DE940572C - Gliederfoerderband, insbesondere fuer Untertagebetriebe - Google Patents

Gliederfoerderband, insbesondere fuer Untertagebetriebe

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DE940572C
DE940572C DEG12690A DEG0012690A DE940572C DE 940572 C DE940572 C DE 940572C DE G12690 A DEG12690 A DE G12690A DE G0012690 A DEG0012690 A DE G0012690A DE 940572 C DE940572 C DE 940572C
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DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
belt
link conveyor
underground operations
rollers
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Expired
Application number
DEG12690A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Ehrich
Otto Reiche
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Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers
    • B65G39/20Arrangements of rollers attached to moving belts or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Die in Untertagebetrieben häufig verwendeten Stahlgliederförderbänder bestehen aus normalen, muldenartigen Bandgliedern und Laufrollengliedern. Die gleichmäßig über die ganze Bandlänge verteilten Laufrollenglieder unterscheiden sich von den normalen Bandgliedern dadurch, daß sie Laufrollen besitzen, mit denen das Band auf Rollbahnen abgestützt ist. Dabei sind für Ober- und Untertrum gesonderte Rollbahnen untereinander an einem Gestell angeordnet. Als Rollbahnen sind meist Winkeleisen vorgesehen, deren waagerechter Schenkel als Rollbahn dient.
  • Es hat sich gezeigt, daß die aufrechten Schenkel der als Rollbahn vorgesehenen Winkeleisen dem Bande eine ausreichende Führung auch dann geben, wenn die Laufrollen keine Spurkränze haben.
  • Dagegen können Förderbänder mit spurkranzlosen Rollen beim seitlichen Anheben des Bandes leichter entgleisen. Eine Störung dieser Art wird erfahrungsgemäß in Untertagebetrieben erst nach längerer Zeit bemerkt. Es muß deshalb damit gerechnet werden, daß das entgleiste Band ein beträchtliches Stück Förderweg zurücklegt, bevor es wieder eingegleist wird.
  • Die Erfindungsaufgabe besteht darin, daß Band auch nach Entgleisen tunlichst gegen Beschädigungen zu schützen. Zu diesem Zweck sollen der Erfindung gemäß die spurkranzlosen Laufrollen, die vorzugsweise ballige Laufflächen haben, auf der Innenseite zu verstärkten Naben als zusätzliche Laufflächen abgesetzt sein, welche die angehobene Seite des entgleisten Bandes auf der aufrechten Rollbahnführungsleiste hilfsweise abfangen, während der die Nabe überragende Rollenrand das quer geneigte Band seitlich abstützt. Dadurch ist das entgleiste Band gegen ein Absenken bis auf das Untertrum geschützt, so daß das entgleiste Band ungefährdet seine Förderbewegung hilfsweise abgestützt fortsetzen kann.
  • Zweckmäßig erhalten die verstärkten Naben eine konische Mantelfläche.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und dessen Arbeitsweise.
  • Nach Abb. I sind Obertrum I und Untertrum 2 mit ihren Laufrollen 3 auf je einem Winkeleisenpaar 4 bzw. 5 abgestützt. Die Winkeleisen 4 und 5 sind untereinander an einem Gestell 6 verlegt, derart, daß der waagerechte Schenkel jedes Winkeleisens als Rollbahn und der lotrechte Schenkel als Anschlag oder Führungsleiste gegen seitliche Verlagerung des Bandes dient. Die einzelnen Bandglieder sind durch Laschenketten 7 miteinander verbunden, die endlos iiber Kettensterne geführt sind und den Antrieb des Bandes vermitteln.
  • Wie sich ein Entgleisen auswirkt, veranschaulicht Abb. 2. Nach dieser ist das Obertrum im Anschluß an ein Anheben, z. B. beim Anfahren des unbeschickten Bandes, und seitliches Verlagern, etwa infolge einseitiger Beschickung, in eine Schräglage gekommen, in der die Rolle auf der einen Seite nahezu bis auf die Rolle des Untertrums abgesunken und unter ihre Rollbahn gekommen ist. Die Gegenrolle des Obertrums stützt sich auf ihrer Rollbahn ab.
  • Die Ausführung der Rolle zeigt im größeren Maßstabe Abb. 4. Nach dieser sind zwei Laufrollenabschnitte zu unterscheiden, nämlich der Abschnitt 3a mit einem balligen Laufmantel 8 und ein Abschnitt 3b, der sich nach innen an den Laufmantel 3¢ anschließt und gegen diesen Teil etwas abgesetzt sowie leicht konisch ist. Dadurch ergibt sich an der lDbergangsstelle von dem Teil 3b, der als eine verstärkte Nabe angesehen werden kann, zum Teil 3a eine Art. Kehle 9, an der sich das schräg liegende Band - wie Abb 3 veranschaulicht - einseitig abfangen kann, so daß die Gegenrolle des Obertrums - unter der Kettenspannung gegen ein Herunterfallen bis auf das Untertrum geschützt ist.
  • Nach Abb. 3 handelt es sich darum, daß das Band durch einseitiges Anheben- - aus welchen Gründen auch immer - mit der angehobenen Rolle bis über den oberen Rand des lotrechten Laufbahnschenkels gekommen ist und sich bei geringem Absenken mit der Kehle 9 auf den Rand aufsetzt.
  • Dieser führt dann hilfsweise die angehobene Bandseite und hält dadurch die andere Bandseite im Verein mit der dieser zugeordneten Kette 7 immerhin so weit angehoben, daß sie ohne Anstoßen an die Rollen des Untertrums über diese hinwegfahren kann.
  • Um beim seitlichen Verlagern des ordnungsmäßig eingegleisten Bandes ein Anlegen der Rolle mit ihrer gesamten äußeren Stirnfläche an den lotrechten Schenkel der Rollbahn und die dadurch bedingte Reibung zu vermeiden, ist nach dem dargestellten Beispiel gemäß der Abb. 4 der Mittelteil IO der äußeren Rollenstirnfläche kugelig gestaltet. Dieser Teil gewährleistet eine etwa punktförmige Anlage bei einer zeitweisen Führung am lotrechten Rollbahnschenkel, ohne auf den Rollenzapfen II ein mehr oder weniger großes Biegungsmoment auszuüben und ohne der Gefahr einer Entgleisung durch Anheben der Rolle von ihrer Bahn Vorschub zu leisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gliederförderband, insbesondere für Untertagebetriebe, mit spurkranziosen Laufrollen, deren Rollbahnen an der Außenseite aufrechte Führungsleisten aufweisen und insbesondere als Winkeleisen ausgebildet sind, dadurch gekeAnzeichnet, daß die vorzugsweise mit balligen Laufflächen versehenen Laufrollen (3) auf der Innenseite zu verstärkten Naben (3b) als zusätzliche Laufflächen abgesetzt sind, die vorzugsweise eine konische Mantelfläche aufweisen.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 904 755, 80I 263; britiscfie Patentschrift Nr. 6II 784.
DEG12690A 1953-09-24 1953-09-24 Gliederfoerderband, insbesondere fuer Untertagebetriebe Expired DE940572C (de)

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DE940572C true DE940572C (de) 1956-03-22

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB611784A (en) * 1946-05-08 1948-11-03 Charles Henry Rhodes Improvements in and relating to apparatus for loading and conveying materials
DE801263C (de) * 1949-10-07 1950-12-28 Hauhinco Maschf Gliederfoerderband
DE904755C (de) * 1949-10-13 1954-02-22 Konrad Grebe Laufrolle fuer Foerderer, insbesondere fuer den bergmaennischen Untertagebetrieb

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB611784A (en) * 1946-05-08 1948-11-03 Charles Henry Rhodes Improvements in and relating to apparatus for loading and conveying materials
DE801263C (de) * 1949-10-07 1950-12-28 Hauhinco Maschf Gliederfoerderband
DE904755C (de) * 1949-10-13 1954-02-22 Konrad Grebe Laufrolle fuer Foerderer, insbesondere fuer den bergmaennischen Untertagebetrieb

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