DE935353C - Muellsammelbehaelter mit durch Luftstrom wirkender Entstaubungsanlage - Google Patents

Muellsammelbehaelter mit durch Luftstrom wirkender Entstaubungsanlage

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DE935353C
DE935353C DEH19001A DEH0019001A DE935353C DE 935353 C DE935353 C DE 935353C DE H19001 A DEH19001 A DE H19001A DE H0019001 A DEH0019001 A DE H0019001A DE 935353 C DE935353 C DE 935353C
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Germany
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Expired
Application number
DEH19001A
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English (en)
Inventor
Harald Carl Frederik Hofer
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Individual
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00—Vehicles particularly adapted for collecting refuse

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description

  • Müllsammelbehälter mit durch Luftstrom wirkender Entstaubungsanlage Die Erfindung betrifft einen Müllsammelbehälter, insbesondere für Müllwagen, mit durch Luftstrom wirkender Entstaubungsanlage.
  • Es sind verschiedene Ausführungen solcher Entstaubungsanlagen bekannt. Es ist bereits vorgeschlagen worden, an der Einfüllöffnung des Müllsammelbehäfters ein Saugmundstück bzw. mehrere Saugmundstücke anzuordnen, um damit den beim Einschüttien des Mülls aufgewirbelten Staub mittels eines Gebläses absaugen zu können.
  • Solche Saugmundstücke werden insbesondere innerhalb des Müllsammelbehälters angebracht.
  • Es hat sich jedoch herausgestellt, dlaß der Staub nicht restlos abgesaugt werden kann, sondern eine gewisse Staubmenge wird immer durch die Einfüllöffnung hinausdringen können. Dies hat seine Ursache darin, daß die Einfüllöffnung normalerweise ziemlich groß ist, um das bequeme Einschütten des Mülls in den Sammelbehälter zu ermöglichen, und dadurch für zwei entgegengesetzt gerichtete Luftströme Raum geben kann, von welchen einer nach innen verläuft und die abgesaugte, staubhaltige Luft ersetzt, während der andere nach außen verläuft und Staub mit sich führt. Nur bei Verwendung eine sehr kräftigen, der Größe der Einfüllöffnung angemessenen, dafür aber für einen Müllwagen übermäßig bemessenen Saugventilators könnbe erreicht werden, daß der durch die Einfüllöffnung hineingesaugte Luftstrom kräftig genug wäre, um jedes Hinaustreten von Staub zu unterbinden.
  • Nach einem anderen Vorschlag wird mittels Druckluft, die durch entsprechende Düsen bzw, Schlitze in an der Einfüllöffnung angeordneten Rohrleitungen hinausgeblasen wird, sozusagen ein Luftvorhang vor der Einfüllöffnung-gebiLdet.
  • Die Luftstrahlen müssen jedoch mehr oder weniger auf den Innenraum des Müllsammelbehälbers gerichtet sein, um keinen Staub ins Freie führen in können, und es bleibt daher nicht aus, daß sich im Sammelbehälter ein Überdruck bildet, so daß dennoch staubhaltige Luft hinaus dringt.
  • Keiner der beiden bekannten Vorschläge ist somit imstande, ein völlig staubfreies Entleeren der Mülleimer in den Sammelbehälter zu ermöglichen.
  • Erfindungsgemäß wurde nun gefunden, daß durch die vereinigte Verwendung beider bekannter Maßnahmen die überstände jeder dieser Maßnahen beseitigt werden, indem einerseits ein Druckluftvorhang vor der Einfüllöffnung bei gleichzeitig stattfindendem Absaugen von Luft aus dem Sammelbehälter die Bildung von entgegengesetzt gerichteten Luftströmen durch die Einfüllöffnung unterbindet und anderseits das Absaugen von Luft aus dem Behälter den durch den Luftvorhang gebildeten Überdruck stets wieder abbaut. Demgemäß kennzeichnet sich der Müllsammelbehälter nach der Erfindung durch die Kombination eines die Einfüllöffnung des Sammelbehälters ganz oder teilweise umschließenden, etwa hufeisenförmigen oder kreisförmigen Raums, welcher an eine Druckluftquellle angeschlossen und mit einem oder mehreren Ausströmschlitzen für die Druckluft versehen ist, durch -die ein dem Austreten von Staub von der Einfüllöffnung entgegen wirkender Luftstrom gebildet wird, und eines im Sammelbehälter innerhalb des besagten Raumes gelegenen, ebenfalls hufeisenförmigen oder etwa kreisförmigen zweiten Raumes, der mit Offnungen zum Absaugen der im Sammelbehälter befinde lichten Luft versehen und über ein Filter an eine Saugvorrichtung angeschlossen ist.
  • Vorzugsweise sind Druckluftraum und der Sangluftraum an den Druckstutzen bzw. den Saugstutzen ein und desselben Gebläses angeschlossen.
  • Hierdurch wird auf einfache Weise gewährleistet, daß die in den SammeIbehälter hineingeblasene Druckluftmenge die jeweils abgesaugte Luftmenge nicht übersteigt, da beide Mengen gleich groß sind.
  • Die Außenluft und die Luft im Behälterinnern sind somit durch den Luftvorhang voneinander völlig getrennt, da überhaupt keine Veranlassung besteht, daß Luft in der einen oder der anderen Richtung durch die Einfüllöffnung strömt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. I ist eine Seitenansicht eines Müllwagens mit einem erfindungsgemäßen Sammelbehälter, zum Teil im Schnitt; Fig. 2 ist eine Stirnansicht des Müllbehälters; Fig. 3 stellt einen Schnitt des Behälters nach der Linie III-III in Fig. I dar; Fig. 4 einen ähnlichen Schnitt nach der Linie IV-IV, und Fig. 5 ist ein Teilschnitt nach der Linie V-V in Fig. 3.
  • Der Wagen hat einen Sammelbehälter I mit einer an seinem hinteren Ende vorgesehenen Einfüllöffnung 2, durch die ein Mülleimer 3 in den Behälter entleert werden kann.
  • Auf dem Behälter I ist ein Gebläse 4 angebracht, das mittels des Motors deffls Wagens oder aber mittels eines Elektromotors angetrieben werden kann, welcher seine Stromzufuhr von der elektrischen Anlage des Wagens erhält.
  • -Das Das Gebläse 4 ist durch eine Druckleitung 5 an einen im Behälter I vorgesehenen, etwa hufeisenförmigen Raum 6 angeschlossen, dessen Innenseite Oeffnungen 7 aufweist, durch welche die Preßluft einem Schlitz 8 zugeführt wird und durch Ejektorwirkung den durch die Entleerung des Mülleimers aufgewirbelten Staub in den Spleicherraum I hineinführt.
  • Der Saugstutzen des Gebläses ist durch eine Rohrleitung 9, ein Filter Io und eine Rohrleitung II an einen anderen hufeisenförmigen Raum I2 angeschlossen, der neben dem Raum 6 angeordnet und mit auf seiner Innenseite angebrachten Offnungen I3 versehen ist, durch welche der mittels der Druckluft vom Schlitz 8 abgedrängte Staub abgesaugt und durch die Rohrleitung II dem Filter 10 zugeführt wird, von wo aus die gereinigte Luft vom Gebläse 4 angesaugt und abermals benutzt wird.
  • Verschiedene andere Ausführungsformen des Erfindungsgedankens sind denkbar. Beispielsweise kann das Gebläse an anderer Stelle angeordnet sein, und ebenfalls können die Räume eine andere Gestalt, z. B. eine kreisförmige oder rechteckige, aufweisen, so daß die Einrichtung nach den vorhandenen Wagentypen ausgebildet werden kann.
  • Die Räume 6 und 12 können durch zweckentsprechende Rohrleitungen ersetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE.
    I. Mülisammelbehälter, insbesondere für Müllwagen, mit durch Luftstrom wirkender Entstaubungsanlage, gekennzeichnet durch die Kombination eines hinter der Einfüllöffnung (2) liegenden, diesen ganz oder teilweise umschließenden, beispielsweise hufeisenförmigen oder kreisförmigen Raumes (6) der mit Ausströmschlitzen (8) für die Druckluft versehen ist, und eines hinter dem Raum (6) liegenden zweiten Raumes (12), beispielsweise von gleicher Form wie der Raum (6), der mit Offnungen (I3) zum Absaugen der im Sammel- behälter befindlichen Luft versehen und über ein Filter (IO) an ein Saugrohr (II) angeschlossen ist.
  2. 2. Müllsammelbehälter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckluftraum (6) und der Saugluftraum (I2) an den Druckstutzen bzw. den Saugstutzen ein und desselben Gebläses angeschlossen sind.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 562 145, 588 338, 718 2II, 839 022.
DEH19001A 1953-01-17 1954-01-16 Muellsammelbehaelter mit durch Luftstrom wirkender Entstaubungsanlage Expired DE935353C (de)

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