DE9419590U1 - Schneideinrichtung für Jalousien - Google Patents

Schneideinrichtung für Jalousien

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/266Devices or accessories for making or mounting lamellar blinds or parts thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/16Cutting rods or tubes transversely
    • B26D3/167Cutting tubes having a non-circular cross-section
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine neue Schneideinrichtung für Jalousien, insbesondere auf eine Schneideinrichtung, die die gesamte Jalousie einschließlich ihrer Fallschiene, einer Vielzahl von Lamellen und ihrer Kopfschiene in einem gleichzeitigen Vorgang bei sauberem Aussehen zu einer vorbestimmten Länge schneiden kann.
Eine Jalousie besteht gewöhnlich aus einer Fallschiene, einer Vielzahl von Lamellen und einer Kopfschiene, die in der Fabrik gemäß Standardabmessungen in der Breite und der Länge hergestellt werden. Beim Einbau sollte jede Lamelle in ihrer Länge beschnitten werden, um zu der entsprechenden Größe eines Fensters zu passen.
Die auf den gleichen Anmelder zurückgehende US-PS 4.876.795 zeigt eine Schneideinrichtung für eine Lamelle einer Jalousie. Diese Schneideinrichtung kann eine Vielzahl von Lamellen der Jalousie einzeln schneiden, was eine
Konten: Deutsche Bank AG, Filiale Esslirjgen*&phgr;*4 0.%Bg»n 7DO NJ -'Pojtscheck Stuttgart 62451 -700 (BU 600 100 70)
insgesamt geraume Zeit erfordert, bis die Arbeit beendet ist. Diese Art von Schneideinrichtungen ist außerdem nicht geeignet, um die relativ feste Fallschiene und Kopfschiene abzulängen.
Daraus ergibt sich die Aufgabe der Erfindung, eine Schneideinrichtung für eine komplette Jalousie zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch eine Schneideinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Schneideinrichtung weist im wesentlichen einen Satz von Messern zum Ablängen der Fallschiene, einer Vielzahl von Lamellen bzw. der Kopfschiene einer Jalousie, sowie ein paar identischer kammartiger Stützelemente mit wenigstens drei innenliegenden vertikal ausgerichteten Zähnen, um die Fallschiene, die Lamellen und die Kopfschiene voneinander zu separieren, und Ausrichtmittel auf um die Länge der abzulängenden Jalousie zu begrenzen.
Aus der folgenden, sich auf die zugehörigen Zeichnungen beziehenden Beschreibung werden die vorgenannte und andere Aufgaben, Eigenschaften und Vorzüge ersichtlich und besser verständlich.
In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 die Schneideinrichtung in einer perspektivischen Darstellung,
Figur 2 einen Satz dreier Schneiden mit entsprechenden Halterungen in einer perspektivischen Explosionsdarstellung, und
Figur 3 eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Wirkung eines Ausrichtmittels.
Es wird nun Bezug auf die Zeichnungen genommen. Die erfindungsgemäße Schneideinrichtung weist einen Rahmen 1 auf, der mit einem Schneidensatz 2 und einem Paar einander gegenüberliegend angeordneter Halterungen 3 versehen ist.
Der Schneidensatz 2 weist einen gemeinsamen Messergegenhalter 21 für die Fallschiene und die Lamellen, sowie einen Messergegenhalter 22 für die Kopfschiene auf. Der gemeinsame Messergegenhalter 21 ist mit einer Lamellenöffnung 23 und einer in einem mittigen Abschnitt angeordneten Fallschienenöffnung sowie mit Schrägflächen aufweisenden Führungsnuten 25 versehen, die bei seiner oberer bzw. unterer Seite angeordnet sind. In den Führungsnuten 25 ist ein Schieber 4 mit einander gegenüberliegend angeordneten schrägliegenden Kanten gleitend verschiebbar aufgenommen, der bei einem Mittelabschnitt eine fensterartige Öffnung 41 aufweist. An dem vorderen Ende der Öffnung 41 ist eine abgebogene Schneide 5 vorgesehen, während das hintere Ende der Öffnung 41 mit einer zugespitzten Schneide 6 versehen ist, deren letztere an der Öffnung 41 freisteht. Beide Enden der abgebogenen Schneide 5 sind abgerundet, um eine glatte Wölbung zu bilden, und die Schneide 5 kann bei der Schneidkante geschärft sein.
Der Messergegenhalter 22 für die Kopfschiene weist eine KopfSchienenöffnung '26 auf, deren Form im Querschnitt der bei einer Jalousie verwendeten Kopfschiene entspricht, und er weist an beiden Seitenflanken einander gegenüberliegende Führungsnuten 27 auf, um ein zugespitztes Schneidmesser 7 für die Kopfschiene darin laufen zu lassen. Der Schieber 4 und das Schneidmesser 7 sind mit zu Zylindern 11, 12 gehörigen Kolbenstangen 13, 14 verbunden und von diesen angetrieben.
Die ein Paar bildenden Halterungen 3 sind jeweils parallel zu dem Schneidensatz 2 und voneinander beabstandet in solch einer Weise an dem Rahmen 1 befestigt, daß eine der Halterungen 3 nahe an dem Schneidensatz 2 und die
andere Halterung entfernt yon diesem angeordnet ist. Jede der Halterungen 3 ist kammartig ausgebildet und weist drei innenliegende Zähne 31, 32, 33 zusätzlich zu jeweils zwei Endanschlägen 34, 3 5 auf. Die Lage der Halterungen 3 ist einstellbar und bedarfsweise können auch mehr als zwei Halterungen 3 vorgesehen sein.
An der anderen, den Halterungen 3 gegenüberliegenden Seite des Schneidensatzes 2 ist ein Ausrichtmittel 8 vorgesehen, das zwei Führungsstangen 81 aufweist, auf denen ein Schieber 82 gleitend gehalten ist. Innerhalb des Schiebers 82 steht ein Griff 83 mit einem exzentrischen Rohr 84 in Verbindung (nicht detailliert dargestellt), um den Schieber 82 in einer bekannten Weise zu verschieben und einzustellen. Eine Ausrichtklappe 85 erstreckt sich von dem Schieber 82 und ist mit einer sie drehend vorspannenden Feder 86 versehen. Aus einem Zylinder 87 erstreckt sich eine Kolbenstange 88 bis gegen die Klappe 85. An dem Rahmen 1 ist neben dem Ausrichtmittel 8 eine Skale 8 0 angebracht. Außerdem ist an der Vorderseite des Rahmens 1 ein Schalter 9 vorgesehen.
Im Betrieb wird das Ausrichtmittel 8 zunächst auf die Länge der Jalousie eingestellt, die von der Jalousie für eine geeignete Verwendung an einem Fenster bestimmter Größe abzuschneiden ist. Dann wird eine komplett zusammengesetzte Jalousie 10 auf den Haltern 3 in einer solchen Weise plaziert, daß die Kopfschiene 102 zwischen einem der Endanschläge 34 und dem ersten Zahn 32 liegt, während die Fallschiene 103 in ähnlicher Weise zwischen dem anderen Endanschlag 35 und dem dritten Zahn liegt. Außerdem liegen die in großer Zahl vorhandenen Lamellen 101 zwischen dem ersten bzw. dem dritten Zahn 32, 33. Der zweite oder mittige Zahn 31 wird als Abstandshalter und inneres Abstut&zgr;-mittel verwendet, um die Lamellen 101 in zwei Gruppen aufzuteilen, um damit jede ansonsten mögliche Verbiegung unter den Lamellen zu vermeiden, wenn mehrere gestapelte Lamellen gleichzeitig geschnitten werden. Wenn es erfor-
derlich ist, können zusätzliche zentrale Zähne 31 vorgesehen werden, insbesondere wenn an der Jalousie 10 mehrere oder viele Lamellen vorhanden sind. Alle, von der FaIlschiene 103, den Lamellen 101 und der Kopfschiene 102 abzuschneidenden Enden werden durch die Öffnungen 24, 23 bzw. 2 6 geführt und erstrecken sich durch diese bis zu der Ausrichtklappe 85. Weil bei dieser Ausführungsform die Lamellen 101 durch den Zahn 31 in zwei Gruppen aufgeteilt sind, ist die Öffnung 23 ebenso mittels eines Zwischengliedes in zwei Öffnungen geteilt, wie es dargestellt ist.
Dann wird der Schalter 9 gedreht, um die Kolbenstangen 13, 14 zu betätigen und umgekehrt den Schieber bzw. die Kopfschienenschneide 7 vorwärts zu bewegen. Somit schneiden die Fallschienenschneide 6 und die von dem Schieber 4 getragene Lamellenschneide 5 die Enden der Fallschiene 103 und der Lamellen 101 gleichzeitig ab, während die Kopfschienenschneide das Ende der Kopfschiene abschneidet. Gleichzeitig fährt eine Stange 88 aus und treibt die Ausrichtklappe 85, wie am besten aus Fig. 3 hervorgeht, geneigt nach oben, um zu veranlassen, daß die abgeschnittenen Enden der Fall- und der Kopfschiene sowie der Vielzahl von Lamellen zum Sammeln in die Öffnung fallen.
Die Schneideinrichtung ist mit der vorstehend geschriebenen Ausführungsform lediglich beispielhaft beschrieben. Dem Fachmann geläufige Abwandlungen liegen im Bereich der Erfindung.

Claims (12)

- 6 Schutzansprüche
1. Schneideinrichtung für Jalousien (10) mit einer Fallschiene (103), einer Vielzahl von Lamellen (101) und einer Kopfschiene (102), wobei die Schneideinrichtung aufweist:
einen Satz von Schneiden (2) zum Schneiden der vorbestimmten Enden der Fallschiene (103), der Lamellen (101) bzw. der Kopfschiene (102) in einem gleichzeitigen Vorgang,
ein Paar Halterungen (3) zum Halten der darauf plazierten Jalousie (10), die kammartig und untereinander identisch ausgebildet sind und wenigstens drei innenliegende, vertikale Zähne 31, 32, 33 zusätzlich zu zwei jeweiligen Endanschlägen 34, 35 aufweisen, um die Fallschiene (103), die Lamellen (101) und die Kopfschiene (102) voneinander zu separieren und diese zwischen sich aufzunehmen , und
Plazierungsmittel (8), um die Längen der abzulängenden Jalousie (10) zu begrenzen.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Schneidensatz (102) so aufgebaut ist, daß er eine gemeinsame Messereinheit (21) für die Fallschiene (103) und die Lamellen (101) sowie eine Kopfschienenmessereinheit (22) aufweist, wobei die gemeinsame Messereinheit (21) aufweist :
Eine Lamellenöffnung (33) und eine Bodenschienenöffnung (24) an seinem Mittelabschnitt, um die Enden der Bodenschiene und der Lamellen (101), die abzuschneiden sind durchzuführen,
längsverlaufende, einander gegenüberliegende Nuten (25) mit Schrägflächen bei seiner oberen bzw. unteren Seite,
einen Schieber (4) mit einer in einem mittigen Abschnitt vorgesehenen Öffnung und längsverlaufenden, einander gegenüberliegenden und mit Schrägflächen versehenen Kanten, um gleitend in den entsprechenden Führungsnuten (25) gehalten zu sein,
einer Lamellenschneide (5), die an dem vorderen Ende der Öffnung (41) angeordnet ist, und
eine Fallschienenschneide (6) , die an dem nachlaufenden Ende der Öffnung (41) befestigt und in dieser freiliegend gehalten ist, wobei
die Kopfschienenmessereinheit (22) eine Kopfschienenöffnung (26) mit einer Form aufweist, die der Querschnittsform der Kopfschiene (102) entspricht, um das Ende der abzuschneidenden Kopfschiene (102) durchzuführen, wobei einander gegenüberliegende Führungsnuten (27) an beiden Seitenflanken vorgesehen sind und eine Kopfschienenschneide (7) darin gleitet.
3. Schneideinrichtung nach Anspruch 1, bei dem sowohl der Schieber (4) der gemeinsamen Messereinheit (21) und damit das Fallschienenmesser (6) und das Lamellenmesser (5) als auch das KopfSchienenmesser synchron durch entsprechende Zylinder (11, 12) über entsprechende Stangen (13, 14) betätigt sind.
4. Schneideinrichtung nach Anspruch 1, bei der die Kopfschiene (103) zwischen einem der Anschlagmittel (34) des Halters (3) und dem ersten Zahn (32) aufgenommen ist, wenn die Jalousie (10) auf den Haltern (3) angeordnet ist, während die Fallschiene (103) zwischen dem anderen der Anschlagmittel (35) und dem dritten Zahn (33) aufgenommen
ist, wobei die Vielzahl der. Lamellen (101) zwischen dem ersten und dem dritten Zahn (32, 33) aufgenommen und durch den zweiten oder mittigen Zahn (31) in zwei Gruppen aufgeteilt ist.
5. Schneideinrichtung· nach Anspruch 4, bei der wenigstens ein weiterer zentraler Zahn (31) vorgesehen ist.
6. Schneideinrichtung nach Anspruch 1, bei der das Ausrichtnmittel (8) eine Ausrichtklappe (85) aufweist, die sich quer über die Seite des Schneidensatzes (2) erstreckt und den Haltern (3) in einem Abstand von dem Schneidensatz
(2) gegenüberliegt, der wie gewünscht einstellbar ist.
7. Schneideinrichtung nach Anspruch 5, bei der die Ausrichtklappe (85) betätigt ist, um geneigt zu werden, sobald die vorbestimmten Enden der Fallschiene (103), der Lamellen (101) und der Kopfschiene (103) abgeschnitten sind.
8. Schneideinrichtung nach Anspruch 6, bei der eine Skale (80) neben der Ausrichtklappe (85) angeordnet ist, um die Länge der abzuschneidenden, vorbestimmten Enden zu kennzeichnen.
9. Schneideinrichtung nach Anspruch 1, bei der der Ort der Halter (3) einstellbar ist.
10. Schneideinrichtung nach Anspruch 1, bei der mehr als zwei Halter (3) vorgesehen sind.
11. Schneideinrichtung nach Anspruch 4, bei der zusätzlich ein oder mehrere der zweiten oder mittigen Zähne (31) vorgesehen sind.
12. Schneideinrichtung nach Anspruch 2, bei der die Lamellenöffnung (23) durch Separiermittel in zwei oder mehr Öffnungen geteilt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7444910B2 (en) * 1995-09-11 2008-11-04 Shade-O-Matic Limited Blind cut down apparatus
EP3656963A1 (de) * 2018-11-20 2020-05-27 Manfred Gruber Vorrichtung zum kürzen von lamellen einer jalousie und verfahren zum kürzen von lamellen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7444910B2 (en) * 1995-09-11 2008-11-04 Shade-O-Matic Limited Blind cut down apparatus
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