DED0002920MA - - Google Patents

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DED0002920MA
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D2920X/34c
Bei der Benutzung von Wischtüchern ist .es unangenehm, diese direkt anfassen zu müssen, weil , sie meist schmutzig sind und nicht nach jedem Gebrauch ganz gesäubert werden können. Man hat deshalb Haltevorrichtungen für Einsätze, wie Wischtücher, Gummistreifen, Mopfransen oder Borsten konstruiert, bei denen der Einsatz auswechselbar zwischen zwei Metallschienen geklemmt wird, die lösbar ineinander befestigt werden und
ίο mit einer .Stieltülle versehen sind.
Um mehrere Einsätze, wie Wischtücher oder Mopfransen, nacheinander benutzen zu können, ohne sie aus ihren Klemmschienen herausnehmen zu müssen, hat es sich als praktisch erwiesen, mehrere Klemmschienen mit verschiedenen Einsätzen bereitzuhalten und nur die Stiele zu wechseln. Die Benutzung der bekannten Stielbefestigung hat sich dafür als unzweckmäßig erwiesen. So werden z. B. bei den mit Schrauben befestigten Stielen die Gewinde im Holz besonders unter der häufigen Einwirkung von Feuchtigkeit leicht morsch und halten die Stiele nicht mehr ausreichend fest. Es wurden deshalb bereits Stielfassungen konstruiert, die mit zwei zangenartig gegeneinander schwenkbaren Krallen von oben in die Holzabdeckung einer Bürste eingreifen, während die auf der anderen Seite der Hebelschwenkachse liegenden Hebelarme durch den dazwischengeklemmten Stiel auseinandergesperrt werden.
Jedoch hat diese Anordnung den Nachteil, daß die dem Angriff der Krallen dienenden Holzteile leicht ausfaulen und deshalb die Stielbefestigung wirkungslos wird.
Gemäß der Erfindung weist deshalb bei einem Reinigungsgerät, das aus zwei mit einer Stieltülle versehenen, lösbar ineinander zu befestigenden Schienen, vorzugsweise aus Metall, besteht, zwischen denen Einsätze, wie Gummistreifen, Mopfransen oder Borsten festklemmbar sind, die obere bzw. äußere Schiene zwei einander gegenüberliegende, seitliche Schlitze auf, in die die an sich bekannten Krallen der Stieltülle eingreifen.
Die seitlichen Ausnehmungen lassen sich nicht nur für jedes beliebige Material technisch leichter anbringen als die Ausnehmungen auf der Deckplatte, sondern sie Verhindern auch das Lockerwerden der Verbindung, wenn die' Ausnehmung verschleißen sollte, weil die Seitenwände den Krallen auch dann noch genügend festen Halt geben.
In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung hat die äußere Schiene ein U-Profil, wobei die Schlitze in den U-fichenkeln liegen.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt und nachstehend beschrieben, ohne daß die Erfindung jedoch auf diese Ausführungsform beschränkt sein soll.
Fig. ι zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung schematisch von vorn,
Fig. 2 von der Seite im Querschnitt A-B der
Fig.1, " ■■■■■■;■:■;.:■■.
Fig. 3 von oben.
In einer U-förmig sich erweiternden Schiene 1 aus Leichtmetall oder anderem Material liegt der Teil, der zum Wischen, Scheuern od. dgl. dienen soll, wie z. B. ein Gummieinsatz 2 aus Leichtgummi. Er wird in der Schiene 1 festgehalten durch eine zweite Schiene 3, die z. B; mittels Schrauben 4 an der Schiene 1 festgemacht ist, so daß der Gummieinsatz 2 zwischen diesen beiden Schienen festgeklemmt ist. An Stelle des Gummieinsatzes kann man auch ein Wischtuch, Scheuerlappen, Bohnerlappen od. dgl. einklemmen.
An der Schiene 1 befinden sich nur Rinnen 5 und 6, in die die Krallen 7 und 8 der Fassung des Stieles eingreifen, die aus zwei Teilen 9 und 10 besteht. Die beiden Teile 9 und 10 zusammen sind etwa zylinderförmig und umgreifen das Ende des nicht gezeichneten Stieles. Etwa in der Mitte haben die Teile 9 und 10 je zwei paarweise übereinander greifende Laschen 11, die um Nieten oder Schrauben 12 schwenkbar sind. Wird nun der Stiel zwischen die Teile 9 und 10 gesteckt, so werden durch die gegenseitige Hebelkraft die Krallen 7 und 8 in die Rinnen 5 und 6 sowie die beiden Teile 9 und 10 gegen den Stiel gedrückt, wodurch die ganze Vorrichtung fest am Stiel sitzt.
Man kann nun z. B. in ähnlicher Art, wie es in den Abbildungen für eine Gummieinlage gezeigt ist, einen Bohner- oder Fransenbesen (Mop) zwischen die Metallteile 1 und 3 so einklemmen, daß die Fransen heraushängen. Hat man je eines dieser Geräte, so kann man den Gummiwischer gegen den Bohnerbesen austauschen, indem man einfach den Stiel herauszieht, die Krallen 7 und 8 löst und den neuen Einsatz durch Hineinstecken des Stieles in den Halter befestigt. Das Gerät ist auch für Malerpinsel oder ähnliche Gegenstände verwendbar.

Claims (2)

PateNTANsPR üche:
1. Reinigungsgerät, bestehend aus zwei mit einer Stieltülle versehenen, lösbar ineinander zu befestigenden Schienen, vorzugsweise aus Metall, zwischen denen Einsätze, wie Gummistreifen, Mopfransen oder Borsten festklemmbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die obere bzw. äußere Schiene (1) zwei einander gegenüberliegende, seitliche Schlitze (5, 6) aufweist, in die die an sich bekannten Krallen (7, 8) der Stieltülle (9, 10) eingreifen.
2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Schiene (1) ein U-Profil hat, wobei die Schlitze (5, 6) in den U-Schenkeln liegen.

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