DE951693C - Lamellenventil, insbesondere fuer Stossdaempfer - Google Patents

Lamellenventil, insbesondere fuer Stossdaempfer

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DE951693C
DE951693C DEF8096A DEF0008096A DE951693C DE 951693 C DE951693 C DE 951693C DE F8096 A DEF8096 A DE F8096A DE F0008096 A DEF0008096 A DE F0008096A DE 951693 C DE951693 C DE 951693C
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DE
Germany
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ring
edge
plate
valve
lamellas
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Expired
Application number
DEF8096A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Poch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
Fichtel and Sachs AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/14Check valves with flexible valve members
    • F16K15/141Check valves with flexible valve members the closure elements not being fixed to the valve body
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/34Special valve constructions; Shape or construction of throttling passages
    • F16F9/348Throttling passages in the form of annular discs or other plate-like elements which may or may not have a spring action, operating in opposite directions or singly, e.g. annular discs positioned on top of the valve or piston body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Lamellenventil, insbesondere für Stoßdämpfer Es sind bekannt (z. B. durch Patentschrift 757 o65) in beiden Strömungsrichtungen ansprechende Ventile mit einer oder mehreren Ringlamellen, insbesondere für Stoßdämpfer, die in Schließlage auf der einen Seite mit ihrem äußeren Rand auf dem Ventilsitz aufliegen, während auf der anderen Seite eine Platte mit der Ringkante einer Stufe nahe dem inneren Rand der Ringlamellen aufliegt. Dabei wird der auf der Platte lastende Flüssigkeitsdruck an der Kante auf die Ringlamellen übertragen, so daß diese sich konisch verformen. Bei zunehmendem Flüssigkeitsdruck und entsprechender konischer Verformung kommt ein abgesetzter, von Öffnungen durchbrochener Rand der Platten auf den äußeren Rand der Ringlamellen zu liegen und bei weiterem Druckanstieg und weiterer konischer Verformung der Ringlamellen hebt sich der innere Rand von der Kante der Stufe ab.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Ventil, das dadurch gekennzeichnet ist, daß im Bereich des inneren Randes von einer oder mehreren Ringlamellen, die sich über die Kante an der Platte weiter nach innen erstrecken, Durchfiußöffnungen in der Platte vorgesehen sind.
  • Diese Durchflußöffnungen erlauben es, daß auch bei kleinem Druckunterschied bereits Flüssigkeit durch das Ventil durchtreten kann. Wären sie nicht vorhanden, dann würde das Ventil erst dann sich öffnen, wenn die Platte mit der Ringkante die Lamellen bereits so stark verformt hat, daß der äußere Rand der Platte auf dem äußeren Rand der Lamellen aufzuliegen kommt. Damit das Ventil weicher arbeitet, hat man bereits Aussparungen im Innenrand der Lamellen angebracht, deren Bedeutung nachstehend an Hand der Fig. I bis 6 näher dargelegt wird.
  • Fig. 7 zeigt das Diagramm des Öffnungsvorgangs des Ventils nach Patentschrift 757 o65 und des Erfindungsgegenstandes. Die Fig.8 bis I2 zeigen Ausführungsbeispiele des Lamellenventils bei einem Teleskopstoßdämpfer.
  • Fig. I zeigt die an sich geschlossene Stellung des Ventils nach Patentschrift 757 o65. Bei dieser Stellung ist ein Flüssigkeitsdurchtritt durch die Aussparungen I5 am inneren Durchmesser der elastischen Platten I3 möglich.
  • Fig. 2 zeigt eine mittlere Stellung des Ventils. Das Lamellenpaket I3 ist durchgebogen, liegt jedoch noch an der Innenkante I4 der Ventilplatte 6, an. Am Durchfluß gegenüber Fig. I hat sich nichts geändert und ändert sich nichts, solange sich das Lamellenpaket I3 von dem inneren Berührungsrand nicht abhebt.
  • Fig.3 zeigt die Endstellung des Öffnungsvorganges. Die Flüssigkeit kann durch die äußeren Löcher ungehindert strömen.
  • Fig. 4 zeigt das Ventil nach der Erfindung in geschlossener Stellung. In dieser Stellung ist kein Flüssigkeitsdurchtritt möglich. Bei auf dem Transport befindlichen Stoßdämpfern z. B. könnte keine Luft in den Flüssigkeitsraum eintreten, die das einwandfreie Arbeiten der Stoßdämpfer im Betrieb beeinträchtigen würde.
  • Fig. 5 zeigt den Erfindungsgegenstand in einer Stellung, die den Durchgang der Flüssigkeit durch die inneren Löcher II ermöglicht. Die Größe des Durchflußquerschnitts ändert sich mit dem Grad der Durchbiegung des Lamellenpaketes.
  • Fig.6 zeigt unseren Erfindungsgegenstand in voll geöffneter Stellung. Der Flüssigkeitsdurchfluß unterscheidet sich hier nicht mehr von dem der Fig. 3. Die Flüssigkeit kann durch die äußeren, 12, und inneren, i i, Löcher strömen.
  • Aus den Figuren geht das sehr weiche Öffnen des Erfindungsgegenstandes hervor, da in der Mittelstellung (Fig. 5) erst die inneren Löcher geöffnet sind.
  • Weiteren Verdeutlichungen dient das Diagramm (Fig. 7) zur Erklärung des Öffnungsvorgangs. Auf der Ordinate ist die geöffnete Fläche dargestellt, während die Abszisse den Winkel a zeigt, den die Lamellen zur Horizontalen annehmen. Die Kurve für das Ventil nach Patentschrift 757 o65 ist ausgezogen, während die Öffnungskurve nach dem Erfindungsgegenstand strichliert gezeigt ist. Aus dem Diagramm geht hervor, daß ein Schließen des Ventils nach Patentschrift 757 o65 nicht möglich ist, denn die Öffnungskurve beginnt nicht bei Null. Dagegen beginnt die Öffnungskurve des Erfindungs -gegenstandes bei Null und verläuft bei kurzer Zeit entsprechend der Öffnungskurve der Patentschrift 757 o65. Bei beiden Öffnungskurven- tritt beim ersten Knick a der Kurve ein Abheben der obersten Lamellen von der Kante der Ventilplatte ein. Von hier ab läuft die Kurve linear etwa 45° nach oben bis zu einem zweiten Knick b, bei dem die volle Öffnung des Ventils erreicht ist.
  • Bei dem in Fig.8 dargestellten Stoßdämpfer gleitet in dem Zylinderrohr I der Kolben 2, der an der Kolbenstange 3 befestigt ist. Das Zylinderrohr I ist unten durch das Bodenventil 4 abgeschlossen, während sich am Kolben das Ventil s befindet. Die Ventile 4 und 5 sind gemäß der Erfindung mit Lamellen verschieden großer Bohrung ausgeführt. In der gezeichneten Stellung ist der Stoßdämpfer in Ruhelage dargestellt. Die Ventilöffnungen 8, 9 bzw. II und I2 werden durch die Lamellen mit der geringsten Bohrung verschlossen. Ein Flüssigkeitsdurchlauf findet nicht statt.
  • Bei der Ventilstellung nach der Fig. 9 ist das Lamellenpaket I3 und die Lamelle 7 mit kleiner Bohrung durch den Druck des Ventilkörpers 6 durchgebogen und gibt durch Kippen um die Kante I4 des Ventilkörpers 6 die Ventilöffnungen 8 frei. Die Ventilöffnungen 9 sind geschlossen. Der Kolben 2 befindet sich in langsamer Aufwärtsbewegung. Beim Bodenventil decken die Lamellen mit kleiner Bohrung Io die Öffnungen II und I2 ab'. Das Ventil ist also geschlossen.
  • Fig. Io zeigt den Kolben bei rascher, Aufwärtsbewegung. Die Lamelle 7 und das Lamellenpaket I3 sind durch den Flüssigkeitsdruck durchgebogen. Die Öffnungen 8 und 9 sind freigegeben.
  • In Fig. II ist das Kolbenventil geschlossen. Die Lamelle mit kleiner Bohrung 7 verschließt die Bohrungen 8 und 9 im Ventilkörper 6. Der Kolben bewegt sich langsam nach abwärts. Beim Bodenventil öffnet die Lamelle mit kleiner Bohrung Io die Öffnungen II dadurch, daß das Lamellenpaket um die Kante 14 des Ventilkörpers 6" eine Kippbewegung ausgeführt hat. -Bei schneller Abwärtsbewegung des Kolbens gemäß Pig. 12 ist beim Bodenventil sowohl die Lamelle mit kleiner Bohrung io wie auch das Lamellenpaket 13 durch den Flüssigkeitsdruck durchgebogen. Die Ventilöffnungen i i und 12 sind freigegeben.
  • In besonderen Einbaufällen können die Ventillamellen nicht als Kreisringe, sondern als Membranplättchen von etwa rechteckiger Form mit verschiedener Länge ausgeführt sein.
  • Es ist auch denkbar, daß nicht nur eine Lamelle andere Abweichungen aufweist als das übrige La mellenpaket, sondern daß die Lamellen des Paketes in ihren Innenabmessungen gestaffelt sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In beiden Richtungen ansprechendes Ventil mit einer oder mehreren Ringlamellen, insbesondere für Stoßdämpfer, die in Schließlage auf der einen Seite mit ihrem äußeren Rand auf dem Ventilsitz aufliegen, während auf der anderen Seite eine Platte mit der Ringkante einer Stufe nahe dem inneren Rand der Ringlamellen aufliegt und den auf der Platte lastenden Flüssigkeitsdruck an der Kante auf die Ringlamellen überträgt, so daß diese sich konisch verformen und daß bei zunehmendem Flüssigkeitsdruck und entsprechend zunehmender konischer Verformung ein abgesetzter, von Öffnungen durchbrochener äußerer Rand der Platten auf den äußeren Rand der Ringlamellen aufzuliegen kommt, so daß bei weiterem Druckanstieg und weiterer konischer Verformung der Ringlamellen sich ihr innerer Rand von der Kante der Stufe an der Platte abhebt, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des inneren Randes von einer oder mehreren der Ringlamellen, die sich über die Kante an der Platte weiter nach innen erstrecken, Durchflußöffnungen in der Platte vorgesehen sind.
  2. 2. Ventil nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Ringlamellen paketartig aufeinanderliegen.
  3. 3. Ventil nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringlamellen verschiedenen Durchmesser haben, wobei die der Ventilsitzplatte am nächsten liegende Ringlamelle die größte Breite hat.
  4. 4. Ventil nach Anspruch I, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere konzentrische Kreise von Durchflußöffnungen angeordnet sind, wobei der eine Kreis nur von einem Teil der Ringlamellen überdeckt wird. In Betracht gezogene Druckschriften-. Deutsche Patentschrift Nr. 757 o65; österreichische Patentschrift Nr. 174 1i7.
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