diesem zugeordnete verstellbare Schleifstückabschnitte (14) und (16) auf.
Von den verstellbaren bzw. verschiebbaren Schleifstückabschnitten (14) und (16) gehen Hörner (18) und (20) aus. Diese stellen jedoch keine zwingenden Merkmale der erfindungsgemäßen Wippe (10) dar.
Die Schleifstücke (12) bzw. (14) und (16) gehen von einer Führung (22) aus, die aus zwei Abschnitten (24) und (26) zusammengesetzt ist, die zueinander einen stumpfen Winkel beschreiben, wie die Vorderansichten der Fig. 1 und 2 verdeutlichen. Hierdurch erfolgt eine geometrische Anpassung an den Verlauf der Oberseite der Wippe (10), wodurch wiederum die Abstände zwischen den Schleifstücken (12) bzw. (14) und (16) zu der Führung (22) relativ klein gehalten wird, so daß unerwünschte Hebelkräfte nicht auftreten können.
In Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Lichtraumprofils sind die Schleifstückabschnitte (14) und (16) und damit die Hörner (18) und (20) zusammengefahren (Fig. 1 und 3) oder mehr oder weniger auseinandergefahren bzw. maximal beabstandet (Fig.
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DipL-Phys. Dr. H.-H. Stoffregen Seite 4
Patentanwalt-Europeaii Patent Attorney
2 und 4). Hierdurch ergibt sich eine hohe Variabilität, die es nicht mehr notwendig macht, daß für jedes zur Verfügung stehende Lichtraumprofil unterschiedliche Wippen zum Einsatz gelangen müssen.
Wie insbesondere die Draufsicht der Fig. 4 verdeutlicht, sind die Schleifstückabschnitte (14) und (16) stets überlappend zu dem feststehenden Schleifstück (12) angeordnet, so daß sich in Draufsicht eine durchgehende Kontaktfläche ergibt.
Die Schleifstückabschnitte (14) und (16) sind ferner symmetrisch zu einer Symmetrielinie (28) verstellbar angeordnet, die mittig das feststehende Schleifstück schneidet.
Der Querschnitt des Schleifstücks (12) kann von denen der Schleifstückabschnitte (14) und (16), insbesondere im Überlappungsbereich abweichen.
Bei der Führung (22) für die Schleifstückabschnitte (14) und (16) kann es sich um ein Hohlprofil handeln, innerhalb dessen Pneumatikzylinder angeordnet sind, die in Wirkverbindung mit den Schleifstückabschnitten (14) und (16) zu deren Verstellung stehen.
Die Verstellung der Schleifstückabschnitte (14) und (16) kann aber auch auf andere geeignete Art wie z.B. auf elektromechanischem Wege erfolgen.
Sofern an einem nicht dargestellten Grundrahmen des Stromabnehmers bzw. der Wippe (10) die Verstellvorrichtung montiert ist, kann Wippenbreite nur in der Stromabnehmersenklage vorgenommen werden. Eine solche Konstruktion hat jedoch den Vorteil, daß die Wippe mit weniger Gewicht ausgeführt werden kann. Auch erübrigen sich Druckluftleitungen, die andernfalls zur Führung (22) verlaufen müssen, sofern in bzw. an dieser pneumatische Zylinder zum Verstellen der Schleifstückabschnitte (14) und (16) angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Lehre ist für jedwede Wippe realisierbar, also insbesondere für einzelgefederte Wippen oder Palettenwippen.
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Dipl.-Phys. Dr. H.-H. Stoffregen Seite 5
Patentanwalt-European Patent Attorney
Sofern sowohl die Wippenstellung als auch die Verriegelung der Wippenstellung überwacht werden soll und die jeweilige Stellung im Inneren des Fahrzeugs anzuzeigen ist, erfolgt vorzugsweise die Betätigung des Stomabnehmers und die der Verstelleinrichtung getrennt, um eine gleichzeitige Betätigung auszuschließen.
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Claims (10)

Dipl.-Phys. Dr. H.-H. Stoffregen Seite 1 Patentanwalt-European Patent Attorney Schunk Bahntechnik GmbH Mayrwies 56 A-5023 Salzburg Österreich Ansprüche Stromabnehmer
1. Stromabnehmer für ein insbesondere gleisgebundenes Fahrzeug mit einer zumindest ein Schleifstück (12, 14, 16) umfassenden Wippe (10), dadurch gekennzeichnet,
daß die Wippe (10) zumindest ein feststehendes Schleifstück (12) sowie ein zu diesem, senkrecht zur Längsachse des Fahrzeugs verstellbares Schleifstück (14, 16) umfaßt.
2. Stromabnehmer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das verstellbare Schleifstück aus zwei Schleifstückabschnitten (14, 16) besteht.
3. Stromabnehmer nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schleifstückabschnitte (14,16) zueinander beabstandbar angeordnet sind.
4. Stromabnehmer nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schleifstückabschnitte (14, 16) symmetrisch zu einer das feststehende Schleifstück (12) mittig schneidenden Symmetrielinie (28) angeordnet sind.
33005A/04.03.1993/wi-ze
DipL-Phys. Dr. H.-H. Stoifregeii Seite 2
Patentanwalt-European Patent Attorney
5. Stromabnehmer nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schleifstückabschnitte (14, 16) endseitig Auflaufhömer (18, 20) aufweisen.
6. Stromabnehmer nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die verstellbaren Schleifstückabschnitte (14, 16) in jeder ihrer Stellungen in Längsrichtung des Fahrzeuges betrachtet überlappend zu dem feststehenden Schleifstück (12) angeordnet sind.
7. Stromabnehmer nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schleifstückabschnitte (14, 16) von einer senkrecht zur Fahrzeuglängsachse verlaufenden Führung (22) ausgehen.
8. Stromabnehmer nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer Seite der Führung (22) das feststehende Schleifstück (12) und auf der gegenüberliegenden Seite die entlang dieser verschiebbaren Schleifstückabschnitte (14, 16) angeordnet sind.
9. Stromabnehmer nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e &eegr; &eegr; &zgr; e i c h &eegr; e t,
daß die Führung oder Halterung (22) zumindest auf der den Schleifstückabschnitten (14, 16) zugewandten Seite als Profilschiene ausgebildet ist.
10. Stromabnehmer nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verstellung der Schleifstückabschnitte (14, 16) diesen Pneumatikzylinder zugeordnet sind.
33005A/04.03.1993/wi-ze
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