DEE0006648MA - - Google Patents

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DEE0006648MA
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internal combustion
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. Januar 1953 Bekanntgemacht am 29. März 1953
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft 'eine durch ein Gebläse gekühlte, mit Magnetzündung ausgerüstete Kolben brennkraftmaschine, die mit einer gleichfalls luftgekühlten, umlaufenden Arbeitsmaschine, ,insbesondere Kompressor oder Generator, durch eine gemeinsame Welle so verbunden ist, daß die Arbeits- - maschine in dem Kühlluftstrom vor der Brennkraftmaschine liegt. Bei einer bekannten Brennkraftmaschine der angeführten Art sind diie beiden Maschinen getrennt voneinander,angeordnet und lediglich das Gebläse liegt vor der Arbeitsmaschine. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dlaß die eine Seitenwand der Arbeitsmaschine das Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschiine abschließt und die Umlaufteile des Zündapparates in Richtung des Kühlluftstromes vor der Arbeitsmaschine liegen und die Schaufeln des Gebläses tragen.
Die Erfindung .bat den Vorteil, daß die Arbeitsmaschine mit der Brennkraftmaschine räumlich unmittelbar verbunden ist und beide Maschinen eine Abschlußwand gemeinsam haben. Dies führt zu einer wesentlichen .Vereinfachung des Aufbaues des Maschinenaggregates und zu einer Verringerung der Herstellungskosten. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Gewicht und der Raumbedarf des Maschinenaggregates erheblich
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E6648Ia/46a4
verringert werden. Der Erfindungsgegenstand eignet sich daher insbesondere zum Einbau in Arbeitsgeräte, die von einer Person getragen und gleichzeitig bedient werden, wie 1Z. B. Geräte zur Schädlingsbekämpfumg.
An sich, ist es bei Kolbenbrennkraftmaschinen bekannt, die Kurbelwelle nach einer Seite zu verlängern und den Antrieb gegebenenfalls mit Getriebe zwischen das Kurbelgehäuse und. den Zündapparat . zu legen. Diese bekannten Brennkraftmaschinen arbeiten aber ohne Kühlgebläse.
Gemäß der Erfindung kann die Kolbenbrennkraftmaschine zweckmäßig so ausgebildet sein, daß an der einen Seitenwand der Arbeitsmaschine ein ringförmiges Kurbelgehäuse angesetzt ist, das auf der gegenüberliegenden Seite durch einen Deckel abgeschlossen ist. Dabei können die Befestigungsmittel für den Kurbelgeihäusering gleichzeitig Gehäuseteile der Arbeitsmaschine miteinander verbiiiden. Der Kurbelgehäuiserdng kann gegebenenfalls mit der Seitenwand der Arbeitsmaschine einstückig verbunden sein.
Das gemeinsame Kühlluftgehäuse kann gemäß der Erfindung vorteilhaft so gestaltet sein, daß die Arbeitsmaschine innerhalb eines rohrförmigen Gebläsegehäuses angeordnet ist, auf dem eine haubenartiige Zylinderverkleidung sitzt. Dabei kann die eine Seitenwand der Arbeitsmaschine das roh rf ormige Gebläsegeihäuse an einem Ende abschließen.
Bei einer mit einem Kompressor verbundenen Zweitaktbrennkraftmaschine kann' der Kompressor gemäß der Erfindung in überaus einfacher und vorteilhafter Weise dadurch geschmiert werden, daß der Innenraum des Kurbelgehäuses mit der Ansaugleitung des Kompressors durch eine Hohlleitung verbunden ist. Dabei kann der Mündungsquerschnitt der Hohlleitung an der Ansaugseite des Kompressors, z. B. mittels einer eingesetzten Düse, zweckmäßig so bemessen sein, daß einerseits die Leistung der Brennkraftmaschine nicht beeinträchtigt und anrW^^its der Kompressor ausreichend geschmiert wird. Diese Art der Schmierung kann auch bei solchen Maschinenaggregaten vorteilhafte Verwendung finden, bei denen der Kompressor mit der Brennkraftmaschine in der üblichen Weise gekuppelt ist.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Au sfüh rungs form des Gegenstandes derselben, und zwar zeigt
Fig. ι eine erfmdiungsgemäß ausgebildete Maschinenkombination in einem Längsschnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht hierzu und
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Arbeitsmaschine der Kombination.
Hierin bezeichnet 1 die Welle beispielsweise eines Rotationskompressoris, auf die eine Trommel 2 mit Schiebern 3 aufgekeilt ist. Mit 4 ist das mit Längsrippen versehene Gehäuse des Kompressors biszeichnet, das seitlich durch zwei Wände 5 und 6 abgeschlossen ist und unten einen Ansatz 7 trägt. In diesem ist ein Ansaugstutzen 8-und ein Ausblasstutzen 9 angeordnet. Die Welle 1 ist in den Seitenwand en 5 und 6 durch Kugellager 10 und 11 gelagert, die durch eine Gummilippendiohtueg 12 abgedichtet sind.
Auf den linken Stutzen der WeHe 1 ist ein mit einem Ausgleichsgewicht versehener Kurbelarm 13 aufgeschraubt, der die Pleuelstange 14 eines Kolbens 15 trägt. Auf der Seitenwand 5 sitzt ein Gehäusering 16, der mit dieser und mit dem Kornpressorgehäuse 3 durch Schrauben 17 verbunden und durch einen Deckel 18 abgeschlossen ist. Auf diesem sitzt ein Zylinder 19 mit Zylinderkopf 20. Der Zylinder 19 ist auf der einen Seite mit einem Ansohlußstutzen 21 für die nicht dargestellte AuspufHeitung versehen und auf der anderen Seite mit einem Anschlußstutzen 22 für die Ansaugleitung mit Vergaser, Luftfilter usw., die gleichfalls nicht dargestellt sind.
An dem Kurbelgehäuseriing 16 ist mittels eines Anschlußstückes 23 eine Schlauchleitung 24 angeschlossen, die durch den Flansch der Seitenwand 5 hinduirohführt und an seinem anderen Ende durch ein Anschilußstück 25 mit dem Gehäuse 4 des Kompressors vierbunden ist. Durch di'ese Schlauchleitung
24 wird das Innere dies Kurbelgehäuses der Verbrennungskraftmaschine mit der Ansaugseite des Kompressors verbunden, so daß aus dem Kurbelgehäuse ölhaltige Luft in die Ansaugleitung des Kompressors eingeblasen wird und die umlaufen- g0 den Teile desselben durch das mitgeführte Öl geschmiert werden. Durch eine in das Anschlußstück
25 eingesetzte Düse ist der Mündungsquerschnitt der Leitung 24 so bemessen, daß einerseits der Überdruck in dem Kurbelgehäuse nicht übermäßig verringert wird und andererseits das eingeblasene Öl ausreicht, um den Kompressor zuverlässig zu schmieren.
Das rechte Ende der Welle 1 steht über die Seitenwand 6 vor, und auf ihm sind die umlaufenden Teile 26 des Zündapparates aufgekeilt, während die relativ feststehenden Teile des Zündapparates mittels eines Sockels 27 auf der Seitenwand 6 befestigt sind. Diese feststehenden Teile sind durch ein Kabel 28 mit einer Zündkerze 29 verbunden.
Mit dem umlaufenden Teil 26 des Zündapparates ist ein Gebläserad 30 des Axialgebläses fest verbunden, das so gestaltet ist, daß es den Zündapparat gehäuseartig umgibt und auf seinem zylindrischen Mantel Gebläseschaufeln 31 trägt. Außerdem ist es mit einer Anwerf rolle 32 einstückig verbunden und durch eine Mutter 33 gesichert, die auf dem Ende der Welle 1 sitzt. Das Gehäuse des Axialgebläses wird durch einen zylindrischen Blechmantel 34 gebildet, der den Kompressor völlig umschließt und an seinem der Verbrennungskraftmaschine zugekehrten Ende durch die Seitenwand 5 abgeschlossen ist. Außerdem ist das Geibläsegehäuse 34 an der Seitenwand 6 beispielsweise an drei Stellen dadurch abgestützt, daß die Seitenwand 6 mit radialen Vorsprüngen versehen und der Mantel 34 auf diesen mittels Schrauben 35 befestigt ist. Über einem Ausschnitt in der linken oberen Ecke des Gebläsegehäuses 34 sitzt eine Haube 36, die die Rippen des Zylinders 19 und des Zylinderkopfes 20 umschließt.
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Claims (8)

  1. E 6648 Ia/46a4
    Patentansprüche:
    ι. Durch ein Gebläse gekühlte, mit Magnetzündung ausgerüstete Kolbenbrenn'kraftmaschine, die mit einer gleichfalls luftgekühlten umlaufenden Arbeitsmaschine, insbesondere Kompressor oder Generator, durch eine gemeinsame Welle so verbunden ist, daß die Arbeitsmaschine in dem Kühlluftstrom vor der Brennkraftmaschine Hegt, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seitenwand (5) der Arbeitsmaschine das Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschine abschließt und die Umlaufteile (26) des Zündapparates in Richtung des Kühlluftstromes vor der Arbeitsmaschine liegen und die Schaufeln (31) des Gebläses tragen.
  2. 2. Kolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Seitenwand (5) der Arbeitsmaschine ein ringförmiges Kurbelgehäuse (16) angesetzt ist, das auf der gegenüberliegenden Seite durch einen Deckel (18) abgeschlossen ist.
  3. 3. Kolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (17) für den Kurbelgehäusering gleichzeitig Gehäuseteile (4, 5) der Arbeitsmaschine miteinander verbinden.
  4. 4. Kolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelgehäusering mit der Seitenwand der Arbeitsmaschine einstückig verbunden ist.
  5. 5. Kolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsmaschine innerhalb eines rohrförmigen Gebläsegehäuses (34) angeordnet ist, auf dem eine haubenartige Zylinderverkleidung (36) sitzt.
  6. 6. Kolbenforennkraftmaschine nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seitenwand (5) der Arbeitsmaschine das rohrförmige Gebläsegehäuse (34) am einen Ende abschließt.
  7. 7. Mit einem Kompressor verbundene Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Kurbelgehäuses mit der Ansaugleitung des Kompressors durch eine Hohlleitung (24) verbunden ist.
  8. 8. Brennkraftmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mündungsquerschnitt der Hohlleitung (24) an der Ansaugseite des Kompressors z. B. mittels einer eingesetzten Düse so bemessen ist, daß einerseits die Leistung der Brennkraftmaschine nicht beeinträchtigt und andererseits der Kompressor ausreichend geschmiert wird.
    Angezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschrift Nr. 2 543 541;
    deutsche Patentschrift Nr. 807 865.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 699/150 3.56

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