DE936574C - Federnde Zug- und Stossvorrichtung - Google Patents

Federnde Zug- und Stossvorrichtung

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DE936574C
DE936574C DEST7544A DEST007544A DE936574C DE 936574 C DE936574 C DE 936574C DE ST7544 A DEST7544 A DE ST7544A DE ST007544 A DEST007544 A DE ST007544A DE 936574 C DE936574 C DE 936574C
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DE
Germany
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pulling
springs
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spring
wedge
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Expired
Application number
DEST7544A
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English (en)
Inventor
Theodor Dipl-Ing Steinfurth
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G9/00Draw-gear
    • B61G9/04Draw-gear combined with buffing appliances
    • B61G9/045Draw-gear combined with buffing appliances with only metal springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf federnde Zug-und Stoßvorrichtungen, insbesondere an Förderwagen für Grubenbetriebe, bei denen sowohl die Zug- als auch die Stoßkräfte an demselben, in beiden. Richtungen gefederten und beweglichen Teil angreifen und bei denen nur bei Stoßbeanspruchung Keile eines vorgesehenen Keilgetriebes die Feder in Stoßrichtung zusammendrücken. Es sind somit bereits federnde Zug- und Stoßvorrichtungen für Fahrzeuge, bei denen die Federn beim Stoß über Keilgetriebe zusammengedrückt werden, bekannt, die so ausgeführt sind, daß bei Stoßbeanspruchung die Keile des Keilgetriebes die Federn in Stoßrichtung zusammendrücken, und bei der die Zugkräfte ohne Keilbremswirkung an der Feder angreifen.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß diese Anordnung für die Zug- und Stoßvorrichtungen von Lokomotiven sehr geeignet ist, daß aber z. B. bei Förderwagen, die nicht kurz, sondern durch bewegliche Kettenglieder gekuppelt sind, auf eine wirksame Rückstoßdämpfung auch der Zugkräfte nicht verzichtet werden kann. Werden z. B. eine Anzahl auf diese Weise miteinander gekuppelter Wagen, die Puffer an Puffer zusammenstehen, durch eine Lokomotive scharf angezogen, so wird z. B. der letzte Wagen mit einer außerordentlichen Gewalt angerissen, da durch den Spielraum zwischen den Wagen die Lokomotive mit den übrigen Wagen schon eine gewisse Geschwindigkeit erreicht hat, bevor die Kupplungen der letzten Wagen ebenfalls in Anzug kommen.
  • Erfindungsgemäß wird daher die Zug- und Stoßvorrichtung so ausgebildet, daß die bewegliche Zug- und Stoßplatte zwei Gruppen von keilförmigen Vorsprüngen besitzt, die in Zusammenarbeit mit losen Keilen und konischen Führungen die Federn in Stoß- und Zugrichtung zusammendrücken. Von Vorteil ist es hierbei, daß sowohl für die Stoß- als auch für die Zugkräfte der gleiche Federsatz verwendet werden kann. Nach den Abmessungen des Wagens und dem zur Verfügung stehenden Raum können für die Federn sowohl Blatt- als auch Schrauben-, Evolut- oder Metall-Gummi-Metall-Federn verwendet werden.
  • Die Zeichnung stellt ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigt Fig. i eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 einen -Grundriß _ des Erfindungsgegenstandes. Die Stoßplatte i mit dem Zugauge .2 besitzt an beiden Seiten keilförmige Vorsprünge 3 für die Stoßbeanspruchungen und 4 für die Zugbeanspruchungen. Diese sind zusammen mit losen Keilstücken 5 und 6 zwischen konischen Führungen 7 und 8 geführt. Zwischen den mit Kopfplatten 5" und 6" versehenen Keilen 5 und 6 sind die Evolutfedern 9 eingespannt. Die konischen Führungen 7 und B sind miteinander durch Stege 1o verbunden und mit den Tragstegen 1i des Wagenkastens 12 vernietet. Beim Stoß gegen die Stoßplatte i zwängen sich die Keilstücke 3 und 5 in der konischen Führung 7 gegen die Federn 9 vor, wobei diese Federn sich gegen die' Kopfplatten 6, der Keile 6 abstützen. Beim Ziehen an dem Zugauge 2 zwängen sich die Keile ¢ und .6 in der konischen Führung 8 ebenfalls gegen die Federn 9 vor, wobei letztere sich wiederum an den Kopfplatten 5" der Keile 5 abstützen. Durch diese beiden Bewegungen treten an den Berührungsflächen zwischen den Keilen 3 und 5 und den Führungen 7 bzw. den Keilen 4 und 6 und den Führungen 8 erhebliche Reibungskräfte auf, deren Größe durch die Wahl des Winkels der konischen Führung und des Keilwinkels beliebig festgelegt werden kann.
  • Durch die enge seitliche Führung der Stoßplatte i in den konischen Führungen 7 und 8 kann sich die Stoßplatte i beim Federn nur parallel verschieben, so daß auch bei Eckenstößen in Kurven stets die volle Federung beider Federsätze vorhanden ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federnde Zug- und Stoßvorrichtungen, insbesondere an Förderwagen für Grubenbetriebe, bei denen sowohl die Zug- als auch die Stoßkräfte an demselben, in beiden Richtungen gefederten und beweglichen Teil angreifen und bei denen nur bei Stoßbeanspruchung Keile eines vorgesehenen Keilgetriebes die Feder in Stoßrichtung zusammendrücken, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Zug- und Stoßplatte (i) zwei Gruppen von keilförmigen Vorsprüngen (3 und 4) besitzt, die in Zusammenarbeit mit losen Keilen (5 und 6) und konischen Führungen (7 und 8) die Federn (9) in Stoß- und Zugrichtung zusammendrücken.
  2. 2. Federnde Zug- und Stoßvorrichtungen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Stoßkräfte über das Keilgetriebe (3, 5 und 7) als auch die Zugkräfte über das Keilgetriebe (4, 6 und 8) auf die gleichen Federn (9) einwirken.
  3. 3. Federnde Zug- und Stoßvorrichtungen nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Federn (9) Blatt-, Schrauben-, Evolut- oder Metall-Gummi-Metall-Federn verwendet werden.
  4. 4. Federnde Zug- und Stoßvorrichtungen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zug- und Stoßplatte (i) in den Führungen (7 und 8) seitlich so eng geführt ist, daß sie sich bei Eckenstößen nur parallel verschieben kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 811843.
DEST7544A 1953-12-24 1953-12-24 Federnde Zug- und Stossvorrichtung Expired DE936574C (de)

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DE936574C true DE936574C (de) 1955-12-15

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE811843C (de) * 1948-12-31 1951-08-23 Theodor Dipl-Ing Steinfurth Federnde Zug- und Stossvorrichtung fuer Fahrzeuge, bei der die Federn bei Stoss ueber Keilgetriebe zusammengedrueckt werden

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE811843C (de) * 1948-12-31 1951-08-23 Theodor Dipl-Ing Steinfurth Federnde Zug- und Stossvorrichtung fuer Fahrzeuge, bei der die Federn bei Stoss ueber Keilgetriebe zusammengedrueckt werden

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