DEB0031992MA - - Google Patents

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DEB0031992MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 27. Juli 1954 Bekanntgemacht am 5. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die bisher gebräuchlichen, mit Borsten bzw. Borstenbüscheln versehenen Haarbürsten sind für eine gründliche Reinigung der Kopfhaut, bei der es hauptsächlich auf dieAblösung und Entfernung von Kopfhautschuppen ankommt, wenig geeignet, weil besonders bei starkem Haarwuchs die Borsten nicht steif genug sind, um durch das Haar hindurch die Kopfhaut genügend stark anzugreifen und dadurch die Schuppen von dieser abzulösen.. Selbst wenn aber zufällig doch Schuppen abgelöst werden, so werden sie von den dünnen Borsten nicht mitgenommen, sondern, im Haar wieder von diesen abgestreift, so daß letzteres verunreinigt bleibt.
Diesen Nachteil zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Gegenstand dieser Erfindung ist eine Haarbürste mit einem aus Kunstharz bestehenden Bürstenkörper und mit aus dem gleichen Material bestehenden Streichelementen, dadurch gekennzeichnet,, daß jedes Streichelement mit mindestens einer sich über seine ganze Länge
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erstreckenden Ausnehmung versehen ist, in der sich die bei der Behandlung der Kopfhaut mit der Bürste abgelösten Schuppen ansammeln und nach Beendigung des Bürstens aus der Ausnehmung entfernt werden können.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes und Varianten sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt:
Abb. ι eine Draufsicht auf die mit den Streichelementen besetzte Seite einer ersten Ausführungsform der Bürste,
Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 und 4 eine Anzahl von Streichelementen im Grundriß und in Seitenansicht in größerem Maßstab,
Abb. 5 bis 11 Varianten eines Streichelementes im Querschnitt und
Abb. 12 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der Bürste,
Abb. 13 diese Bürste von unten gesehen,
Abb. 14 einen. Querschnitt durch ein Streichelement dieser Bürste und
Abb. 15 eine Variante eines solchen Streichelementes.
In den Abb. 1 bis 3 der Zeichnung ist mit 1 der Bürstenkörper und mit 2 der Bürstenhandgriff bezeichnet. Beide Teile bilden miteinander ein Stück, das vorzugsweise aus dem unter dem Handelsnamein »Nylon« bekannten Produkt oder aus einem anderen geeigneten, vorzugsweise thermoplastischen Kunststoff besteht. Am Bürstenkörper 1 sind die aus dem gleichen. Material wie dieser bestehende stiftförmigen Streichelemente 3 angebracht, die sich,von ihrer Basis gegen ihr freies Ende hin, konisch verjüngen. Diese Elemente können mit dem Bürstenkörper ein Stück bilden, oder in diesem nicht lösbar eingesetzt sein. Jedes Streichelement ist mit einer von der Basis bis zu seinem freien Ende hin sich erstreckenden und gegen, letzteres sich verjüngenden, im Querschnitt winkelförmigen Ausnehmung 4 versehen..
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, sind die Streichelemente in parallelen, quer zur Längsachse des Bürstenkörpers verlaufenden Reihen angeordnet, wobei der Abstand dieser Reihen und der Abstand der Streichelemente in den Reihen gegen den Bürstenhandgriff 2 hin allmählich abnimmt. Wie Abb. 1 ■ und 3 ferner zeigen, sind die Ausnehmungen 4 nicht alle auf der gleichen Seite der Streichelemente angebracht, sondern liegen zum Teil auf der vorderen und zum Teil auf der nach außen gekehrten Seite des betreffenden Elementes.
Wie die Abb. 5 und 6 zeigen, kann jedes Streichelement oder auch, nur eine Anzahl derselben statt einer einzigen Ausnehmung 4 auch deren mehrere aufweisen, je nach dem Durchmesser der Streichelemente. Letztere können im Querschnitt rund oder oval sein.
Bei den Varianten nach den Abb. 7 und 8 haben die' Streichelemente ungefähr rechteckigen. Querschnitt und verjüngen sich nicht gegen ihr freies Ende hin. Dias Streichelement nach Abb. 7 weist an seiner Vorderseite zwei, im Querschnitt spitzwinklige Ausnehmungen 5 auf, die sich über die ganze Länge des Streichelementes erstrecken, so· daß dieses drei Grate 6 hat, von denen der mittlere die beiden anderen überragt; Beim Streichelement nach Abb. 8 sind vier solche Ausnehmungen 7 vorgesehen; es weist also fünf Grate 8 auf, von denen, wiederum der mittlere die anderen überragt.
Gemäß den Abb. 9 und 10 sind die Ausnehmungen 4 der Elemente 3 an, ihren Längsrändern noch mit Erhöhungen 9 bzw. mit Vertiefungen ΐθλ versehen. Wie Abb. 11 zeigt, kann der den mittleren Grat 8 aufweisende Teil des Elementes gemäß Abb. 8 an seinen Seitenflächen ebenfalls mit Vertiefungen oder auch mit nicht dargestellten Erhöhungen versehen sein. Das gleiche kann auch bei dem den mittleren Grat aufweisenden Teil des Elementes nach Abb. 7 der Fall sein, wie Abb. 11 zeigt. Diese Erhöhungen bzw. Vertiefungen haben den Zweck, Haarverunreinigungen aufzunehmen und während, des Gebrauches der Bürste festzuhalten.
Bei der Ausführungsform mach den Abb. 12 bis 15 ist der aus Holz oder Kunststoff bestehende Bürstenkörper 21. rnit dem Handgriff 22 verbunden. ,
Die an ihrer Oberfläche rauhen oder mit Vertiefungen versehenen Streichelemente 25 sind streifenförmig ausgebildet und senkrecht und parallel zueinander in quer zum Teil 23 verlaufenden Reihen am Teil 23 befestigt. Jedes der aus Kunststoff bestehenden, elastischen Streichelemente ist gegen seinen einen Läng.srand hin stufenförmig verjüngt (Abb. 14), wobei jeweils der dickere Teil den darauffolgenden dünneren Teil in spitzem Winkel zu diesem überragt, so daß vorspringende Kanten 26 gebildet werden. Außerdem ist die eine Längskante jedes Streichelementes mit einer Zahnung 27 und dessen freie Endkante mit einer Zahnung 28 bzw. 28a versehen. Die Zahnung der freien Endkante kann auch die in Abb. 15 dargestellte Form aufweisen. Der Zweck dieser Zähnungen wird weiter unten beschrieben.
Der Abstand der Streichelemente jeder Reihe voneinander ist in Wirklichkeit wesentlich kleiner als in der Zeichnung dargestellt, damit die Streichelemente die Haare in möglichst dünne Strähnen unterteilen und alle Verunreinigungen von der Kopfhaut und den Haaren ablösen.
Beim Gebrauch der Haarbürste wird diese in Richtung des Pfeiles α in Abb. 12 durch das Kopfhaar hindurchgeführt, wobei die freien Enden der Streichelemente die Kopfhaut berühren sollen, um Schuppen und andere Verunreinigungen von dieser abzulösen. Durch die Streichelemente wird das Haar weitgehend unterteilt, und dieKanten 26 sowie die Zahnungee 27 bzw. 28 sorgen, dafür, daß an den, Haaren hängende Verunreinigungen von der Bürste ebenfalls mitgenommen werden.
In der Abb. 13 ist der Bürstenkörper dreieckig mit abgerundeten Ecken dargestellt, was zum Zwecke hat, daß beim Einführen der Bürste in dias Kopfhaar zuerst nur wenige Streichelemente in das Haar eindringen, was die Handhabung der Bürste wesentlich erleichtert. Selbstverständlich kann der
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Bürstenkörper aber auch eine andere Form aufweisen, z.B. die ovale oder rechteckige.
Die beschriebene Bürste hat den Vorteil, daß bei ihrer Benützung die Streichelemente ohne weiteres bis auf die Kopfhaut durch das Haar durchdringen. und daß dabei die von der Kopfhaut abgelösten Schuppen sich in den Ausnehmungen ansammeln und dann aus diesen durch Abklopfen oder Auswaschen leicht entfernt werden können. Außerdem
ίο wird aber das Haar mittels der beschriebenen Bürste auch von anderen Verunreinigungen, z.B. Staub, befreit. Durch diese gründliche Reinigung der Kopfhaut können zu häufige Waschungen verv mieden werden, die für das Haar und die Kopfhaut schädlich sind. Ferner hat die elastische Lagerung der Streichelemente den Vorteil, daß beim Gebrauch der Bürste die Kopfhaut massiert wird, was die Blutzirkulation, fördert.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Haarbürste mit einem aus Kunststoff bestehenden Bürstenkörper und mit diesem ein Stück bildenden und aus dem gleichen Material bestehenden, Streichelementen, diadurch gekennzeichnet, daß jedes Streichelement mit: mindestens einer sich über seine ganze Länge erstrekkenden. Ausnehmung versehen, ist, in der sich die bei der Behandlung der Kopfhaut mit der Bürste abgelösten Schuppen ansammeln und nach Beendigung des Bürstens aus der Ausnehmung entfernt werden können.
2. Haarbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung im Querschnitt winkelförmig ist. .
3. Haarbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Streichelement mehrere Ausnehmungen aufweist.
4. Haarbürste nach den. Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ausnehmungen, gegen, das freie Ende des Elemente verjungen.
5. Haarbürste nach Anspruch. 1, dadurch ge^ kennzeichnet, daß die Ausnehmungen an verschiedenen Seiten der Streichelemente angebracht sind.
6. Haarbürste nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen sich an der gleichen Seite der Streichelemente befinden.
7. Haarbürste nach den Ansprüchen 1, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Streichelemente über ihre ganze Länge rechteckigen Querschnitt aufweisen und mit mindestens zwei nebeneiinanderliegendenAusnehmungen versehen sind. ■
8. Haarbürste nach, den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen an ihren Längsrändern Erhöhungen aufweisen.
9. Haarbürste nach den Ansprüchen 1 und, 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen an ihren, Längsrändern Vertiefungen aufweisen.
10. Haarbürste nach, Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Streichelemente streifenförmig ausgebildet und in Längsrichtung senkrecht aiii Bürstenkörper befestigt ist, wobei jedes Streichelement sich gegen, seinen einen Längsrand hin stufenförmig verjüngt und jeweils der dickere. Teil den darauffolgenden dünneren Teil in spitzem Winkel zu diesem überragt.
11. Haarbürste nach den Ansprüchen, 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Streichelement an. seiner einen Längskante und an. seinem freien Ende eine Zahnung aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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