DE9320450U1 - Medizinische Zange - Google Patents
Medizinische ZangeInfo
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Description
B e s chreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine medizinische Zange insbesondere für die Verwendung bei endoskopischen
Eingriffen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bekannte gattungsgemäße Zangen weisen ein Handstück mit einem feststehenden und einem beweglichen Handgriff
auf. Mit den feststehenden Handgriff ist ein Außenrohr verbunden, in dem eine Zugstange verschiebbar geführt
ist, die wenigstens eines der beiden Zangenelemente betätigt, und die mit dem beweglichen Handgriff verbunden
ist.
: : -&iacgr; 2:-: : · ··:··:· st 10/93 &igr;
Aus einer Reihe von Gründen - genannt seien an dieser Stelle nur die Reinigung und Sterilisierung sowie der
Austausch defekter Teile bzw. die Umrüstung insbesondere der Zangenelemente - wäre es wünschenswert, gattungsgemäße
medizinische Zangen leicht zerlegen zu können. Die bekannten Zangen sind jedoch nicht oder nur
mit Schwierigkeiten zu zerlegen. Darüberhinaus bereitet der Zusammenbau der zerlegten Zangen Schwierigkeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine medizinische Zange insbesondere für die Verwendung bei endoskopischen
Eingriffen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 derart weiterzubilden, daß die Zange leicht
zu zerlegen ist, wobei nach ihrem Zusammenbau ohne weitere Maßnahmen die korrekte Funktion der Zange
sichergestellt ist.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 angegeben. Weiterbildungen der Erfindung
sind Gegenstand der Ansprüche 2 folgende.
Erfindungsgemäß ist auf dem distalen Ende der Zugstange
relativ zur Zugstange verschiebbar ein Bajonettelement gelagert, das in einen Bajonetteinsatz in dem Außenrohr
einsetzbar ist, und an dem wenigstens eines der Zangenelemente angelenkt ist. Durch die Bajonettverbindung
zwischen Außenrohr und Zugstange ist nicht nur eine leichte Entnahme der Zugstange aus dem Außenrohr
sichergestellt, sondern es ist auch gewährleistet, daß beim Zusammenenbau ein korrektes Einsetzen der Zugstange
in das Außenrohr erfolgt, und die beiden Elemente sicher miteinander verbunden sind.
st 10/93 &igr;
Ferner ist das Außenrohr mit eingesetzter Zugstange mit dem Handstück über ein Verbindungselement verbindbar,
wobei das proximale Ende der Zugstange in eine federbelastete Raste in dem beweglichen Handgriff des Handstücks
einrastet. Diese Ausbildung stellt die einwandfreie Verbindung mit dem Handstück sicher, wobei sämtliche
Freiheitsgrade - vgl. auch Anspruch 7 - erhalten bleiben.
Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exemplarisch
beschrieben, auf die im übrigen bezüglich der Offenbarung aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine medizinische Zange teilweise geschnitten,
Fig. 2 das Detail &khgr; aus Fig. 1,
Fig. 3 die Verbindung Zugstange/Außenrohr, und
Fig. 4 die Verbindung Zugstange/Handstück.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht bzw. in einem teilweisen Schnitt eine erfindungsgemäß ausgebildete medizinische
Zange insbesondere für die Verwendung bei endoskopischen Eingriffen. Die Zange weist ein Handstück
1 mit einem feststehenden Handgriff 11 und einem beweglichen Handgriff 12 auf. Der feststehende Handgriff
11 weist an seinem dem distalen Ende der Zange zugekehrten Ende ein Schraubgewinde 13 auf, auf das ein
als Verbindungselement mit einem Außenrohr 2 dienendes Schraubelement 21 aufgeschraubt ist, so daß der feststehende
Handgriff 11 des Handstücks 1 fest mit dem Außenrohr 2 verbunden ist.
st 10/93
In dem Außenrohr 2 ist eine Zugstange 3 verschiebbar geführt, die mit dem beweglichen Handgriff 12 verbunden
ist, und deren Verschiebung am distalen Ende der Zange vorgesehene Zangenelemente 41 und 42 in einer weiter
unten beschriebenen Weise betätigt, d.h. spreizt und zusammenz ieht.
Das Verbindungs- bzw. Schraubelement 21 ist über eine federbelastete Kugelrastverbindung 22 mit dem Außenrohr
2 verbunden, so daß das Außenrohr zusammen mit der in ihm geführten Zugstange 3 relativ zum Handstück 1 drehbar
ist. Hierzu ist ein Griffteil 23 vorgesehen. Durch die Drehung können die Zangenelemente 41 und 42 entsprechend
dem jeweiligen Anwendungsfall relativ dem
Handstück 1 bezüglich ihrer Drehlage eingestellt werden.
Fig. 2 zeigt zur Erläuterung der Betätigung der beweglichen Zangenelemente 41 und 42 das Detail &khgr; aus Fig.
1. Fig. 3 zeigt in einer perspektivischen Darstellung die Bajonettverbindung zwischen Zugstange 3 und Außenrohr
2.
Auf dem distalen Ende der Zugstange 3 ist relativ zur Zugstange verschiebbar ein Bajonettelement 31 gelagert,
das in einen Bajonetteinsatz 24 in dem Außenrohr 2 einsetzbar ist. An dem Bajonettelement 31 sind die
beiden Zangenelemente 41 und 42 angelenkt. Die Betätigung der beiden Zangenelement 41 und 42 erfolgt über
Schwenkelemente 43 und 44 (Fig. 2). Durch den Bajonetteingriff zwischen den Elementen 31 und 24 ist das Bajonettelement
31 relativ zum Außenrohr festgelegt, so daß durch eine Verschiebung der Zugstange 3 die Zangen-
: : .-is:- : '*: : st 10/93
elemente 41 und 42 betätigt, d.h. gespreizt bzw. zusammengezogen werden können.
Das proximale Ende der Zugstange 3 rastet in eine federbelastete Raste in dem beweglichen Handgriff 12 des
Handstücks ein, die über ein nicht näher dargestelltes Betätigungselement 5 entlastbar ist. Hierzu ist die
Zugstange 3 an ihrem proximalen Ende kugelförmig ausgebildet ist.
Weiter weist die Zugstange 3 an ihrem proximalen Endbereich zwei sich gegenüberliegende Abflachungen 32 aufweist,
mit der sie in ein federbelastetes Klemmelement 14 der Raste in dem feststehenden Handgriff 11 einsetzbar
ist. 15 bezeichnet einen Federring.
Durch eine nicht näher dargestellte Feder wird der bewegliche Handgriff 12 in die Stellung beaufschlagt,
in der die Zangenelemente 41 und 42 geschlossen sind.
Vorstehend isst die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben worden, wobei selbstverständlich
die verschiedensten Abwandlungen möglich sind:
Beispielsweise ist es möglich, daß das Außenrohr aus einem metallischen Innenrohr und einem aus einem isolierendem
Material bestehenden Hüllrohr besteht.
Claims (10)
1. Medizinische Zange insbesondere für die Verwendung bei endoskopischen Eingriffen, mit
einem Handstück, das einen feststehenden und einen beweglichen Handgriff aufweist,
einem Außenrohr, das mit dem feststehenden Handgriff verbunden ist, und
einer in dem Außenrohr verschiebbar geführten Zugstange, die wenigstens eines der beiden Zangenelemente
betätigt und die mit dem beweglichen Handgriff verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß auf dem distalen Ende der Zugstange relativ zur Zugstange verschiebbar ein Bajonettelement
gelagert ist, das in einen Bajonetteinsatz in dem Außenrohr einsetzbar ist, und an dem wenigstens
eines der Zangenelemente angelenkt ist, und daß das Außenrohr mit eingesetzter Zugstange mit dem
Handstück über ein Verbindungselement verbindbar ist, wobei das proximale Ende der Zugstange in eine federbelastete
Raste in dem beweglichen Handgriff des Handstücks einrastet.
2. Zange nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Raste durch ein Betätigungselement
entlastbar ist.
3. Zange nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Z-agstasge an itir«m
proximalen Endbereich zwei sich gegenüberliegende Abflachungerr ciuf weist, mit der sie in ein federbelastetes
Klemmelement der Raste einsetzbar ist.
• ·
st 10/93!
4. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange an ihrem
proximalen Ende kugelförmig ausgebildet ist, mit dem sie in eine Aufnahme der Raste einsetzbar ist.
5. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder den beweglichen Handgriff in die Stellung beaufschlagt, in der die
Zangenelemente geschlossen sind.
6. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement, das das Außenrohr mit dem Handstück verbindet, ein Schraubelement
ist.
7. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement
relativ zum Außenrohr drehbar ist.
8. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenrohr aus einem
metallischen Innenrohr und einem aus einem isolierendem Material bestehenden Hüllrohr besteht.
9. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Zangenelemente beweglich sind.
10. Zange nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenelemente mit der Zugstange über Schwenkelemente verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9320450U DE9320450U1 (de) | 1993-03-10 | 1993-03-10 | Medizinische Zange |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9320450U DE9320450U1 (de) | 1993-03-10 | 1993-03-10 | Medizinische Zange |
| DE4307539A DE4307539B4 (de) | 1993-03-10 | 1993-03-10 | Medizinische Zange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9320450U1 true DE9320450U1 (de) | 1994-09-01 |
Family
ID=25923812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9320450U Expired - Lifetime DE9320450U1 (de) | 1993-03-10 | 1993-03-10 | Medizinische Zange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9320450U1 (de) |
Cited By (6)
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-
1993
- 1993-03-10 DE DE9320450U patent/DE9320450U1/de not_active Expired - Lifetime
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