DEP0046402DA - - Google Patents

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DEP0046402DA
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PATENTANWALT DIPL-ING. BUSCHHOFF
KOLN-MtINGERSDORF
Mein Zeichen
i
Alctenz. „
ρ 46402 XI/81e D Iflw.flm/Tfii? I KOLN1 den24.Mai 19^-9
bitte an
KÄMPCHENSVCEG 94 Patent anme !dung;
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, Wethmar b.Lünen/Westf.
"Verfahren zum Rücken eines Förderers mit umlaufendem Mitnehmerhand unter Verwendung eines Rückschlittens.11
Ein beim Strebbau vor dem Abbaustoss verlegter Mitnehmerförderer, bestehend aus einer Förderrinne und einem umlaufenden Mitnehmerband, bei welchem das Fördergut im Obertrum in der Strebe abwärts gefördert wird, gleitet während des Betriebes ständig um einen geringen Betrag in Richtung des Einfaliens ab. Dieses Abrutschen wird wesentlich verstärkt, wenn bei einer stempelfreien Abbaufront der Förderer mit Hilfe eines Rückschlittens dam fortschreitenden Abbau nachgerückt wird,sofein der Schlitten in gleicher Richtung mit der Bewegungsrichtung des Mitnehmerbandes im Fördertrum zwischen dem Förderer una einer StempelreiEe hindurch gezwängt wird. Es besteht theoretisch' zwar die Möglichkeit, zum Vorrücken des Förderers die Umlaufrichtung des Mitnehmerbandes vorübergehend umzukehren, said as s der Rjickschlitten, der im Obertrum an das Mitnehmerhand angeschlossen ist, in der Strebe aufwärts geschleppt wird. Bei Pressluftantrieb bereitet eine solche Umschaltung im allgemeinen keine grossen Schwierigkeiten. Anders aber ist es bei elektrischem Antrieb. Ein solcher ist gewöhnlich nicht so eingerichtet, dass er ohne weiteres umgeschaltet werden kann
Im allgemeinen bleibt dann nur noch die Möglichkeit, den Antriebsmotor umzupolen. Ein Nachteil bei diesem Verfahren besteht aber darin, dass der Förderer auf seiner ganzen Länge vollkommen leer sein muss, bevor die Umlaufrichtung geändert wird, unzweifelhaft ergibt sich aber beim Schleppen des Schlittens von dem unteren Ende der Strebe zum oberen ein gewisses Wandern der Förderrinne in der Strebe aufwärts. Da an_ dererseits, wie schon erwähnt wurde, der Förderer bei seiner normalen Arbeit langsam aber stetig in der Strebe abgieitet, wird aug diese Weise ein Ausgleich geschaffen, so|lass der Förderer praktisch in "einer Lage verbleibt.
Es ist schmn versucht worden, die Schleppkette für den Rückschlitten mit dem im Untertrum des Förderers sich rückläufig bewegenden Mitnehmerbandes zu kuppeln, um auf diese Weise die Vorteile, die durch das Aufwärtsschleppen des Rückschlittens entstehen, zu erzielen. Dabei ergeben sich jedoch erhebliche Schwierigkeiten, weil das Mitnehmerband im Rücklauftrum nicht zugänglich ist. Um die Kette des Rückschlittens im Rücklauftru4 anzuschlagen, musste de& Förderer stillgesetzt und die Förderrinne einseitig mit Hilfe von Winden und sonstigen Hilfsgeräten soweit angehoben werden, dass ein Befestigen des freien Kettenendes möglich war.
Gegenstand der- Erfindung ist ein ^erfahren zum Rücken eines Förderers, bei welchem die Anschlagkette für den Rückschlitten ebenfalls im Rücklauftrum mit dem Mitnehmerband verbunden ist. Die Schwierigkeiten, die sich bisher beim Befestigen des freien Kettenendes ergaben, werden aber dadurch restlos beseitigt, dass dieses Ende der Kette bereits im Obertrum an das Mitnehmerband angeschlossen und dann mit diesem über die untere Antriebs* scheihe in das Untertrum eingeführt wird. Der Förderer kann dann weiter in Betrieb bleiben, bis der Rückschlitten an dem
oberen Ende der Strebe angekommen ist. Bei stillgesetzem Förderer wird dann der Rückschlitten abgehängt. Darauf wird das Mitnehmerband nochmals eine kurze ^eit angetrieben, bis die Anschlagkette des Rückschlittens im Obertrum des Förderers liegt und dort bwquem entfernt werden kann.
Beim Anschlggen der Kette kann auch in der Weise verfahren werden, dass ihr hinteres Ende zunächst noch nicht mit dem Rückschlitten verbunden ist. Während dann das vordere Ende um die Antriebsscheibe in das Rücklauftrum einläuft, ist die Kette im übrigen von Hand derart zu führen, dass sie um die untere Antriebsstation herumgelangt.
Statt eine* Kette kann auch ein Seil oder ein sonstiges Zugelement Anwendung finden« Das Anschlagen an dem Mitnehmerband kann mit einem Haken, einem Karabinerhaken, unter Anwendung von Laschen oder in sonstiger Weise erfolgen.

Claims (1)

  1. Pat entanspruch :
    Verfahren zum Rücken eines Förderers mit umlaufendem Mitnehmerband unter Verwendung eines Rückschlittens, der von dem rücklaufenden Mitnehmerband im Untertrum des Förderers mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagkette, die gegebenenfalls schon vorher mit einem Ende an dem Rückschlitten befestigt ist, mit ihrem freien Ende noch im Obertrum an das Mitnehmerband angeschlossen und dann mit diesem über die untere Antriebsscheibe in das Untertrum eingeführt wird.

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