DEG0004655MA - Waschmittel - Google Patents
WaschmittelInfo
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Description
Die bekannten synthetischen waschaktiven Stoffe, insbesondere von der Art der Sulfonierungsprodukte, besitzen zwar eine große Schaumkraft, aber ein schlechtes Schmutztragevermögen, und bzw. oder sie wirken zu stark entfettend. Infolgedessen werden zu waschenden Stoffen bzw. der menschlichen Haut in zu hohem Grade die Fettbestandteile entzogen bzw. bereits in Lösung wieder aufgenommen.
Die Mängel des fehlenden Schmutztragevermögens oder zu starker Entfettung werden durch den Zusatz von verseiften Fetten beseitigt. Damit ist aber ein nachteiliger Einfluss auf das Schaumvermögen verbunden. Das Schaumvermögen ist jedoch immer noch für die Käufer das ausschlaggebende Merkmal zur Beurteilung der Qualität eines Waschmittels.
Es wurde nun gefunden, dass das Schaumvermögen von Mischungen aus synthetischen waschaktiven Stoffen und verseiften Fetten erheblich verbessert wird, wenn diese Mischungen Alkaliphosphate zugesetzt werden. Daneben können die Gemische alle üblichen Waschmittelzusätze, insbesondere auch Persalze, enthalten.
Als synthetische waschaktive Stoffe kommen in erster Linie Sulfonierungsprodukte in Frage, vor allem die langkettigen Alkylsulfonate bzw. vor allem die langkettigen Alkylsulfonate bzw. Alkylarylsulfonate. Selbstverständlich können auch die anderen bekannten waschaktiven Produkte, wie Fettsäurekondensationsprodukte, Fettalkoholsulfonate, Äthylenoxydabkömmlinge usw., verwendet werden. Als seifenartige Stoffe werden die Alkalisalze natürlicher oder synthetischer Fett-
säuren und Harzsäuren benutzt. Besonders geeignet sind aber auch die Produkte, welche durch Verseifen von sulfonierten natürlichen wachsartigen Stoffen, z.B. Spermöl oder Wollfett, erhalten werden. Diese Körper bewähren sich ganz besonders, da sie nicht auf das Schaumvermögen ungünstig einwirken und auf Grund ihrer kolloiden Eigenschaften eine besonders gute Schmutztragfähigkeit besitzen und aufgrund ihres Fettalkoholgehaltes stark fetthaltige Verschmutzungen auflösen können, andererseits aber einer zu starken Entfettung entgegenwirken. Diese letzte Wirkung geht so weit, dass man ihnen eine gewisse Avivagewirkung zusprechen kann.
Die ferner noch zuzusetzenden Phosphate sind in verschiedenen Graden geeignet. Am geringsten ist die Wirkung von Orthophosphat, am besten die der Pyro- und Polyphosphate. Berührt haben sich vor allem Mischungen der beiden letztgenannten.
Die mengenmäßigen Zusätze sind bei den waschaktiven Stoffen die bisher üblicherweise verwendeten. An verseiften Fetten können im Durchschnitt 50% der synthetischen waschaktiven Stoffe angewendet werden, obwohl auch höhere Zusätze brauchbar sind. Bei den Phosphaten beträgt der Zusatz auch nur einige Prozent. Bereits bei einem Zusatz von 3% eines der bestgeeigneten ist eine merkbare Wirkung festzustellen. Orthophosphate müssen in größeren Mengen zugesetzt werden.
Beispiel 1:
10 Gewichtsteile Alkylarylsulfonat,
5 Gewichtsteile verseiftes ansulfoniertes Spermöl,
5 Gewichtsteile Pyrophosphat,
3 Gewichtsteile Polyphosphat,
Rest übliche Seifenzusätze, wie Soda, Wasserglas und Wasser.
Beispiel 2:
12 Gewichtsteile Alkylarylsulfonat,
6 Gewichtsteile Kernseife,
4 Gewichtsteile Pyrophosphat,
4 Gewichtsteile Polyphosphat,
Rest übliche Seifenzusätze, wie Soda, Wasserglas und Wasser.
Claims (3)
1. Waschmittel auf Basis sythetischer waschaktiver Stoffe, insbesondere von der Art der Sulfonierungsprodukte mit den oder ohne die üblichen Waschmittelzusätze, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Gehalt an Alkaliphosphaten und verseiften Fetten besitzt.
2. Waschmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als verseiftes Fett verseiftes ansulfoniertes Spermöl benutzt wird.
3. Waschmittel nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass es einige Prozente verseiftes ansulfoniertes Spermöl und einige Prozente Pyro- sowie Polyphosphate enthält.
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