DE9306429U1 - Spül-, Zahn- oder andere Bürste - Google Patents

Spül-, Zahn- oder andere Bürste

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DE9306429U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B5/00Brush bodies; Handles integral with brushware
    • A46B5/0095Removable or interchangeable brush heads

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  • Cosmetics (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

RICHTER, WERDERMANN: s
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS PATENTANWÄLTE
HAMBURG ■ BERLIN
DIPL-ING. JOACHIM RICHTER DIPL-ING. HANNES GERBAULET DlPL-ING. FRANZ WERDERMANN
-1986
NEUER WALL 10 KURFÜRSTENDAMM
2OOO HAMBURG 36 1OOO BERLIN
Φ (0 40)34 00 45/34 00 56 &bgr;1 (0 30)8 82 74 TELEX 2163551 INTU D TELEFAX (0 30) 8 82 32
TELEFAX (0 40) 35 24 15 IN BÜROGEMEINSCHAFT MIT
MAINITZ & PARTNER RECHTSANWÄLTE · NOTARE
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W.93215-III-5342 28.4.1993
Anmelder: WARMER, Uwe
Haldesdorfer Straße 27a D-2000 Hamburg 71
WARMER, Andreas
Haldesdorfer Straße 27a D-2000 Hamburg 71
Titel: Spül-, Zahn- oder andere Bürste
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Spül-, Zahn- oder andere Bürste mit einem Borsten oder Borstenbüschel tragenden Borstenkörper und einem Handgriff.
Nach dem Stand der Technik sind insbesondere Spüloder Zahnbürsten als Wegwerfartikel gefertigt und bestehen dementsprechend auch meist aus preiswertem Material wie Kunststoff. Der Handgriff und der
Borstenkörper bzw. Borstenkopf bestehen aus einen einstückigen, meist spritzgegossenen Teil.
Bei Zahnbürsten sind in der Vergangenheit besondere Anstrengungen unternommen worden, teils um die Reinigungswirkung der Borsten zu verbessern, was durch besondere Ausrichtung der Borsten bzw. Borstenbüschel und unterschiedliche Längen erreicht werden konnte, teils zur Schonung des Zahnfleisches und zur Verstärkung einer Massagewirkung, wozu ein Teil des Handgriffes elastisch ausgebildet wurde.
Der Nachteil der bekannten Bürsten besteht darin, daß nach Verschleiß der Borsten die gesamte Bürste weggeworfen werden muß.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Spül-, Zahn- oder andere Bürste der eingangs genannten Art zu schaffen, die in Teilen wiederverwertbar ist.
Diese Aufgabe wird mit einer Spül-, Zahn- oder anderen Bürste mit Borsten oder einem Borstenbüschel tragenden Borstenkörper und einem Handgriff gelöst, bei der der Handgriff lösbar mit dem Borstenkörper verbunden ist. Der Vorteil dieser Bürste liegt darin, daß der dem Verschleiß weit weniger ausgesetzte Handgriff nach Abnutzung des Borstenkörpers oder der Borsten weiter verwendet werden kann, womit sich eine Ersparnis ergibt, da nur die jeweiligen Verschleißteile ausgetauscht werden müssen. Insbesondere ist es möglich, den weiter verwendbaren Handgriff aus höher wertigem Material oder
konstruktiv erheblich verbessert auszugestalten. Diese Möglichkeiten wurden bei den nach dem Stand der Technik bekannten Bürsten nur eingeschränkt genutzt, da sie bei kompletten Wegwerfartikeln vom Preis nicht vertretbar erschienen. Ähnlich wie bei Naßrasierern, bei denen die Rasierklingen oder Klingenhalter nach Klingenverschleiß ausgetauscht werden, können für den Griff Edelstahlligierungen mit und ohne besonderer Überzüge verwendet werden.
Weitere Ausgestaltungen der Bürste sind in den Ansprüchen 2 bis 10 beschrieben. So sind der Handgriff und der Borstenkörper vorzugsweise über eine Steck-, Schraub-, Klemm- oder Rastverbindung verbunden. Die dargelegten Verbindungen besitzen den Vorteil, daß sie beim Kuppeln und Lösen leicht handhabbar und weitgehend verschleißfrei sind.
Nach einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung verfügt der Handgriff oder der Borstenkörper über ein Halterungssteg und der andere Teil über eine Aufnahme für den genannten Halterungssteg, wobei der Halterungssteg und die Aufnahme über eine Rastverbindung kuppelbar sind. Die Rastverbindung besteht vorzugsweise aus einem Nocken oder einer Sperrklinke oder einem Ring, der oder die in eine Ausnehmung oder Ringnut eingreift. Zur besseren Lösbarkeit der Verbindung ist der Nocken oder die Sperrklinke federbelastet, so daß durch Verschieben des Nockens oder Herabdrücken der Sperrklinke gegen den Federdruck die Rastverbindung gelöst werden kann.
Nach einer besonderen Ausgestaltung und zur Verbesserung der Handhabbarkeit verfügt der Handgriff über ein federbelasteten Nocken oder eine Sperrklinke, die durch Drehen oder axiales Verschieben einer endseitig übergeschobenen Hülse ausklinkbar ist. Vorzugsweise ist die Hülse ebenfalls federbelastet und drückt im unbelasteten Zustand den Nocken oder die Sperrklinke in die korrespondierende Ausnehmung des Borstenkörpers hinein.
Insbesondere bei Zahnbürsten empfiehlt es sich, daß der Handgriff und/oder der Borstenkörper im Bereich ihrer Verbindung oder einem hieran angrenzenden Bereich elastisch ausgebildet sind. Solche elastischen Ausbildungen sind im Prinzip nach dem Stand der Technik bei Zahnbürsten bereits bekannt, beispielsweise durch Austauschteile mit einer metallischen Blattfeder aus galvanisch verzinktem oder verchromten Stahl, Metall oder einer Metallegierung, die ggf. Kunststoffummantelt ist.
Bei Spülbürsten, aber auch bei Zahnbürsten kann es empfehlenswert sein, daß der Borstenkörper gegenüber dem Handgriff drehbar gelagert ist. Die drehbare Lagerung läßt sich beispielsweise dann erreichen, wenn der federbelastete Nocken oder die Sperrklinke in eine Ringnut eingreift, also nicht als Paßfederverbindung dient, welche eine Drehung der Bürste um die Handgrifflängsachse verhindert.
Der Borstenkörper wird aus Herstellungs- wie Preisgründen aus Kunststoff bestehend gewählt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Zahnbürste, Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Zahnbürste,
Fig. 2a eine vergrößerte Darstellung der Schnappverbindung, gemäß Fig. 2,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine andersartige Ausgestaltung einer Verbindung zwischen Borstenkörper und Handgriff,
Fig. 3a eine vergrößerte Darstellung der Rastverbindung und
Fig. 4 eine weitere vergrößerte Darstellung einer Rastverbindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Zahnbürste 100 besteht aus einem Borstenkörper 10 mit Borstenbüscheln 11 und einem Handgriff 12. Der Borstenkörper 10 und der Handgriff 12 sind über eine Steck-, Schraub-, Klemmoder Rastverbindung 13 miteinander verbunden. Die in Fig. 2 und 2a dargestellte Zahnbürste besitzt beispielsweise eine Rastverbindung, bei der der Borstenkörperansatz 101 endseitig einen Anker 102 trägt, der mit einer zangenartigen Ausbildung 121 des Handgriffendteils korrespondiert. Die Zange 121 umschließt dabei rundum den Anker 102 und hinterfaßt diesen.
Eine weitere Verbindung des Borstenkörpers 10 ist der Fig. 3 zu entnehmen. Der Borstenkörper besitzt einen stiftförmigen Ansatz 103, an dessen Vorderseite eine Sackbohrung angeordnet ist, in der ein Nocken 104 gegen die Kraft einer Feder 105 gelagert ist. Der Nocken 104 ist gegen ein Herausfallen aus dem Stift 103 gesichert. Zumindest der Endteil des Handgriffes 12 ist als Hülse 122 ausgebildet, die eine Durchgangsbohrung 12 3 mit einem dem Durchmesser des Nockens 104 entsprechenden Durchmesser aufweist. Drückt man den Nocken 104 gegen die Kraft der Feder 105 in seine Sackbohrung, kann der Stift 103 in die Hülse 122 eingeschoben werden, bis der Nocken 104 im Bereich der Bohrung 12 3 liegt und federkraftbedingt in diese Bohrung 123 springt und dort als Verbindung dient. Anstelle der Bohrung 12 3 kann auch eine Ringnut oder Teilringnut oder auch Sackbohrung verwendet werden, die jeweils den Nocken 104 aufnimmt. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß der Borstenkörper 10 um die Längsachse des Handgriffes 12 und gegen ihn drehbar ausgestaltet ist.
Eine weitere Verbindungsmöglichkeit zwischen dem Borstenkörper 10 und dem Handgriff 12 zeigt Fig. 4. Der stiftförmige Ansatz 106 besitzt hierbei eine Ausnehmung 107, in der verliersicher gegen die Kraft einer Feder 108 eine Sperrklinke 109 angeordnet ist. Drückt man die Sperrklinke 109 herunter, so kann das hülsenförmige Endstück 122 abgezogen werden. Dieses Endstück besitzt eine Hülse 14, die längsaxial des Griffes 12 beweglich ist und an ihre Unterseite eine Keilfläche 141 aufweist, die gegen die entsprechende Keilfläche der Sperrfläche 109 ge-
schoben werden kann, um diese herunterzudrücken. In entsprechender Weise könnte die Hülse 14 auch drehbar angeordnet sein und einen Exenter-Innenmantel aufweisen.

Claims (10)

Ansprüche:
1. Spül-, Zahn- und andere Bürste mit einem Borsten oder Borstenbüschel (11) tragenden Borstenkörper (10) und einem Handgriff (12), dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (12) lösbar mit dem Borstenkörper (10) verbunden ist.
2. Bürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (12) und der Borstenkörper (10) über eine Steck-, Schraub-, Klemm- oder Rastverbindung (13) verbunden sind.
3. Bürste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (12) oder der Borstenkörper (10) über einen Halterungssteg (101, 103, 106) und der andere Teil über eine Aufnahme (122) für den Halterungssteg (101, 103, 106) verfügt, wobei der Halterungssteg (101, 103, 106) über die Aufnahme (122) über eine Rastverbindung (13) kuppelbar sind.
4. Bürste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastverbindung (13) aus einem Nocken (104), einer Sperrklinke (109) oder einem Ring (102) besteht, der oder die in einer Ausnehmung (123) oder Ringnut eingreift.
5. Bürste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (104) oder die Sperrklinke (109) federbelastet sind.
6. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (12) über einen federbelasteten Nocken (104) oder eine Sperrklinke (109) verfügt, die durch Drehen oder axiales Verschieben einer endseitig übergeschobenen Hülse (14) ausklinkbar ist.
7. Bürste nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (149) ebenfalls federbelastet ist und im unbelasteten Zustand den Nocken (104) oder die Sperrklinke (109) in die korrespondierende Ausnehmung (107) des Bürstenkörpers drückt.
8. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (12) und/oder der Borstenkörper (10) im Bereich ihrer Verbindung (13) oder einem hieran angrenzenden Bereich elastisch ausgebildet sind.
9. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Borstenkörper (10) gegenüber dem Handgriff (12) drehbar gelagert ist.
10. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Borstenkörper (10) aus Kunststoff besteht.
DE9306429U 1993-04-29 1993-04-29 Spül-, Zahn- oder andere Bürste Expired - Lifetime DE9306429U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997014329A1 (fr) * 1995-10-17 1997-04-24 Daniel Le Bourdonnec Brosse a dents manuelle interchangeable
DE102008022883B3 (de) * 2008-05-08 2009-11-19 Carl Freudenberg Kg Bürste und deren Verwendung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3510909C2 (de) * 1985-03-26 1987-07-02 Fritz Alfons 7869 Schoenau De Rueb
CH677592A5 (en) * 1988-10-31 1991-06-14 Rene Isler Tooth brush with exchangeable head - is in two parts with reusable handle

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