DE9314406U1 - Rollstuhl - Google Patents
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Description
dr. ing. HEINRICH GEITZ &rgr;&agr;&tgr;&egr;&ngr;&tgr;&agr;&ngr;^&agr;&Lgr; ?5&dgr;&ogr; i&kfftyHEj·Postfach 2708
933090
Anmelderin: Firma Sopur Medizintechnik GmbH
Bahnhofstraße 4-6
• D-69254 Maisch
• D-69254 Maisch
Rollstuhl
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollstuhl mit einem zwei seitliche Rahmenteile, an denen je ein
Antriebsrad und eine - in Fahrtrichtung gesehen vorderseitige Lenkrolle gelagert sind und die jeweils
aus einem hinteren und einem vorderen Rahmenteil mit in Parallellage beabstandet voneinander in der
Ebene des jeweiligen Seitenrahmens vorstehenden Profilen und letztere miteinander verbindenden Zwischenprofilen
bestehen, wobei die Zwischenprofile und
die von den Rahmenteilen vorstehenden Profile als Steckprofile ausgebildet sowie teleskopartig ineinandergesteckt
sind, aufweisenden Fahrwerksrahmen
und mit einem auf einer die Seitenrahmen miteinander verbindenden Kreuzstrebe aufgenommenen sowie von
Seitenteilen und einer Rückenstütze begrenzten Sitz, insbesondere Faltstuhl, bei dem die seitlichen Rahmenteile
zwischen einer beabstandeten Gebrauchsstellung und einer benachbarten Nichtgebrauchsstellung etwa
parallel zu sich selbst gegeneinander bewegbar sowie zumindest in der Gebrauchsstellung verriegelbar sind.
• ·
Rollstühle dieser Art sind vielfältig vorbekannt. Bei
einem in der DE-Gebrauchsmusterschrift 87 08 802.9 beschriebenen Rollstuhl besteht der Fahri/iierksrahmen
aus zwei über eine den Sitz aufnehmende Kreuzstrebe miteinander verbundenen seitlichen Rahmenteilen,
an denen einerseits je ein seitliches Antriebsrad und andererseits je eine um eine Hochachse-verschwenkbare
Lenkrolle gelagert sind. Die seitlichen Rahmenteile sind aus miteinander verschweißten Rohren aufgebaut
und über eine den Sitz aufnehmende Kreuzstrebe miteinander verbunden sowie mit den Sitz seitlich
begrenzenden und Armlehnen bildenden Seitenteilen und mit geeigneten Lochungen für die Anbringung von
Achsadaptern zum angepaßten Befestigen der Achsen der seitlichen Antriebsräder versehen. Bekannt sind
Rollstühle mit Seitenrahmenausbildungen aus Rundoder Vierkantrohren, desgleichen aber auch solche
aus Rohren unterschiedlicher Querschnittsformen.
Unbefriedigend bei diesem vorbekannten Rollstuhl
ist dessen mangelnde Anpaßbarkeit an unterschiedliche Bedürfnisse, so an verschiedene Körpergrößen potentieller
Benutzer. Insoweit müssen für verschiedene Baugrößen jeweils unterschiedliche Rahmenteile geschaffen
werden, und zwar jeweils für einen Rollstuhl zwei spiegelbildlich gleiche Rahmenteile gefertigt
und bereitgehalten werden. Dies ist aufwendig und mithin teuer.
Es ist auch schon ein Rollstuhl-Bausatz bekannt geworden (DE-Gebrauchsmuster 91 10 086), bei dem die seitlichen
Rahmenteile aus einander angepaßten Vorder- und Rückenteilen und aus letztere miteinander ver-
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schweißten Rohren bestehen. Diese Vorder- und Rückenteile sind unter Ausbildung teleskopartiger Steckverbindungen
mittels sogenannter Ziwischenprofile miteinander verbindbar.
Die vorbekannten Bausätze ermöglichen zwar einen einfachen Rollstuhlaufbau bei guter Anpaßbarkeit
an die Erfordernisse des jeweiligen Bedarfsfalles,
aber es sind unterschiedliche und nach einem ganz bestimmten Bauplan einzusetzende Verbindungselemente
erforderlich.
/«- Demgemäß soll durch die Erfindung ein Rollstuhl geschaffen
werden, bei dem vorgefertigte Vorder- und Rückenteile mittels eines Zwischenprofils für alle
Steckverbindungen zu seitlichen Rahmenteilen zusammensetzbar sind. Der zu schaffende Rollstuhl soll
mithin narrensicher montierbar, gleichwohl aber in einfacher Weise an unterschiedliche Größen anpaßbar
sein.
Gelöst ist diese Aufgabe dadurch, daß bei dem Rollstuhl nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
die zusammenwirkenden Konturen der Steckprofile unrund ausgebildet und demgemäß die abschnittsweise in die
Außenprofile eingesteckten Innenprofile in den Außenprofilen drehfest aufgenommen sind.
Gemäß einer sinnvollen Weiterbildung kann es sich bei dem Innenprofil der Steckprofile um ein Hohlprofil
mit annähernd ovaler oder zwei etwa parallel zueinander verlaufende Flachseiten aufweisender Außenkontur
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handeln, während das Außenprofil einen der Kontur des Innenprofils angepaßten Innenquersuimj.LL sowie
J.III Bereich der das kleinere Innenmaß begrenzenden
Abflachungen verstärkte Wandabschnitte aufweist.
Zweckmäßigerweise können dabei die Außenprofile eine kreisförmige Außenkontur haben, so daß angesichts
der in rechtwinklig zueinander verlaufenden Richtungen unterschiedlichen Abmessungen der Innenkontur den
Abflachungen benachbart sich die verstärkten Wandabschnitte ergeben.
Dabei hat sich insbesondere als vorteilhaft erwiesen, wenn die größeren Hauptachsen der Innenprofile sowie
der Innenkontur der Außenprofile sich jeweils in
der Ebene der Seitenrahmen erstrecken. Bei einer derartigen Profilanordnung können in der jeweiligen
Zusammenstecklage die Steckprofile mittels diese in Lochungen, die sich in den Außenprofilen durch
deren verstärkte Wandabschnitte hindurcherstrecken,
durchdringender Mittel formschlüssig fest, aber lösbar
miteinander verbunden sein. Die Anordnung der von den formschlüssigen Verbindungsmitteln durchdrungenen
Lochungen in den verstärkten Wandbereichen der Außenprofile führt nur zu einer unerheblichen Profilschwächung
und darüber hinaus ist die Gefahr des Ausschiagens solcher Lochungen und/oder Verbindungsmittel bei
berstimmungsgemäßer Verwendung der Rollstühle minimiert.
Als besonders zweckmäßig hat sich auch erwiesen, wenn die von den vorderen und hinteren Rahmenteilen
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parallel zueinander in den von den Rahmenteilen aufgespannten Ebenen vorstehenden Profile als durch jeweils
ein in diese Profile eingestecktes Zwiischenprofil
miteinander verbundene Außenprofile ausgebildet sind. Naturgemäß muß es sich dann bei dem die Verbindung
derartiger Außenprofile vermittelnden Zwischenprofilen um Innenprofile handeln.
Vornehmlich bei als Faltstühle ausgebildeten Rollstühlen ist dabei von Vorteil, wenn zwischen den einander
zugewandten Stirnenden der jeweils von den vorderen und hinteren Rahmenteilen vorstehenden unteren Außenprofile
auf den in letztere eingesteckten und diese miteinander vtruinueiiuen Zwischenprofilen je ein
die untere Lagerung einer Kreuzstrebe des Rollstuhlsitzes bildendes Rohr drehbar aufgenommen ist. Unbeschadet
des verdrehfesten Ineinandergreifens der Steckprofile ist somit eine äußerst einfach hergestellte,
gleichwohl aber präzise Drehlagerung der jeweils unteren Enden der den Rollstuhlsitz aufnehmenden
Kreuzstütze gewährleistet.
Gleichfalls bei der Ausbildung des Rollstuhls als Faltrollstuhl hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn
seitliche Tragprofile des Rollstuhlsitzes in nach oben offenen Auflagern aufgenommen sind, die an den
oberen Außenprofilen der vorderen und hinteren Rahmenteile angeordnet sind und von diesen nach oben vorstehen
.
• · ··♦♦
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Anhand der beigefügten Zeichnung soll nachstehend eine Ausführungsform der Erfindung erläutert werden.
In schematischen Ansichten zeigen:
Fig. 1 in einer Seitenansicht einen Rollstuhl mit einem Fahrwerksrahmen aus zwei seitlichen
Rahmenteilen, die ihrerseits jeweils aus durch Zwischenprofile miteinander verbundenen
Vorder- und Rückenteilen bestehen,
Fig. 2 in einer Seitenansicht wie in Fig. 1 die noch nicht durch Zwischenprofile miteinander
verbundenen Vorder- und Rückenteile eines seitlichen Rahmenteils mit einer dazwischen
veranschaulichten Kreuzstrebe für den Rollstuhlsitz ,
Fig. 3 einen der Schnittlinie IH-III in Fig. 2 entsprechenden Querschnitt durch eines der
von den Vorder- und Rückenteilen beabstandet voneinander in der Rahmenebene vorstehenden
Steckprofile und
Fig. 4 entsprechend der Schnittlinie IV-IV in Fig. ebenfalls einen Querschnitt durch ein der
Innenkontur der Außenprofile gemäß Fig. 3 angepaßtes und in letzteres einsteckbares
Innenprofil.
Bei dem in Fig. 1 in seiner Gesamtheit veranschaulichten Rollstuhl 10 handelt es sich um einen Faltrollstuhl,
dessen Fahriwerksrahmen aus zwei seitlichen
Rahmenteilen 11 besteht, die zwischen einer zusammengefalteten Nichtgebrauchsstellung und einer beabstandeten
Gebrauchsstellung im wesentlichen parallel
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zu sich selbst bewegbar und zumindest in der voneinander
beabstandeten Gebrauchsstellung in hier zunächst nicht weiter interessierender Weise arretierbar sind.
An jedem der seitlichen Rahmenteile 11 ist seitlich ein Antriebsrad 12 und in Fahrtrichtung vorn eine
um eine Hochachse verschwenkbare Lenkrolle 13 gelagert. Ferner besitzt der Rollstuhl 10 einen auf einer Kreuzstrebe
14 aufgenommenen Sitz, der von einer Rückenstütze und zwei Seitenteilen 15 begrenzt ist, die
an den seitlichen Rahmenteilen 11 angeordnet bzw. auf diesen aufgenommen sind. Schließlich ist der
Rollstuhl mit hier nicht weiter interessierenden Fußstützen 16 ausgerüstet, die höheneinstellbar jeweils
an einem schwenkbar am lenkrollenseitigen Ende der beiden den Fahrwerksrahmen bildenden seitlichen Rahmenteile
angelenkten Adaptern 17 aufgenommen sind.
In einer Explosionsdarstellung veranschaulicht Fig. je ein Vorderteil 20 und ein Rückenteil 21 eines
seitlichen Rahmenteils 11 von - in der gezeigten Seitenansicht - U-förmiger Grundkonfiguration mit
jeweils zwei in Parallellage beabstandet sich in der von dem seitlichen Rahmenteil aufgespannten Ebene
erstreckenden Profilrohren 22, 22' bzw. 23, 23', die von einem jeweils den die genannten Profilrohre
miteinander verbindenden Steg 24, 25 bildenden Profilrohr vorstehen. An das Vorderteil 20 ist mittels
eines in dessen Steg 24 bildendes Profilrohr von oben eingesteckten Lagerzapfen 26 der Fußstützen-Adapter
17 um eine Hochachse schwenkbar angeschlossen. Ferner zeigt Fig. 2 ein Zwischenprofil 27 zum Verbinden
der Vorder- und Rückenteile sowie die den - nicht dargestellten - Rollstuhlsitz aufnehmende Kreuzstrebe.14,
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Die parallel beabstandet in der Rahmenebene jeweils von einem Profilrohr 24, 25 des Voder- und Rückenteils
20, 21 parallel und beabstandet voneinander vorstehenden Profilrohre 22, 22' bzw. 23, 23' sind gemäß
Fig. 3 mit unrunden Innenquerschnitten ausgebildet, !während die der Verbindung der Vorder- und Rückenteile
20, 21 dienenden Zwischenprofile 27 den in Fig. 4 veranschaulichten Querschnitt aufweisen, der
dem Innenquerschnitt der Rahmenteil-Profile 22, 22'
und 23, 23' angepaßt ist. Die von den Vorder- und Rückenteilen 20, 21 vorstehenden Profile 22, 22'
bzw. 23, 23' und die Zwischenprofile 27 bilden somit Steckprofile. Die Anordnung ist so getroffen, daß
die größere Hauptachse der die Außenprofile bildenden Profilrohre 22, 22' und 23, 23' der Vorder- und Rückenteile
sich in der von den seitlichen Rahmenteilen aufgespannten Ebene erstreckt. Im Montagezustand
sind in die als Außenprofile ausgebildeten Profilrohre 22, 22' und 23, 23' die als Innenrohre ausgebildeten
Zwischenprofile 27 abschnittwWeise eingesteckt und
mittels die Außen- und Innenprofile in Lochungen 28, durchdringender Bolzen formschlüssig fest arretiert.
Wie Fig. 3 zeigt, haben die parallel beabstandet voneinander vorstehenden Außenprofile 22, 22' und 23, 23'
der Vorder- und Rückenteile eine kreisförmige Außenkontur, während die Innenkontur 30 in horizontaler
Richtung voneinander beabstandete Abflachungen 31, 31' besitzt. Demgemäß treten im Bereich dieser Abflachungen
verstärkte Wandabschnitte 32, 32' auf. Die von den Arretierungsbolzen durchdrungenen Lochungen 28, 28'
erstrecken sich im Bereich der kleineren Hauptachse der Innenkontur 30 der Außenprofile, also durch die
verstärkten Wandabschnitte 32, 32! hindurch. Insoweit
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bewirken diese Lochungen, die ohnehin in einer für
Biegebeanspruchungen neutralen Zone liegen, nur minimale Schwächungen der Profilrohre. Analog sind auch
die Lochungen 29 in den abgeflachten Bereichen der Zwischenprofile 27 angeordnet.
Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, befinden sich die einander zugewandten Stirnenden der die
Außenprofile der Steckverbindung bildenden Profilrohre 22, 22' bzw. 23, 23' im Abstand voneinander und auf
dem sich dazwischen erstreckenden Abschnitt des als in die genannten Profilrohre eingestecktes Innenprofil
ausgebildeten Zwischenprofil 27 eines jeden seitlichen Rahmenteils 20, 21 ist die den Rollstuhlsitz aufnehmende
Kreuzstrebe gelagert. Dieser Lagerung dient ein jeweils mit den entsprechend unteren Enden der
die Kreuzstrebe bildenden Profile verbundenes Rohr mit kreisförmigem Innenquerschnitt, das auf dem ovalen
bzw. zwei gegenüberliegende Flachseiten aufweisenden Innenprofil 27 der Steckverbindung drehbar aufgenommen
ist.
In Fig. 2 ist die Anordnung einer sich zwischen den der Steckverbindung zugehörigen Außen^ohren 23, 23'
des Rückenteils 21 erstreckenden Lochschiene 35 gezeigt, die parallel zu dem die genannten Profilrcre
verbindenden und einen die Rückenstütze aufnehmenden Fortsatz 36 aufweisenden Profilrohr 25 verläuft.
Diese Lochschiene dient der höheneinstellbaren Anbringung
einer Lagerachse des jeweils seitlich von einem Rahmenteil 11 angeordneten Antriebsrades 12
des Rollstuhls, was im einzelnen hier nicht weiter interessiert und daher auch nicht dargestellt ist.
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An dem von dem die Drehlagerung auf dem jeweils unteren Zwischenprofil 27 eines seitlichen Rahmenteils 11
vermittelnden Rohr 34 entfernten Enden der Profile der Kreuzstrebe 14 sind zwei den Seitenkanten des
Rollstuhlsitzes beabstandet zugeordnete Tragprofile 37 angeordnet, zwischen denen der aus faltbarem
Material bestehende Rollstuhlsitz aufgenommen ist. In der Gebrauchsstellung des Rollstuhls 10 mit voneinander
beabstandeten seitlichen Rahmenteilen 11 sind diese Tragprofile 37 in nach oben offenen Auflagern
38, 38' aufgenommen, die sich oberseitig von den jeweils mittels eines Zwischenprofils 27 miteinander
verbundenen Außenprofilen 22', 23' der Vorder- und Rückenteile 20, 21 nach oben forterstrecken und
fest mit diesen verbunden sind. Wenn in Gebrauch des Rollstuhls der Sitz durch das Gewicht des Benutzers
belastet ist, werden diese Tragprofile 37 fest in die genannten Auflager 38, 38' gepreßt. Dadurch erfolgt
mittels der Kreuzstrebe 14 eine formschlüssig feste Verriegelung der dann voneinander beabstandeten seitlichen
Rahmenteile 20, 20' in deren Gebrauchsstellung. Sofern im Sitz kein Benutzer aufgenommen ist, gelingt in
einfacher Weise ein Ausheben der genannten Tragrohre 37 aus den Auflagern 38, 38' und danach kann der
Rollstuhl in die Nichtgebrauchsstellung zusammengefaltet werden, in der die den Fahrrahmen bildenden
seitlichen Rahmenteile benachbart zueinander stehen.
Ferner ist aus Fig. 1 ersichtlich, daß die auf oder an den seitlichen Rahmenteilen 11 aufgenommenen Seitenteile
15 mit Armauflagen 40 ausgerüstet sind, was jedoch hier nicht weiter interessiert. Bei den von
den Profilrohren 25 der Rückenteile 21 nach oben
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vorstehenden Fortsätzen 3 handelt es sich ebenfalls um Außenrohre einer Steckverbindung mit der aus Fig.
ersichtlichen Konfiguration, in die von oben den Zwischenprofilen 27 entsprechende Führungsstangen
41 mit Griffen 42 zum Führen des Rollstuhls verdrehfest eingesteckt und in bekannter Weise mittels in Lochungen
aufgenommener Verriegelungsbolzen arretiert sind.
Auch bei dem Fußstützen-Adapter 17 handelt es sich um ein Profilrohr mit der aus Fig. 3 ersichtlichen
Querschnittsform. Demgemäß haben die von unten in diese Profilrohre eingesteckten Haltestangen 43 der
Fußstützen 16 eine Profilform gemäß Fig. 4.
Claims (10)
1. Rollstuhl mit einem zwei seitlichen Rahmenteile, an denen je ein Antriebsrad und eine - in Fahrtrichtung
gesehen - vorderseitige Lenkrolle gelagert sind und
die jeweils aus einem Rückenteil und einem Vorderteil mit in Parallellage beabstandet voneinander vorstehenden
Profilen und letztere miteinander verbindenden Zwischenprofilen bestehen, wobei die Zwischenprofile
und die von den Vorder- und Rückenteilen vorstehenden Profile als Steckprofile ausgebildet sowie teleskopartig
ineinandergesteckt sind, aufweisenden Fahrwerksrahmen und mit einem auf einer die seitlichen
Rahmenteile miteinander verbindenden Kreuzstrebe aufgenommenen sowie von Seitenteilen und einer Rückenstütze
begrenzten Sitz, insbesondere Faltstuhl, bei dem die seitlichen Rahmenteile zwischen einer beabstandeten
Gebrauchsstellung und einer benachbarten Nichtgebrauchsstellung etwa parallel zu sich selbst
gegeneinander bewegbar und zumindest in der Gebrauchsstellung verriegelbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusammenwirkenden Konturen der Steckprofile unrund ausgebildet und demgemäß die abschnittsweise-
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in die Außenprofile (22, 22'); 23, 23') eingesteckten
Innenprofile in den Außenprofilen verdrehfest aufgenommen sind.
2. Rollstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Innenprofil (27) der Steckprofile
um ein Hohlprofil mit annähernd ovaler oder zwei etwa parallel zueinander verlaufende Flachseiten
(33, 33' ) aufweisender Außenkontur handelt, während
das Außenprofil (22, 22'; 23, 23') einen der Kontur
des Innenprofils angepaßten Innenquerschnitt (30) sowie im Bereich der das kleinere Innenmaß begrenzenden
Abflachungen (31, 31') verstärkte Wandabschnitte (32, 32') aufweist.
3. Rollstuhl nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine kreisförmige Außenkontur der Außenprofile (22, 22';
23, 23' ).
4. Rollstuhl nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die größeren Hauptachsen der Innenprofile
(27) sowie der Innenkontur (31) der Außenprofile (22, 22'; 23, 23') jeweils in der Ebene der
seitlichen Rahmenteile (11) erstrecken.
5. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der jeweiligen Zusammenstecklage
die Steckprofile mittels diese in Lochungen (28, 29), die sich in den Außenprofilen (22, 22';
23, 23') durch deren verstärkte Wandabschnitte (32, 32') hindurcherstrecken, durchdringender Mittel formschlüssig
fest, aber lösbar miteinander verbunden sind.
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6. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die von den Vorder- und Rückenteilen (20, 21) parallel zueinander vorstehenden
Profile als durch jeweils ein in diese eingestecktes Zwischenprofil (27) miteinander verbundene Außenprofile
(22, 22'; 23, 23') ausgebildet sind.
7. Rollstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einander zugewandten Stirnenden
der jeweils von den Vorder- und Rückenteilen (20, 21) vorstehenden unteren Außenprofile (22, 23) auf den
in letztere eingesteckten und diese miteinander verbindenden Zwischenprofilen (27) je ein die untere
Lagerung einer Kreuzstrebe (14) des Rollstuhlsitzes bildendes Rohr (34) drehbar aufgenommen ist.
8. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß seitliche Tragprofile (37) des Rollstuhlsitzes in nach oben offenen Auflagern (38, 38')
aufgenommen sind, die oberseitig von den oberen Außenprofilen (22', 23') der Vorder- und Rückenteile (10, 21)
&ngr; orstehen.
9. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die vorstehenden
Außenrohre (23, 23') der Rückenteile (21) verbindenden Profilrohre (25) gleiches Profil wie die genannten
Außenrohre der Steckverbindung haben und daß in einem nach oben von jedem Rückenteil vorstehenden Fortsatz
(36) an ihren anderen Enden mit Führungsgriffen (42) ausgerüstete Führungsstangen (41) eingesteckt
sind, die gleiche Querschnitte wie die Zwischenprofile (27) haben.
10. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den lenkrollenseitig
an die seitlichen Rahmenteile (11) angeschlossenen Fußstützen-Adaptern (17) um den Außenrohren
(22, 22'; 23, 23') entsprechende Profilrohre handelt, in denen den Zwischenprofilen (27) entsprechende
Steckzapfen (43) der Fußstützen (16) drehfest aufgenommen sind .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9314406U DE9314406U1 (de) | 1993-09-23 | 1993-09-23 | Rollstuhl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9314406U DE9314406U1 (de) | 1993-09-23 | 1993-09-23 | Rollstuhl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9314406U1 true DE9314406U1 (de) | 1994-01-13 |
Family
ID=6898471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9314406U Expired - Lifetime DE9314406U1 (de) | 1993-09-23 | 1993-09-23 | Rollstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9314406U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0702945A1 (de) * | 1994-09-13 | 1996-03-27 | Ortopedia Gmbh | Rollstuhl mit verstellbarem Rahmen |
| WO2001003631A1 (de) * | 1999-07-09 | 2001-01-18 | Invacare Deutschland Gmbh | Rollstuhl |
| WO2003013410A1 (en) | 2001-08-08 | 2003-02-20 | Sunrise Medical Limited | Wheelchairs and structural elements therefor |
| EP1466574A1 (de) * | 2003-04-09 | 2004-10-13 | VERMEIREN, naamloze vennootschap | Verbesserter Rollstuhl |
| EP1920746A2 (de) | 2006-11-08 | 2008-05-14 | Novacare GmbH | Breitenverstellbare Rollstühle |
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1993
- 1993-09-23 DE DE9314406U patent/DE9314406U1/de not_active Expired - Lifetime
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