DE970545C - Verfahren zum Einbau des auf dem Roehrenfuss einer Elektronenroehre angebrachten Elektrodensystems - Google Patents
Verfahren zum Einbau des auf dem Roehrenfuss einer Elektronenroehre angebrachten ElektrodensystemsInfo
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- DE970545C DE970545C DEL3926D DEL0003926D DE970545C DE 970545 C DE970545 C DE 970545C DE L3926 D DEL3926 D DE L3926D DE L0003926 D DEL0003926 D DE L0003926D DE 970545 C DE970545 C DE 970545C
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J9/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
- H01J9/24—Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
- H01J9/32—Sealing leading-in conductors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
Description
Es ist bekannt, bei Elektronenröhren die Elektrodendurchführungen an verschiedenen Stellen des
umgebenden Glasmantels nach außen zu führen. Zum Teil werden die Durchführungen durch einen besonders
hergestellten Glasteil, gewöhnlich Fuß genannt, hindurchgeführt. Der übrige Teil der Durchführungen
wird in die über diesen Fuß gestülpte Glasglocke, die nach der Fertigstellung des Elektrodensystems
mit dem Fuß verschmolzen wird,
ίο eingeschmolzen.
Es "ist dabei üblich, die oben oder seitwärts im Glaskolben angebrachten Durchführungen vor dem
Überstülpen über das fertige Röhrensystem in den Kolben vakuumdicht einzuschmelzen -und dann mit
den Elektroden, die auf dem Fuß befestigt sind, zu verbinden. Dabei kann meistens der elektrische
Kontakt zwischen Elektroden und Durchführungen nur durch Berührung erfolgen, weil ein Verbinden
durch Löten, Schweißen oder Schrauben nicht mög-Hch ist, da die Verbindungsstelle für ein Werkzeug
nicht mehr zugänglich ist.
Eine andere Methode zur Herstellung von Strpmdurchführungen
an Gefäßkolben der Röhre besteht darin, daß die Durchführungsleiter mit dem Elektrodensystem
durch intensive Verbindung, z. B. Schweißen, verbunden werden und dann mit dem Glaskolben folgendermaßen verbunden werden:
Die Durchführungsleiter werden durch besondere an dem Kolben angebrachte, rohrförmige
Glasansätze herausgeführt und am Ende des Einsatzrohres vakuumdicht verschmolzen. Zu diesem
Zweck wird in manchen Fällen der Durchführungsleiter schon vor der Verschmelzung mit dem Glaskolben
mit einer kleinen Menge Glas (Perle genannt) umgeben. Der Nachteil dieser Methode ist
die lange Zuleitung, die besonders bei kurzen oder ultrakurzen Wellen störend ist. Außerdem sind die
angebrachten Ansatzrohre Gefahrquellen, da sie mechanisch leicht zerstört- werden können. Diese
Methode wird trotzdem sehr viel verwendet, da bisher andere Vorschläge zur Lösung dieser Schwierigkeiten
mit Rücksicht auf die leichte Zerstörbarkeit des Glases keinen Erfolg hatten.
Die Erfindung schlägt zum Einbau des auf dem Röhrenfuß einer Elektronenröhre angebrachten
Elektrodensystems in den Kolben der Elektronenröhre "unter Führung eines Teiles der Stromzuleitungen
durch diesen Kolben vor, daß die in den Kolben einzuschmelzenden Stromzuleitungen mit
.dem Elektrodensystem, z. B. durch Schweißen oder Nieten, fest verbunden und an der Stelle der
späteren Verschmelzung, die außen mit der Ebene des Glaskolbens abschließt, mit einer kleinen Glasmenge
bedeckt werden, daß der Glaskolben für die Durchdringung der Stromzuleitungen mit Löchern
versehen wird, die drei- bis viermal größer sind als der Durchmesser der Stromzuleitung, daß danach
der Glaskolben so über das Elektrodensystem ge schoben wird, daß die äußere Kante der auf der
Stromzuleitung befindlichen Glasmenge in der Ebene der Glaswand liegt, und daß schließlich in
dieser Lage die Verschmelzung durchgeführt wird.
Die so hergestellte Verschmelzung ist mechanisch sehr fest und besitzt den Vorteil, daß die Zuleitungen
zu dem Elektrodensystem sehr kurz sind1.
Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele für die erfindungsgemäße Einschmelzung.
Abb. ι zeigt eine Elektronenröhre, bei der die Stromdurchführungen an zwei entgegengesetzten
Seiten des Entladungsgefäßes angebracht sind;
Abb. 2 zeigt eine Elektronenröhre mit einer seitlich herausgeführten Stromdurchführung".
Der Glaskolben des Elektronenrohres ist mit 1 bezeichnet; der Fuß mit 2; 3 sind die Stromdurchführungen
und 4 das schematisch dargestellte Elektrodensystem;
5 sind die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Einschmelzungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Verfahren zum Einbau des auf dem Röhrenfuß einer Elektronenröhre angebrachten Elektrodensystems in den Kolben der Elektronenröhre unter Führung eines Teiles der Stromzuleitungen durch diesen Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Kolben einzuschmelzenden Stromzuleitungen mit dem Elektrodensystem, z. B. durch Schweißen oder Nieten, fest verbunden und an der Stelle der späteren Verschmelzung, die außen mit der Ebene des Glaskolbens abschließt, mit einer kleinen Glasmenge bedeckt werden, daß der Glaskolben für die Durchdringung der Stromzuleitungen - mit Löchern versehen wird, die' drei- bis viermal größer sind als der Durchmesser der Stromzuleitung, daß danach der Glaskolben so über das Elektrodensystem geschoben wird, daß die äußere Kante der auf der Stromzuleitung befindlichen Glasmenge in der Ebene der Glaswand liegt, und daß schließlich in dieser Lage die Verschmelzung durchgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL3926D DE970545C (de) | 1939-11-04 | 1939-11-04 | Verfahren zum Einbau des auf dem Roehrenfuss einer Elektronenroehre angebrachten Elektrodensystems |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL3926D DE970545C (de) | 1939-11-04 | 1939-11-04 | Verfahren zum Einbau des auf dem Roehrenfuss einer Elektronenroehre angebrachten Elektrodensystems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970545C true DE970545C (de) | 1958-10-02 |
Family
ID=7256370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL3926D Expired DE970545C (de) | 1939-11-04 | 1939-11-04 | Verfahren zum Einbau des auf dem Roehrenfuss einer Elektronenroehre angebrachten Elektrodensystems |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE970545C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1545591A (en) * | 1923-03-06 | 1925-07-14 | Western Electric Co | Manufacture of electron-discharge devices |
| US1955665A (en) * | 1930-07-03 | 1934-04-17 | Mueller C H F Ag | Discharge vessel having alpha discharge space which is limited by alpha metal wall |
-
1939
- 1939-11-04 DE DEL3926D patent/DE970545C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1545591A (en) * | 1923-03-06 | 1925-07-14 | Western Electric Co | Manufacture of electron-discharge devices |
| US1955665A (en) * | 1930-07-03 | 1934-04-17 | Mueller C H F Ag | Discharge vessel having alpha discharge space which is limited by alpha metal wall |
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