DEB0010555MA - - Google Patents

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DEB0010555MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. September 1941 Biekanintgeötnaeht am 18. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Hauptpatentanmeldung betrifft eine Anordnung von Widerständen, die mit Stromverbrauchern verschiedener Stromstärke, z. B. Kohlescheinwerfern, in Serie liegen. Nach dem Hauptpatent sind die Pole der Stromquelle durch Doppelleitungen, in welchen Widerstände liegen, mit einer Vielzahl von Anschlußklemmenpaaren verbunden, wobei der Anschluß des Stromverbrauchers, z. B. des Scheinwerfers, je nach dessen Stromstärke, entweder an ein Klemmenpaar oder, in Parallelschaltung, an mehrere oder alle Klemmenpaare erfolgt.
Gemäß der Erfindung wird in beide Leitungszweige eines jeden Stromkreises je ein Widerstand gelegt; es befindet sich also sowohl im positiven als auch im negativen Leitungszug eines jeden Stromkreises ein Widerstand, wodurch sich der Vorteil ergibt, daß auch dann eine praktisch gleichmäßige Stromverteilung auf die Leitungszüge im negativen Stromkreis sichergestellt und damit eine zu hohe Stromstärke in einem oder mehreren Leitungszügen vermieden wird, wenn die Übergangswiderstände in den negativen Anschlußstellen nicht genau gleich sind. ...:'..■· ■ ·■ =
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. .
Wie gemäß Hauptpatentanmeldung sind an einer Sammelschiene über Doppelleitungen b, c drei Paare von Steckbuchsen d1, d2 einer gemeinsamen
609· 658/352
B 10555 VIIIdl'21 c
Steckdose angeschlossen. Zum Unterschied von der Hauptpatentanmeldung liegt sowohl in. den Leitungen b als auch in den Leitungen c ein Widerstand f1 bzw. /2 für 80 Amp., wobei jedoch der Widerstandswert beider Teilwiderstände Z1 und /2 zusammen genau so groß ist wie der entsprechende Einzelwiderstand / der Hauptpatentanmeldung. In den Leitungszügen c liegen , ferner Schalter g, welche, durch die Anker von Schützen h gesteuert werden. Diese Schütze liegen in zusätzlichen Hilfsadern i, welche an Hilfskontakte k der Steckdose e angeschlossen sind. Ein weiteres Steckbuchsenpaar d1', d2' steht ebenfalls mit der Sammelschiene: a in Verbindung, und zwar die eine Buchse durch die parallel geschalteten Leitungen b-', die andere Buchse über die parallel geschalteten. Leitungen c , In den Leitungen V sowohl wie in den Leitungen c' befindet sich je ein Widerstand Z1', f2', deren jeder für 20 Amp. bestimmt ist. In den Leitungen c' be-
ao finden sich ebenfalls Schalterg-', die von Schützend' gesteuert werden. Die Schütze h' sind ebenso1 wie die Schütze h mittels Leitungen i' einerseits an die eine der beiden Sammelschienen a, andererseits je an einen Schalter / in der Steckdose e angeschlossen. Die Gegenkontakte dieser Schalter, stehen in Parallelschaltung mit einem zu dem Steckbuchsenpaar d1', d2' gehörenden Hilfskontakt k in. Verbindung.
Der zur beschriebenen Anordnung gehörende Stecker ist genau so ausgebildet wie bei der Hauptpatentanmeldung. Er besitzt eine dem jeweiligen Strombedarf entsprechende Anzahl von Steckerstiftpaaren, welche in die -Steckbuchsenpaare d1 und d2 bzw. d1' und d2' einzuführen sind, sowie zu jedem Steckerstiftpaar einen zugehörigen weiteren Stift, der beim Einführen in ein Buchsenpaar d1, d2 den Anschluß mit dem zugehörigen Hilfskontakt k herstellt. Handelt es sich um einen Stecker mit mehr als einem Steckerstiftpaar, so sind wie bei der Hauptpatentanmeldung die einen Stifte der Stiftpaare parallel geschaltet und ebenso die anderen. Es liegen dann die einen Steckerstifte an der einen Elektrode und die anderen Steckerstifte an der anderen Elektrode des Kohlescheinwerfers. Auch die zusätzlichen. Steckerstifte', welche den Hilfskontakten k zugeordnet sind, sind unter sich parallel und wie bei der Hauptpatentanmeldung über einen Schalter an eine der beiden Elektroden des Scheinwerfers angeschlossen.
Die Handhabung und Wirkungsweise ist an sich die gleiche wie bei der Hauptpatentanmeldung.
Wird der Stecker in die Steckdose e eingeführt und werden sodann die Elektroden des Scheinwerfers in Berührung gebracht, so· sprechen, die Schütze h an,, da der Übergangswiderstand1 an den Kohlen praktisch gleich Null ist und somit die \olle Sammelschienenspannung, z.B. iioVolt, an den Schützen liegt. Die Schalter g schließen sich, und der Scheinwerfer erhält Strom über die Leitungen b, c. AVird der Lichtbogen gezogen, so liegt an den, Schützen nur noch der Spannungsabfall der Widerstände f2, der jedoch zum Halten der Schütze ausreicht. - ■ ■ . ■
Handelt es sich um einen Stecker mit vier/ " Steckerstiftpaaren., von denen je eines zu einem Kontaktbuchsenpaar d1, d2 bzw. d1', d2' gehörend zu denken ist, so sind, sofern sich die sämtlichen Schalter / in der geöffneten Stellung befinden, die sämtlichen Widerstände f1, f2 für je 80 Amp. wirksam. Die Widerstände f1' und/2' für je 20 Amp. bilden zusammen ihrerseits ,einen Einheitswiderstand für 80 Amp. Durch Schließen eines oder mehrerer der Schalter / können mit Stufen, von 20:20 Amp. Zwischenwerte eingeschaltet werden; nach dem Schließen eines oder mehrerer Schalter / sprechen bei der nächsten Lichtbogenzündung die zugehörigen Schütze h' unter Schließung der zugehörigen Schalter g'- an; entsprechend kann, bei brennendem Lichtbogen durch Öffnen eines oder mehrerer Schalter/ die'Strömstärke in Stufen verringert werden. Die Hilfsstromkreise der Schütze h bzw. h' werden durch Berührung der Hilfskontakte k in der Steckdosen mit den ihnen zugeordneten Hilfsstromkreisgegenkontakten (nicht gezeichnet) des Steckers geschlossen; Die Rückleitungen der Hilfsstromkreise werden durch die Hauptstromzuleitungen b bzw. V gebildet.
Wird der Stecker aus der Dose e 'gezogen, so er folgt zuerst eine S tromunterbrechung bei den Hilfskontakten k, so· daß die Schütze h bzw. h' stromlos werden und die Schalter g bzw. g' die Hauptstromkraise öffnen. Wenn die Steckerstifte sich aus den Steckbuchen d1 und d2 bzw. d1' und d2' lösen, ist die Hauptleitung bereits stromlos, so daß Funken oder Schmorstellen nicht entstehen können.
Handelt es sich um einen Scheinwerfer von anderer Größenordnung, der also beispielsweise nur einen Widerstand von 80 Amp. benötigt, so wird an Stelle des Steckers mit vier Steckerstiftpaaren ein Stecker mit nur einem Steckerstiftpaar und einem zugehörigen Hilfskontakt verwendet.
Dementsprechend wird vorgegangen, wenn es sich um Scheinwerfer höherer Stromstärke handelt. In diesem Fall werden Stecker mit zwei bzw. drei Paaren von Steckerstiften verwendet.
Durch die Anordnung von je einem Widerstand/1 bzw. /2 und f1' bzw. f2' in jedem Zug der Doppelleitungen b und c bzw. V und c' wird erfindungsgemäß erreicht, daß auch dann, eine praktisch gleichmäßige Stromverteilung in, den negativen Leitungszügen b und V sichergestellt und damit eine zu hohe Stromstärke in einem oder mehreren Leitungszügen vermieden wird, wenn die Übergangswiderstände in den negativen Kontakten d1 bzw. d1' und den zugehörigen Stiften des Steckers nicht genau gleich sind.
Die Stecker können, beliebiger anderer Bauart sein.
Die Wählschalter/ können so eingebaut sein, daß sie beim Ziehen, der Steckvornichtungen selbsttätig in ihre Ausgangsstellung zurückgehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Anordnung von mit Stromverbrauchern ver- ; schiedener Stromstärken in Serie liegenden
    6Oi 658/352
    B 10555 VIIId/21 c
    Widerständen, insbesondere für Stromverbraucher mit zusammenführbaren Elektroden, wie z. B. Kohlescheinwerfer, bei der eine oder mehrere Sorten von Einheitswiderständen in einer gemeinsamen Steckvorrichtung so zusammengefaßt sind, daß die Widerstände einzeln oder in Gruppen abgegriffen werden können, nach Patentanmeldung B 10553 VIIId/ 21 c, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden als Hin- und Rückleitung für die Stromverbraucher dienenden Leitungszweigen (b undc bzw. V und c') eines jeden an die Kontakte des stromzuführenden Steckerteiles angesahlossenen, für die Stromverbraucher vorgesehenen Stromkreises je ein Widerstand (Z1 und /2 bzw. f1' und /2O liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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