DE9409140U1 - Vorrichtung zum Verbinden einer Zahnprothese mit einem Restgebiß - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden einer Zahnprothese mit einem Restgebiß

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Description

Herr '
Klaus Gabel Gu/ag
Markgrafenstr. 31
D-79211 Denzlingen
Vorrichtung zum Verbinden einer Zahnprothese mit einem
Restgebiß
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden einer Zahnprothese mit einem Restgebiß, die ein Patrizenteil sowie ein damit verbindbares Matrizenteil aufweist, wobei das Patrizenteil ein randoffenes Riegelauge und das Matrizenteil einen in das Riegelauge eingreifenden und in Verriegelungsstellung bringbares Riegelteil hat.
Aus der DE-OS 3 7 20 623 ist bereits eine solche Vorrichtung oder Anordnung bekannt.
Diese weist bei ihrem Matrizenteil einen axial verschiebbaren Riegelstift auf, der in Verriegelungsstellung durch eine Schraubenfeder abgestützt ist. Die zylindrische Führungshülse für den Riegelstift weist eine radiale, schlitzartige Seitenöffnung auf, in die das plattenförmige Patrizenteil eingeschoben werden kann. Durch Auflaufschrägen am Riegelstift einerseits und im Bereich eines zum Riegelauge führenden Seitenschlitzes des Patrizenteiles weicht der Riegelstift beim Zusammenfügen von Matrizenteil und Patrizenteil gegen die ihn abstützende Federkraft aus. Durch dieses Verschieben gelangt ein dünnerer Abschnitt des Riegelstiftes in den Sextenschlitzbereich, so daß das Patrizenteil eingeführt werden kann.
Befinden sich dann Patrizenteil und Matrizenteil in korrekter Verbindungslage, federt der Riegelstift zurück und greift mit 0 einem dickeren Abschnitt in das Riegelauge des Patrizenteiles ein.
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Im Bereich des dünneren Abschnittes des Riegelstiftes ist dieser durch eine in die Matrizenhülse eingeschraubte Einschraubhülse geführt. Über ein äußeres Betätigungsteil kann der Riegelstift axial verschoben und in Lösestellung gebracht werden.
Nachteilig ist bei dieser Anordnung neben der recht komplizierten Konstruktion mit vergleichsweise vielen Einzelteilen insbesondere auch die Verwendung von Verschraubungen und Federn, da diese sehr kleinen Präzisionsteile unter anderem bei Lötarbeiten infolge der hohen Temperatur Schaden nehmen können.
Nachteilig ist weiterhin, daß bei der Handhabung zum Betätigen des Riegelstiftes mit den Fingern in den Mundbereich eingegriffen werden muß, was häufig unhygienisch ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die eine größere Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung zwischen Matrizenteil und Patrizenteil gewährleistet, die 0 darüber hinaus besonders einfach im Aufbau ist und eine problemlose Herstellung und Verbindung der Zahnprothese mit dem Restgebiß ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß insbesondere vorgeschlagen, daß die Vorrichtung als Drehriegelgeschiebe ausgebildet ist und als Riegelteil einen drehbaren Riegelachsenkörper mit einem in das Riegelauge seitlich einsetzbaren und durch Verdrehen im Riegelauge festlegbaren Lamellenausschnitt oder dergleichen Verriegelungsabschnitt aufweist, daß Drehbegrenzungen für den Riegelachsenkörper einerseits in einer Einsetzstellung und andererseits in einer Verriegelungsstellung vorgesehen sind und daß sich an dem Riegelachsenkörper eine Angriffsstelle für ein Drehwerkzeug befindet.
Bei dieser Konstruktion ist besonders vorteilhaft, daß bei einfachem Aufbau empfindliche Bauteile wie Federn und
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Verschraubungen nicht erforderlich sind. Zum Betätigen der Vorrichtung ist eine Drehbewegung vorgesehen, so daß ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung praktisch nicht auftreten kann. Außerdem ist dadurch ein Überstand der Angriffsstelle über den Umriß des Prothesenteiles nicht mehr erforderlich, so daß Gewebereizungen vermieden werden. Vorteilhaft und wesentlich hygienischer ist es auch, daß es zum Lösen der Verriegelung bei dieser Konstruktion nicht mehr erforderlich ist, mit den Fingern im Mundbereich einzugreifen, da dies mit einem Drehwerkzeug vorgenommen werden kann.
Die Vorrichtung besteht insgesamt aus nur drei Einzelteilen, was die Herstellung, die Montage und auch die Handhabung wesentlich erleichtert.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß als Drehbegrenzung für den Riegelachsenkorper einerseits eine sich über einen Drehwinkel von etwa 90° erstreckende Nut sowie andererseits ein in die Nut eingreifendes Anschlagteil vorgesehen sind und daß sich die Nut vorzugsweise im Riegelachsenkorper und das insbesondere als Stift ausgebildete Anschlagteil im Zylindermantel befinden.
Eine Drehbewegung über etwa 90° ist bei der Betätigung gut durchführbar und durch die Anschläge an den beiden Drehhaltepunkten ist für den Benutzer exakt die Verriegelungs-5 bzw. die Entriegelungsstellung fühlbar.
Vorzugsweise befindet sich die Drehbegrenzung in einem außenrandnahen Bereich des Riegelachsenkorpers, wobei die Umfangsnut mit Abstand zu ihren Anschlagenden, vorzugsweise im 0 Mittelbereich, eine nach außen verlaufende Seitenöffnung für den Stift oder dergleichen aufweist.
Dadurch ist einerseits der Platzbedarf für die Drehbegrenzung sehr gering, was bei den meist sehr beengten Platzverhältnissen besonders vorteilhaft ist und außerdem ist gleichzeitig auch eine leicht lösbare Verriegelung des
4
Riegelachsenkörpers in axialer Richtung in einer Position zwischen den Drehendanschlägen vorhanden.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß am Matrizenteil und am Patrizenteil in Zusammenfügerichtung orientierte Führungsmittel vorgesehen sind, vorzugsweise an dem das Riegelauge aufweisenden, plattenförmigen Teil an gegenüberliegenden Seiten Nuten bildende Stiftfräsungen und an entsprechenden Stellen des Matrizenteils in diese Nuten eingreifende Vorsprünge.
Durch diese zusätzlichen HiIfsführungen ist eine gute Stabilisierung insbesondere beim Entgliedern von Matrizen- und Patrizenteil vorhanden. Außerdem kann eine bessere Gesamtverriegelung erzielt werden.
Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Patrizenteiles,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines
Riegelachsenkörpers,
Fig. 4. eine perspektivische Darstellung des Zylindermantels
als Führung für den Riegelachsenkörper,
35
Fig. 5 bis
7 Querschnitte des Zylindermantels mit eingebrachtem
Riegelachsenkörper in unterschiedlichen
Drehstellungen,
Fig. 8 eine Draufsicht einer Restbezahnung und erfindungsgemäßer Vorrichtung im Querschnitt und
Fig. 9 eine Seitenansicht einer Restbezahnung mit erfindungsgemäßer Vorrichtung in Seitenansicht.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung (Fig. 1) weist ein mit einer Zahnprothese verbindbares Matrizenteil 40 sowie ein Patrizenteil 20 auf, das seinerseits mit einem Restgebiß 15 verbindbar ist.
Das Patrizenteil 20 weist eine quaderförmige Platte 2 auf, an der rechtwinklig eine weitere Platte 3 angebracht ist, in der sich etwa mittig ein sogenanntes Riegelauge 25 befindet. Dieses ist über einen Einführschlitz 4 zu einer Seite der Platte 3 hin randoffen ausgebildet.
Das Matrizenteil 40, das mit der Zahnprothese verbunden wird, weist als Riegelteil einen drehbaren Riegelachsenkörper 30 auf, der in einem Zylindermantel 3 3 drehbar gelagert ist. Dieser hülsenförmige Zylindermantel 33 ist im Matrizenteil 40 integriert. Der Riegelachsenkörper 30 läßt sich seitlich axial in den Zylindermantel 3 3 einsetzen und ist gemäß dem Doppelpfeil 27 verdrehbar.
Der Riegelachsenkörper 3 0 weist etwa mittig eine Schmälerung in Form eines Lamellenausschnittes 34 auf, mit dem der 0 Riegelachsenkörper 3 0 in Verbindungsstellung von Matrizenteil 40 und Patrizenteil 20 in das Riegelauge 25 eingreift. Der Lamellenausschnitt 34 bildet dabei einen Verriegelungsabschnitt, der in einer Drehstellung ein Einführen des Riegelachsenkörpers 3 0 über den Einführungsschlitz 4 in das Riegelauge 25 ermöglicht und der
in einer um etwa 90° verdrehten Lage innerhalb des Riegelauges den Riegelachsenkörper 30 darin verriegelt.
Der lamellenartige Verriegelungsabschnitt 34 ist im Querschnitt etwa rechteckig ausgebildet, wobei dessen Dicke etwa der Breite des Riegelaugen-Einführschlitzes 4 und dessen Breite etwa dem größten Durchmesser des Riegelauges 25 entspricht. Die Breite kann dabei dem Durchmesser des übrigen Riegelachsenkörpers 30 entsprechen oder aber auch geringfügig kleiner sein, wobei im letzteren Falle die seitlich an den Lamellenausschnitt 34 angrenzenden Stirnseiten beim Riegelauge 25 etwas über die Seitenränder übergreifen und dadurch eine zusätzliche Stabilisierung bewirken.
Entspricht die Breite des Verriegelungsabschnittes 34 dem Außendurchmesser des Riegelachsenkörpers 30, so besteht die Möglichkeit, den steckachsenförmigen Riegelachsenkörper 30 auch in Montage- oder Zusammenfügestellung von Matrizenteil 40 und Patrizenteil 20 herausziehen zu können. Dies ist dann vorteilhaft, wenn sich das Prothesenteil durch besondere Umstände nicht vom Restgebiß trennen läßt.
Die beiden vorgesehenen Drehstellungen des Riegelachsenkörpers 3 0 sind durch eine Drehbegrenzung mit Endanschlägen festgeigt. Dadurch ist für einen Benutzer die Einsetzstellung und die Verriegelungsstellung gut fühlbar.
Wie bereits vorerwähnt, ist der Riegelachsenkörper 3 0 als Steckachse ausgebildet und läßt sich von einer Seite her {Einsteckseite) in den Zylindermantel 33 einführen. Bei dieser Einsteckseite weist der Riegelachsenkörper 30 eine Angriffsstelle in Form eines Vierkantstiftes 31 für ein Drehwerkzeug auf. Als Drehwerkzeug kann ein Vierkant-Schraubendreher verwendet werden.
An dem der Einsteckseite gegenüberliegenden Ende des Riegelachsenkörpers 30 bzw. des Zylindermantels 33 befindet sich in einem außenrandnahen Bereich die Drehbegrenzung 5. Sie ist im wesentlichen durch eine sich über einen Drehwinkel von 5 etwa 90° erstreckende Umfangs-Nut 41 in dem
Riegelachsenkörper3 0 und andererseits durch einen darin eingreifenden und mit dem Zylindermantel 3 3 verbundenen Dorn 44 gebildet.
Etwa mittig vom Verlauf der Nut 41 befindet sich eine etwa axial nach außen verlaufende Seitenöffnung in Form einer Führungsfräsung 42. Diese ist so bemessen, daß der Dorn 44 bei einer axialen Schiebebewegung des Riegelachsenkörpers 30 hindurchpaßt. Somit ist in einer Zwischenstellung des Riegelachsenkörpers 30 ein Einsetzen und auch ein Entnehmen des Riegelachsenkörpers 30 möglich, während in einer dazu etwas verdrehten Lage eine Verriegelung in Axialrichtung eintritt. Ein Herausziehen des Riegelachsenkörpers 30 kann auch mit Hilfe einer Pinzette in axialer Richtung erfolgen.
In Fig. 3 ist gut die Umfangs-Nut 41 und auch die axial orientierte Führungsfräsung 42 in dem Riegelachsenkörper 3 0 erkennbar. Weiterhin auch die Zuordnung der Lage des Lamellenausschnittes 34 und der Umfangs-Nut 41 einerseits und der Führungsfräsung 42 andererseits.
Fig. 4 zeigt den Zylindermantel 3 3 als Führungshülse für den Riegelachsenkörper 30. Gut ist hier auch der Dorn 44 erkennbar, der in Montagestellung in die Umfangs-Nut 41 eingreift. Der Dorn 44 ist vorzugsweise fest mit dem Zylindermantel 3 3 verbunden. Er kann gegebenenfalls auch durch eine Mantelausformung, insbesondere eine Prägung gebildet sein.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen in einer Stirnseitenansicht den Zylindermantel 33 mit darin eingesetztem Riegelachsenkörper 30. In der in Fig. 6 gezeigten Stellung fluchtet die Führungsfräsung 42 mit dem Dorn 44, so daß in dieser Drehstellung der Riegelachsenkörper 3 0 in den Zylindermantel 33 axial eingeschoben werden kann, bis der Dorn 44 an der Innenwand der Umfangs-Nut 41 anliegt.
In dieser Axiallage kann dann der Riegelachsenkörper 3 0 in die beiden in Fig. 5 und 7 gezeigten Endstellungen verdreht
• *
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werden. Fig. 5 zeigt dabei die Einsetzstellung, wo der Riegelachsenkörper 3 0 mit seinem Lamellenausschnitt 3 4 durch den Schlitz 4 der Patrizenteil-Platte 3 in das Riegelauge 25 eingeführt werden kann.
5
Fig. 7 zeigt die Verriegelungsstellung, in der der Riegelachsenkörper 30 um etwa 90° zu der in Fig. 5 gezeigten Stellung verdreht ist. In Montagestellung von Matrizenteil 40 und Patrizenteil 20 liegt somit gem. Fig. 7 der Lamellenausschnitt 34 quer zur Längserstreckung des Einführschlitzes 4 innerhalb des Riegelauges 25, so daß die Verbindung verriegelt und gesichert ist (vergleiche auch Fig.
9)·
Da der hülsenförmige Zylindermantel 33 integraler Bestandteil der Matrize 40 ist, besteht die gesamte Vorrichtung 1 aus nur drei Einzelteilen, nämlich dem in Fig. 2 gezeigten Patrizenteil 20, dem in Fig. 1 gezeigten Matrizenteil 40 mit integriertem Zylindermantel 33 und dem Riegelachsenkörper 30.
Zum Betätigen des Riegelachsenkörpers 30, also zum Verdrehen in seine beiden Endstellungen bzw. die Zwischenstellung zum Einsetzen und Entnehmen, weist der Riegelachsenkörper 3 0 eine Angriffsstelle für ein Drehwerkzeug auf. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist diese Angriffsstelle durch einen Vierkant 31 (vgl. Fig. 1, 3 u. 8) gebildet.
Die quaderförmige Platte 3 des Patrizenteiles 20 mit dem Riegelauge 15 weist noch zwei parallele Stiftfräsungen 26 auf, die eine Gesamtführung in Richtung des Doppelpfeiles 50 (Fig. 2) mit unterstützen und gleichzeitig eine optimale 0 Verrasterung ermöglichen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 für eine seitliche Freiendkonstruktion konzipiert. Durch entsprechende Modifikation von Matrizenteil 40 und Patrizenteil 20 ist aber gut auch eine interdentale Befestigung unter Beibehaltung der erfindungsgemäßen
9 i
Konstruktionsmerkmale möglich. Die Fig. 8 u. 9 zeigen in einer Draufsicht bzw. einer Seitenansicht die an einem Restgebiß 15 angebrachte Vorrichtung 1. Hierbei ist das Matrizenteil 40 in eingesetztem und verriegeltem Zustand dargestellt.
' P'f nsprüche

Claims (10)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Verbinden einer Zahnprothese mit einem Restgebiß (15), die ein Patrizenteil (20) sowie ein damit verbindbares Matrizenteil (40) aufweist, wobei das Patrizenteil ein randoffenes Riegelauge (25) und das Matrizenteil einen in das Riegelauge eingreifenden und in Verriegelungsstellung bringbares Riegelteil hat, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Drehriegelgeschiebe ausgebildet ist und als Riegelteil einen drehbaren Riegelachsenkörper (30) mit einem in das Riegelauge (25) seitlich einsetzbaren und durch Verdrehen in Verriegelungslage festlegbaren Lamellenausschnitt (34) oder dergleichen Verriegelungsabschnitt aufweist, daß Drehbegrenzungen für den Riegelachsenkörper einerseits in einer Einsetzstellung und andererseits in einer Verriegelungsstellung vorgesehen sind und daß der Riegelachsenkörper eine Angriffsstelle für ein Drehwerkzeug hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelachsenkörper (30) drehbar in einer als Zylindermantel (33) ausgebildeten und insbesondere im Matrizenteil integrierten Hülse gelagert ist und vorzugsweise bündig mit der Hülse abschließt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Drehbegrenzung (5) für den Riegelachsenkörper (30) einerseits eine sich über einen Drehwinkel von etwa 90° erstreckende Nut (41) sowie andererseits ein in die Nut eingreifendes Anschlagteil
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vorgesehen sind und daß sich die Nut (41) vorzugsweise im Riegelachsenkörper (30) und das insbesondere als Dorn (44) ausgebildete Anschlagteil im Zylindermantel befinden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (44) oder dergleichen Anschlagteil fest, vorzugsweise durch Einpressen, mit dem Zylindermantel (33) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Drehbegrenzung (5) in einem außenrandnahen Bereich des Riegelachsenkorpers befindet und daß die Umfangs-Nut mit Abstand zu ihren Anschlagenden, vorzugsweise im Mittelbereich, eine nach außen verlaufende Seitenöffnung (42) für den Dorn (44) oder dergleichen aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelachsenkörper (30) an seinem einen Stirnende, insbesondere der der Drehbegrenzung (5) abgewandten Stirnende, als Werkzeugangriffsstelle vorzugsweise eine Verlängerung mit einem Mehrkant, insbesondere einem Vierkant (31) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß bei der lamellenartigen
Verriegelungsabschnitt ein im Querschnitt etwa
rechteckiges Riegelteil (34) vorgesehen ist, dessen Dicke
etwa der Breite des Riegelaugen-Einführschlitzes und
0 dessen Breite etwa den größten Durchmesser des Riegelauges entspricht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Riegelteiles (34) dem
Durchmesser der seitlich angrenzenden Bereiche des Riegelachsenkörpers (30) entspricht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Matrizenteil und am Patrizenteil in Zusammenfügerichtung orientierte Führungsmittel vorgesehen sind, vorzugsweise an dem das Riegelauge (25) aufweisenden, plattenförmigen Teil (3) an gegenüberliegenden Seiten Nuten bildende Stiftfräsungen (26) und an entsprechender Stellen des Matrizenteils in diese Nuten eingreifende Vorsprünge.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsstelle (31) für das Drehwerkzeug innerhalb der Umrißform der Zahnprothese liegt.
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