DE977683C - Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von Impulsen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von ImpulsenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K5/00—Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
- H03K5/01—Shaping pulses
- H03K5/04—Shaping pulses by increasing duration; by decreasing duration
- H03K5/07—Shaping pulses by increasing duration; by decreasing duration by the use of resonant circuits
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Verstärkung von Impulsen unter Verwendung
von Verstärkerelementen und Resonanzkreisen. Die Schaltungsanordnung soll insbesondere zur Ver-Stärkung
der in einem Hochfrequenzempfänger zur Feststellung oder mit gerichtetem Antennensystem
zur Peilung eines Radarsenders empfangenen und demodqilierten Hochfrequenzimpulse dienen,
Bei der heute für viele Zwecke verwendeten Ra-. ίο dartechnik ergibt sich die Notwendigkeit, Radar*
melde- oder Warneinrichtungen zu besitzen, die an der entsprechenden Stelle darauf aufmerksam
machen, daß ein Radarstrahl das Gebiet abtastet. Bei den modern ausgerüsteten Verbänden des Heeres, der
Luftwaffe und der Marine sollten solche Einrichtungen möglichst weit verbreitet sein. Sb sollte
z. B. der vorgeschobene'Beobachter bei Heeresverbänden
oder auch schon alle kleineren Kampfgrup" pen mit solchen Radargeräten ausgerüstet sein, die
darauf aufmerksam machen, daß der Gegner das W entsprechende Gebiet gerade absucht. Bei .der Luftwaffe
wiederum sollte j edeö.- Flugzeug mit einem
solchen Warngerät ausgerüstet-sein, das den Flugzeugführer
der angegriffenen Maschine darauf aufmerksam macht, daß er-sich innerhalb des von dem »3
angreifenden Flugzeug ausgesandten Schießradari befindet. Für die Maiine ergeben 'sich ähnliche
Problerne:. Hier wäre», der ganze Luftrftum; auf
809 544/5
ν! 977*83 ■■■·'
das Vorhandensein von ,-,Radarstrahlen . zu. .kontrollieren.
il""i. -.-..--..::. ■ :,, i..:;-_-..- .
Die physikalischen Schwierigkeiten für den Empfänger von kurzen Impulsen mit einer Impulsbreite
in der Größenordnung von 0,1 bis 2 μsec und Im-
iniiättf dein Impulse über sehr große Bandb-reiten
erstreckt. Soll nun der Empfang dieser Impulse ίο und ihre Anzeige ohne beträchtlichen technischen
Aufwand erreicht werden, so kann man keine der bekannten breitbandigen und daher aufwendigen
Empfangsanordnungen anwenden. Daß aber-z.B.-die
Empfangseinrichtung für einen vorgeschobenen Beobachter sehr leicht und klein sein muß und, damit
eine weitgehende Verbreitung möglich ist, "auch* billig sein soll, ist verständlich. Aber auch ein Gerät
für die Luftwaffe sollte~*recht klein und billig herstellbar sein und zusätzlich Schüttel-, Druck-
und Temperaturfestigkeit besitzen. Es ist aus diesen Gründen naheliegend, für die Empfangsanordnung Transistoren zu verwenden. Diese bewirken
aber infolge der kleinen Elektronenwanderungsgeschwindigkeiten im Kristallgitter eine starke Impulsdeformierung.
«s-^.^^ÄffÄk.^eii-E^ßdaiigrisiKes,-. eine Schaltungsanordnung
zur Verstärkung von Impulsen zu schaffen, die einen geringen Aufwand benötigt und klein
ausgeführt werde,ipkannp-sg-vdaß diese Schaltungsanordnung
in Empfangsanordnungen, wie sie vorn beschrieben wurden, verwendet werden kann. Als
. _ „weitere;Voraussetzung^s/aLLia den Verstärkerstufen
die Verwendung von Transistoren möglich sein.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist nun dadurch
gekennzeichnet, dafr ''-mindestens vor der
ersten Verstärkerstufe ein eine Resonanzfrequenz aufweisendes Bauteil ^vorgesehen ist, welches -durch
jeden der zu verstärfenden-impülse'zu elektrischen
Eigenschwingungen angeregt wird. Die
Verwendung von Schwingkreisen in Impulsverstärkern ist bereits bekannt; Bei der bekannten
Anordnung bewirkt jedoch der Schwingkreis eine Verformung des auf die Röhre gegebenen Spannungsimpulses,
und zwar legt man bei der bekannten Anordnung die Schwingkreise derart aus, daß
die Vorder- und die Rückflanke der Impulse nach einer Exponentialfunktion verlaufen. Gegenüber
dieser bekannten Anordnung wird der Schwingkreis zusammen mit dem Verstärkerelement in
5f> vollkommen äbweichender'Weise verwendet.
:-*: Bei einer, anderen bekannten Verstärkerschaltung
für Impulse hat '.man die'Bandbreite des Übertragungskanals"
.bis:, etwa auf ξ den Wert der ImpulsfölgefrequenzrunxLdaruiiteribeschnitten.
Zwar liegt dieser· ScKälturigsariordnuhg :die gleiche Aufgabenstellung:
wieldef-Erfindung^zugrunde, nämlich die
.VeffringeruBgi.dcn:zii überteragenden-Bandbreite,>je^
<iochT unterscheidet;sichi aueteidiese;bekannte Schaltungsanordnung: voM demf Gegenstand der vorliege gende».'Erfindung.-;Es hat^sich erwiesen, daß diese :
bekannte Schaltungsanordnung.Nachteile aufweist:
t;:-'-Än.Hand-des Blockschaltbildes "der '.Fig. 1' einer
Efd idi erühdungsgemäße
Schaltungsanordnung;verwendet ist und des dar- - unterstehenden Frequenz- bzw. Impulsschemas, das
jeweils den Verlauf der Ausgangsspannung der .. einzelnen Zwischenstufen angibt, soll das Prinzip
■ι der Erfindung näher erklärt werden. Die Amplituden
der dargestellten Spannungsverläufe sind der Übersicht halber nicht gemäß ihrer wahren Größen-Verhältnisse
dargestellt.
Über die breitbandige Antenne 1 wird der modulierte Impuls empfangen. Die Empfangsantenne
kann einmal eine Rundempfangsantenne sein und -so ,eine Warnung bewirken oder auch als drehbare
-Richtantenne'ausgelegt sein, in welchem Fall man
die Richtung des Radarsenders ermitteln kann. In der Detektorstufe 2 wird der Empfangsimpuls
gleichgerichtet, so daß an deren Ausgang, wie Fig. 2 an der entsprechenden Stelle zeigt, die
schmale Hüllkurve des empfangenen Impulses abgegeben wird. Das folgende i?C-Glied 3 bewirkt,
daß der Impuls nur langsam abklingt. Dies ist notwendig, damit die Schwingung des Schwingkreises
5 nicht aperiodisch gedämpft werden kann. Zur Erzielung einer optimale,n Anpassung ist eine Impedanzwandlerstufe
4 vorgesehen. Der Ausgangsimpuls des i?C-Gliedes 3 stößt mit seiner Vorderflanke
den Schwingkreis 5 an. Dieser gibt am Aus- ■■· ·■ gang eine gedämpfte Schwingung (Z1) ab. Nach
einer möglichen Verstärkung im Vorverstärker 6 wird diese gedämpfte Schwingung in der Detektorstufe
7 gleichgerichtet, und es entsteht am Ausgang der Detektorstufe ein Impuls, der der Form der
Hüllkurve der gedämpften Schwingung entspricht. Dieser Impuls stößt mit seiner Vorderflanke wie- ' «
derum einen Schwingkreis 8 an, der auf eine relativ langsameEigenschwingung (^2) abgestimmt sein
kann. Die in der Detektorstufe 9 gleichgerichtete gedämpfteScJhwingung des Schwingkreises 8 ergibt
eine Impulsform gemäß der Einhüllenden, wie an der entsprechenden Stelle gezeigt ist.
Man hat somit durch die erfindungsgemäße Anordnung einmal einen Pegelgewinn, d. h. eine wesentliche
Anreicherung der Grundwelle, erreicht und zum anderen für den anschließenden Hauptverstärker
eine Reduzierung der Bandbreite. Zwar schwankt die Frequenz am Ausgang der Detektorstufe
9 gemäß der Impulsfolgefrequenz, jedoch schwankt diese Frequenz im allgemeinen nur in
solchen Grenzen, daß eine Verstärkung mit einfachen Mitteln noch erreicht werden kann. Auch
bei sehr schmalen Radarimpulsen ühd kurzzeitigem Einfall der Impulsfolge erhält die Detektorstufe 9
einen solchen Ladestromstoß, daß eine Anzeige gewährleistet ist. An den Haüptverstärker 10 können
beliebige Anzeigemittel 11 angeschlossen wer-'
den, z. B. eine Warnlampe, die anzeigt, daß Radarimpulse · empfangen werden, ein Kopfhörer oder
Lautsprecher-)-· der-'e'ine akustische Anzeige btewiiiki} iao
ein- Feldstärkeanzeigegerät, ein Frequenzmesser,
ein Oszillograph, der die Impulsfolge anzeigt, oder 6t
ein magisches Auge. . ■
. . Die oben beschriebene Anordnung soll hur beispielhaften
Charakter haben; Den Umständen ent- i«5
"sprechend können auch- mehrere oder auch "nur eiii
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET15189A DE977683C (de) | 1958-05-24 | 1958-05-24 | Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von Impulsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET15189A DE977683C (de) | 1958-05-24 | 1958-05-24 | Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von Impulsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE977683C true DE977683C (de) | 1968-05-02 |
Family
ID=7547844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET15189A Expired DE977683C (de) | 1958-05-24 | 1958-05-24 | Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von Impulsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE977683C (de) |
-
1958
- 1958-05-24 DE DET15189A patent/DE977683C/de not_active Expired
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