DEP0012621DA - Highly heat-resistant, pressure-tight end piece for electric radiators with a metal jacket. - Google Patents

Highly heat-resistant, pressure-tight end piece for electric radiators with a metal jacket.

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DEP0012621DA
DEP0012621DA DEP0012621DA DE P0012621D A DEP0012621D A DE P0012621DA DE P0012621D A DEP0012621D A DE P0012621DA
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German (de)
Inventor
Theodor Dr. Stiebel
Original Assignee
Stiebel, Theodor, Dr., Holzminden
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein hochhitzebeständiges, druckdichtes Abschlußstück für elektrische Heizkörper mit Metallmantel, bei welchem der Abschluß durch einen Keramikkörper erfolgt, mit dem der Metallmantel des Heizkörpers einerseits und das Anschlußstück für den Heizleiter und die Zuleitung zum Heizkörper andererseits durch Lötschrumpfung dicht verbunden sind.The invention relates to a heat-resistant, pressure-tight end piece for electrical radiators with a metal jacket, in which the closure is made by a ceramic body with which the metal jacket of the heater on the one hand and the connection piece for the heating conductor and the supply line to the heater on the other hand are tightly connected by soldering shrinkage.

Es ist bekannt, Heizkörper mit Metallmantel an ihren Enden mit Abschlußstücken zu versehen, bei denen auf VerKeramikkörper durch Einbrennen vorher aufgestrichener Metallpasten dünne Metallschichten aufgebracht werden, mit denen durch Löten entsprechende Metallkörper dicht verbunden werden. Diese Methode hat sich als weichgelötete Ausführung bewährt, läßt sich jedoch für den Abschluß hoch belasteter Heizkörper nicht anwenden, weil dort die auftretenden Temperaturen eine Hartlötung der Verbindungsstellen erforderlich machen.It is known to provide radiators with metal jackets at their ends with terminators, in which thin metal layers are applied to VerKeramikkörper by burning in previously painted metal pastes, with which corresponding metal bodies are tightly connected by soldering. This method has proven itself as a soft-soldered version, but cannot be used for the termination of highly stressed radiators, because the temperatures that occur there make hard-soldering of the connection points necessary.

Eine einfache Übertragung der bei Weichlötungen bewährten Konstruktionen versagt bei Hartlöten. Die bei hohen Temperaturen und bei Temperaturwechsel über großen Temperaturbereich auftretenden mechanischen Beanspruchungen an der Dichtungsstelle führen zum Undichtwerden der Verbindung. Außerdem ist der Lötvorgang selbst nur unter Beobachtung besonderer Vorschriften und Verwendung von Schutzgasöfen, Vacuumeinrichtungen usw. gegebenenfalls möglich.A simple transfer of the designs that have been tried and tested in soft soldering fails with hard soldering. The mechanical stresses occurring at the sealing point at high temperatures and with temperature changes over a large temperature range lead to the connection becoming leaky. In addition, the soldering process itself is only possible under observation of special regulations and the use of protective gas ovens, vacuum devices, etc., if necessary.

Abgesehen vom Lötvorgang selbst ist das Einbrennen von Metallschichten, die für die Hartlötung geeignet sind, in der Fertigung teuer und umständlich. Entweder sind hochwertige Edelmetalle erforderlich, z.B. Platin, oder bei Verwendung von unedlen Metallen (Eisen) sind besondere Vorrichtungen und Schutzmaßnahmen erforderlich, um eine Oxydation beim Einbrennprozess und der Weiterverarbeitung zu verhindern. Selbst bei Beachtung aller dieser Maßnahmen sind die bisher bekannt gewordenen konstruktiven Anordnungen an der Dichtungsstelle für hochhitzebeständige Hartlötungen ungeeignet. Bei einfachen technischen Heizkörpern besteht der Metallmantel zumeist aus handelsüblichem Stahlrohr oder Kupferrohr. Es kann nicht damit gerechnet werden, eine Keramikmasse für den Isolator zu verwenden, die den gleichen oder ähnlichen Ausdehungskoeffizienten hat, wie der Metallmantel. Die Folge davon ist, dass sich bei theoretisch hoch beanspruchten Heizkörpern große mechanische Beanspruchungen an den Dichtungsstellen ergeben. Bei allen bisher bekannt gewordenen gelöteten Abschlußstücken für Heizkörper sind Konstruktionen angegeben, die diesen hohen mechanischen Beanspruchungen nicht gewachsen sind. Es sind Lötstellen angegeben, die auf ebenen Stirnflächen des Keramikkörpers angeordnet sind oder schmale Lötnähte im übergreifenden Rohrende besitzen, die bei mechanischen Beanspruchungen infolge verschiedener Ausdehnungen bei Erwärmung der beiden Körper reißen. Es sind auch Ausführungen bekannt geworden, bei denen diese Fehler vermieden sind, die Formgebung des Keramikkörpers jedoch unzweckmäßig ist, so daß infolge zu großer auftretender Druckspannungen die Keramik zerstört oder so weit vorbelastet wird, dass sie keine genügende Sicherheit gegen die mechanischen Beanspruchungen des Betriebes gibt.Aside from the soldering process itself, baking metal layers that are suitable for brazing is expensive and laborious to manufacture. Either high-quality precious metals are required, e.g. platinum, or when using base metals (iron), special devices and protective measures are required to prevent oxidation during the baking process and further processing. Even if all of these measures are taken into account, the previously known structural arrangements at the sealing point are unsuitable for highly heat-resistant brazing. In the case of simple technical radiators, the metal jacket usually consists of commercially available steel pipe or copper pipe. It cannot be expected to use a ceramic compound for the insulator that has the same or a similar coefficient of expansion as the metal jacket. The consequence of this is that radiators that are theoretically highly stressed result in high mechanical loads at the sealing points. In all previously known soldered terminators for radiators, constructions are specified that are not able to cope with these high mechanical loads. Soldering points are specified which are arranged on flat end faces of the ceramic body or have narrow soldered seams in the overlapping pipe end, which tear when the two bodies are heated under mechanical stresses due to different expansions. There are also designs known in which these errors are avoided, but the shape of the ceramic body is inexpedient, so that due to excessive compressive stresses occurring, the ceramic is destroyed or preloaded to such an extent that it does not provide sufficient security against the mechanical stresses of operation .

Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, hat man versucht, die Abdichtung zwischen Keramikkörpern und Metall durch Kitten, Verschrauben und ähnlichen mechanischen Verbindungen zu umgehen. All diese Verbindungen sind jedoch bei größerem Temperaturwechsel, wie er bei elektrischen Heizkörpern auftritt, nicht druckdicht. Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung ausgeschaltet.In order to avoid these difficulties, attempts have been made to circumvent the seal between ceramic bodies and metal by cementing, screwing and similar mechanical connections. However, all of these connections are not pressure-tight in the event of major temperature changes, such as occurs with electrical radiators. All of these disadvantages are eliminated by the invention.

Die Erfindung geht von einem hochhitzebeständigen, druckdichten Abschlußstück für elektrische Heizkörper mit Metallmantel aus, wobei der Metallmantel und das Anschlußstück für den Heizleiter durch einen Keramikkörper miteinander verbunden sind. Erfindungsgemäß greift sowohl der Metallmantel als auch das Anschlußstück hülsenartig über eine Metallschicht, die nach dem "Schopp'schen Verfahren" auf die Keramik aufgespritzt ist, unter Bildung eines Spaltes, in den ein Zusatzmetall bei Erhitzung fließt und bei Erkalten durch Schrumpfdruck die aufgespritzte Metallschicht druckdicht an die Keramikoberfläche preßt.The invention is based on a highly heat-resistant, pressure-tight terminating piece for electrical heating elements with a metal jacket, the metal jacket and the connection piece for the heating conductor being connected to one another by a ceramic body. According to the invention, both the metal jacket and the connecting piece grip like a sleeve over a metal layer which is sprayed onto the ceramic using the "Schopp'schen method", forming a gap into which an additional metal flows when heated and the sprayed-on metal layer is pressure-tight when it cools due to shrinkage pressure presses against the ceramic surface.

Eine genauere Erklärung des so hergestellten Abschlußstückes erfolgt anhand der beiliegenden Abb. 1, die das Abschlußstück mit seinen Einzelheiten vor Durchführung der Lötschrumpfung zeigt. 1 bedeutet hierin den Keramikkörper, der an den Flächen 2 und 3 Metallbeläge z.B. aus Kupfer besitzt, die nach dem Schopp'schen Verfahren aufgespritzt wurden. Von unten her ist über den Keramikkörper das Mantelrohr 4 aufgeschoben, von oben das Anschlußstück für den Heizleiter 5. Auf die Anpassung der Teile in den Durchmessern an den Verbindungsstellen braucht keine besondere Sorgfalt verwendet zu werden, so dass zwischen den Metallbelägen 2 und 3 auf dem Keramikkörper und den umfassenden Metallteilen 4 und 5 Luftspalte freibleiben. In der Nähe der Dichtungsstellen werden Metallringe 6 und 7 z.B. aus Hartlot angeordnet. Die Keramik besitzt an den Enden Ansätze mit verringertem Querschnitt, so dass im oberen Teil zwischen Keramik 1 und umfassenden Anschlußstück 5 eine Kammer zur Aufnahme des Zusatzmetallringes 7 entsteht und unten liegt der Zusatzmetallring 6 auf einer Sicke oder einem Ansatz 8 im Mantelrohr auf. Der Keramikkörper besitzt eine zentrale Bohrung 9, durch welche das Anschlußende 10 des Heizleiters 11 nach oben geführt und an der Spitze 12 des Anschlußstückes 5 im Tauchlötverfahren hart verlötet werden kann.A more detailed explanation of the terminating piece produced in this way is based on the accompanying Fig. 1, which shows the terminating piece with its details before the soldering shrinkage is carried out. 1 here means the ceramic body, which has metal coatings, e.g. made of copper, on surfaces 2 and 3, which were sprayed on using the Schopp method. The casing tube 4 is pushed over the ceramic body from below and the connecting piece for the heating conductor 5 is pushed from above Ceramic body and the surrounding metal parts 4 and 5 air gaps remain free. Metal rings 6 and 7, e.g. made of hard solder, are placed near the sealing points. The ceramic has lugs with a reduced cross-section at the ends, so that a chamber for receiving the additional metal ring 7 is created in the upper part between the ceramic 1 and the comprehensive connection piece 5, and at the bottom the additional metal ring 6 rests on a bead or an attachment 8 in the jacket tube. The ceramic body has a central bore 9 through which the connection end 10 of the heating conductor 11 can be passed upwards and can be brazed to the tip 12 of the connection piece 5 using the dip soldering process.

Zur Herstellung der Lötschrumpfung an beiden Dichtungsstellen wird das Abschlußstück auf eine Temperatur erhitzt, bei welcher das Zusatzmetall 6 und 7 zum Fließen kommt. Bei der Erhitzung haben sich die umfassenden Metallteile 4 und 5 stärker ausgedehnt als die Keramik. Das zum Fließen kommende Zusatzmetall füllt die Spalten zwischen den Metallschichten 2 und 3 auf der Keramik und den umfassenden Metallteilen 4 und 5 aus. Hierbei wird eine Lötverbindung zwischen umfassenden Metallteilen und dem lose auf der Keramik haftenden Metallbelägen hergestellt.To produce the soldering shrinkage at both sealing points, the terminating piece is heated to a temperature at which the additional metal 6 and 7 begins to flow. When heated, the surrounding metal parts 4 and 5 have expanded more than the ceramic. The additional metal coming to flow fills the gaps between the metal layers 2 and 3 on the ceramic and the surrounding metal parts 4 and 5. This creates a soldered connection between the surrounding metal parts and the metal coverings loosely adhering to the ceramic.

Beim langsamen Abkühlen geht das die Spalte ausfüllende Zusatzmetall vorerst in einen breiigen Zustand über und wird durch die sich beim Erkalten zusammenziehenden umfassenden Metallteile in die evtl. noch vorhandenen Poren und Hohlräume der Metallbeläge eingedrückt. Gleichzeitig werden die lose auf der Keramik aufsitzenden Metallbeläge an die Keramik angepreßt. Diese Wirkung wird beim weiteren Abkühlen und Hartwerden des Zusatzmetalles noch verstärkt, so dass der dichte Abschluß zwischen den lose aufgebrachten Metallbelägen 2 und 3 und der Keramik 1 mechanisch durch den Schrumpfdruck der umfassenden Metallteile erzeugt wird. Die Praxis hat gezeigt, dass bei dieser Methode das Abschlußstück an den beiden Dichtungsstellen bei allen Temperaturen und Temperatursprüngen dicht bleibt, soweit sie unterhalb der Löttemperatur liegen.During slow cooling, the additional metal filling the gap initially turns into a mushy state and is pressed into the pores and cavities of the metal coverings that may still be present by the surrounding metal parts that contract during cooling. At the same time, the metal coverings that sit loosely on the ceramic are pressed against the ceramic. This effect is intensified as the additional metal cools down and hardens, so that the tight seal between the loosely applied metal coverings 2 and 3 and the ceramic 1 is created mechanically by the shrinkage pressure of the surrounding metal parts. Practice has shown that with this method the terminating piece at the two sealing points remains tight at all temperatures and temperature jumps as long as they are below the soldering temperature.

Aus der Art der Herstellung geht hervor, dass die in der Erfindung beschriebene Methode sich von der bisher bekannten wesentlich dadurch unterscheidet, dass die Dichtung zwischen aufgebrachter Metallschicht und Keramik nicht durch chemische Verbindung der beiden Substanzen, z.B. beim Einbrennen hergestellt wird, sondern durch mechanische Anpressung durch den Schrumpfdruck der umfassenden Metallteile. Die aufgespritzte Metallschicht hat hier die Aufgabe, das Fließen des Zusatzmetalles an die gewünschten Stellen zu begünstigen und eine elastische unter dem Schrumpfdruck verformbare Metallfolie zu bilden, die sich den in der Keramik evtl. noch vorhandenen Poren oder Oberflächenunregelmäßigkeiten anpasst.The type of production shows that the method described in the invention differs significantly from the previously known method in that the seal between the applied metal layer and ceramic is not produced by chemical bonding of the two substances, for example during baking, but by mechanical pressure through the shrink pressure of the surrounding metal parts. The sprayed-on metal layer has the task of promoting the flow of the additional metal to the desired locations and of forming an elastic metal foil which can be deformed under the shrinkage pressure and which adapts to any pores or surface irregularities that may still be present in the ceramic.

Die konstruktive Ausbildung der einzelnen Teile für das oben beschriebene Anschlußstück muß sich in erster Linie danach richten, dass der für die Abdichtung erforderliche Schrumpfdruck die richtige Größe hat und die Druckverteilung im Keramikkörper schädliche Beanspruchungen der Keramik ausschließt. Es muß an den eigentlichen Dichtungsstellen 13 und 14 ein verhältnismäßig großer Schrumpfdruck erzeugt werden, d.h. an diesen Stellen muß der umfassende Metallteil eine verhältnismäßig große Wandstärke besitzen. Der Druckverlauf von diesen Dichtungsstellen bis zu den Rändern 15 und 16 der umfassenden Metallteile muß ein allmähliches Abnehmen des Druckes aufweisen mit dem Ziel, die Keramikquerschnitte an den Rändern der umfassenden Metallteile, die mit bei der praktischen Verwendung der Heizkörper am stärksten durch Biegung oder Schlag gefährdet sind, weitgehend von gefährlichen Vorspannungen zu entlasten.The structural design of the individual parts for the connection piece described above must primarily be based on the fact that the shrinkage pressure required for the seal is of the correct size and the pressure distribution in the ceramic body excludes harmful stresses on the ceramic. A relatively large shrinkage pressure must be generated at the actual sealing points 13 and 14, i.e. the surrounding metal part must have a relatively large wall thickness at these points. The pressure curve from these sealing points to the edges 15 and 16 of the surrounding metal parts must show a gradual decrease in pressure with the aim of removing the ceramic cross-sections at the edges of the surrounding metal parts, which are most at risk from bending or impact in practical use of the radiator are to be largely relieved of dangerous pre-tensioning.

Erfindungsgemäß wird diese Druckverteilung dadurch erreicht, dass die umfassenden Metallteile 4 und 5 eine allmählich sich verjüngende Wandstärke besitzen, wie dies in Abb. 1 beispielsweise dargestellt ist. Hierbei ist zu beachten, dass die Keramik besonders vorteilhaft so hergestellt wird, dass der Keramikkörper auf seiner ganzen Länge über die Dichtungsstellen und den dazwischenliegenden Teil einen konstant durchgehenden Querschnitt besitzt. Jede Eindrehung oder Verdickung bedingt eine nicht kontrollierbare Störung im Druckverlauf und kann erfahrungsgemäß leicht zum Bruch führen. Vielfach sind derartige Eindrehungen oder Verdickungen bei bekannt gewordenen Lötverbindungen vorgesehen, um Ansatzstellen für das Halten des Lötringes zu bilden.According to the invention, this pressure distribution is achieved in that the surrounding metal parts 4 and 5 have a gradually tapering wall thickness, as shown in Fig. 1, for example. It should be noted here that the ceramic is particularly advantageously produced in such a way that the ceramic body has a constant cross-section over its entire length over the sealing points and the part lying in between. Every twisting or thickening causes an uncontrollable disturbance in the pressure curve and experience has shown that it can easily lead to breakage. In many cases, such indentations or thickenings are provided in known soldered connections in order to form attachment points for holding the soldering ring.

Erfindungsgemäß wird der besonders günstig ausgebildete Keramikkörper nur an seinen beiden Enden mit Verringerungen der äußeren Abmessungen zur Aufnahme des Zusatzmetalles versehen. Hierbei wird von der bekannten Tatsache Gebrauch gemacht, dass das Zusatzmetall beim Fließprozess durch die Kapillarwirkung unabhängig von der Lage in den Spalt eingezogen wird.According to the invention, the particularly inexpensive ceramic body is provided with reductions in the outer dimensions for receiving the additional metal only at its two ends. Here, use is made of the known fact that the additional metal is drawn into the gap during the flow process by the capillary effect, regardless of its position.

Das beschriebene Abschlußstück gemäß der Erfindung kann direkt am Heizkörper selbst hergestellt werden. Das Mantelrohr des Heizkörpers muß dann die in der Abb. 1 dargestellte oder ähnliche Form bekommen. Für die Fertigung größerer Stückzahlen und die universelle Anwendung ein und desselben Abschlußstückes für verschiedene Heizkörperformen ist es besonders vorteilhaft, die druckdichten Verbindungen zwischen dem Keramikkörper und den Metallteilen getrennt vom Heizkörper herzustellen und erst nachher an das Mantelrohr des Heizkörpers anzusetzen. In diesem Falle bildet man zweckmäßig den- jenigen Teil des Metallmantels, der mit dem Keramikkörper dicht verbunden ist, als besonderes Zwischenstück aus, dessen Formgebung dem verlangten Heizkörpereinbau angepaßt werden kann. Dieses Zwischenstück wird nach Herstellung der Verbindungen zwischen umfassenden Metallteilen und Keramikkörper an das Mantelrohr des Heizkörpers angesetzt, z.B. angelötet oder verschweißt. Der besondere Vorteil dieser Ausführung besteht darin, dass die Herstellung der druckdichten Verbindungen mit der Keramik, die in der Herstellung besondere Sorgfalt erfordern, vollständig getrennt von der Fabrikation der oft sperrigen Heizkörper ausgeführt werden kann. Ausführungsbeispiel des erwähnten besonderen Zwischenstückes zeigen die Abb. 2 und 3. In beiden Abbildungen sind im Gegensatz zu Abb. 1 die Dichtungsstellen so dargestellt, wie sie nach Ausführung der oben beschriebenen Lötschrumpfung aussehen. In beiden Abbildungen bezeichnet 1 den Keramikkörper, 2 und 3 die aufgespritzten Metallbeläge, 4 das Mantelrohr des Heizkörpers, 5 das Anschlußstück für den Heizleiter, 6 und 7 das bei der Lötschrumpfung in die vorhandenen Spalten geflossene Zusatzmetall. Der Teil des Metallmantels, der an der unteren Verbindungsstelle mit dem Keramikkörper verbunden ist, ist als besonderes Zwischenstück ausgebildet, das in den Abb. 3 und 2 mit 18 bezeichnet ist. An der Stelle 19 ist dieses Zwischenstück mit dem Mantelrohr 4 des Heizkörpers z.B. durch Löten druckdicht verbunden. Die Formgebung des Zwischenstückes 18 kann erfindungsgemäß dem verlangten Einbau des Heizkörpers weitgehend angepaßt werden. Vielfach werden mehrere Heizkörper mit normalisierter Ausführung in einen gemeinsamen Einbauflansch eingesetzt, wobei die Verbindung zwischen Heizkörper und Einbauflansch durch Lötung hergestellt wird. Für diese Art des Einbaues besteht das Zwischenstück vorteilhaft aus einem einfachen Rohrstutzen wie in Abb. 1 dargestellt, in welchen das Mantelrohr des Heizkörper eingeschoben und an der Stelle 19 verlötet wird.The described terminator according to the invention can be made directly on the radiator itself. The jacket pipe of the radiator must then have the shape shown in Fig. 1 or a similar shape. For the production of larger quantities and the universal use of one and the same end piece for different radiator shapes, it is particularly advantageous to make the pressure-tight connections between the ceramic body and the metal parts separately from the radiator and only afterwards to attach them to the jacket pipe of the radiator. In this case one expediently forms the that part of the metal jacket, which is tightly connected to the ceramic body, as a special intermediate piece, the shape of which can be adapted to the required radiator installation. After making the connections between the surrounding metal parts and the ceramic body, this intermediate piece is attached to the jacket pipe of the heating body, e.g. soldered or welded. The particular advantage of this design is that the production of the pressure-tight connections with the ceramic, which require special care in production, can be carried out completely separately from the production of the often bulky radiators. Fig. 2 and 3 show the exemplary embodiment of the special intermediate piece mentioned. In both figures, in contrast to Fig. 1, the sealing points are shown as they appear after the soldering shrinkage described above has been carried out. In both figures, 1 denotes the ceramic body, 2 and 3 the sprayed-on metal coverings, 4 the jacket pipe of the heater, 5 the connection piece for the heating conductor, 6 and 7 the additional metal that has flowed into the existing gaps during the soldering shrinkage. The part of the metal jacket that is connected to the ceramic body at the lower connection point is designed as a special intermediate piece, which is denoted by 18 in FIGS. At the point 19, this intermediate piece is connected to the jacket pipe 4 of the radiator in a pressure-tight manner, e.g. by soldering. According to the invention, the shape of the intermediate piece 18 can be largely adapted to the required installation of the radiator. In many cases, several radiators with a normalized design are used in a common installation flange, the connection between the heating element and installation flange being made by soldering. For this type of installation, the intermediate piece advantageously consists of a simple pipe socket as shown in Fig. 1, into which the jacket pipe of the radiator is inserted and soldered at point 19.

Wird aus irgend einem konstruktiven Grunde verlangt, dass der Heizkörper durch eine Schraubverbindung mit seinem Einbauflansch verbunden wird, bietet die Ausführung des Zwischenstückes 18, wie sie in Abb. 3 als Ausführungsbeispiel gezeigt wird, Vorteile.If, for any structural reason, it is required that the radiator be connected to its installation flange by a screw connection, the design of the intermediate piece 18, as shown in Fig. 3 as an exemplary embodiment, offers advantages.

Mit Hilfe einer Mutter 21, die auf das Gewinde 22 des Zwischenstückes aufgeschraubt ist, wird der Ansatz 23 unter Zwischenlegung einer Dichtungsscheibe 24 gegen Einbauflansch 20 gedrückt und abgedichtet. Die gleiche Ausbildung des Zwischenstückes ermöglicht eine einfache Verbindung zwischen Heizkörper und Einbauflansch. Für die Herstellung eines hochhitzebeständigen, druckdichten Abschlußstückes für elektrische Heizkörper, wie es der Gegenstand vorliegender Erfindung ist, ist es von wesentlicher Bedeutung, wie der Heizleiter mit dem Anschlußstück für die elektrische Zuleitung zum Heizkörper verbunden ist. Die bisher bekannt gewordenen Verbindungsarten, z.B. Weichlöten, Hartlöten mit der Flamme oder Schweißen geben keine befriedigende Resultate. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass bei Durchführung der Hartlötung mit der Flamme das Lot nicht vollständig von denjenigen Flächen des Anschlußstückes ferngehalten werden kann, an welche die Stromzuleitung angeschraubt oder angeklemmt werden soll. Es ist also nach der Lötung ein Nacharbeiten der Kontaktflächen erforderlich, was sich im Fertigungsgang sehr nachteilig und zeitraubend auswirkt.With the aid of a nut 21, which is screwed onto the thread 22 of the intermediate piece, the extension 23 is pressed against the mounting flange 20 and sealed with a sealing washer 24 in between. The same design of the intermediate piece enables a simple connection between the radiator and the mounting flange. For the production of a heat-resistant, pressure-tight end piece for electrical radiators, as it is the subject of the present invention, it is of essential importance how the heating conductor is connected to the connector for the electrical lead to the radiator. The previously known types of connection, e.g. soft soldering, brazing with a flame or welding, do not give satisfactory results. The main difficulty is that when the brazing is carried out with the flame, the solder cannot be kept completely away from those surfaces of the connection piece to which the power supply line is to be screwed or clamped. It is therefore necessary to rework the contact surfaces after soldering, which is very disadvantageous and time-consuming in the production process.

Eine besonders vorteilhafte Verbindung ergibt die Hartlötung im Tauchverfahren, wobei das Anschlußstück an der Lötstelle eine Verringerung seiner äußeren Abmessungen erhält.A particularly advantageous connection results from brazing in the immersion process, the connecting piece being given a reduction in its external dimensions at the soldering point.

Es hat sich ergeben, dass diese Art der Verbindung zwischen den meist chromnickelhaltigen und dem Anschlußstück aus Eisen oder Messing die einzige wirkliche einwandfreie hochhitzebeständige oder druckdichte Verbindung ergibt. Die Verringerung der äußeren Abmessungen des Abschlußstücks an der Tauchlötstelle hat den großen technischen Vorteil, dass der Anschlußbolzen nach dem Löten nicht nachgearbeitet zu werden braucht, weil nur der verjüngte Teil des Bolzens in das Lötband eingetaucht wird.It has been shown that this type of connection between the mostly chromium-nickel containing and the iron or brass connection piece results in the only real, flawless, highly heat-resistant or pressure-tight connection. The reduction in the outer dimensions of the terminator at the dip soldering point has the great technical advantage that the connecting bolt does not need to be reworked after soldering, because only the tapered part of the bolt is immersed in the soldering tape.

Die Abb. 2 und 3 zeigen Ausführungsbeispiele der beschriebenen Verbindung zwischen Heizleiter 10 und Anschlußstück 5, Abb. 2 zeigt eine Ausführung, bei welcher der obere Teil des Anschlußstückes 25 als Gewindebolzen ausgebildet ist. Die Spitze 12 des Anschlußstückes ist für die Durchführung der Tauchlötung soweit im äußeren Durchmesser verringert, dass die fertige Lötstelle im Durchmesser unterhalb des Kerndurchmessers bleibt. Eine ähnliche Formgebung erscheint bei Ausbildung des Teiles 25 als glatten Steckerstift.Figs. 2 and 3 show embodiments of the described connection between heating conductor 10 and connector 5, Fig. 2 shows an embodiment in which the upper part of the connector 25 is designed as a threaded bolt. The tip 12 of the connection piece is so far reduced in outer diameter for performing the dip soldering that the finished soldering point remains below the core diameter in diameter. A similar shape appears when the part 25 is designed as a smooth connector pin.

Abb. 3 zeigt die entsprechende Ausbildung als Klemme. Das in dieser Erfindung beschriebene Abschlußstück erfüllt neben allen anderen technischen Bedingungen auch die für druckdicht abgeschlossene Heizkörper wesentliche Forderung, den letzten Abschluß unmittelbar nach dem Austrocknen vornehmen zu können, wenn man den Tauchlötvorgang im Fertigungsprozess zuletzt durchführt. Besonders bei der Fertigung großer Serien besteht die Gefahr, dass die ausgetrockneten Heizkörper wieder Feuchtigkeit aufnehmen, so dass sich schlechte Isolationswerte des fertigen Heizkörpers ergeben. Der Tauchlötabschluß, bei welchem nur sehr geringe Materialmengen erhitzt zu werden brauchen, läßt sich sauberer und in bedeutend kürzerer Zeit wie jeder andere Löt- oder Schweißvorgang durchführen und ermöglicht infolgedessen den Abschluß auch bei Serienfertigung unmittelbar nach der Austrocknung.Fig. 3 shows the corresponding training as a clamp. The terminator described in this invention fulfills all the other technical requirements and the essential requirement for pressure-tight sealed radiators to be able to carry out the last termination immediately after drying out when the dip soldering process is carried out last in the manufacturing process. Particularly in the production of large series, there is a risk that the dried out radiators will absorb moisture again, resulting in poor insulation values for the finished radiator. The dip soldering termination, in which only very small amounts of material need to be heated, can be carried out cleaner and in a significantly shorter time than any other soldering or welding process and consequently enables the termination even in series production immediately after drying out.

Claims (5)

1.) Hochhitzebeständiges, druckdichtes Abschlußstück für elektrische Heizkörper mit Metallmantel, wobei der Metallmantel und das Anschlußstück für den Heizleiter durch einen Keramikkörper miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Metallmantel als auch das Anschlußstück hülsenartig über eine Metallschicht, die nach dem Schopp'schen Verfahren auf die Keramik aufgespritzt ist, unter Bildung eines Spaltes greifen, in den ein Zusatzmetall bei Erhitzung fließt und bei Erkalten durch Schrumpfdruck die aufgespritzte Metallschicht druckdicht an die Keramikoberfläche preßt.1.) Highly heat-resistant, pressure-tight end piece for electrical radiators with a metal jacket, the metal jacket and the connection piece for the heating conductor being connected to one another by a ceramic body, characterized in that both the metal jacket and the connection piece are sleeve-like over a metal layer which, according to the Schopp ' rule process is sprayed onto the ceramic, engage with the formation of a gap into which an additional metal flows when heated and when cooled by shrinkage pressure presses the sprayed metal layer pressure-tight against the ceramic surface. 2.) Abschlußstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung der gewünschten Schrumpfdruckverteilung die umfassenden Metallteile eine allmählich sich verjüngende Wandstärke besitzen, so dass der Schrumpfdruck über den Verbindungsstellen allmählich abnimmt und die bei Biegung besonders beanspruchten Keramikquerschnitte von schädlichen Verspannungen entlastet werden.2.) End piece according to claim 1, characterized in that to achieve the desired shrinkage pressure distribution, the comprehensive metal parts have a gradually tapering wall thickness, so that the shrinkage pressure over the connection points gradually decreases and the ceramic cross-sections, which are particularly stressed when bending, are relieved of harmful tension. 3.) Abschlußstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Keramikkörper an den Verbindungsstellen und zwischen denselben keine Querschnittsveränderungen aufweist und nur an den beiden Enden eine Verringerung der äußeren Abmessungen zur Aufnahme des Zusatzmetalles vor dem Schrumpfprozess besitzt.3.) end piece according to claim 1 and 2, characterized in that the ceramic body at the connection points and between the same has no cross-sectional changes and only at the two ends has a reduction in the outer dimensions to accommodate the additional metal before the shrinking process. 4.) Abschlußstück nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Metallmantels, der mit dem Keramikkörper verbunden ist (Zwischenstück) in seiner Formgebung dem verlangten Heizkörpereinbau angepreßt ist und erst nach Herstellung der druckdichten Verbindungen an das Mantelrohr des Heizkörpers angesetzt wird.4.) End piece according to claim 1, 2 and 3, characterized in that the part of the metal jacket which is connected to the ceramic body (intermediate piece) is pressed in its shape to the required radiator installation and only after the pressure-tight connections have been made to the jacket pipe of the radiator is set. 5.) Abschlußstück nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass unabhängig von der Formgebung des Anschlußstückes, die sich nach der verlangten Anschlußart der elektrischen Zuleitung richtet, der Heizleiter mit dem Anschlußstück im Tauchlötverfahren hart verlötet ist, wobei das Anschlußstück an der Lötstelle eine Verringerung seiner äußeren Abmessungen aufweist.5.) terminator according to claim 1, 2 and 3, characterized in that regardless of the shape of the connector, which depends on the required type of connection of the electrical supply line, the heating conductor is brazed to the connector in the dip soldering process, the connector on the Solder joint has a reduction in its external dimensions.

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