DEL0000215MA - Brennkraftmaschine mit Glühzündung - Google Patents

Brennkraftmaschine mit Glühzündung

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DEL0000215MA
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DE
Germany
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heat
internal combustion
combustion engine
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cylinder
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erich Najork
Original Assignee
Lohmann Werke AG, Bielefeld
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Description

Die Erfindung betrifft eine Wärmekraftmaschine, insbesondere mit Selbstzündung und hier wieder besonders die Motorarten, bei denen dem Zylinder ein Brennstoff-Luft-Gemisch zugeführt wird. Die Erfindung besteht darin, dass im Verbrennungsraum ein oder mehrere wärmespeichernde Körper isoliert untergebracht sind. Dabei ist es zweckmässig, für den wärmespeichernden Körper im Zylinder oder Kolben ein oder mehrere Hohlräume vorzusehen.
Diese Ausbildung der Wärmekraftmaschine hat zunächst den grossen Vorteil, dass dadurch ein leichteres und schnelleres Anspringen erzielt wird. Bekanntlich erfolgt bei selbstzündenden Motoren, bei denen dem Zylinder ein Brennstoff-Luft-Gemisch zugeführt wird, erst dann eine Zündung, wenn durch die Verdichtungswärme Zylinderdeckel und Kolben so weit angewärmt sind, dass der Wärmeabfluss durch diese Teile so weit herabgesetzt ist, dass die noch verbleibende Verdichtungswärme für die Zündung ausreicht. Diese Zeit wird durch die neue Massnahme wesentlich herabgesetzt, denn nunmehr nehmen diese im Verbrennungsraum untergebrachten, wärmespeichernden Körper die Verdichtungswärme auf und behalten sie, so dass von hier die Zündung nach wenigen Hüben bereits einsetzt und die Verbrennung von diesem Punkt aus eingeleitet wird.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass durch diese im Verbrennungsraum anwesenden Körper gleichzeitig eine Verzögerung der Verbrennung mit Betriebszustand erfolgt und damit ein besserer Nutzeffekt erzielt wird.
Dies geschieht dadurch, dass die Verbrennung von einem Punkt eingeleitet wird und von dort aus sich fortpflanzt, so dass die schlagartige Zündung über der ganzen Kolbenfläche fortfällt. Dadurch wird die Beanspruchung aller Teile des Motors wesentlich herabgesetzt, was für diese Art von Motoren von grösster Bedeutung ist.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen selbstzündenden Zweitakt-Motor im Schnitt,
Fig. 2 eine besondere Ausführungsform.
Nach der Erfindung sind im Verbrennungsraum a einer selbstzündenden Brennkraftmaschine, insbesondere einer Brennkraftmaschine dieser Art, deren Zylinder ein Brennstoff-Luft-Gemisch zugeführt wird, ein oder mehrere wärmespeichernde Körper b untergebracht, die gegenüber dem Zylinder c bzw. dem Kolben d durch Isolationsschichten f isoliert sind. Als wärmespeichernde Körper kommen Körper mit grosser Wärmekapazität in Frage, insbesondere die Metalle, während die Isoliermittel grosse Temperaturen vertragen müssen, wie beispielsweise Glimmer und Asbest.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist der wärmespeichernde Körper b in einer Ausnehmung oder Aushöhlung g des Zylinderdeckels untergebracht. Der wärmespeichernde Körper ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel stufenförmig ausgebildet, d.h. mit Rillen versehen, so dass zahlreiche Spitzen und Rippen entstehen und damit die Oberfläche dieses Körpers wesentlich vergrössert wird. Diese vergrösserte Oberfläche ermöglicht einmal eine schnelle Aufnahme der Wärme und bringt damit eine schnellere Selbstzündung zustande.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist der wärmespeichernde Körper b auf dem Kolbendeckel befestigt und gegenüber diesem wieder durch die Isolierschicht f isoliert. Im gegenüberliegenden Zylinderdeckel ist eine entsprechende Ausnehmung g vorgesehen, die wieder mit einer Isolierschicht f' ausgekleidet ist. Zur Schonung dieser Isolierschicht ist die Ausnehmung g noch mit einem Metalleinsatz h versehen. Die Ausnehmung g muss naturgemäss so gestaltet und so tief sein, dass der Körper b in der Zündstellung in diese Ausnehmung hineinpasst.
Die Metalleinlage h stellt durch die umgebende Isolierschicht ebenfalls einen Wärmespeicher dar, der die Zeit der Zündung noch weiter herabsetzt.

Claims (6)

1.) Brennkraftmaschine, insbesondere mit Selbstzündung, dadurch gekennzeichnet, dass im Verbrennungsraum (a) ein oder mehrere wärmespeichernde Körper (b) wärmeisoliert untergebracht sind.
2.) Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die wärmespeichernden Körper in Ausnehmungen, Aushöhlungen o.dgl. (g), insbesondere im Zylinder (c) untergebracht sind bzw. in der Zündstellung hineinragen.
3.) Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die wärmespeichernden Körper (b) mit Rillen, Rippen, Auswölbungen, Spitzen etc. versehen sind.
4.) Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die wärmespeichernden Körper isoliert auf dem Kolben angebracht sind und in eine entsprechend geformte Ausnehmung im Zylinderdeckel passen bzw. umgekehrt.
5.) Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung im Zylinder bzw. Kolben durch eine Isolierschicht (f') ausgekleidet sind.
6.) Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einer Isolierschicht (f') ausgekleidete Ausnehmung mit einem Metalleinsatz (h) versehen ist.

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