DEP0004319DA - - Google Patents
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Description
king, BRUNO BLOCH
-PATEMTAN W ALT
- Wi! rn ο > sd orf
J 118
Lehr- und Prüfungsgerät für Stellwerks beam te
ff* Pantie & Co» MaschinenfabriktBerlin-Beinichendorf.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein G-erät, welches zur
Prüfung von Stellwerks he am ten auf ihre Eignung für diesen Beruf
und zu Lefirzwechen Yt rwendung J ma en soll. i)^s Gerat ist in der
Hauptsache eine fachbildung einer Gleisanlage mit dem zugehorigen-St€1!werk, die gemass der Erfindung so ausgebildet ist, dass der
Prüfling oaer Lernende die ütellw&rkshebel in natürlicher Grässe
zur Bedienung vor sich hat und gleichzeitig die gesamte durch das
Stellmerk bediente Gleisanlage in verkleinertem Mas stäbe übersieht, so da&s er jev>eils die durch die Betätigung der Stellhebel
ausgelösten Wirkungen innerhalb der Gleisanlage beobachten kann,
Vorzugsw ise ist die Gleisanlage an einer senkrecht angeordneten
Tafel vorgesehen, die sich hinter dsm die ο te Uwe ms hebel tragenden Tisch aufwärts erstreckt, und die durch die Stellhebel bedienten Verriegelungsgestänge sind, um «ine gedrängte Bauart zu
erhalten, in Form von Übereinander angeordneter Verriegelungsschienen hinter den atellwerkshebeln angeordnet. Die Gleisanlagen
selbst sind so ausgeführt, dass das Einstellen der Weichen und Signale beobachtet werden kann und auch kleine Lokomotiv- oder
Wagenmodelle an den Schienen entlanggeführt werden können.
Die Zeichnung zeigt als Beispiel sine Ausführungsform der
Erfindung, und zwar ist
Abb. 1 eine Vorderansicht des gesamten Gerätes;
neb.2 ist eine Seitenansicht dazu;
jibb.3 ist eine teilweise ansicht der die Gleisanlage tragenden Tafel von hinten gesehen;
j*bb*4 veranschaulicht einen Schnitt durch den SchalthebeItisch
und se igt einen Fahrs trass en'he bei in Ansicht ;
AbM. 5 ist ein Grundriss von Ahb+4;
Abb. 6 ist eine ähnliche Darstellung wie Abb*4, se igt jedoch
•einen Signal- oder Weichenhebel;
Abi.7 zeigt eine Verriegelungsschiene in drei verschiedenen
Zagen und ihr>e Stellung gegenüber den Schal the te In;
4bb»8 ist eine vergrösserte Ansicht eines Teiles der Q-leisanlage
mit je einem auf den aleisen laufenden Qe fährt, und
Abb. 9 ist ein Schnitt durch 4Mb. 8.
In der Zeichnung ist 1 ein in beliebiger Weise ausgeführter
Tisch, auf a em drei Gruppen von Stellhei>eln angeordnet sind. Die
Gruppe 2 enthalt die Fahrstrassenhebel, die Gruppe 3 die Signalhebel und die Gruppe 4 die Weichenhebet. Die Stellhebel sind in
der für Stellwerke üblichen und bekannten Weise ausgestattet, d.h»
sie bestehen aus Hebelarmen 5, die durch Sperrhebel 6 in der jeweils eingestellten Zage festgestellt werden und um eine Achse 7
schwenkbar sind. Die Hebel sind ebenfalls in bekannter Weise mit Stellscheiben oder dergl* 8 verbunden. Hinter den bteilheheln sind
din Vfrriegelungsschienen 9 angebracht. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind je sechs Fahrstrassen-,Signal- und Weichenhebel vorgesehen. Infolgedebsen finden sich auch hie-r sechs solcher
Verriegelungsschienen übereinander angeordnet. Der Fahrstrassenhebel (Abb.4) ist in drei Lagen einstellbar. In der Mittellagetdie
in Abb.4 gezeigt istj ist er wirkungslos, in den beiden anderen
Zagen, die durch strichpunktierte Linien angedeutet sind, bewirkt
er durch eine Verstellung der Verriege+ungsschienen eine Freigabe
der entsprechenden Fahrstrasse. Die Einstellung der Verriegelungsschienen erfolgt durch die Scheibe d, die bei ihrer Drehung eine
Stange 10 verschiebt uftd dadurch über einen Winkelüebel 11 eine
Längsbewegung der zugehörigen Sperrschiene 9 bewirkt (Abb*5). Die
drei verschiedenen Lagen der Sperrschienen sind in Ahb*7 schematisch dargestellt. An den Sperrschienen sind Sperrstücke 12 vorgesehen, die je nach ihrer Minstellage vor den mit den Signalhebeln
und Weichenhe&eln verbundenen Sperrscheiben 13 eine Drehung der
letzteren zulassen oder sie sperren.
Eine nähere Erläuterung der Art der Sperrung dieser Hebel
ist nicht erforderlich, weil sie in an sich bekannter Weise wirken,
natiilich δ ο, dass bei der Einstellung eines Fahrstrassenhebels auf
eine bestimmte Fuhrstrasse und der damit er/olgenden Verschiebung der zugehörigen Verrieglungs schiene zunächst diejenigen Weichenhebel freigegeben werden, um die für die eingestellte Fahrstrasse
nötigen Weichen einzustellen* Die Weichenhebel selbst sperren zusätzlich die Signalhebel und geben diese frei, wenn sie seihst
d-er Fahrstrasse entsprechend eingestellt sind, so dass erst nach Einstellung der Weichenhebel die Signalhebel umgelegt werden
können»
alles dies ist an sich bekannt, nur ist gemäss der Erfindung
das Verriegelungsgestänge insofern neu gestaltet, als anstelle
der sonst vorhandenen umständlichen Verriegelungswellen und
Biegelhebel einfache übereinander angeordnete Verriegelungsschie~ iien vorgesehen sind, die so eng zusammengebaut werden können^ dass
φαη die fachbildung der Schienenstrasse dicht und leicht übersehbar
an den Schaltwerks tisch heranbringen kann»
Die Weichen und Signalhebel wirken bei ihrer Umlegung auf Schienen 14 (Abb. 6) ein, die mit den Weichen und oignalen durch ein
geeignetes Zwischengestange 15 in Verbindung stehen.
Oberhalb und hinter dem das ύteilwerk tragenden Tisch ist
eine· Tafel 16 vrogesehen (Abb, IS)3 auf der die Schienenwege 17
angeordnet sind. Die Tafel 16 steht senkrecht hinter dem Stellwerk, so dass der vor άαφ Tisch stehende, die Hebel bedienende
Prüfling oder Lernende die Gleisanlage übersehen und auch sofort die Einstellung der laichen und der Signale beobachten kann. Die
Einordnung des Hebelwerk*, das von den Stellheheln nach den
Signalen und Weichen führt) richtet sich natürlich nach der Anordnung der Signale und Weichen, die wiederum von der Gestaltung
der Fahrstrassen abhängig sind. In Aßb.3 ist beispielswe ise gezeigt, dass durch senkrecht nach oben hinter der Tafel 16 geführte
Schienen 16' über Winkelhebel 19 die Signale 20 eingestellt werden.
Die Schienen 17 sind, wie aus *ibb*8 und 9 hervorgeht,
zweckmässig in Form von Winkeleisen ausgeführt mit e-ge gene inander
gerichteten freien Schenkeln. Man kann an ihnen Kleine Wagen 21 entlang fahren, die aus einem Plättchen bestehen, an aem Federn 22
befestigt sind. Letztere tragen Rollen JS3, die unter die Schenkel
der Schienen 17 fassen. Die Plattchen 21 können, nach drt eines
Wagens oder einer Lokomotive geformt sein.
Die Stell w&r fts he bei entsprechen in ihrer Bauart und Anordnung
genau den bei einem richtigen stellwerk verwendeten, die müssen ge·'
nau so bedient werden die die Hebel eines richtigen Stellwerks, z+B* werden sie erst wirksam, wenn sie vollständig umgelegt sind.
Man kann die Anordnung der Hebel naturlich den jeweiligen Bedürfnia&en anpassen, d*h, ihre Zahl ist eine beliebige, ebenso wie
auch die Anordnung der Fahrstrassen und ihre Anzahl hei verschiedenen Ausführungen eine beliebige sein kann. Die Erfindung erstreckt
sich also nicht auf die Art der Bedienung der Schaltwerke oder
auf die Tatsache der Sperrung der einseinen Hebel und ihre Freigabe,
sondern vielmehr auf die G-esam tan Ordnung eines Stellwerks nebst
Gleisanlage in der Weise, dass dadurch eine übersichtliche und
insbesondere für Lehr- und Prüfung®zwecke geeignete Anlage entsteht.
Claims (4)
1. Lehr- und Prüfungsgerat für Stellwerksbeamte, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nachbildung einer Gleisanlage und das zugehörige stellwerk, letzteres in natürlicher Grosse, so zueinander
angeordnet sind, dass der Prüfling oder Lernende bei Bedienung der
Stellhebel die gesamte durch das stellwerk bediente G-leisanlage in
verkleinertem Masstab vor sich sieht und die durch die Betätigung der Stellhebel ausgelosten Wirkungen beobachten kann.
2. Gerat nach Anspruch j.t dadurch gekennzeichnet, dass eine verkleinerte Nachbildung der Gleisanlage auf einer Tafel unmittelbar
hinter dem Stellwerks tisch senkrecht zu der Tischebene angeordnet
ist, so dass die Gleisanlage unmittelbar vor den äugen des an ώ&η dem
Tisch stehenden, die Stellheeel bedienenden Prüflings liegt,
3*. Gerat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in bekannter Weise durch Betätigung der Stellhebel in Tätigkeit gesetzte
Verriegelungsgestange in der Hauptsache aus übereinander angeordneten Schienen besteht, die durch die Einstellung der Hebel in
horizontaler dichtung verschoben werden.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schienen der Machbildung der Gleisanlage u-formig im querschnitt
und mit gegeneinander gerichteten freien Jäc henke In ausgeführt sind
und Nachbildungen von Wagen an ihnen entlang gezogen werden können,
die mit von Federn gehaltenen kleinen Badchen unter die freien Schenkel der u-formigen Schienen fassen.
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