DE98501C - - Google Patents

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DE98501C
DE98501C DENDAT98501D DE98501DA DE98501C DE 98501 C DE98501 C DE 98501C DE NDAT98501 D DENDAT98501 D DE NDAT98501D DE 98501D A DE98501D A DE 98501DA DE 98501 C DE98501 C DE 98501C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
KLASSE 76: ,.Spinnerei'.
Die Anbringung mehrerer Abnehmer an dem Tambour einer Krempel behufs mehrfacher Florbildung hat den Nachtheil, dafs dieselben einen gröfseren Theil der nützlichen Tambourarbeitsfläche in Anspruch nehmen, wodurch diese Arbeitsfläche so beschränkt wird, dafs dementsprechend andere nützliche Krempelärbeitswalzen zum Nachtheil einer guten Krempeleiarbeit in Wegfall kommen müssen.
Zur Beseitigung dieses Uebelstandes und zur weiteren Erhöhung der Production, namentlich der Reifskrempel oder anderer Vorbereitungsmaschinen, ist an den Krempeltambour eine schnelllaufende Uebertragungswalze gesetzt, welche das Tambourvliefs auf zwei und mehr ihr angestellte Abnehmer überträgt.
Durch diese neue Einrichtung wird dem Tambour nur an einer einzigen Stelle das Material entnommen, so dafs trotz der mehrfachen Florentnahme nicht mehr Arbeitsfläche des Tambours beansprucht wird, als die bisher gebräuchliche Anwendung eines Peigneurs erfordert.
Fig. ι bis 3 zeigen die Anordnung der neuen Uebertragungswalze mit mehreren angestellten Abnehmern in verschiedener Zusammenstellung an der Krempel, und zwar zeigt Fig. 1 die Uebertragungswalze mit drei Abnehmern, die Fig. 2 und 3 zeigen dagegen neben der Uebertragungswalze mit zwei Abnehmern noch einen einzelnen, in gebräuchlicher Weise angeordneten Abnehmer.
Fig. ι zeigt am Tambour T einen Zuführtisch Z mit Entreewalzen /, fünf Arbeiter A, fünf Wender W und einen Volant V.
An derjenigen Stelle des Tambours, an welcher sich sonst der gewöhnliche Peigneur befindet, ist in neuer Weise die Uebertragungswalze S angeordnet.
Diese neue Uebertragungswalze bewegt sich in gleicher Drehrichtung wie der Volant.
Infolge ihrer gröfseren Geschwindigkeit und ■ ihrer Zahnstellung ist dieselbe aber befähigt, das Vliefsmaterial dem Tambour zu entnehmen.
Dabei kann dieselbe die Spitzen der T.ambourzähne berühren oder auch ohne Berührung durch die ihr eigene gröfsere Luftströmung das Tambourvliefs ansaugen, heben und mit sich führen.
. Die Zahnstellung der Uebertragungswalze ist in der Zeichnung radial dargestellt; für gewöhnliche Zwecke eignet sich jedoch mehr eine Zahnform ähnlich der des Tambourbeschlages. An dieser Uebertragungswalze sind die Abnehmer P1 P2 P3 angeordnet.
Der Abnehmer P1 erhält die oberste Vliefsschicht der Uebertragungswalze, während der Abnehmer P2 die zweite Vliefsschicht derselben empfängt.
Der noch tiefer in den Zähnen der Uebertragungswalze verbleibende Rest der Vliefsschicht wird durch Volant F1 gehoben, um leichter auf den letzten Peigneur P3 abgesetzt zu werden.
Fig. 2 zeigt einen Bruchtheil des Tambours T mit dem letzten Arbeiter A und Wender W.
Unterhalb derselben ist die neue Uebertragungswalze S montirt, welche das dem Tambour entnommene Material auf zwei ihr angestellte Peigneurs P1 P2 absetzt.
Der im Tambour noch verbleibende Rest der Vliefsschicht wird durch Volant V aus den
Tambourzähnen emporgehoben und auf den gewöhnlichen dierect am Tambour angestellten Peigneur P übertragen.
Fig. 3 zeigt die Anwendung der Uebertragungswalze S mit zwei Abnehmern. P1 P2 zwischen den beiden Tambours einer Doppelkrempel.
Aufserdem ist noch oberhalb der Uebertragungswalze 5 am Tambour T ein gewöhnlicher Peigneur P angestellt, welcher die oberste Tambourvliefsschicht abnimmt und dieselbe durch Wender W dem Tambour T1 zuführt.
Dabei dient der Abnehmer P dem Tambour T1 gleichzeitig als Arbeiter.
Das noch im Tambour T verbleibende Vliefsmaterial wird durch die vorerwähnte Uebertragungswalze S auf ihre beiden Abnehmer P1P2 abgesetzt, welche es auf den Tambour T1 übertragen.
Die Uebertragungswalze kann an jeder anderen passenden Stelle des Tambours und in Verbindung mit einer beliebigen Anzahl Abnehmern angeordnet sein. .
Es können auch mehrere solcher Uebertragungswalzen an einem Tambour angestellt sein, von welchen jede einzelne in Verbindung mit mehreren Abnehmern in Anwendung kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Krempel, bei welcher mittelst einer Uebertragungsstelle am Tambour, also unter Benöthigung eines nur geringen Theiles Arbeitsfläche desselben, dadurch mehrere Flore entnommen werden, dafs das Material vom Tambour durch eine Uebertragungswalze ab-, genommen wird, von der es auf mehrere Abnehmer gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE98501C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226918B (de) * 1960-03-04 1966-10-13 Atlas Werke G M B H Vorrichtung zur Erzeugung eines wirrvlieses mittels einer Krempel
WO2019025108A1 (de) * 2017-08-04 2019-02-07 TRüTZSCHLER GMBH & CO. KG Krempel

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226918B (de) * 1960-03-04 1966-10-13 Atlas Werke G M B H Vorrichtung zur Erzeugung eines wirrvlieses mittels einer Krempel
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