DE95514C - - Google Patents

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DE95514C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/02Surface drives for drop hammers or percussion drilling, e.g. with a cable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 5:
Tiefbohrvorrichtung.
Bei den sogenannten canadischen und Wasserspül-Bohrverfahren erhält bekanntlich der Bohrer und das denselben tragende Gestänge, Seil und Kette durch einen Schwengel, an dessen einem Ende das Gestänge, Seil oder Kette befestigt ist und dessen anderes Ende durch eine Pleuelstange mit einem Kurbelarm verbunden ist, eine auf- und abwärtsgehende Stofsbewegung und wird das zerkleinerte Erdreich, nachdem der Bohrer aus dem Bohrloch genommen ist, entweder mittels einer Schlammbüchse entfernt, d. h. das Bohrloch wird »geschlemmt«, oder es wird beim Wasserspülsystem das zerkleinerte Erdreich während des Bohrens »ausgespült«, zu welchem Zwecke der Bohrer zum Theil hohl und mit einem Rohr verbunden ist, durch welches beständig Wasser geprefst wird.
Die bisher bei diesen Verfahren zur Anwendung kommenden Einrichtungen lassen nun einmal keine Regulirung der Hubhöhe zu, so dafs dieselbe für die verschiedenen zu durchbohrenden Erdreichschichten stets die gleiche ist, andererseits gestatten sie nur die Anwendung kurzer Stangen oder Rohre, so dafs ein oftmaliges Unterbrechen der Arbeit eintreten mufs, und endlich sind sie der prellenden Wirkung der Bohrstöfse ausgesetzt, da ihre gesammten Theile ein starres Ganzes bilden.
Vorliegende Erfindung bezweckt diese Uebelstände zu beheben und wird dies, wie auf beiliegender Zeichnung ersichtlich ist, auf folgende Weise erreicht.
Um die Hubhöhe zu reguliren bezw. dieselbe den verschiedenen Erdreichschichten anzupassen, ist der Angriffspunkt der den Bohrer oder dessen Gestänge tragenden Kette oder Seiles verstellbar am Schwengel angeordnet.
Diese Verstellbarkeit kann in der verschiedensten Weise erreicht werden.
In der Zeichnung ist die Kette a mit ihrem einen Ende an eine drehbar in Ständern b gelagerte, mit Sperrrad c, in welches der die Welle feststellende Sperrhaken d greift, versehene Welle befestigt und von dieser aus über eine Rolle e geführt, die den Angriffspunkt der Kette oder des Seiles bildet und in einem Rahmen f gelagert ist, der verstellbar auf dem Schwengel A angeordnet ist.
Wird demnach der Rahmen f näher dem Angriffspunkt des Schwengels A gebracht, so wird die Hubhöhe kleiner, entsprechend weichen oder lehmigen Erdschichten, wird der Rahmen f jedoch , von dem Angriffspunkt des Schwengels entfernt, so wird die Hubhöhe gröfser, entsprechend festen oder steinigen Erdschichten.
Die Verstellung des Rahmens f kann auf beliebige Art erfolgen; so können z. B, am Schwengel Stelllöcher vorgesehen sein und der Rahmen mittels durch dieselbe gesteckter Bolzen und Schrauben in verschiedener Entfernung vom Angriffspunkt des Schwengels eingestellt werden, oder der Rahmen kann als Schlitten zwischen Schraubenspindeln bewegt werden u. s. w.
In allen Fällen wird die Regulirung der Hubhöhe erreicht und ist dies von grofsem Werth, da durch die den verschiedenen Erdschichten
angepafste Hubhöhe nicht nur eine gleichmäfsige Bohrarbeit, sondern auch ein regelmäfsiges Arbeiten der Einrichtung erzielt ist.
Um ferner sowohl zu Beginn der Bohrarbeit als während derselben lange Gestänge bezw. Rohre verwenden zu können, ist die den Bohrer bezw. dessen Gestänge tragende Kette a oder Seil von dem Angriffspunkt aus nicht nach abwärts, sondern über eine in der Spitze des Bohrthurmes befindliche Rolle g geführt, so dafs genügend freier Raum zwischen dem Seil- oder Kettenende geschaffen ist und lange Gestänge oder Rohre in Gebrauch genommen werden können. Es wird hierdurch das oftmalige Unterbrechen der Arbeit behufs Ansetzung eines neuen Gestänges oder Rohres vermindert und hierdurch Zeit erspart.
Das vordere Ende A1 des Schwengels A ragt hierbei nicht über das Bohrloch hinaus, um die Auf- und Abwärtsbewegung des Gestänges nicht zu behindern.
Um endlich die prellende Wirkung der Bohrstöfse auf das Gestänse sowie auf die sesammte Einrichtung zu vermindern, erhält das den Bohrer bezw. dessen Gestänge tragende Seil oder Kette α eine elastische Unterstützung, so dafs von derselben die Stöfse gleichsam aufgenommen werden und deren prellende Wirkung vermieden wird.
Diese elastische Unterstützung erfolgt durch elastische Lagerung der Träger der Seilrolle e in dem Rahmen d dadurch, dafs zwischen den Rollenträgern und dem Querstück des Rahmens d Federn h oder Kautschukbuffer angeordnet sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Tief bohrvorrichtung mit einstellbarer Hubgröfse des Bohrers bei Führung des Bohrseiles über eine in der Spitze des Bohrthurmes angeordnete Rolle, dadurch gekennzeichnet, dafs das Bohrseil (a) unter eine auf dem Bohrschwengel verschiebbare Rolle (e) geführt ist, so dafs beim Verschieben der Rolle (e) gegen den Schwengel-■drehpunkt der Angriffspunkt des Seiles am Schwengel und somit auch die Hubgröfse des Bohrers verändert werden kann.
2. Bei der durch Anspruch ι gekennzeichneten Vorrichtung die elastische Lagerung der Rolle (e), um die Prellwirkungen der Bohrstöfse auf das Gestänge sowie auf die Gesammtvorrichtung abzuschwächen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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