DE949164C - Vorrichtung zum Mischen von Fluessigkeiten, insbesondere Faserstoffaufschwemmungen und Wasser - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen von Fluessigkeiten, insbesondere Faserstoffaufschwemmungen und Wasser

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Publication number
DE949164C
DE949164C DER2810D DER0002810D DE949164C DE 949164 C DE949164 C DE 949164C DE R2810 D DER2810 D DE R2810D DE R0002810 D DER0002810 D DE R0002810D DE 949164 C DE949164 C DE 949164C
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DE
Germany
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liquid
water
piston
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mixing liquids
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Expired
Application number
DER2810D
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English (en)
Inventor
Dr Erich Knopf
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HILDEGARD DOBKE GEB REINEKE
HILDEGARD REINEKE GEB HELLE
Original Assignee
HILDEGARD DOBKE GEB REINEKE
HILDEGARD REINEKE GEB HELLE
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/30Injector mixers
    • B01F25/31Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows
    • B01F25/313Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows wherein additional components are introduced in the centre of the conduit

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten, insbesondere Faserstoffaufschwemmungen und Wasser Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten, insbesondere Faserstoffaufschwemmungen und Wasser. Derartige Vorrichtungen werden häufig bei Industriebetrieben verwendet, um die Konzentration irgendwelcher Gemische, wie Faserstoffaufschwemmungen, durch Einspritzen von Flüssigkeiten, beispielsweise Wasser, zu ändern, wobei das Wasser durch eine Mischvorrichtung innig mit der Ursprungsmischung vermengt wird.
  • Bei derartigen Mischvorrichtungen ist es bereits bekannt, in einer gegebenenfalls erweiterten Leitung für die eine Flüssigkeit, beispielsweise die Faserstoffaufschwemmung, ein zylinderförmiges, mit zahlreichen Öffnungen und einem Steuerkörper versehenes Zuleitungsrohr für die andere Flüssigkeit, beisp,ielsweise das zuzumischende Wasser, anzuordnen.
  • Die Steuerkörper bestehen bei diesen bekannten Vorrichtungen aus einem Kolbenschieber, der gegen den Druck einer Feder verstellbar angeordnet ist. Die Einstellung des Kolbens zur Feder erfolgt in der Weise, daß in der Ruhelage der Kolben die Öffnungen des zylindrischen Verteilungskörpers verdeckt.
  • Die Feder dient somit zur Sicherheit des Kolbenrückganges bei nachlassender Zufuhr der zuzumischenden Flüssigkeit.
  • Wenn diese Flüssigkeit in das in der erweiterten Leitung liegende Zuleitungsrohr einströmt, wird ein Druck auf den Kolbenschieber ausgeübt und dieser entgegen dem Druck der Feder so weit verschoben, bis die Durchströmöffnungen freigelegt werden. Je nach dem Druck der zuzumischenden Flüssigkeit wird also die Anzahl der freigelegten Öffnungen größer oder kleiner werden.
  • Die Anordnung der Feder soll die Funktion der Vorrichtung auch dann sicherstellen, wenn beim Durchtritt von Flüssigkeiten oder Gasen Bedingungen auftreten, die zu einem fortschreitenden Verstopfen der Öffnungen führen.
  • Hierbei wird jedoch übersehen, daß das Mischungsverhältnis weitgehend von der Federcharakteristik und vor allem auch von der Pumpencharakteristik abhängt, also nicht konstant ist.
  • Eine Kolbenpumpe wird entsprechend ihrem Hubvolumen den Durchtritt der geförderten Flüssigkeitsmenge durch die Zuströmöffnungen erzlwingen. Mit einer Kreisel- oder Schleuderpumpe, die in Zellstoffabriken vornehmlich angewendet werden, wird diese Wirkung sich jedoch nicht erreichen lassen, da bei den letzteren Pumpen der Förderdruck mit abnehmender Förderleistung nur unwesentlich ansteigt.
  • Wenn also die ersten Löcher verstopft sind, kann eine Kreiselpumpe den Kolben, wenn überhaupt, nicht mehr weit genug gegen den Druck der Feder verschieben.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen schwankt weiterhin die Beimischung der einen Flüssigkeit zu der anderen in Abhängigkeit von den herrschenden Drücken, da für die Einstellung des Kolbens in erster Linie die Druckdifferenz maßgebend ist.
  • Wenn der Förderungsdruck der in der Hauptleitung befindlichen Flüssigkeit sinkt, würde zuviel von der zuzumischenden Flüssigkeit eingeleitet werden.
  • Umgekehrt wird bei steigendem Druck in der Hauptleitung weniger Mischfiüssigkeit zutreten, da der Kolben dann eine größere Anzahl von Durchtrittsöffnungen verdeckt. Von einer Konstanz des Mischungsverhältnisses kann daher bei den bekannten Einrichtungen keine Rede sein.
  • Die Erfindung will diesen Nachteil vermeiden und erreicht dies dadurch, daß der als Steuerkörper verwendete Kolben oder Schieber einstellbar und in beliebiger Stellung feststellbar ausgebildet ist.
  • Die Einstellung und Feststellung des Steuerkörpers erfolgt zweckmäßigerweise von außen her durch ein geeignetes Verstellorgan, beispielsweise ein Handrad. In einem erweiterten Rohrstück 1 (Abb. I) wird das zu verdünnende Gemisch an einem in der Mitte desselben liegenden, zylindrischen Einspritzrohr 2 vorbeigeleitet. Diesem Spritzrohr wird durch die Rohrleitung 3 durch eine Pumpe oder einen höher stehenden Behälter die Einspritzflüssigkeit direkt zugeführt. Das Einspritzrohr besteht aus einem zylindrischen Rohrstück, in das entweder Löcher in ganz bestimmter Anordnung gebohrt sind (Abb. 2) oder in das Schlitze senkrecht (Abb. 3) oder in schräger Lage zur Achse (Abb. 4) eingeschnitten sind. In diesem Rohr befindet sich ein beweglicher Kolben 4, der auch durch einen beweglichen Hülsenschieber 5 (Abb. 3 und 5) ersetzt werden kann. Dieser Hülsenschieber wird entweder auf das Ende des Einspritzrohres Von außen aufgeschoben oder innen eingeschoben. Er ist auf der äußeren Seite abgeschlossen.
  • Im Gegensatz zu der obenerwähnten Anordnung der Löcher oder Schlitze in dem Einspritzrohrende können die Durchtrittsöffnungen natürlich auch in dem Hülsenschieber angeordnet sein (vgl. Abb. 5).
  • Je nach der axialen Lage des Kolbens 4 oder der Hülse 5 innerhalb oder auf dem Ende des Einspritzrohres 2 werden mehr oder weniger Öffnungen für den Durchtritt der beizumischenden Flüssigkeit frei.
  • Es ist auf diese Weise möglich, die Menge der Einspritzflüssigkeit in viele radial nach außen gerichtete Strahlen möglichst großer Einspritzgeschwindigkeit aufzuteilen und durch die dadurch erzeugten Wirbel innerhalb des an dem Einspritzrohr 2 vorbeifließenden Gemisches eine überaus innige Durchmischung der zusätzlichen Flüssigkeitsmenge mit dem Anfangsgemisch zu erreichen.
  • Ein besonderer Vorteil dieser Mischvorrichtung liegt in ihrem niedrigen Durchflußwiderstand, da die Strömungsenergie des eintretenden Ursprungsgemisches für die Mischarbeit nicht herangezogen, also auch nicht größtenteils vernichtet wird, wie dies bei anderen Bauarten durch häufig verlustreiche Änderungen der Strömungsrichtung hervorrufende Einbauten oder durch tangentiales Einführen mit der verlustreichen Drallwirkung auf das Gemisch geschieht.
  • Eine weitere wesentliche Verbesserung wird durch die von dem Regelorgan je nach der benötigten Einspritzmenge mehr oder weniger - freigegebenen Einspritzöffnungen erreicht. Bei dieser neuen Anordnung steht vor den Einspritzlöchern immer'der volle Einspritzdruck zur Verfügung, während bei anderen Einrichtungen die Regelung der Menge der Einspritzfiüssigkeit durch Drosselung in der Zuleitung erfolgt, wodurch bereits eine Verkleinerung des Eintrittsdruckes vor den Löchern erreicht wird.
  • Wie die Abb. 6 und 7 zeigen, kann diese Einrichtung durch Verbindung des Einstellkolbens mit dem Steuerzylinder einer Regelanlage in einfachster und zweckmäßigster Weise zum Gleichhalten einer bestimmten Eigenschaft des Gemisches, die von der Menge der eingespritzten Flüssigkeit abhängig ist, benutzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE I. Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten, insbesondere Faserstoffaufschwemmungen und Wasser, bei der in einer gegebenenfalls erweiterten Leitung für die eine Flüssigkeit ein zylinderförmiges, mit zahlreichen t)ffnungen und einem Steuerkörper versehenes Zuleitungs- rohr für die andere Flüssigkeit angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der als Steuerkörper verwendete Kolben (4) oder Schieber (5) einstellbar und in beliebiger Stellung feststellbar ausgebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung und Feststellung des Steuerkörpers mittels eines von außen betätigten Verstellorgans, beispielsweise Handrades, erfolgt.
DER2810D 1939-02-26 1939-02-26 Vorrichtung zum Mischen von Fluessigkeiten, insbesondere Faserstoffaufschwemmungen und Wasser Expired DE949164C (de)

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DE (1) DE949164C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257744B (de) * 1961-05-23 1968-01-04 Combustion Eng Mischkammer
EP0450788A1 (de) * 1990-04-06 1991-10-09 United Kingdom Atomic Energy Authority Aerosol Mischungsvorrichtung und Verfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257744B (de) * 1961-05-23 1968-01-04 Combustion Eng Mischkammer
EP0450788A1 (de) * 1990-04-06 1991-10-09 United Kingdom Atomic Energy Authority Aerosol Mischungsvorrichtung und Verfahren

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