DE963880C - Anordnung zur Stabilisierung eines einstufigen Transistor-Gleichstromverstaerkers - Google Patents

Anordnung zur Stabilisierung eines einstufigen Transistor-Gleichstromverstaerkers

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DE963880C
DE963880C DEN9608A DEN0009608A DE963880C DE 963880 C DE963880 C DE 963880C DE N9608 A DEN9608 A DE N9608A DE N0009608 A DEN0009608 A DE N0009608A DE 963880 C DE963880 C DE 963880C
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DE
Germany
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supply voltage
amplifier
bridge circuit
emitter
voltage
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Expired
Application number
DEN9608A
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English (en)
Inventor
Dipl-Phys Rolf Cruel
Hans Heinrich Lammers
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NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK ANS
Original Assignee
NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK ANS
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/30Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters
    • H03F1/302Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters in bipolar transistor amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Stabilisierung eines einstufigen Transistor-Gleichstromverstärkers Die Eigenschaften eines Gleichstromverstärkers sind bekanntlich stark von den Speisespannungen abhängig, und zwar ändern sich vor allem der Ruhestrom und die Verstärkung. Um diese Nachteile zu vermeiden, bediente man sich bisher im allgemeinen aufwendiger Stabilisierungsmaßnahmen der Speisespannungen. Für einfachere Anordnungen begnügte man sich vielfach mit einer Stabilisierung des Ruhestromes, indem man z. B. zwei Verstärkerstufen in einer Brückenschaltung verwendet, deren Eigenschaften sich über einen gewissen Bereich gleichmäßig mit den Speisespannungen verändern, so daß der im Diagonalzweig fließende Differenzstrom hinreichend konstant bleibt. Hierbei wird aber nur eine Stufe zur Verstärkung herangezogen, während die andere lediglich der Stabilisierung des Ruhestromes dient.
  • Alle diese Stabilisierungsmaßnahmen benötigen einen beträchtlichen Anteil der Speiseleistung; daher sind sie für Geräte, die mit einem möglichst kleinen Speiseleistungsbedarf auskommen sollen, ungeeignet. Ein solcher Fall liegt z.-B. bei einem Tonfrequenz-Aussteuerungsmesser für leichte, batteriegespeiste Übertragungsgeräte vor. Hier wird die Modulation durch einen Gleichrichter mit nachgeschaltetem Logarithmierungsnetzwerk in eine Gleichspannung umgewandelt, die zu klein ist, um unmittelbar ein Anzeigeinstrument mit guten ballistischen Eigenschaften zu betreiben; es ist also die Zwischenschaltung eines Gleichspannungsverstärkers erforderlich, der in der Lage ist, den Strom für ein kräftiges Meßwerk zu liefern. Aus Gewichtsgründen arbeitet man bei solchen Geräten mit recht kleinen Batterien, deren Entladungscharakteristik eine starke Spannungsabhängigkeit aufweist; diese würde man durch eine nennenswerte Batterieleistung erfordernde Stabilisierung nur noch verschlechtern.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird zur Stabilisierung eines einstufigen Transistor-Gleichstromverstärkers, der mit stark veränderlicher Speisespannung betrieben wird, erfindungsgemäß vorgeschlagen, einen Transistor in Emitterschaltung vorzusehen, dessen Basisvorspannung der einen Diagonale einer nichtlinearen Brückenschaltung entnommen wird, an deren anderer Diagonale die Batteriespannung liegt. Bei geeigneter Bemessung wird der Basisarbeitspunkt bei Änderung der Speisespannung derart gegenläufig verschoben, daß die Verstärkung in einem weiten Speisespannungsbereich konstant bleibt. Der damit bedingten Überkompensation für den Ruhestromwert wird dadurch entgegengewirkt, daß dem mit der Aussteuerung veränderlichen Emitter-Kollektor-Widerstand ein linearer Zweig der Brückenschaltung parallel liegt, der bei geeigneter Größe die Überkompensation für den Ruhestromwert beseitigt.
  • Mit dieser Anordnung wird eine gute Stabilisierung eines einstufigen Transistor-Gleichstromverstärkers erreicht, obgleich der zulässige Aufwand sowohl für die Größe des Gerätes als auch für die der Batterie zu entnehmende Leistung klein ist. Eine gesonderte Stabilisierung der Speisespannung -ist hierbei somit nicht erforderlich. Trotzdem werden der Ruhestrom und die Verstärkung hinreichend stabilisiert. Mit Hilfe der neuen Schaltung ist es z. B. möglich, bei einer Speisespannungsänderung von 40 °/o sowohl den Ruhestromwert als auch die Verstärkung auf weniger als 2 °% Änderung zu stabilisieren.
  • Die Zeichnung zeigt das Prinzipschaltbild der neuen Anordnung. Sie besteht aus einem Transistor x in Emitterschaltung, einem Anzeigeinstrument 2 und einer Brückenschaltung aus drei linearen Widerständen 3, 4, 5 und einem nichtlinearen Widerstand 6. Über einen Widerstand 7 wird die Basisvorspannung zugeführt. Der Anschluß der zu verstärkenden Gleichspannung erfolgt an den Klemmen 8 und g, der der Speisespannungsquelle an den Klemmen to und zz bzw. an den Brückenpunkten A und C. Diese Brücke bildet zunächst eine Stromgegenkopplung in der Emitterzuleitung. Hierdurch wird die Abhängigkeit der Transistorstufe von Streuungen der Transistorparameter verringert. Dies reicht aber noch nicht aus, um auch die Veränderung der Verstärkereigenschaften infolge stark schwankender Speisespannung auszugleichen. Erst durch die Einführung der Brückenschaltung mit einem nichtlinearen Zweig gelingt eine gute Stabilisierung, und zwar sowohl hinsichtlich des Ruhestromes als auch Bier Verstärkung.
  • Es sei zuerst der Einfluß dieser Schaltung auf die Verstärkung betrachtet. Bekanntlich steigt die Stromverstärkung a praktisch linear mit steigender Kollektorspannung UC in dem in Frage kommenden Speisespannungsbereich bei festgehaltener Basisvorspannung UB und konstantem Kollektorstrom jc. Bezeichnet man mit UB, die gewählte Basisvorspannung und mit Ui die maximal zulässige Aussteuerungsamplitude, so ist der Kollektorstrom JC = f (UB. + Ui' UBttr) - Eine Änderung der Speisespannung UBtt, ruft nun ohne Kompensation eine Änderung von jc hervor, d.. h., es ist bei Vollaussteuerung Die Kompensation muß nun bewirken, daß wird, d. h., es muß, da die Verstärkung mit steigender Basisvorspannung wächst, eine zusätzliche negativ( Basisvorspannung 4 U8 hinzugefügt werden, so daß bei Vollaussteuerung gilt Es ist also eine prozentuale Änderung der Basisvorspannung um zur Kompensation erforderlich.
  • Dieses wird durch den Spannungsteiler 5, 6 der Brücke erreicht, wenn der nichtlineare Widerstand 6 mit sinkender Spannung einen exponentiell wachsenden Widerstand besitzt. Dadurch steigt nämlich die am Punkt D abgenommene Basisvorspannung, bezogen auf den Punkt B, mit sinkender Speisespannung. Dieses bewirkt bei geeigneter Dimensionierung ein Konstanthalten des Kollektorstromes ,jC und somit der resultierenden Stromverstärkung trotz sinkender Speisespannung.
  • Beim Fehlen einer Eingangsgleichspannung (U,= 0) gilt dann für den Ruhestromwert des Gleichstromverstärkers d. h., es liegt eine Überkompensation vor, wenn die Kompensationsbedingung bei Vollaussteuerung erfüllt ist. Es ist deshalb in der Schaltung eine weitere Kompensationsmöglichkeit vorgesehen, um die Bedingung auch für Ui = 0 zu erfüllen.
  • Dies bewirkt die Parallelschaltung des Brückenwiderstandes 4 zur Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors. Das Instrument z ist niederohmig gegenüber dem Widerstand 4 und dem Emitter-Kollektor-Widerstand, so daß es vernachlässigt werden kann. Bei fehlender Eingangsgleichspannung ist die Strecke Emitter-Kollektor entsprechend dem gewählten Ruhestrom für das Instrument sehr hochohmig und fällt etwa linear mit wachsender Eingangsgleichspannung. Dadurch ist bei fehlendem Eingangssignal der Strom durch den Widerstand 4 noch von wesentlichem Einfluß auf die Basisvorspannung UB., die ja gleich der Differenz der zwischen den Punkten B und D herrschenden Spannung ist. Diese ist aber von dem Strom durch den Gegenkopplungswiderstand 3 mitbestimmt.
  • Bei voller Aussteuerung dagegen ist der Widerstand 4 groß gegen den Widerstand der Emitter-Kollektor-Strecke und den Widerstand des Instrumentes 2. Dadurch ist die Basisvorspannung bei Vollaussteuerung praktisch allein durch den Emitterstrom gegeben, der durch den Widerstand 3 fließt, abzüglich der Spannung, die über den nichtlinearen Spannungsteiler 5, 6 der Basis zugeführt wird. Die Ruhestromkompensation kann also mittels des Widerstandes 4 auf den erforderlichen Wert verringert und damit die sonst auftretende Überkompensation beseitigt werden.
  • Hinsichtlich der - größenmäßigen Bemessung der Brückenelemente läßt sich keine einheitliche Regel aufstellen, da die Eigenschaften der derzeitigen Flächentransistoren sehr unterschiedlich sind. Die Bemessung der Brückenglieder erfolgt nach den Eigenschaften der jeweils verwendeten Transistoren und dem zulässigen Verstärkungsverlust, der auf Grund der durch die Brückenschaltung bewirkten Stromgegenkopplung eintritt. Wenn die Eigenschaften der Transistoren bekannt sind, ist dem Fachmann die Bemessung der Brückenglieder ohne Schwierigkeiten möglich. Jedenfalls wird man den nichtlinearen Widerstand zweckmäßigerweise so wählen, daß die durch ihn bewirkte Regelung stärker als erforderlich ist. Seine Kennlinie wird man durch lineare Parallel-und Reihenwiderstände so abflachen, daß in dem gewählten Speisespannungsbereich die erwünschte Kompensation eintritt. Ebenso kann man durch Wahl eines geeigneten Wertes für den Widerstand 4 die Überkompensation für den Ruhestrom in jedem Falle beseitigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Stabilisierung eines einstufigen Transistor-Gleichstromverstärkers im Hinblick auf Änderungen der Speisespannung, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) Die Basisvorspannung des Transistors (z) in Emitterschaltung ist der Diagonale (B, D) einer Brückenschaltung entnommen, die aus drei linearen Widerständen (3, 4, 5) und einem nichtlinearen Widerstand (6) mit bei sinkender Spannung exponentiell wachsendem Widerstandswert besteht und an deren anderer Diagonale (A, C) die Speisespannungsquelle liegt; b) die Brückenschaltung ist derart bemessen, daß der Basisarbeitspunkt bei Änderung der Speisespannung in einem weiten Bereich im Sinne einer Konstanthaltung der Verstärkung verschoben wird; . c) der damit bedingten Überkompensation für den Ruhestrom ist dadurch entgegengewirkt, daß dem mit der Aussteuerung veränderlichen Emitter-Kollektor-Widerstand ein geeignet bem-ssener Zweig (4) der Brückenschaltung parallel liegt.
DEN9608A 1954-10-17 1954-10-17 Anordnung zur Stabilisierung eines einstufigen Transistor-Gleichstromverstaerkers Expired DE963880C (de)

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DE (1) DE963880C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104560B (de) * 1958-10-25 1961-04-13 Standard Elektrik Lorenz Ag Stoerspannungskompensierte Transistorverstaerkerstufe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1104560B (de) * 1958-10-25 1961-04-13 Standard Elektrik Lorenz Ag Stoerspannungskompensierte Transistorverstaerkerstufe

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