DE962172C - Verfahren zum Verbessern der Rutschsicherheit von Strassenbelaegen - Google Patents

Verfahren zum Verbessern der Rutschsicherheit von Strassenbelaegen

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DE962172C
DE962172C DEP9826A DEP0009826A DE962172C DE 962172 C DE962172 C DE 962172C DE P9826 A DEP9826 A DE P9826A DE P0009826 A DEP0009826 A DE P0009826A DE 962172 C DE962172 C DE 962172C
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DE
Germany
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solution
road surfaces
road
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slip resistance
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Expired
Application number
DEP9826A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gottfried Reuter
Dr Walter Stegemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phoenix AG
Original Assignee
Phoenix Gummiwerke AG
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Publication date
Application filed by Phoenix Gummiwerke AG filed Critical Phoenix Gummiwerke AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE962172C publication Critical patent/DE962172C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D5/00Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures
    • B05D5/10Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures to obtain an adhesive surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/52Multiple coating or impregnating multiple coating or impregnating with the same composition or with compositions only differing in the concentration of the constituents, is classified as single coating or impregnation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/35Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them
    • E01C7/356Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them with exclusively synthetic resin as a binder; Aggregate, fillers or other additives for application on or in the surface of toppings having exclusively synthetic resin as binder
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/00474Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00
    • C04B2111/0075Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00 for road construction

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Description

  • Verfahren zum Verbessern der Rutschsicherheit von Straßenbelägen Zusatz zum Patent 832 610 Bei dem im Hauptpatent beschriebenen Verfahren wird. die Rutschsicherheit von Straßenbelägen insbesondere gegenüber Kraftfahrzeugreifen dadurch erhöht, daß die Poren des Straßenbelages mit Stoffen,, die eine günstige Ben;etzungskraft zum Wasser aufweisen, verstopft werden. Neben Bitumen aller Art gehören hierzu auch Kunststoffe, die eine besonders große Benetzungskraft zum Wasser aufweisen. Mit diesem Verfahren lassen sich sowohl neu gebaute Straßen als auch alte Straßen, insbesondere sogar mit Basaltpflaster versefiene Straßendecken rutschsicher machen, wobei jedoch je nach der Verkehrsdichte bzw. nach der Liegedauer der Straßendecke die Rutschsicherheit sich nach und nach wieder vermindert, so daß die Straßendecke wieder nachbehandelt werden muß. Die zusätzliche Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, der Straßendecke gegenüber Rutschen eine längere Sicherheit zu geben unter Anwendung des bekannten Gedankens, auf die Oberfläche einen Stoff aufzutragen, der eine günstige Benetzungskraft zum Wasser aufweist. Die Erfindung löst diese Aufgabe, indem auf den Straßenbelag eine -Lösung aus Umsetzungsprodukten von vorwiegend aus linearen aliphatischenKomponentenaufgebauten Polyestern mit Di- bzw. Polyisocyariaten , aufgebracht wird. Die dabei entstehende Schutzschicht weist nicht nur gegenüber Wasser eine gute Benetzungskraft auf, vielmehr zeigt sie gegenüber den auftretenden Beanspruchungen so hohe mechanische Abriebfestigkeiten, daß das gewünschte Ziel erreicht wird, d. h. daß die Straßendecke viele Jahre liegen kann, ohne daß eine Rutschgefahr wieder auftritt.
  • Das neue Verfahren erweist sich als besonders wertvoll, wenn bereits verlegte alte Straßendecken, insbesondere mit Basaltsteinpflaster versehene, nach dem bekannten Abbrennen mit der Lösung behandelt werden. Eine derartig behandelte Straßendecke kommt in ihrer Güte einer neu verlegten gleich, so daß die Kosten für Beseitigung der alten Basaltstraße und ihre Erneuerung durch andere Straßenbeläge erspart werden können.
  • In vielen Fällen hat es sich nach der Erfindung als vorteilhaft erwiesen, wenn die neue Straßendecke bzw. die abgebrannte Straßendecke zunächst mit entspanntem Wasser, das beispielsweise Aryl-Akylsulfänabeenthält, gewaschen und dann erst mit der Schutzschicht verwehen wird. Dieses Abwaschen der Straßendecke mit entspanntem Wasser verhindert die für die günstige Benetzungskraft schädlichen, Einflüsse irgendwelcher Ölrückstände, wie sie besonders bei länger liegenden Straßendecken die Rutschunsicherheit erhöhen und auch das gute Haften der nach der Erfindung vorgesehenen Schutzschicht verhindern. Eine weitere wertvolle Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Schutzschicht mit Säuren, wie Schwefelsäure oder Alkalisäure, wie -Alkalilauge nachbehandelt wird. Hierdurch wird der zunächst neuen glatten Schutzschicht eine sametartige Aufrauhung gegeben, die zusammen mit der günstigen Benetzungskraft gegenüber Wasser die Rutschsicherheit im höchsten Maße gewährleistet.
  • Die Durchführung des Verfahrens wird an mehreren Beispielen erläutert. Beispiel I Eine neue Straßendecke, die aus Blaubasaltsteinpflaster besteht, wird mit einer Lösung aus Umsetzungsprodukten von vorwiegend aus linearen ali.phatischen Komponenten aufgebauten Polyestern mit Di- bzw. Polyisocyanaten, wobei diese Lösung im Verhältnis i :3 Methylenehlorid enthält, besprüht oder eingestrichen und wenige Stunden li@egengelassen. Hierbei hat sich auf der Straße eine dünne feste Schutzdecke geb-iddet, die nur etwa ungefähr 1/1o mm stark zu sein braucht. Danach wird die Decke mit einer wäßrigen Lösung, die Schwefelsäure oder Kalilauge enthält, aufgewaschen, wodurch die Oberfläche der Schutzschicht sametartig aufgerauht wird. Be4spielII Eine längere Zeit liegende Straßendecke aus Basaltsbeinpflaster wird nach einem der bekannten Verfahren abgebrannt und hinterher mit entspanntem Wasser gewaschen, das beispielsweise durch Beigabe von Aryl-Akylsulfonate entspannt worden ist. Danach erfolgt die Behandlung der Straße wie nach Beispiel I, d. h., es wird,die Lösung aus Umsetzungsprodukten von vorwiegend aus linearen aliphatischen Komponenten aufgebauten Polyestern mit Di- bzw. Polyisocyanaten aufgesprüht und wie beschrieben weiterbehandelt.
  • Die Beispiele erläutern das Verfahren in Verbindung mit Pflasterdecken. Das neue Verfahren ist naturgemäß genau so gut geeignet für Fahrdecken, die übliche Bitumenstoffe enthalten bzw. auch für Straßendecken aus anderen üblichen Baustoffen, die durch starke Verkehrsbelastung besonders der Gefahr der Ölverschmierung ausgesetzt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Erhöhen der Rutschsicherheit von S traßenbelägen, 'insbes andere gegenüber Reifen von Kraftfahrzeugen, bei denen der Belag mit einer Oberfläche versehen ist, die eine günstige Benetzungskraft zum Wasser aufweist, nach Patent 832, 61o; dadurch gekennzeichnet, daß auf den Straßenbelag eine aus Umsetzungsprodukten von vorwiegend aus linearen aliphatischen, Komponenten aufgebauten Polyestern mit Di- bzw. Polyisocyanaten enthaltende Lösung aufgebracht wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bereits verlegte Straßenbeläge, insbesondere solche aus Basalt, abgebrannt und mit der Lösung behandelt werden. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag zuerst oder nach dem Abbrennen mit beispielsweise Aryl-Akylsulfonate enthaltendem entspanntem Wasser gewaschen wird. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Lösung erzielte Schutzschicht mit Säuren oder Alkalien, z. B. Schwefelsäuren oder Kalilauge, nachbehandelt wird. 5. Verfahren nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Lösung, die im Verhältnis i :3 Methylenchlorid enthält. 6. Nach einem Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 5 hergestellter Straßenbelag, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht etwa 1/1o mm beträgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 833 057; französische Patentschrift Nr. 6o6 o96.
DEP9826A 1953-05-28 1953-05-28 Verfahren zum Verbessern der Rutschsicherheit von Strassenbelaegen Expired DE962172C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR606096A (fr) * 1924-11-21 1926-06-07 Procédé de remise en état des pavés constituant les pavages
DE833057C (de) * 1951-03-23 1952-03-03 Emil Reinhardt Verfahren und Vorrichtung zur Aufrauhung von Pflasterdecken

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR606096A (fr) * 1924-11-21 1926-06-07 Procédé de remise en état des pavés constituant les pavages
DE833057C (de) * 1951-03-23 1952-03-03 Emil Reinhardt Verfahren und Vorrichtung zur Aufrauhung von Pflasterdecken

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