DE966482C - Anbau-Schwingkolben-Strohpresse mit umlaufenden, von der Kurbelwelle des Presskolbenantriebes getragenen Strohzufuehrungsgliedern - Google Patents

Anbau-Schwingkolben-Strohpresse mit umlaufenden, von der Kurbelwelle des Presskolbenantriebes getragenen Strohzufuehrungsgliedern

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Publication number
DE966482C
DE966482C DEW15043A DEW0015043A DE966482C DE 966482 C DE966482 C DE 966482C DE W15043 A DEW15043 A DE W15043A DE W0015043 A DEW0015043 A DE W0015043A DE 966482 C DE966482 C DE 966482C
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DE
Germany
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straw
press
piston
crankshaft
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Expired
Application number
DEW15043A
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English (en)
Inventor
Alfred Wenzel
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Gebrueder Welger GmbH and Co KG
Original Assignee
Gebrueder Welger GmbH and Co KG
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/04Plunger presses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 8. AUGUST 1957
W15043 III 145 e
Bei den bekannten Schwtingkolben-Strohpressen mit umlaufenden, von der Kurbelwelle d^s PreßkolbenAntriebesgetragenenStrohzufuhrungsgliedern sind die großen Kurbelzahnräder im Bereich des Strohekifallraumes dicht an den Seitenwänden des Pre"ssenrumpfes gelagert. Eine Verbreiterung des an dieser Stelle der Preßkanalbreite entsprechenden Strohzuführungsraumes der Presse etwa auf die Breite des Dreschers ist daher nur, in Strohförderrichtung gesehen, vor den Kurbelrädern möglich. Dadurch rücken aber die umlaufenden Strohzuführungsglieder so weit vom Strohschüttler des Dreschers ab, daß letzterer das Stroh nicht mehr in den Wirkungsbereidi der Strohzuführungsglieder fördert, so daß an dieser Übergangsstelle Stauungen entstehen können.
Dies zu vermeiden, ist der Zweck der Erfindung, der dadurch erreicht ist, daß die die umlaufenden Strohzuführungsglieder tragende Antriebskurbelwelle für den Schwiingkolben über beide Seiten- ao wände des durch die Breite des Preßkanals bestimmten Pressenrumpfes hinaus so verlängert ist, daß an dieser Stelle die lichte Weite des Stroheinfallraumes auf die lichte Weite des Dreschmaischmengestelles verbreitert und die Schwingkolbenpresse so an die Dreschmaschine angebaut
709 621/2
werden kann, daß deren Schüttler das Stroh in den Wirkungsbereich der umlaufenden Strohzuführungsglieder fördert.
Diese Winkung wird -noch dadurch verbessert, daß mindestens die nahe den beiden Seitenwänden des Stroheinfallraumes angeordneten Strohzuführungsglieder als Doppelzinken ausgebildet sind, so daß sich die Strohhalme an diesen Zinken nicht flach legen und auf die Kurbelwelle aufwickeln ίο können.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verbreiterung des Pressenrumpfes an der Stelle der Kurbelwelle ergibt sich aus der dadurch bedingten Verlängerung des Kolbenträgers, dessen freie Enden seitlich aus dem durch die Breite des Preßkanals bestimmten Preßrumpf hervorragen und an Hohlträgern die Kolbenzapfen tragen, an denen die Kurbel'stangen angreifen. Dadurch sind diese bei der bekannten Sehwingkolben-Pressenbauart, von denen die Erfindung ausgeht, innerhalb der Pressenrumpfsertenwände liegenden und die Strohballenform beeinträchtigenden Bauteile auf die Außenseiten des Pressenrumpfes verlegt, wo sie auf die Ballenformung nicht mehr ungünstig einzuwirken vermögen und doch im Winkel der Verbreiterung des Pressenrumpfes geschützt liegen. Auch der Träger für die das Stroh gegenüber den umlaufenden Strohzuführungsgliedern niederhaltenden Strohbügel, der zugleich einer der Querträger des Pressengestelles ist, ragt erfindnngsgemäß mit seinem einen Ende über den durch die Breite des Preßkanals bestimmten Preßrumpf hinaus und dient gleichzeitig dazu, die beiden Lager der sehr kurzen Hauptantriebswelle der Presse zu tragen.
In. der Zeichnung ist ,ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. j einen Aufriß,
Fig. 2 einen Grundriß der Presse und Fig. 3 die Lagerung der Pressenantriebswelle. Dargestellt ist die bekannte Schwingkolben-Strohpresse mit umlaufenden Strohzuführungsgliedern ι auf der den Preßkolben 3 über Kurbelstangen 4 antreibenden Kurbelwelle 5. Diese ist erfindungsgemäß über beide Seitenwände des durch die Breite α des Preßkanals 6 bestimmten Pressen»- rumpfes hinaus so verlängert, daß an dieser Stelle die lichte Weite b des Stroheinfallraumes auf die lichte Weite c des in Fig. 2 gestrichelt angedeuteten Dreschmaschinengestelles D verbreitert werden kann und außerhalb der Seitenwand^, 8 des Stroheinfallraumes die Kurbelzahnräder 9 bzw. -arme 10 auf den Kurbelwellenenden befestigt werden können. Infolgedessen ist es möglich, die Strohpresse unmittelbar so an die Dreschmaschine, z. B. einen Mähdrescher D, anzubauen, daß deren Schüttler das Stroh in den Wirkungsbereich der umlaufenden, von der Kurbelwelle 5 getragenen Strohzuführungsglieder ι fördert.
Von diesen sind, wie Fig. 2 zeigt, mindestens die wandnächsten paarweise dicht nebeneinandergerückt zu dem obengenannten Zweck.
Mit der erfindungsgemäßen Verlängerung der Kurbelwelle 5 geht einher eine Verlängerung des Trägers 11 für den Preßkolben 3 über den durch die Breite α des Preßkanals 6 bestimmten Pressenrumpf hinaus.
An die freien Enden dieses Trägers 11 angesetzte Hohlträger 12 tragen die Kolbenzapfen 13, an denen die Kurbelstangen 4 angreifen, so daß diese Teile außerhalb des Pressenrumpfes zu liegen kommen, wo sie die Ballenformung nicht ungünstig beeinflussen können und dennoch gewissermaßen im Winkel der Verbreiterung b . des Pressenrumpfes geschützt liegen. ^
Der einseitig ebenfalls über den Pressenrumpf hinaus verlängerte Träger 14 für die das Stroh gegenüber den umlaufenden Strohzuführungsgliedern ι niederhaltende Strohbügel 15 trägt, wie Fig. 3 zeigt, gleichzeitig die beiden Lager 16 und der sehr kurzen Hauptantriebs welle 18 der Presse.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι . Anbau-Schwingkolben-Strohpresse mit umlaufenden, von der Kurbelwelle des Preßkolbenantriebes getragenen Strohzuführungsgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (5) über die beiden Seitenwände des durch die Breite (α) des Preßkanals (6) bestimmten Pressenrumpfes hinaus so verlängert ist, daß an dieser Stelle die lichte Weite (3) des Stroheinfallraumes auf die lichte Weite (c) des
    . Dreschmaschinengestelles (P) verbreitert und die Schwingkolbenpresse so an die Dreschmaschine angebaut werden kann, daß deren Schütt-'ler das Stroh in den Wirkungsbereich der umlaufenden Strohzuführungsglieder fördert.
  2. 2. Anbau-Schwingkolben-Strohpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die den Seitenwänden des Stroheinfallraumes nächsten Strohzuführungsglieder (1) als Doppelzinken ausgebildet sind.
  3. 3. Anbau-Schwingkolben-Strohpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (11) des Schwingkolbens (3) über den durch die Breite (a) des Preßkanals (6) bestimmten Pressenrumpf nach beiden Seiten verlängert ist und an Hohlträgern (12) die Anschlußzapfen (13) des Kolbens für die Kurbelstangen (4) trägt.
  4. 4. Anbau-Schwingkolben-Strohpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (14) für die Strohniederhaltebügel (15) über den durch die Breite (a) des Preßkanals (6) bestimmten Pressenrumpf einseitig hinaus verlängert ist und die beiden Lager (16, 17) für die kurze Pressenantriebswelle (18) trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©509599/191 12.55 (709 621/2 8.57)
DEW15043A 1954-10-07 1954-10-07 Anbau-Schwingkolben-Strohpresse mit umlaufenden, von der Kurbelwelle des Presskolbenantriebes getragenen Strohzufuehrungsgliedern Expired DE966482C (de)

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