DEM0025077MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEM0025077MA
DEM0025077MA DEM0025077MA DE M0025077M A DEM0025077M A DE M0025077MA DE M0025077M A DEM0025077M A DE M0025077MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leg
bracket
cover
rib
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. November 1954 Bekanntgemacht am 20. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft Deck- oder Glasfalzleisten für Glastüren, und Fenster, insbesondere aus Stahl, mit zwei Hälteschenkeln, die mit am, Rahmen 'befestigten Haltewinkeln zusammenwirken und von denen ein Schenkelende gegabelt jeweils das obere Ende der Haltewinkel umfaßt, während das, andere Schenkelende an den Haltewinkeln einrastet, und hat eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung derartiger Deck- oder Glasfalzleisten zum Gegenstand, die sich nicht nur durch eine leichte und vereinfachte Montage sowie durch einen, guten, haltbaren Sitz auszeichnet, sondern darüber hinaus noch den Vorteil hat, daß sie nach außen nur glatte Flächen zeigt und dadurch ein besonders angenehmes und schönes Aussehen aufweist.
Es ist bereits bekannt, zur Befestigung der Deckleisten an Tür- und Fensterrahmen aus geeignetem Material, z. B. Leichtmetall, hergestellte und in kurzen Abständen voneinander angeschraubte oder sonstwie befestigte Winkelpaare zu verwenden, die so ausgebildet sind, daß zwischen deren aufragenden Schenkeln die Glasscheiben in Stellung gehalten werden, während beide
609 737/158
M25077 V/37d
Schenkel gemeinsam zum Einsetzen der Deckleisten ■ dienen.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist zu diesem Zweck der aufragende Schenkel an seinem oberen Ende mit einer der Glasscheibe abgewandten, senkrecht verlaufenden Rippe versehen, und der am Tür- oder Fensterrahmen anliegende Schenkel an seinem freien Ende derart abgekröpft, daß die im wesentlichen U-förmige Deckleiste mit ίο einem ebenfalls entsprechend abgekröpften Ende beim Aufmontieren unter das gekröpfte Ende des Haltewinkels eingreifen kann, wobei das Ende des oberen Teiles der kastenartigen Deckleiste die Endrippe des Haltewinkels umfaßt.
Diese Ausführung hat den Nachteil, daß die Deckleiste nur am vorderen kurzen, gekröpften Ende der Haltewinkel verankert ist, die beim Einschieben der Deckleiste nach oben gedrückt wird und dabei den vorgesehenen festen und zuverlässigen Halt verlieren kann. Das gekröpfte Ende ist zu kurz, um eine federnde Wirkung zu ergeben.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß kurz vor dem Ende des unteren Halteschenkels ausgehend sich ein weiterer federnder Halteschenkel bis' zum lotrechten Schenkel des Haltewinkels erstreckt und dort mit einer am Haltewinkel angeordneten Rippe, einrastet.
Diese Ausführung hat unter anderem den Vorteil, daß durch die Verlagerung des, Verankerungspunktes ebenfalls an den hinteren aufragenden Schenkel des Haltewinkels ein außerordentlich fester, haltbarer und dem Verschleiß nicht unterworfener Sitz der Deck- oder Glasfalzleiste gegeben ist und die Deck- oder Glasfalzleiste nur noch mit Hilfe von Spezialwerkzeugen gelöst werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Anordnung der Deckleiste am Seitenholm einer Tür,
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Deckleiste allein und
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Hälte-, winkel.
In der Zeichnung ist mit 1 der Rahmen einer Tür bezeichnet, in welche eine Glasscheibe 2 eingesetzt ist. Letztere wird durch mehrere in Abstand voneinander auf beiden Seiten der Scheibe an den Türrahmen 1 angeschraubte Haltewinkel 3, beispielsweise aus Leichtmetall, gehalten.
Die Haltewinkel 3 werden aus den beiden Schenkeln 4 und 5 gebildet, von welchen einer, mit einer Bohrung 10 versehen, am Türrahmen mittels einer versenkbaren Schraube 11 angeschraubt wird. Der abstehende Schenkel 4 ist mit einer mittleren Leiste oder Rippe 7 und mit einer Endleiste 8 versehen. Die mittlere Rippe 7 weist außerdem eine keilförmige· Nase 9 auf.
Die Deckleiste 6, welche an der der Scheibe 2 angewandten Seite der- Haltewinkel 3 befestigt wird, hat im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt und besteht aus einem längeren, mit einer Endgabelung 14 versehenen Schenkel 13 und einem kürzeren, mit einer rechtwinklig abstehenden Endleiste 16 versehenen Schenkel 15. Beide Schenkel 13 und 15 sind durch den Steg 12 miteinander verbunden.
In der Mitte des kürzeren Schenkels 15 ist eine winkelige Leiste 17, 18 abgezweigt, deren längerer Teil 18 eine stark federnde Wirkung hat und an seinem Ende eine keilförmige Nase 19 aufweist.
Zur Befestigung der Deckleiste 6 an dem Haltewinkel 3 wird das gegabelte Ende -14 der. Deckleiste mit der Endleiste 8, die keilförmige Nase 19 der federnden Leiste 18 mit der keilförmigen Nase 9 der Rippe 7 und die Endkante der Leiste 16 unter den- am Türrahmen 1 etwas vorspringenden Schenkel 5 des Haltewinkels in Verbindung gebracht, wobei dtjrch das Aufeinanderwirken der entsprechenden Keilflächen der beiden Nasen 9 und 19 zwangläufig die Deckleiste 6 so stark angezogen wird, daß die Gabelung 14 die Endleiste 8 vollständig umfaßt, während die Endleiste 16 sich fest gegen den Schenkel 5 der Haltewinkel 3 anpreßt.
Dadurch erhält die Deckleiste einen absolut festen, nur durch Spezialwerkzeuge wieder lösbaren Sitz, wobei die Schrauben 11 der Haltewinkel von der Deckleiste vollständig überdeckt und von außen unzugänglich sind.
Zum Lösen der Deckleiste von den Haltewinkeln ist es erforderlich, ein besonders zugerichtetes schraubenartiges Werkzeug zwischen Türrahmen 1 und Endleiste 16 der Deckleiste einzupressen und dann das Werkzeug etwas axial zu "drehen, wodurch die Verankerung der Deckleiste an den Haltewinkeln durch Lösen der keilförmigen Nasen 9, 19 wieder aufgehoben wird;
Die Erfindung ist nicht auf Metalltüren und Metallfenster begrenzt. Sie kann auch mit dem gleichen Erfolg an Türen und Fenstern aus Holz angewendet werden. .

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Deck- oder Glasfalzleiste mit zwei Halteschenkeln, die mit am . Rahmen befestigten Haltewinkeln zusammenwirken und von denen ein Schenkelende gegabelt jeweils das obere Ende der Haltewinkel umfaßt, während das andere Scherikelende an den Haltewinkeln einrastet, dadurch gekennzeichnet, daß kurz vor dem Ende des unteren Halteschenkels (15) ausgehend sich ein weiterer federnder Halteschenkel (17, 18) jeweils bis zum lotrechten Schenkel (4) der Haltewinkel (3) erstreckt und dort mit einer an den Haltewinkeln (3) angeordneten Rippe (7)'einrastet.
2. Deck- oder Glasfalzleiste nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere federnde Halteschenkel (17, 18) vom unteren Halteschenkel (15) aus sich zuerst rechtwinklig (17), dann, etwa parallel (18) zu
737/158
M25077 V/37d
diesem erstreckt und an seinem Ende eine in eine Aushöhlung der Rippe (7) der Haltewinkel (3) passende Nase (19) aufweist.
3. Deck- oder Glasfalzleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (19) des federnden Halteschenkels (17, 18) und die Aushöhlung der Rippe (7) der Haltewinkel (3) derart mit Keilflächen versehen sind, daß beim Einrasten des federnden Halteschenkels (17, 18) unter die Rippe (7) durch die Keilwirkung die Deck- oder Glasfalzleiste (6) fest auf ihren Sitz gepreßt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2815296A1 (de) Klemmvorrichtung zum festklemmen ausgerichteter rahmen in rahmenoeffnungen
DE2407196C3 (de) Treibstangenbeschlag für insbesondere aus Kunststoff oder Holz bestehende Fenster, Türen od.dgl.
DE3729215C1 (de) Stulpschienen-Eckverbindung
DE4108547C1 (de)
AT412360B (de) Insektenschutzgitter mit einem rahmen
DE4140458C2 (de) Glasfassade für vertikale, diagonale und horizontale Bausysteme
DE3107725A1 (de) Isolierende verbindungsvorrichtung fuer bauplatten, insbesondere glasscheiben tragende zweiteilige metallrahmen
DE29712614U1 (de) Stulpschienenbeschlag
DE965163C (de) Deck- oder Glasfalzleiste
DE4443232C1 (de) Befestigungseinrichtung
AT509685B1 (de) Glasaufnahmeprofil mit sicherungselement
EP0748919B1 (de) Wärmegedämmtes Verbundprofil aus Metall für Fenster, Türen oder Fassaden mit einem T-Verbinder
AT500181A2 (de) Tür- oder fensterbeschlag
DE2900693C2 (de) Vorrichtung zum Verbinden von zwei zueinander rechtwinklig angeordneten, stumpf gestoßenen Zargenschenkeln, insbesondere für Fensterzargen
DE29619198U1 (de) Stulpschienenbeschlag
DE2256919C3 (de) Befestigungselement
EP0291973A2 (de) Verbindungsstück für zwei winklig aneinanderstossende Profilstäbe von Fenster oder Türrahmen
AT394611B (de) Kupplungsvorrichtung fuer einen treibstangenbeschlag
EP0372177A1 (de) Eckumlenkung von Treibstangenbeschlägen für Fenster, Türen od. dgl.
DE29610168U1 (de) Einfassung der Ränder von Öffnungen in Türen und Fenstern mit Profilen
DE2648315A1 (de) Abdeckgehaeuse fuer gestaenge an fenstern oder tueren
EP3419845A1 (de) Kraftfahrzeuganordnung, vormontageeinheit, profilleiste und verfahren zur montage einer kraftfahrzeuganordnung
DE2813216C2 (de) Beschlag für eine rahmenlose Glastür
DE2546558C3 (de) Befestigung eines Türrahmens an einem Montagerahmen
DE19734647A1 (de) Beschlagteil an einem Flügel oder einem festen Rahmen eines Fensters, einer Tür od. dgl.