DEG0009925MA - - Google Patents
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Description
G 9925 VIIIdl'42g
Die Erfindung betrifft einen Spulenkörper aus Kunststoff für Magnettongerätbänder mit einem
dem Einführen des Bandes dienenden, in zumindest . einem Seitenteil angeordneten Schlitz, der sich vom
Umfang bis über den Spulenkern hinaus erstreckt. Bei bekannten Spulenkörpern dieser Art sind in
den Spulenkern ein oder zwei Bandeinführschlitze eingeschnitten, die in den Schlitz in dem Seitenteil
einmünden und ungefähr unter 30 bis 6o° zur Seitenteilebene geneigt sind. Diese Spulenkörper
ermöglichen zwar ein bequemes Einführen des Bandes, jedoch muß dabei das Band unter Festhalten
des Bandendes zumindest einmal um den Kern geschlungen werden, bevor das Band so fest
sitzt, daß ein Herausrutschen des Bandendes und damit ein Verrutschen des Bandes nicht mehr zu
befürchten ist.
Diesen Mangel behebt die Erfindung bei den in Rede stehenden Spulenkörpern dadurch, daß der
Bandeinführschlitz im Seitenteil innerhalb des Spulenkerns zumindest nach einer Seite hin bogenförmig
(z. B. spiralig) — vorzugsweise sich verjüngend — ausläuft, derart, daß das in den Bandeinführschlitz
und einen zugeordneten Schlitz der Kernwandung eingelegte Band selbst durch seine
Anlage gegen die gekrümmte Kante des Bandeinführschlitzes gekrümmt und dadurch verklemmt
wird. Durch die bei einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung vorgesehene Verjüngung
des Bandeinführschlitzes wird die Festlegung des Bandanfangs beim Einlegen des Bandes noch verbessert,
ohne daß es dazu eines besonderen Aufwandes bedarf. . ■ .
An Hand der Abb. 1 bis 4 wird ein Ausführungsbeispiel
für die Erfindung beschrieben. Der vorgeschlagene Spulenkörper besteht im wesentlichen
aus drei Teilen, nämlich den beiden gleich ausge-, führten Seitenteilen 1 und 2 und einem eine zylindrische
Wandung tragenden Kernteil 3. Es zeigt nun Abb. ι eine Seitenansicht des Seitenteils 1 bzw. 2,
Abb. 2 einen Schnitt durch den gesamten Spulenkörper im vergrößerten Maßstab nebst einer Teilaufsicht
sowie
Abb. 3 eine Seitenansicht des Kernteils 3; in der
Abb. 4 sind die drei wesentlichen Teile des Spulenkörpers im auseinandergebauten Zustand im
Schnitt dargestellt. Sämtliche Teile werden aus einem durchsichtigen Kunststoff, z. B. Polystyrol,
gespritzt.
Der in der Abb. 1 dargestellte Seitenteil 1 bzw. 2
besteht im wesentlichen aus einem flachen, radförmigen Kunststoffteil mit drei Stegen 4. In einem
dieser Stege 4 ist ein Bandeinführsdhlitz 5 vorgesehen, der sich vom Umfang aus bis über den
Spulenkern hinaus erstreckt und zumindest nach einer Seite hin innerhalb der Ebene der Spulenkernwandung
bogenförmig bzw. spiralig und. sich verjüngend ausläuft. Durch den beim Einführen des
Bandes 7 auftretenden Zug wird das eingelegte, gegen die gekrümmte Kante des Bandeinführschlitzes
5 anliegende Band 7 selbst gekrümmt und dadurch im Schlitz verklemmt. Durch die Verjüngung
des Schlitzes 5 wird die Klemmwirkung noch gesteigert. In dem Mittelteil der Seitenteile 1
bzw. 2 ist eine sternförmige Aussparung 8 vorgesehen, die dem formschlüssigen Aufsitzen der
Seitenteile nach dem Zusammenbau mit dem Kernteil 3 dient. Ferner sind — gleichmäßig um je .120°
verteilt — drei zylindrische Distanzstücke 9 angegossen, die nadh der Montage in entsprechende
Aussparungen 10 des Kernteils 3 ragen und gleichzeitig der Befestigung dienen.
Der Kernteil 3 zeigt zunächst eine gleichmäßig um je 120° versetzt adhsparallel unterteilte Zylinderwandung
11. Die Unterbrechungsstellen 15 sind durch Stege 12 bzw. 13 mit einem nabenartigen
Lagerteil ^verbunden. DieUnterbrechungsstellen 15, von denen zwei der Einführung des
Bandes dienen, sind durch C-, U- od. dgl. förmige,
nach innen ragende Übergangsstücke 16 miteinander verbunden. Von dem Scheitelpunkt dieser Übergangsstücke
verlaufen, die Stege 12 nach dem inneren nabenartigen Teil 14. Quer zur Achse sind
jeweils die verschiedenen Stege 12 sowie die Zylinderwandung
11 durch eine dünne, mit jeweils einer Aussparung 10 für die Aufnahme der Distanzstücke
9 versehenen .Wandung 13 miteinander verbunden.
Beim Zusammenbau des Spulenkörpers kommen die vorstehenden Naben 14 des Kernteils 3 in die
sternförmigen Aussparungen 8 der Seitenteile sowie die jeweils drei Distanzstücke 9 der Seitenteile in
die zugehörigen Aussparungen 10 des Kernteils 3 ■formschlüssig zu liegen, so daß bereits durch das
Zusammenstecken eine verhältnismäßig feste Verbindung der drei Hauptteile erreicht wird, die durch
eine Vernietung, Verklebung od. dgl. an den Stellen 17 noch gesteigert wird. Die Einzelteile werden so
zusammengesteckt, daß die Bandeinführschlitze 5 der Seitenteile 1, 2 um je 1200 versetzt sind. '100
Claims (2)
1. Spulenkörper aus Kunststoff für Magnettongerätbänder
mit einem dem Einführen des Bandes dienenden, in zumindest einem Seitenteil angeordneten Schlitz, der sich vom Umfang
bis über den Spulenkern hinaus erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandeinführschlitz
(5) im Seitenteil (1) innerhalb des
. Spulenkerns mindestens nach einer Seite hin bogenförmig (z.B. spiralig), vorzugsweise sich
verjüngend, ausläuft, derart, daß das in den Bandeinführschlitz und einen zugeordneten
Schlitz (15) der Kernwandung (11) eingelegte
Band (7) selbst durch seine Anlage gegen die gekrümmte Kante des Bandeinführschlitzes gekrümmt
und dadurch verklemmt wird.
2. Spulenkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in beiden Seitenteilen (1, 2) vorgesehene
— z. B. um 1200 — gegeneinander versetzte
Bandeinführschlitze (5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 659/326 2.56
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