DE9305438U1 - Schaltanlage zur Verteilung elektrischer Energie - Google Patents

Schaltanlage zur Verteilung elektrischer Energie

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DE9305438U1
DE9305438U1 DE9305438U DE9305438U DE9305438U1 DE 9305438 U1 DE9305438 U1 DE 9305438U1 DE 9305438 U DE9305438 U DE 9305438U DE 9305438 U DE9305438 U DE 9305438U DE 9305438 U1 DE9305438 U1 DE 9305438U1
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltanlage zur Verteilung elektrischer Energie der im Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 genannten Art.
Eine Schaltanlage dieser Art ist aus der EP-A-O 128 130 A2 bekannt. Bei dieser Schaltanlage sind jeweilige Schalter in getrennten Gehäuses angeordnet, um die erforderlichen Abstände spannungsführender Teile zu erzielen, wobei die Gehäuse derart ausgebildet sind, daß sie aneinanderreihbar sind, um bei einer Schaltanlage zur Verteilung elektrischer Energie von mehreren Zugangskabeln auf einen oder mehrere Verbraucher und damit unter Verwendung mehrerer Schalter einen möglichst geringen Raumbedarf zu erzielen. Um Sicherheitsvorschriften zu erfüllen, ist in jedem Gehäuse eine Abdeckeinrichtung in Form einer Isolierplatte vorgesehen, die im geöffneten Zustand der Schaltkontakte der Schalter zwischen diese Kontakte bewegbar ist, um die spannungsführenden Bereiche des Schalters sicher abzudecken. Obwohl sich durch die Aneinanderreihbarkeit eine Verringerung des Raumbedarfes einer Schaltanlage erzielen läßt, ist es in vielen Fällen wünschenswert, noch geringere Außenabmessungen der Schaltanlage, insbesondere mit mehreren Schaltern zu erzielen.
Zu diesem Zweck ist es weiterhin bekannt, die Schalter in einer Schutzgasatmosphäre anzuordnen, so daß die erforderlichen Abstände zwischen spannungsführenden Teilen weiter verringert werden können. Dies stellt jedoch einen erheblichen Aufwand dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, die noch kompakter und gleichzeitig einfacher ausgebildet ist. 35
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Schutzanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ergibt sich ein sehr kompakter und einfacher Aufbau, da sich durch die spiegelbildlich symmetrische Anordnung der ersten und zweiten Schalter und durch die gemeinsame Verwendung einer einzigen Abdeckplatte ein verringerter Raumbedarf ergibt. Weiterhin ermöglicht die angegebene Anordnung des dritten Schalters die Anordnung einer vollständigen Schaltanlage in einem einzigen Gehäuse mit vergleichsweise geringen Abmessungen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen noch näher erläutert. 15
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der
Schaltanlage bei fortgelassener Vorderwand, 20
Fig. 2 ein Schaltbild der Schaltanlage nach Fig. 1,
Fig. 3 eine teilweise weggebrochene Ansicht der Ausführungsform der ersten Abdeckung bei einer Betrachtung etwa in Richtung der Pfeile III-III nach Fig. 1,
Fig. 4 eine vergrößerte Teilansicht eines Teils der Fig. 3 entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine teilweise weggebrochene Ansicht entlang der Linie V-V nach Fig. 4
Fig. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VI nach Fig. 3, Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeils VII in Fig. 6.
Fig. 8 eine abgeänderte Ausführungsform der Schaltweiche nach Fig. 4 in vergrößerter Daarstellung.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform der Schaltanlage dargestellt, deren Schaltung in Fig. 2 gezeigt ist. Diese Schaltanlage umfaßt ein Gehäuse 1, in dem ein erster und ein zweiter Schalter 2, 3 angeordnet sind, die mit jeweiligen Zuführungskabeln verbindbar sind, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
Die Schaltanordnung umfaßt weiterhin einen Schalter 4, der zur Verbindung mit einem Transformator dient.
Die Schalter 2, 3, 4 nach Fig. 1 weisen einen im wesentlichen identischen Aufbau auf und umfassen jeweils eine Betätigungseinrichtung 12, 13 bzw. 14 an der über einen ersten Isolator 9 ein Schaltkopf befestigt ist, der einen festen Schaltkontakt enthält, der mit einem beweglichen Schaltkontakt 7 bei dessen Betätigung in Längsrichtung in Kontakt gebracht werden kann. Dieser bewegliche Schaltkontakt 7 ist über einen weiteren Isolator 5 von der jeweils zugeordneten Betätigungseinrichtung betätigbar. Die Betätigung der Schalter 2, 3 erfolgt damit gemäß Fig. 1 in Vertikalrichtung, während die Betätigung des Schalters 4 in Horizontalrichtung erfolgt.
Die Schalter 2, 3 sind weiterhin mit Erdungsschaltern 15 versehen, die verschwenkbar sind, wie dies durch die bogenförmige Linie 15a angedeutet ist, um mit einem Gegenkontakt an dem beweglichen Kontakt 7 in dessen Ausschaltstellung in Kontakt zu kommen, damit dieser geerdet werden kann.
Wie dies aus Fig. 1 zu erkennen ist, sind die Schalter 2, 3 spiegelsymmetrisch zu einer Ebene 16 derart angeordnet, daß die Schaltkontakte 7, 8 aufeinander gerichtet sind, während die Betätigungseinrichtungen 12, 13 an jeweiligen metallischen Wänden befestigt sind.
Zwischen den beweglichen Schaltkontakten 7 der Schalter 2, 3 ist eine isolierende Trennplatte 13 angeordnet, die sich in der Ebene 16 vom Boden des Gehäuses bis zu einer Höhenlage erstreckt, die in etwa der Trennstrecke der Schalter bei geöffneten, d.h nach unten bewegten, beweglichen Schaltkontakten
7 liegt. Oberhalb der isolierenden Trennplatte ist eine erste Abdeckplatte 6 in an der Vorder- und Rückwand des Gehäuses 1 befestigten Führungen derart befestigt, daß diese erste Abdeckplatte 6 selektiv in noch zu beschreibender Weise entweder nach links oder nach rechts gemäß Fig. 1 in eine geringfügig gegenüber der Horizontalen geneigte Lage bringbar ist, in der sie sich durch die Trennstrecke des jeweiligen Schalters 2 oder 3 erstreckt. Wie dies weiterhin aus Fig. 1 zu erkennen ist, ist der dritte Schalter 4 zumindestens teilweise oberhalb des zweiten Schalters 3 angeordnet, und die Betätigungsrichtung seines beweglichen Schaltkontaktes 7 verläuft in horizontaler Richtung gemäß Fig. 1. Die Betätigungseinrichtung 14 dieses Schalters 4 ist an der oberen Wand des Gehäuses 1 befestigt, wobei dieser Schalter 4 jedoch keinen integrierten Erdungsschalter aufweist. Eine zweite Abdeckplatte 10 kann in der dargestellten Weise schräg von unten nach oben in die Trennstrecke des geöffneten Schalters 4 eingeführt werden, um auf diese Weise die spannungsführenden Teile des Schalters abzudecken.
Der bewegliche Schaltkontakt 7 dieses dritten Schalters ist über eine Sicherung 11 mit dem zum Transformator führenden Kabel verbunden, wobei dieses Kabel über einen getrennten Erdungsschalter 15b geerdet werden kann.
Wie dies aus Fig. 1 zu erkennen ist, ergibt sich durch die spiegelsymmetrische Anordnung der Schalter 2, 3 bezogen auf die vertikale Ebene 16 ein sehr kompakter Aufbau, der weiterhin die Verwendung einer einzigen Abdeckplatte zur wahlweisen Abdeckung eines der Schalter 2, 3 in dessen geöffnetem Zustand ermöglicht. Eine weitere Einsparung des Raumbedarfs ergibt sich durch die Anordnung des Schalters 4 teilweise oberhalb des zweiten Schalters 3, da auf diese Weise Platz in Querrichtung gemäß Fig. 1 eingespart wird und weiterhin die erforderliche Höhenerstreckung für die Sicherung 11 geschaffen wird, die verglichen mit Anordnungen bei bekannten Schaltern um 90° gedreht und damit raumsparend angeordnet ist.
Anhand der Fig. 3 bis 7 wird im folgenden die bevorzugte Ausführungsform der Betätigungs- und Führungseinrichtungen der ersten Abdeckplatte 7 beschrieben.
Wie dies insbesondere aus Fig. 6 zu erkennen ist, die im Prinzip eine vergrößerte Ansicht des zwischen den Schaltern 2, 3 liegenden Bereiches der Fig. 1 darstellt, ist ein erster Abschnitt 17 der Führung vorgesehen, der sich senkrecht entlang der Ebene 16 erstreckt und durch Führungsschienen gebildet ist, die sowohl an der Vorder- als auch an der Rückwand des Gehäuses nach Fig. 1 befestigt sind. An ihrem unteren Ende weist die Führungsschiene 17 eine insgesamt mit 20 bezeichnete Schaltweiche auf, und sie ist mit zweiten und dritten Führungsschienen 18, 19 verbunden, die sich in Richtung auf die Trennstrecken des ersten bzw. zweiten Schalters 2, 3 erstrecken.
Wie dies aus Fig. 3 zu erkennen ist, ist die erste Abdeckplatte 6, die durch eine Isolierplatte gebildet ist, mit Hilfe von Gleitelementen 21 bzw. 22 an deren in Ruhestellung vertikalen Seitenkanten in den Führungsschienen 17 bis 19 geführt, die in Fig. 3 nicht dargestellt sind. Diese Gleitelemente 21, 22 können vorzugsweise Führungsrollen sein. Die oberen Führungsrollen 21 sind unterhalb der Oberkante der Isolierplatte 6 und vorzugsweise geringfügig oberhalb der halben Höhe dieser Isolierplatte angeordnet, was in Verbindung mit an diesen Gleitrollen 21 befestigten Lenkarmen 28 ein raumsparendes Verschwenken der Isolierplatte von der vertikalen Lage in die geringfügig gegenüber der Horizontalen geneigte Lage ermöglicht. Aus Fig. 3 ist weiterhin zu erkennen, daß das obere Ende der Lenkarme 28 mit einer Gewindemutter 27 verbunden ist, die auf Gewindespindeln 26 aufgeschraubt ist, die über eine gemeinsame Welle 29 antriebsmäßig miteinander verbunden sind, die sich durch eine Öffnung in der Vorderwand des Gehäuses 1 aus diesem heraus erstreckt.
Wie dies bereits erwähnt wurde, ist am unteren Ende der Führungsschiene 17 eine Schaltweiche 20 angeordnet, die ein Weichenherz 23 aufweist, dessen Spitze nach oben in die erste
Führungsschiene 17 gerichtet ist. Leitelemente 24, 25 sind
schwenkbar oberhalb des Weichenherzes 23 angeordnet und sie
sind von einer ersten, in Fig. 4 dargestellten Stellung, in der eine Ablenkung des unteren Endes der Isolierplatte 6 nach links erfolgt, in die entgegengesetzte Stellung verschwenkbar, in der das freie Ende des Leitelementes 24 benachbart zur Spitze des
Weichenherzes 23 liegt und eine Ablenkung des unteren Endes der Isolierplatte nach rechts bewirkt, wenn die Gleitrolle 22 mit
diesem Leitelement 24 in Eingriff kommt.
Die Leitelemente 24, 25 sind über gekreuzte Gestänge 32, 33 und ein Querglied 34 mit einem außerhalb des Gehäuses angeordneten Betätigungshebel 31 verbunden, der in seiner Mittelstellung
eine für einen Eingriff einer Kurbel oder dergleichen mit der
gemeinsamen Welle 29 in der Vorderwand des Gehäuses vorgesehene Öffnung 30 verschließt und in der einen oder anderen,
vorzugsweise durch Magnetelemente festlegbaren Endstellung der Schaltweiche 20 links bzw. rechts neben dieser Öffnung 30 liegt. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß eine Betätigung der
Gewindespindeln 26 nur dann möglich ist, wenn sich die
Schaltweiche 20 in einer ihrer Endstellungen befindet, in der
eine Umlenkung des unteren Endes der Isolierplatte 6 in die eine oder andere Richtung erfolgt.
In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsform der Betätigungseinrichtungen für die Schaltweiche vergrößert dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform sind die Betatigungsstaangen 32, 33 nicht überkreuzt, und der Betätigungshebel 31' ist nach oben hin über das Querglied 34 hinaus verlängert, so daß der obere Teil des Betätigungshebels 31' eine seitenrichtige Anzeige der
Bewegungsrichtung der Isolierplatte 6 ergibt.
Der Betätigungshebel 31' kann in seinen jeweiligen Endstellungen gleichzeitig zur Verriegelung einer in der Vorderwand des
Gehäuses 1 angeordneten Tür dienen.
In jedem Fall kann eine einzige Isolierplatte in Verbindung mit zugehörigen Antriebs- und Steuereinrichtungen für die Abdeckung
entweder des Schalters 2 oder des Schalters 3 gemäß Fig. 1 verwendet werden.
Die Betätigungseinrichtungen für die zweite Abdeckplatte 10 sind in Fig. 1 nicht näher dargestellt, da es sich hierbei um konventionelle Betätigungseinrichtungen, beispielsweise eine Zahnstange handeln kann, die an der Abdeckplatte 10 befestigt ist und mit einem Ritzel auf einer Welle in Eingriff kommt, die sich in die Zeichenebene nach Fig. 1 efrstreckt und von der Vorderwand des Gehäuses aus in Drehung versetzbar ist, um die zweite Abdeckplatte 10 entweder in die Trennstrecke zwischen den Schaltkontakten des Schalters 4 oder aus dieser heraus zu bewegen.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Schaltanlage zur Verteilung elektrischer Energie, mit in Gehäuseanordnungen angeordneten Schaltern, deren Schaltkontakte in einer vorgegebenen Betätigungsrichtung zum Öffnen und Schließen betätigbar sind, um die Zuführung elektrischer Energie an mindestens einen Verbraucher zu steuern, wobei die Betätigungseinrichtungen der Schaltkontakte im wesentlichen seitlich neben den Schaltkontakten angeordnet sind, und mit isolierenden Abdeckeinrichtungen, die im geöffneten Zustand der Schalter zwischen deren Schaltkontakte einschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß in einem gemeinsamen Gehäuse (1) zwei Kabelschalter (2,3) und ein Transformatorschalter (4) angeordnet sind, daß die beiden Kabelschalter (2,3) mit im wesentlichen vertikaler Betätigungsrichtung spiegelsymmetrisch zu einer zwischen den Kabelschaltern (2,3) liegenden vertikalen Ebene (16) des Gehäuses (1) derart angeordnet sind, daß die Schaltkontakte (7,8) dieser Schalter (2,3) aufeinander gerichtet sind, daß eine gemeinsame erste Abdeckeinrichtung (6) in der Ruhestellung in der vertikalen Ebene (16) angeordnet und selektiv zwischen die Schaltkontakte (7,8) des ersten oder des zweiten Kabelschalters (2,3) bewegbar ist, daß der Transformatorschalter (4) mit einer im wesentlichen horizontalen Betätigungsrichtung zumindestens teilweise oberhalb des ersten oder zweiten Kabelschalters (2,3) angeordnet ist, und daß eine weitere Abdeckeinrichtung (10) für die Schaltkontakte (7,8) des Transformatorschalters (4) vorgesehen ist.
2. Schaltanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die dem Transformatorschalter (4) nachgeschaltete Sicherung (11) mit vertikaler Einbaulage zumindest teilweise unterhalb des Transformatorschalters (4) angeordnet ist.
3. Schaltanlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Abdeckeinrichtung durch eine Isolierplatte (6) gebildet ist, die in einer an den zur Ebene (16) senkrechtstehenden Vorder- und Rückwänden des Gehäuses (1) befestigten Führung (17,18,19) gehaltert ist, die einen ersten Abschnitt (17), der sich im wesentlichen in der vertikalen Ebene (16) nach unten hin bis im wesentlichen in die Höhenlage der Trennstrecke zwischen den Schaltkontakten (7,8) der Kabelschalter (2,3) in deren offener Stellung erstreckt, und zwei von dem unteren Ende des ersten Abschnittes (17) ausgehende, sich in entgegengesetzten Richtungen entlang von sich durch die Trennstrecken verlaufenden Ebenen erstreckende zweite Abschnitte (18,19) aufweist, und daß im Verbindungsbereich der ersten und zweiten Abschnitte (18,19) der Führung eine Stellweiche (20) angeordnet ist, die eine selektive Bewegung der Unterkante der Isolierplatte (6) in einen der beiden zweiten Abschnitte (18,19) der Führung steuert.
4. Schaltanlage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte der Führung durch jeweilige Führungsschienen (17,18,19) gebildet sind, in die an gegenüberliegenden Seitenkanten der Isolierplatte angeordnete Gleitelemente (21,22) eingreifen.
5. Schaltanlage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltweiche (20) ein mit seiner Spitze auf das untere Ende des ersten Abschnittes (17) der Führung gerichtetes Weichenherz (23) und zwei oberhalb hiervon schwenkbar befestigte Leitelemente (24,25) aufweist, die miteinander gekoppelt derart betätigbar sind, daß selektiv das freie Ende des einen oder des anderen Leitelementes mit der Spitze des Weichenherzes ausrichtbar ist.
6. Schaltanlage nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierplatte (6) mit Antriebseinrichtungen verbunden ist, die jeweilige benachbart zu den ersten Abschnitten (17) gelagerte Gewindespindeln (26) mit Gewindemuttern (27) einschließen, die über Lenkarme (28)
gelenkig mit einem unterhalb der Oberkante liegenden Bereich der Seitenkanten der Isolierplatte (6) verbunden sind.
7. Schaltanlage nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (26) über eine gemeinsame Antriebswelle (29) antreibbar sind, die durch eine Öffnung (30) in dem Gehäuse (1) hindurch zugänglich sind, und daß die Schaltweiche (20) von außerhalb des Gehäuses (1) aus zugängliche Betätigungseinrichtungen (31) aufweist, die die Öffnung (30) lediglich in einer Endstellung der Schaltweiche (20) freigeben.
8. Schaltanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Abdeckplatte (10) zwischen die geöffneten Schaltkontakte (7,8) des dritten Schalters (4) über Betätigungseinrichtungen einschiebbar ist.
9. Schaltanlage nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtungen für die weitere Abdeckplatte (10) an deren Längskanten angeordnete Zahnstaangen einschließen, die mit auf einer gemeinsamen Welle befestigten Ritzeln in Eingriff stehen, wobei die gemeinsame Welle von einer außerhalb des Gehäuses (1) liegenden Position aus betätigbar ist.
25
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19959641A1 (de) * 1999-12-10 2001-06-13 Driescher Eltech Werk Mittelspannungsschaltstation
EP3716421A1 (de) 2019-03-29 2020-09-30 Beluk GmbH Schaltanlage zur verteilung elektrischer energie

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DE19959641A1 (de) * 1999-12-10 2001-06-13 Driescher Eltech Werk Mittelspannungsschaltstation
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